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Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, diese PowerPoint Präsentation greift die Inhalte der Handreichung „Miteinander achtsam leben – Prävention von sexualisierter.

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Präsentation zum Thema: "Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, diese PowerPoint Präsentation greift die Inhalte der Handreichung „Miteinander achtsam leben – Prävention von sexualisierter."—  Präsentation transkript:

1 Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, diese PowerPoint Präsentation greift die Inhalte der Handreichung „Miteinander achtsam leben – Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen – Handreichung für Ehrenamtliche“ auf. Sie finden die inhaltlichen Ausführungen in den Notizen zu den einzelnen Folien. Um diese Texte vollständig sehen und bearbeiten zu können, gehen Sie so vor: -> Ansicht > Notizenseite. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch, Peter Bartlechner ( ; und Gisela Prechtl ( ; Viel Erfolg! Peter Bartlechner und Gisela Prechtl (Diese Folie wird bei der Präsentation automatisch ausgeblendet, kann aber auch gelöscht werden) Stand

2 Miteinander achtsam leben Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen – Schulung für Ehrenamtliche

3 Inhalt  Was muss ich wissen?  Was kann ich tun?  Wo hole ich mir Hilfe?  Was muss ich tun?

4 Was muss ich wissen?

5 Begriffsdefinition: Grenzverletzungen  Handlungen, die unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit liegen Ob eine Handlung unangemessen ist, hängt ab  von objektiven Kriterien UND  vom Erleben des betroffenen Menschen

6 Begriffsdefinition: Sexuelle Übergriffe  unterscheiden sich von Grenzverletzungen durch die Massivität und / oder die Häufigkeit,  gehören zu den typischen Strategien von Täter_innen.

7 Begriffsdefinition: Strafbare Handlungen Sexuelle Handlungen an oder mit Kindern unter 14 Jahren sind verboten. Sie werden mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe bestraft.

8 Statistik – was sagen uns die Zahlen?  Die meisten Fälle geschehen innerhalb der Familien.  % der Mädchen und % der Jungen sind betroffen, davon sind zwei Drittel bei der Tat jünger als 12 Jahre.  Ein Drittel der Täter_innen sind jünger als 21 Jahre.  85 % aller Täter sind heterosexuelle Männer.  Missbrauch geschieht in allen sozialen Schichten.

9 Strategien von Täter_innen  tadelloser Ruf, engagiertes und einfühlsames Auftreten  gezielte Suche nach Nähe zu Kindern / Jugendlichen und Aufbau eines Vertrauensverhältnisses  Gestaltung einer Anbahnungsphase  Einsatz von Verunsicherung, Schuldgefühlen, Drohungen Täter_innen nutzen ihre Autoritäts- und Machtposition aus, um eigene Bedürfnisse zu befriedigen!

10 Mögliche Auswirkungen auf Betroffene  Die Folgen für die Betroffenen können sehr unterschiedlich sein.  gedanklich – körperlich – gefühlsmäßig – verhaltensbezogen Es gibt keine eindeutigen Anzeichen für sexuellen Missbrauch!

11 Warum melden sich die Betroffenen nicht?  Die meisten Betroffenen sprechen aus Angst oder Scham nicht über das, was sie erlebt haben.  Viele Kinder fühlen sich mitschuldig am sexuellen Übergriff.

12 Was kann ich tun?

13 Was kann ich tun, wenn ein Kind / ein(e) Jugendliche(r) auf mich zukommt und von sexualisierter Gewalt erzählt?  Ruhe bewahren!  Zuhören und Glauben schenken  Vertraulichkeit zusichern  Keine unhaltbaren Versprechungen  Gespräch dokumentieren  Träger kontaktieren  Hilfe holen!

14 Was kann ich tun, wenn ich etwas beobachte, mir etwas über Dritte erzählt wird und ich sexualisierte Gewalt vermute?  Wahrnehmen und dokumentieren!  Keine eigenen Ermittlungen oder Befragungen!  Sich selbst Hilfe holen!  Weiterleiten!

15 Was kann ich tun, wenn ich sexualisierte Gewalt unter Kindern und Jugendlichen beobachte?  Schreiten Sie gegen sexualisierte Sprache und Bilder ein!  Vorgehensweise wie bei Übergriffen durch Erwachsene: Ruhe bewahren, Zuhören, Hilfe holen!  Beziehen Sie deutlich Stellung gegenüber übergriffigen Jugendlichen!

16 Standards für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen  Kinder und Jugendliche bestärken, sich zu wehren!  Grenzverletzungen frühzeitig ansprechen und aufarbeiten  Keine finanziellen Zuwendungen und Geschenke  Berührungen - altersgerecht und angemessen  Sprache - altersangemessen und wertschätzend  Männliche und weibliche Leiter_innen und Ansprechpersonen

17 Standards für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen  Leiter_innen und Teilnehmer_innen, Mädchen und Jungen schlafen getrennt  Transparenz und Klarheit bzgl. Einzelkontakten  Kinder / Jugendliche und Leiter_innen duschen getrennt  Kinder / Jugendlichen haben ein Recht am eigenen Bild  Rituale und Traditionen überprüfen

18 Kinderrechte Alle Mädchen und Jungen haben das Recht, sich wohl zu fühlen. Alle Kinder dürfen Ideen einbringen, wie die Gemeinschaft für alle angenehm und fair gestaltet werden kann. Jedes Mädchen und jeder Junge hat das Recht, fair und gerecht behandelt zu werden. Dein Körper gehört DIR! Wenn jemand deine Gefühle verletzt, darfst du NEIN sagen und dich wehren! Hilfe holen ist kein Petzen!

19 Wo hole ich mir Hilfe?

20  Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch der Erzdiözese München und Freising Gisela Prechtl und Peter Bartlechner  Ansprechpersonen bei Missbrauchsverdacht der Erzdiözese München-Freising Ute Dirkmann und Dr. Martin Miebach  Beratungs- und Fachstellen

21 Was muss ich tun?

22 Selbstauskunft und Verpflichtungserklärung und erweitertes polizeiliches Führungszeugnis  erweitertes Führungszeugnis beantragen  Führungszeugnis zur Einsichtnahme schicken  Vorlage bei der Einsatzstelle –Bescheinigung über die Einsichtnahme des erweiterten Führungszeugnisses –Selbstauskunft und Verpflichtungserklärung –Einverständniserklärung zur Datenspeicherung

23 Kurzanleitung (diese Folie wird bei der Präsentation automatisch ausgeblendet, kann aber auch gelöscht werden)  Neue Folie erstellen: –>Start >Neue Folie >Folienlayout auswählen  Folienlayout im Nachhinein ändern: –>Start >Layout >Folienlayout auswählen  Freie Texte eingeben: –>Einfügen >Textfeld (kann frei plaziert werden)  Einträge in der Fußleiste ändern: –>Einfügen >Kopf- und Fußzeile > Änderungen eingeben> Für alle übernehmen


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