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LERNINHALTE 1. TEST Kutschera. INVESTITIONS- RECHNUNG Thomas Kutschera 05.09.2014.

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1 LERNINHALTE 1. TEST Kutschera

2 INVESTITIONS- RECHNUNG Thomas Kutschera 05.09.2014

3 Mittel woher - wohin Finanzierung Mittelherkunft Von wo bekomme ich die Mittel Partner Bank Eigene Gewinne Investition Mittelverwendung Wofür verwende ich die Mittel Wie beurteile ich zwei oder mehrere Alternativen? Investitionsrechnung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 3

4 Bedeutung von Investition Privat: Geldanlage um Privatvermögen zu erhöhen Im Betrieb: Verwendung finanzieller Mittel zur Steigerung des Gewinns 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 4

5 Was schaut heraus – Rendite/Rentabilität Privatinvestition Kauf einer Aktie zum Kurs von € 8,60 Verkauf 2 Jahre später zum Kurs von € 10,20 Gewinn € 1,60 = ca. 18% für 2 Jahre Gewinn/Anschaffungskost en = Rentabilität Rentabilität ca. 9% für 1 Jahr Unternehmensinvestition Kauf einer neuen Maschine € 65.000,- Was verdient das Unternehmen mehr als mit der alten Maschine = € 4.500,- Gewinn/Anschaffungs- kosten = Rentabilität Rentabilität ca. 7% 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 5

6 Arten von Investition Gründungsinvestitionen Erweiterungsinvestitionen Nettoinvestition: Investitionen > als Abschreibungen – erweitern die Kapazität Ersatzinvestitionen Nur was abgeschrieben wurde/kaputt geworden ist, wird ersetzt – keine Erweiterung der Kapazität Materiellen/Immateriellen/Finanzinvestitionen 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 6

7 Investitionsentscheidung – „harte Nuss“ Was die Investitionsentscheidung so schwer macht: 1. Langfristigkeit der Bindung – eine Entscheidung muss für viele Jahre passen… 2. …verbunden mit Unsicherheit – wer weiß was in 3 Jahren ist? 3. Kapitalintensivität – viel Geld im Spiel 4. Irreversibilität – was liegt das pickt 5. Time-lag – heute entschieden, z.B. erst in 6+ Monaten realisiert 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 7

8 Investitionsentscheidung 2 Es fällt die Entscheidung über: 1. Den Gewinn 2. Die Kapazität 3. Die Art der Produkte 4. Die Absatzmärkte 5. Die Vertriebswege 6. Den Mitarbeiterstand/Zusammensetzung Starke strategische (langfristige) Ausrichtung Gegenteil zu strategisch – langfristig: = operativ – kurzfristig 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 8

9 Investitionsrechnung Vergleich von mehreren Varianten oder Beurteilung einer Möglichkeit (Schwellenwerte) Rationale Bearbeitung der Entscheidung – im Gegensatz zur „Bauchentscheidung“ In der Realität: rationale Entscheidungen eher selten –Bauchentscheidung durch rationale Argumente legitimiert z.B.: Laptop für die Schule 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 9

10 Arten der Investitionsrechnung Rentabilitäts- vergleich Vergleich von Verhältnis von Kosten/Erträgen Gewinn- schwellen- analyse Gewinn ab welcher Auslastung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 10

11 Statisch vs. Dynamisch Statische Verfahren Beträge in der Höhe, in der sie anfallen – wurscht wann Dynamische Verfahren Beträge in der Höhe, die sie zum jetzigen Zeitpunkt wert sind: Je weiter in der Zukunft, desto weniger wert - Abzinsung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 11

12 Abzinsung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 12

13 Kostenvergleichsrechnung Mehrere Investitionsvarianten liegen vor Die Kosten pro Jahr werden ermittelt Der Vergleich: niedrigste Kosten -- > beste Lösung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 13

14 Beispiel – einfachste Betrachtung neuer Autobus Variante 1: Autobus Benzin Kaufpreis: € 400.000,- Variante 2: Autobus Diesel Kaufpreis: € 500.000,- 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 14

