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Influenza  Allgemeine Informationen  Sicherung des Informationsflusses  Regelwerke  Unterbringung / Gemeinschaftsleben  Hygienemaßnahmen.

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Präsentation zum Thema: "Influenza  Allgemeine Informationen  Sicherung des Informationsflusses  Regelwerke  Unterbringung / Gemeinschaftsleben  Hygienemaßnahmen."—  Präsentation transkript:

1 Influenza  Allgemeine Informationen  Sicherung des Informationsflusses  Regelwerke  Unterbringung / Gemeinschaftsleben  Hygienemaßnahmen

2 Allgemeine Informationen zu Influenza  Influenza („Grippe“) ist eine gefährliche Infektionserkrankung, die durch verschiedene Orthomyxoviren ausgelöst werden kann. -Inkubationszeit: 1 – 3 Tage -Ansteckungsdauer: 3 – 5 Tage, schon 24 Std. vor den Symptomen ansteckungsfähig -Symptome: plötzlich einsetzendes Fieber, Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen, Atemwegssymptome und schweres Krankheitsgefühl -Diagnose anhand der klinischen Symptome -Therapie: meist symptomatisch, bei gefährlichen Virusvarianten Viristatika wie Amantadin (Amanta®) oder Oseltamivir (Tamiflu®) -Prävention: Jährliche Impfungen (besonders wichtig für Kinder, alte Menschen und Pflegende)  Erkrankungshäufung in den Wintermonaten.  Übertragung vorwiegend aerogen durch Tröpfchen aber auch durch Kontakte.  Gefährdet sind vor allem alte Menschen, speziell in Alten- und Pflegeheimen. Es besteht die Gefahr von Infektionsausbrüchen. Influenza

3 Regelwerke Influenza  Infektionsschutzgesetz  KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention in Heimen“  RKI-Ärztemerkblätter über Influenza §

4 Maßnahmen bei Influenza im Pflegeheim Allgemeine Maßnahmen (Basishygiene)  Personalhygiene.  Umgebungshygiene.  Hygienegerechte Durchführung medizinisch-pflegerischer Maßnahmen. Zusätzliche Maßnahmen (spezielle Hygiene)  Sicherung des Informationsflusses  Separate Unterbringung erkrankter Bewohner  Intensivierung der Personalhygiene  Intensivierung der Umgebungshygiene + Influenza

5 Sicherung des Informationsflusses / Transporte Meldepflicht  Einzelfälle von Influenza sind nicht meldepflichtig  Influenza-Ausbrüche müssen an das Gesundheitsamt gemeldet werden. Generell zu informieren sind:  Betreuende und behandelnde Personen.  Mitarbeiter des hauswirtschaftlichen Dienstes.  Besucher (wenn Bewohner einverstanden). Bei Verlegungen und Transporten:  Wohnbereichsleitung informiert weiterbetreuende Institutionen frühzeitig.  Dem Transportdienst ist die Infektion bei der Anmeldung mitzuteilen.  Begleitende Personen sollen während des Transportes Schutzhandschuhe, Schutzkittel und Mund-Nasenschutz-Masken (FFP-1) tragen. Influenza

6 Unterbringung / Gemeinschaftsleben Influenza  Erkrankte Bewohner sind (in Absprache mit dem Gesundheitsamt) möglichst zu isolieren.  Die Zimmer erkrankter Bewohner sind als Isolierzimmer zu gestalten.  Erkrankte Bewohner sollen für die Zeit der Ansteckungsgefahr im Zimmer bleiben.  Sie sollen innerhalb der Ansteckungszeit nicht in andere Zimmer verlegt werden.  Mitbewohner sollen für die Dauer der Ansteckungszeit nicht mit dem Erkrankten in einem Zimmer wohnen.  Mögl. keine Besuche während der Ansteckungszeit.

7 Personalhygiene  Verzicht auf Handschmuck bei Pflegenden und Betreuenden.  Situationsgerechte Durchführung der Händedesinfektion, d.h. -zum Dienstbeginn und zum Dienstende -vor aseptisch durchzuführenden Arbeiten -vor Kontakt mit infektionsgefährdeten Bewohnern -vor und nach Kontakt mit Wunden, Tracheostoma, PEG -nach Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien -nach dem Toilettengang, Naseputzen etc.  Situationsgerechte Nutzung von Persönlicher Schutzausrüstung, d.h. -Schutzhandschuhe bei allen Tätigkeiten, bei denen ein Handkontakt mit infektiösen Substanzen möglich ist. -Sterile Handschuhe bei aseptischen Arbeiten. -Flüssigkeitsdichte Schürzen bzw. langärmlige Schutzkittel bei Tätigkeiten mit Kontaminationsgefahr. -Mund-Nasenschutzmasken bei pflegerischen Arbeiten mit Gefahr einer aerogenen Übertragung.  Betreuung von infizierten Bewohnern durch geimpftes Personal.  Händedesinfektion auch nach sonstigen Kontakten mit erkrankten Bewohnern oder kontaminierten Mat.  Verwendung von zimmer- gebundenen, täglich zu wechselnden, langärmli- gen Schutzkitteln und von Mund-Nasenschutzmasken (FFP-1) bei Betreten des Zimmers. + Influenza

8 Umgebungshygiene MRSA +  Unterhalts- und Grundreinigung mit gewohntem Leistungsumfang unter Anwendung der gewohnten Methoden und in den gewohnten Intervallen.  Gleiches gilt für die Aufbereitung von Steckbecken, Urinflaschen und Medizinprodukten.  Schmutzwäsche und Abfälle werden nach den Vorgaben des Hygieneplanes entsorgt und aufbereitet.  Pflegeutensilien sollen möglichst bewohnerbezogen verwendet werden.  Gemeinschaftlich benutzte Sanitäreinrichtungen (Wannen, Duschen etc.) werden nach Gebrauch gemäß den Vorgaben des Reinigungs- und Desinfektionsplanes wischdesinfiziert.  Desinfektion auch nach Kontamination (Blut, Erbrochenes, Fäzes).  Schlussdesinfektion des Zimmers nach Bewohnerwechsel.  Reinigung von Isolier- zimmern zum Schluss.  Schmutzwäsche und Abfälle werden im Zimmer gesammelt und sollen das Zimmer nur in geschlos- senen Säcken verlassen.

9 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!  Fragen  Diskussionen  Anregungen


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