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1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Petra Bendel.

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Präsentation zum Thema: "1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Petra Bendel."—  Präsentation transkript:

1 1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Petra Bendel

2 2 Unser Programm für heute: 1. Wer – was – wann – wo? 2. Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars 3. Methodische Schwerpunkte des Seminars 4. Arbeitstechnische Schwerpunkte des Seminars 5. Praktische Teile des Seminars 6. Welche Leistungsnachweise kann ich erwerben? 7. Einstieg ins Thema mit Bildern von Salgado Seminar: Migrations- und Integrationspolitik in Europa, Wintersemester 2006/07

3 3 Wie und wo Sie mich erreichen: Sprechstunde: dienstags, Uhr, Raum B2 A3, Bismarckstr. 1 Tel.:

4 4 1. Inhaltliche Schwerpunkte unseres Seminars: ■Einführung ■Arbeitsmigration ■Integrationspolitik ■Flüchtlings- und Asylpolitik

5 5 2. Methodische Schwerpunkte des Seminars: ■Fallstudie und ■politikwissenschaftliches Vergleichen ■Migrationspolitik am Schnittpunkt nationaler und supranationaler Regulierung: Ansätze

6 6 3. Arbeitstechnische Schwerpunkte unseres Seminars: ■ aktuelle und gründliche Recherche üben ■ Referate ansprechend gestalten lernen ■ Hausarbeiten strukturieren üben ■Hilfestellung: ■www.regionalforschung-erlangen.de

7 7 4. Praktischer Teil des Seminars : ■Gemeinsame Tagung im BAMF mit Experten aus Kanada und Deutschland ■Werkstattberichte: teilnehmende Beobachtung, Erstellung von Interviewleitfäden, Durchführung von Interviews

8 8 5. Leistungsnachweise: ■ Studienbegleitende Fachprüfung  Probeklausuren ■ Vordiplom (mündlich)  bitte Anmeldungstermine beachten, bitte mit mir absprechen! Sprechstunde dienstags, h ■ Magister- Zwischenprüfung (mündlich)  bitte Anmeldungstermine beachten, bitte mit mir absprechen! Sprechstunde dienstags, h

9 9 Bedingungen für einen Scheinerwerb: ■Regelmäßige Anwesenheit und Lektüre: Reader, Handapparat ■Gruppenreferat mit Diskussion, Feedbackrunde und Diskussion der Hausarbeit im Plenum: Bitte 2 Wochen vor dem Termin zu mir!!! Bitte nach dem Referat für Feedback in meine Sprechstunde!!! ■Hausarbeit auf der Grundlage des Referats, evtl. auch zu einem anderen, vertiefenden Thema: Bitte in Absprache mit mir!!! ■Hilfsmittel:  Arbeitstechnische Merkblätter im Internet:  Reader  Handapparat  Downloads

10 10 Dr. Petra Bendel Universität Erlangen-Nürnberg Zentralinstitut für Regionalforschung Gründe und Bedingungen für Migration weltweit 1.Migranten: Wer ist das? Fotos von Sebastiao Salgado 2.Migration weltweit: Facts and Figures

11 11 Migration weltweit  Bilden Sie vier Gruppen und bearbeiten Sie je 2 Fotos!  Betrachten Sie die Fotos von Sebastiao Salgado und notieren Sie Antworten auf folgende Fragen auf Kärtchen: Was sind das für Menschen? Woher kommen sie wohl? Warum sind sie unterwegs? Wohin gehen sie wohl? Was erwartet sie dort? Wie fühlen sie sich?  Welche Gruppen von Migranten lassen sich unterscheiden?

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20 20 Wer ist ein Flüchtling? Ein Flüchtling ist eine Person, die "... aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will...„ Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951 („Genfer Flüchtlingskonvention")

21 21 Wieviele? Quelle: UNHCR

22 22 Welcher Prozentanteil der Migration weltweit kommt überhaupt nach Europa? Abbildung: Hauptaufnahmeländer

23 23 Quelle: ISOPLAN nach Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Stat. Bundesamt, EUROSTAT, ÖSTAT, INE. Abbildung: Ausländer in der EU nach Herkunft

24 24 Quelle: ISOPLAN Abbildung: Ausländerquote in der EU der 15

25 25 Quelle: BAMF, Abbildung: Asylbewerber in absoluten Zahlen Abbildung: Asylanträge/1.000 Ew.

26 26 Was kann die Politik regeln ? Ziel 1: Prävention von Fluchtbewegungen Ziel 2: Begrenzung von Zuwanderung Ziel 3: Kontrolle irregulärer („illegaler“) Zuwanderung Ziel 4: Humanitäre Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern Ziel 5: Integration der zugewanderten Bevölkerung Ziel 6: Förderung bestimmter Zuwanderergruppen

27 27 Nächste Sitzung: Die EU- Migrationspolitik ■Bitte 2 Personen zur Vorbereitung der News: „Migration und Integration diese Woche in den Medien“ ■Bitte die Texte im Reader vorbereiten!

28 28 Migrations- und Integrationspolitik: 2. Sitzung Programm: 1.Migration und Integration in den Medien 2.Begriffe 3.Handlungsoptionen, Ziele und Akteure 4.Was macht die Europäische Union? eine Einführung 5. Arbeitstechnik: Wie halte ich ein Referat?