15 Ausschließlich Kaufpreis And the winner is… 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 15

16 Sichtweise Amateur - Kaufpreis Wählt Variante mit günstigerem Kaufpreis (manchmal auch die beste Lösung) Profi (5HKA) – alle Kosten Variable Kosten? Ausbringungsmenge? Finanzierungskosten (Kapitalkosten)? Weitere Kosten? Kaufpreis? 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 16

17 Beispiel – einfachste Betrachtung neuer Autobus Variante 1: Autobus Benzin Kaufpreis: € 400.000,- Restwert: € 100.000,- Nutzungsdauer: 5 Jahre Finanzierungskosten (Zinsen): 8% Auslastung: 80.000 km p.a. Variable Kosten/km: € 2,20 Variante 2: Autobus Diesel Kaufpreis: € 500.000,- Restwert: € 200.000,- Nutzungsdauer: 5 Jahre Finanzierungskosten (Zinsen): 8% Auslastung: 80.000 km p.a. Variable Kosten/km: € 2,- 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 17

18 Kostenvergleichsrechnung And the winner is… 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 18

19 Kostenvergleichsrechnung Variante 1 Bus Benzin Anschaffungskosten€ 400,000.- Restwert am Ende der Nutzungsdauer€ 100.000,- Nutzungsdauer5 Jahre Var. Kosten pro Einheit€ 2,2 Auslastung/Jahr 80.000 Einheiten Zinssatz pro Jahr8 % Ich möchte die Kosten für 1 Jahr errechnen 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 19

20 Kostenarten Variable Kosten pro Jahr (pro km) Kaufpreis – in Form von jährlichen Abschreibungen Kapitalkosten pro Jahr (Ø gebundenes Kapital) 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 20

21 Variable Kosten Ich benötige: Kosten/Einheit€ 2,2 Jährl. Auslastung80.000 Einheiten Var. Kosten/Jahr 80.000 * € 2,2 = € 176.000,- 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 21

22 Abschreibung Ich benötige: Kaufpreis € 400.000,- Restwert€ 100.000,- Abschreibungsbasis€ 300.000,- Nutzungsdauer5 Jahre Abschreibung/Jahr 300.000 / 5 = 60.000 Kaufpreis Restwert Abschreibungs- Basis 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 22

23 Kapitalkosten Ich benötige: Anfangswert€ 400.000,- Restwert+ € 100.000,- Ø gebundenes Kap.€ 500.000,-/2 = € 250.000 Zinssatz8% pro Jahr Kapitalkosten/Jahr 250.000 * 0,08 = 20.000,- 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 23

24 Kostenvergleichsrechnung Dieselbus Anschaffungskosten€ 500.000,- Restwert am Ende der Nutzungsdauer€ 200.000,- Nutzungsdauer5 Jahre Var. Kosten pro Einheit€ 2 Auslastung/Jahr 80.000 Einheiten Zinssatz pro Jahr8 % Ich möchte die Kosten für 1 Jahr errechnen 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 24

25 Berechnung Autobus 1 + 2 Abschreibung: Basis: 500.000-200.000 = 300.000 Basis / Nutzungsdauer 300.000/5 = 60.000,- Jährliche Abschreibung – Afa p.a. Variable Kosten: Kosten/km: € 2,- Jährliche Auslastung: 80.000 80.000 * 2,- = 160.000,- Jährliche var. Kosten – K var p.a. Kapitalkosten: Ø geb. Kapital (500.000,- + 200.000,-)/2 = 350.000,- 350.000,- * 0,08 = 28.000,- Jährliche Kapitalkosten – K Kap p.a. Abschreibung: Basis: 400.000-100.000 = 300.000 Basis / Nutzungsdauer 300.000/5 = 60.000,- Jährliche Abschreibung – Afa p.a. Variable Kosten: Kosten/km: € 2,20 Jährliche Auslastung: 80.000 80.000 * 2,- = 176.000,- Jährliche var. Kosten – K var p.a. Kapitalkosten: Ø geb. Kapital (400.000,- + 100.000,-)/2 = 250.000,- 250.000,- * 0,08 = 20.000,- Jährliche Kapitalkosten – K Kap p.a. bitte selbständig ausrechnen 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 25

26 Kostenvergleichsrechnung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 26

27 Vorteile – Nachteile der Methode Einfache Berechnung Vergleicht variable mit fixen Kosten Daten sind schwer zu bekommen Kostenbestandteile/ Auslastung können unbekannt sein kostenfremde Kriterien nicht berücksichtigt (Produktprogramm, strategische Entscheidungen) Trennung in fixe und variable Kosten nicht eindeutig Gleiche Auslastung ist Voraussetzung 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 27

28 Kostenvergleich mit weniger Daten Auslastung ist unbekannt – fährt der Bus 40.000, 60.000 oder 100.000 km? Wir wissen bereits: bei 80.000 km pro Jahr gleichen die niedrigeren variablen Kosten die höheren Fixkosten aus Ab welcher Auslastung trifft das zu? Vergleich: Differenz der Fixkosten/Differenz der var. Kosten 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 28

29 Ausgleich Fixkosten/variable Kosten K fix 1 K fix 2 Diff. K var 1 km/Jahr K var K var 2 Diff. 20.00040.00060.00080.000 € 40.000 € 80.000 € 120.000 € 160.000 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 29

30 Kostenvergleich bei unsicherer Auslastung Wann gleichen die niedrigeren variablen Kosten die höheren Fixkosten ab? Differenz: Fixkosten € 8.000,- Differenz: Variable Kosten € 0,2 pro km 8.000 : 0,2 = 40.000 Das heißt: ab einer Jahresleistung von 40.000km ist der Dieselbus günstiger als der Benzinbus 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 30

31 Rentabilitätsvergleich Rentabilität bedeutet: Vergleich von eingesetztem Kapital mit Gewinn Je höher – desto besser Neue Größe: Gewinn (bisher nur Kosten) Gewinn: Ertrag – Kosten 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 31

32 Rentabilitätsvergleich Beispiel Luxusbus Kaufpreis: € 800.000,- Restwert: € 400.000,- Nutzungsdauer: 5 Jahre Finanzierungskosten (Zinsen): 8% Auslastung: 100.000 km p.a. Variable Kosten/km: € 2,10 Ertrag/km: € 3,60 Dieselbus Kaufpreis: € 500.000,- Restwert: € 200.000,- Nutzungsdauer: 5 Jahre Finanzierungskosten (Zinsen): 8% Auslastung: 75.000 km p.a. Variable Kosten/km: € 2,- Ertrag/km: € 3,20 Finanzierungskosten (Zinsen): 8% 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 32

33 Rentabilitätsanalyse 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 33

34 Berechnung Rentabilitätsvergleich Ertrag bei 75.000 km: 75.000 * € 3,2 = € 240.000,- Abschreibungen: (500.000-200.000)/5 = € 60.000,- Kapitalkosten: werden nicht berechnet K var bei 75.000 km: 75.000 * € 2 = € 150.000,- Gewinn: Ertrag………….€ 240.000,- - Kosten fix…..€ 60.000,- - Kisten var…..€ 150.000,- Gewinn bei 75.000 km: € 30.000,- Ø geb. Kapital: (500.000 + 200.000)/2 = € 350.000,- Rentabilität: € 30.000,- / € 350.000,- = 8,6% 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 34

35 Amortisationsrechnung Die Amortisationsrechnung und die Gewinnschwellenanalyse „schenken mir sich...“ Wer es anschauen möchte: Schneider et al., 2012, Ergänzung zu Betriebs und Volkswirtschaft, Ergänzungsband für Modeschulen, S. 227 f. 10.10.2014Kutschera - Investitionsrechnung 35

36 PERSONALWESEN Kutschera, 09.10.2014

37 Personalwesen Betriebswirtschaftliche Hilfsfunktion Beschaffung und Verwaltung des Faktors Arbeit Führungsaufgabe durch Unternehmungsleitung ab gewisser Größe durch eigene Mitarbeiterinnen (Personalabteilung) Name 1: für betriebswirtschaftliche Aufgabe Name 2: für eigene Abteilung in Unternehmen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 37

38 Bedeutung Personalwesen Betriebswirtschaftliche Tätigkeit Eigene Abteilung im Unternehmen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 38 Personalsuche Personalentwicklung Motivation Schulung Bezahlung Beurteilung