29 29 2. Begriffe (  Glossar anlegen!) ■MigrantInnen: unterschiedliche Verwendung ■Flüchtlinge ■IDP oder Binnenvertriebene ■AsylbewerberInnen ■MigrantInnen ■Irreguläre/“illegale“ Migration ■Genfer Flüchtlingskonvention (GFK)

30 Handlungsmöglichkeiten der Politik Ziel 1: Prävention von Fluchtbewegungen Ziel 2: Begrenzung von Zuwanderung Ziel 3: Kontrolle irregulärer („illegaler“) Zuwanderung Ziel 4: Humanitäre Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern Ziel 5: Integration der zugewanderten Bevölkerung Ziel 6: Förderung bestimmter Zuwanderergruppen  Wie groß ist der HANDLUNGSSPIELRAUM?  Wer handelt?

31 31 4. Was macht die EU? 4.1 Welche Ziele, welche Interessen werden verfolgt? Hintergrund: Herausforderungen durch internationale Wanderungsbewegungen können nicht mehr allein national bewältigt werden. Gemeinsame Ziele und Interessen: Flüchtlinge/Asylbewerber: Interesse an „burden sharing“ Konsequenzen der Binnenöffnung: sicherheitspolitische Aspekte  Schengen II Humanitäre, menschenrechtliche Erwägungen Anwerbung von Höchstqualifizieren

32 32  Heterogene Gruppe, welche die einzelnen „Wellen“ von Zuwanderung nach Westeuropa widerspiegelt:  Anwerbung von Arbeitskräften 50er, 60er Jahre  Familienzusammenführung und –bildung 70er Jahre  Fluchtbewegungen aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern 80er und 90er Jahre  Anwerbung von Zuwanderern aus Erwerbsgründen, meist Höchstqualifizierte ab 2000  Unterschiedliche nationale Traditionen und Bindungen: Einwohner der ehemaligen Kolonien; Aussiedler...  Unterschiedliche quantitative Aufnahmeleistungen und -kapazitäten Welche Art von Migranten finden wir in der EU vor?

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34 34 Phasen der Vergemeinschaftung: Kompetenzen und Tendenzen Drei Phasen lassen sich unterscheiden: : keine Gemeinschaftskompetenz Aber: Schengener DÜ, Dublin Ü : Maastricht Maastricht als Zündungsmoment für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit („3. Säule“) ff. Amsterdam: Amsterdam als Zündungsmoment für die supranationale Zusammenarbeit

35 35 1. Phase : keine Gemeinschaftskompetenz Abbau der Binnengrenzen durch die Einheitliche Europäische Akte 1986 soll kein Sicherheitsdefizit zur Folge haben. Parallel oder nacheinander gestellte Asylanträge (Asyl-“hopping“ oder –“shopping“) sollen vermieden werden. Schengen II (1990, in Kraft 1995)  Harmonisierung der Grenzkontrollen  Gemeinsame Visavorschriften  Polizeiliche Zusammenarbeit  Annährung des Asylrechts Dublin Ü (1990, in Kraft 1997)  „one state only“ Inhaltliche Tendenz: restriktiv

36 36 2. Phase : Maastricht Zündungsmoment für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit („3. Säule“)  Intergouvernementale Zusammenarbeit  v.a. „soft law“, kaum rechtlich verbindliche Regelungen  inhaltliche Tendenz: restriktiv

37 37 3. Phase: 1999 ff. Amsterdam: Amsterdam als Zündungsmoment für die supranationale Zusammenarbeit ■„Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ ■ EG: darf verbindliche Rechtsakte erlassen, die in den Mitgliedstaaten umzusetzen sind ■ Bis 2005: Einstimmigkeitsprinzip im Rat. seit 2005: qualifizierte Mehrheit außer bei Integration und Arbeitsmigration

38 38 Seit dem Amsterdamer Vertrag (Art. 61, 62, 63): Rechtsetzungskompetenz der Gemeinschaft in den Materien:  Außengrenzenkontrolle  Visa-, Asyl-, Flüchtlingspolitik  Einwanderungspolitik incl. Irreguläre („illegale“) Einwanderung  Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen mit grenzüberschreitenden Bezügen Priorität der Gemeinschaftsregelungen gegenüber den nationalen Gesetzgebungen.

39 39 Inhaltliche Ausrichtung der policies? ■Ziel 1: Prävention von Fluchtbewegungen ■Ziel 2: Begrenzung von Zuwanderung ■Ziel 3: Kontrolle irregulärer („illegaler“) Zuwanderung ■Ziel 4: Humanitäre Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern ■Ziel 5: Integration der zugewanderten Bevölkerung ■Ziel 6: Förderung bestimmter Zuwanderergruppen

40 40 Inhaltliche Marksteine: ■Tampere 1999 – Aufbruchstimmung (proaktiv, umfassend), aber: mangelnde Umsetzung Asyl/Flüchtlinge Antidiskriminierung Rechte von Drittstaatsangehörigen Visapolitik Sanktionen für Transportfirmen Sanktionen für Schlepper Rückkehrförderung Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern  Wichtiger Einflussfaktor: 11. September

41 41 ■Den Haag 2004 (weniger ambitioniert als Tampere) Frontex VIS, SIS II, EURODAC Heimatnahe Schutzzonen  Wichtiger Einflussfaktor: Ceuta und Melilla  Strategie für Afrika

42 42 Wie halte ich ein Referat? ■Vorbereitung ■Material: Handout und Präsentation ■Zeit ■Diskussion und Moderation


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