39 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 39 Personalwesen als Abteilung = Human Ressources = HR Personalwesen als Abteilung = Human Ressources = HR Zur weiteren Bezeichnung in dieser Präsentation Mitarbeiterinnen = MA Mitarbeiterinnen = MA Nomenklatur - Abkürzungen Geschäftsführerin = GF Geschäftsführerin = GF

40 Personalentscheidung – wer soll was in einem Unternehmen arbeiten? MA  Produktivität eines Unternehmens Produktivität  Rendite einer Investition = Einkommen der Eigentümerinnen Am besten geeignete MA  größte Produktivität Aufgabe: Für Anforderungsprofils einer Stelle Suche der geeignetsten Bewerberin  die größte Produktivität 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 40

41 Personalentscheidung – wer ist jetzt die beste MA? Produktionsfaktor Arbeit ist mit Menschen verbunden Hoher Wunsch nach Bedürfnisbefriedigung – Individualität – Selbstverwirklichung MA arbeiten mit anderen Menschen zusammen (Interaktion) + Arbeitsteilung inhaltlich und mengenmäßig (Spezialisierung und Aufteilung der Arbeitslast) ± zwischenmenschliche Beziehung  professionelle Konkurrenz D.h: Personalentscheidungen werden nach wirtschaftlichen und nach sozialen Gesichtspunkten getroffen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 41

42 Wer ist in die Entscheidung eingebunden? Eigentümerin/ Geschäftsführerin (GF) Personalabteilung (großes Unternehmen) Vorgesetzte MA (middle management) MA 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 42

43 Aufgaben von HR-Mitarbeitern Erhebung des Personalbedarfs Suche nach neuen MA Beurteilung potentieller neuer MA Entwicklung der bestehenden MA (Potentialanalyse, Ausbildungsplan, Ergebniskontrollen,…) Umsetzung der HR-Strategie (Firmenautos, Spesenregelungen,…) Gehaltsverhandlungen arbeitsrechtliche Belange, Administiration 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 43

44 Vorteile von HR Mitarbeitern/Abteilung arbeitsrechtliches Wissen Spezialausbildungen Interviewführung Zusammenstellung von Tests Psychologie Erfahrung Führungsunterstützung (z.B. ab gewisser MA-Anzahl) Nachteil: Kosten aber nicht produktiv (erwirtschaften keine Umsätze wie Verkäufer) 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 44

45 Personalwesen – Human Ressources (HR) Personalbedarfsplanung Brutto-Personalbedarf Personal-Istbestand Netto-Personalbedarf 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 45 Quantitativer Bedarf: Wie viele Leute brauche ich? Quantitativer Bedarf: Wie viele Leute brauche ich? Qualitativer Bedarf: Was müssen meine Leute können? Qualitativer Bedarf: Was müssen meine Leute können?

46 Deckung des Nettobedarfes 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 46 Netto Mitarbeiterbedarf Neueinstellung/ Personalbeschaffung Aus dem Unternehmen/ Personalentwicklung Suche am Arbeitsmarkt Stellenanzeigen Auswahlverfahren … Beförderung (alte Stelle muss neu besetzt werden)

47 AUFGABE 1 PERSONALSUCHE 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 47

48 Wo findet man die MA 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 48 Im eignen Unternehmen (intern) Arbeitsmarkt (extern) „billige Anwerbung“ Personalentwicklung im Unternehmen nur möglich, wenn genug Mitarbeiter Ersatz für beförderten MA notwendig Beförderung = Motivation Kollegin wird Chefin! Fähigkeiten/MA nicht im Unternehmen vorhanden „Frischer Wind“ (kein Inzest) Einkauf bei Mitbewerb Anwerbung teuer durch eigene HR durch Personalberater

49 Mitarbeitersuche extern Ablauf Inserat Offene Anzeige Chiffre Unternehmen selbst Personalberater Zeitung Online Vorauswahl Unternehmen selbst Durch Personalberater Lebenslauf Bewerbungs- schreiben Manchmal 1. Gespräch Feinauswahl Gespräche (HR, Manger, MA) Tests Assessment Center 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 49

50 Organigramme – Teradata Datenbanken (exkurs – nicht prüfungsrelevant) GF Verkaufs- leiter (AL) 7 Verkäufer außen/innen Technical Director (AL) 5 Techniker Leiter Consulting (AL) Business Consulting (GL) 5 Consultants Database Consulting (GL) 17 Consultants 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 50

51 Organigramm – Zeitschriftenverlag St. Gabriel (exkurs – nicht prüfungsrelevant) GF – Inhalt Chef- redakteur 1 Chef- redakteur 2 Redakteur GF - Wirtschaft Vertriebs- leiter außen (AL) 4 Außendienst MA Vertriebs- leiter innen (AL) 4 Innendienst MA 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 51

52 Organigramm Schulzentrum Herbststraße (exkurs – nicht prüfungsrelevant) LSI Direktorinnen Fach- vorständinnen 140 Lehrerinnen Direktorinnen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 52

53 Feinauswahlmethoden Gespräche, Tests Assessment Center – meist für gehobene Aufgaben 1 – 2 Tage Mehrere Bewerberinnen gleichzeitig Ständige Beobachtung von mehreren Managern Lösen Aufgaben Vorstellungsrunde Diskussionsrunden Rollenspiele Postkorbübungen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 53

54 Vorbereitung aufs Gespräch Unternehmen kennen Branche kennen Stärken kennen Schwächen kennen Eigene Fragen überlegen (Interesse und Intelligenz) Hoffentlich Selbstvertrauen haben! 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 54

55 Personalberater - Headhunter eigenes Unternehmen – erhält Auftrag von Unternehmen das MA sucht Datenbank von bisherigen Bewerbern, kennt den Markt schaltet Inserate (Tageszeitung, Internet, Fachblätter) spricht direkt an (An-/Abwerbung) wählt aus Kunde bekommt „besten“ Kandidaten/Shortlist 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 55

56 Personalberater in Österreich Consent Hill ISG Eventa Eblinger Catro Schulmeister 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 56

57 AUFGABE 2 PERSONALENTWICKLUNG 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 57

58 Beispiele für Personalentwicklung externe Ausbildungen: Excel-Kurs bis FH- Studium Teamseminare (Waldpädagogik) interne Weiterbildung (Schulung durch andere MA) Job Rotation (immer eine andere Tätigkeit im Unternehmen) psychologische Betreuung – Coaching Karenzierungen (z.B.: Sabbatical, ein Jahr Auszeit – für Ausbildungszwecke) 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 58

59 Mitarbeiterentwicklung - Beurteilung 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 59 Wiener Potentialanalyse Vertrieb, Lackner.Kabas OEG, Mai 2001

60 Mitarbeiterbeurteilung Mitarbeiterfragebögen Jährliche Mitarbeitergespräche - Vorgesetzte und MA Beurteilung der MA und Feedback Nutzen: Wurden die Ziele erreicht? Passt der Vorgesetzten die Leistung der MA? Wie schauen die Ziele für die kommende Periode aus? Schulung der Bewerterinnen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 60

61 AUFGABE 3 PERSONALVERWALTUNG 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 61

62 Administration Arbeitsverträge aushandeln und koordinieren Löhne und Gehälter berechnen und überweisen, Steuern und Beiträge abführen (Lohnverrechnung) Urlaubstage, Krankenstände, Karenzierungen berechnen und verwalten Kontrolle der Arbeitsschutzbestimmungen … 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 62

63 EXKURS LEIHARBEITER 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 63

64 Leiharbeiter – 3 Gruppen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 64 MA werden vom Überlasser angestellt Überlasser „vermietet“ geeignete MA an ein Unternehmen MA erscheint und arbeitet Unternehmer hat Sorgfaltspflichten

65 Leiharbeit Überlasser stellen MA an Gezahlt wird lt. Kollektivvertrag und Einstufung des Entleihers oder nach Kollektivvetrag für Zeitarbeiter (Gesetz gibt vor: nicht schlechter als Stammbelegschaft) Sorgfaltspflicht und Arbeitspflicht im Verhältnis Entleiher – MA Hohe Flexibilität für Entleiher (keine Kündigungsfrist) Höhere Kosten für Entleiher (2x). 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 65

66 Gründe für Leiharbeit 09.10.2014 Kurzfristige – mittelfristige Deckung des MA-Bedarfs durch schnelle, flexible MA Beschaffung (Spitzenausgleich) Kein Kündigungsschutz, geringere Kündigungsfristen, weniger Einmischung vom Betriebsrat oder der Gewerkschaft Externalisierung des Arbeitgeberrisikos (Krankheit, Schwangerschaft,…) Für MA: Weg aus der Arbeitslosigkeit in Arbeit Möglichkeit Teilzeitarbeit Personalwesen - Kutschera 66

67 Pro Trenkwalder: 52% der Leiharbeiter werden ins Unternehmen übernommen Die Equal Pay Vorschriften sorgen dafür, dass Leiharbeiter so gut wie jeder andere AN verdient Für viele Arbeitslose ist die Leiharbeit die schnellste/einzige Möglichkeit ins Berufsleben einzusteigen. 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 67

68 Kontra Fehlende soziale Integration (teilweise) Teils vom Unternehmen nicht gewünscht Fehlende Vertretung durch Betriebsrat Interne Konkurrenz zu Stammbelegschaft Trotz gleichen Kollektivvertrages – 20-25% niedrigerer Lohn (Lohndumping) Lohn nach Verwendung und nicht nach Qualifikation Lt. Focus: nur 7% werden übernommen 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 68

69 Kontra II Schleudersitz: Verschlechterung der Auftragslage – werden als erste gekündigt Zunehmender Anteil an den Working Poor 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 69

70 Artikel www.orf.at 05.09.2014 „Magna: 200 Leiharbeiter vor Kündigung“ Bei Magna in Graz sorgt ein geplanter Personalabbau für Aufregung: Noch im September sollen Hunderte Leiharbeiter ihren Job verlieren. Der Abbau stand schon im Frühjahr im Raum, die gute Auftragslage wendete ihn damals aber noch ab. Quelle: http://steiermark.orf.at/news/stories/2666924/ - Aufruf am 06.11.2014http://steiermark.orf.at/news/stories/2666924/ 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 70

71 Artikel DiePresse.com 22.10.2014 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 71 Tiroler Unternehmensgruppe Plansee baut 80 Stellen ab Dabei handle es sich großteils um Leiharbeiter, sagte ein Sprecher der Gruppe. Grund ist die Pleite eines Zulieferers von Apple. Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4194146/Tiroler- Unternehmensgruppe-Plansee-baut-80-Stellen- ab?from=suche.intern.portal Zugriff am 13.11.2014 http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4194146/Tiroler- Unternehmensgruppe-Plansee-baut-80-Stellen- ab?from=suche.intern.portal

72 Artikel DiePresse.com 10.10.2014 AHT Cooling verzichtet auf Leiharbeiter. Die Firma begründet dies mit Saisonschwankungen. Rottenmann. Das steirische Kühlgeräte-Unternehmen AHT Cooling Systems baut bis Ende Oktober 150 Leiharbeiter ab. Geschäftsführer Hans Aage Jörgensen betonte (…), zwei große Kunden hätten überraschend weniger bestellt. http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3884707/AHT-Cooling- verzichtet-auf-Leiharbeiter?from=suche.intern.portal http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3884707/AHT-Cooling- verzichtet-auf-Leiharbeiter?from=suche.intern.portal Zugriff am 13.11.2014 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 72

73 Zahlen Juli 2012 in Österreich 1.297 Arbeitskräfteüberlasser 78.414 Zeitarbeiterinnen 48% kommen aus der Arbeitslosigkeit Frage: wie viele Zeitarbeiterinnen werden von Unternehmen übernommen Trenkwalder: 52% Andere Quellen: 7% (Focus.de) Man weiß nicht, wie viele Zeitarbeiterinnen wieder in der Arbeitslosigkeit landen Steigender Anteil von Zeitarbeitern unter „Working Poor“ 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 73

74 Arbeitskräfteüberlasser in Österreich Manpower Trenkwalder Powerserv ISS Facility Services … http://www.zeitarbeit-ooe.at/aktuelles/aktuelles/zukunft- zeitarbeit 09.10.2014Personalwesen - Kutschera 74


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