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„Neuausrichtung der Heilverfahren 3.0“ Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thomas Auhuber.

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Präsentation zum Thema: "„Neuausrichtung der Heilverfahren 3.0“ Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thomas Auhuber."—  Präsentation transkript:

1 „Neuausrichtung der Heilverfahren 3.0“ Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thomas Auhuber

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3 © Oberender & Partner © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 3

4 Heilverfahrenssteuerung – ein Weg zur „Gesundheit“ Behandlung von versicherten Personen nach Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen und Berufskrankheiten „aus einer Hand“ vom Unfall bis zur beruflichen und sozialen Wiedereingliederung. Institutionelles Alleinstellungsmerkmal der gesetzlichen Unfallversicherung als intersektorale Versorgungsform. Beteiligung ausgewählter und besonders qualifizierter ÄrztInnen, TherapeutInnen, Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und anderer Leistungsanbieter im Gesundheitswesen. Kategorisierung zum differenzierten Fall- / Rehamanagement (Weller-Datenbank, Verletzungsartenverzeichnis usw.) © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 4

5 Ziele der aktuellen Neuausrichtung Steigerung von Effektivität und Effizienz der Behandlung Anpassen des Heilverfahrens an die Verletzungsschwere („der richtige Fall in die richtige Klinik“) Umfassende und vernetzte Versorgung (Akut- und Rehamedizin) Anhebung der Versorgungsqualität und Implementierung qualitätssichernder Elemente Durchgangsarztverfahren (DAV) 2-stufiges Verfahren Verletzungsartenverfahren (VAV) Verletzungsartenverfahren (VAV) Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) 3-stufiges Verfahren Umstellung zum bzw Durchgangsarztverfahren (DAV) © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 5

6 Standardisierung der (Schwer)Verletztenversorgung Weißbuch Schwerverletztenversorgung (2. Auflage 2012) Empfehlungen zur Struktur, Organisation, Ausstattung sowie Förderung von Qualität und Sicherheit Prävention – Intensivbehandlung - Rehabilitation S3 – Leitlinie zur Schwerverletztenversorgung Präklinik – Schockraum – Erste OP-Phase Verletzungsartenverfahren (VAV) der DGUV Definition Klinikanforderungen / Verletzungsschwere TraumaNetzwerk DGU® Koordination der strukturellen Patientenversorgung Zertifizierung Lokale, (Über)Regionale Traumazentren TraumaRegister DGU® Begleitforschung - Qualitätssicherung © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 6

7 Arbeits-, Schul-, Wegeunfall Liegt eine VAV- Verletzung vor? ja nein D-Arzt (ambulant) (Praxis oder Krankenhaus) Stationäres Durchgangsarzt- verfahren Verletzungsartenverfahren Hausarzt Einleitung bes. Heil- behandlung Einleitung allg. Heil- behandlung D-Arzt Hausarzt DAV-Krankenhaus Nachschau VAV-Krankenhaus SAV-Krankenhaus Verlegungspflicht bei Verletzungen nach dem Verletzungsartenverfahren bei Revisions- oder komplexer Folgechirurgie © eigene Darstellung modifiziert nach Rybak / Lenz / Ehlers © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 7

8 © eigene Darstellung modifiziert nach Oberscheven / Kranig / Bühren BG-KLINIKEN Behandlung und Reha von Schwerbrand-, Rückenmarkverletzten, Schwer-Schädel-Hirnverletzten, schweren Hand- und Fußverletzungen, Polytraumen Revisions – und komplexe Folgechirurgie Reha-Komplett-Angebot mit KSR, BGSW, EAP, ABMR, Schmerztherapie, Klinische Psychologie, Hilfsmittelversorgung, Prothetische Versorgung, Schuhversorgung, Reha-Sport, Neurologische Reha der Phasen A-F BG-KLINIKEN Behandlung und Reha von Schwerbrand-, Rückenmarkverletzten, Schwer-Schädel-Hirnverletzten, schweren Hand- und Fußverletzungen, Polytraumen Revisions – und komplexe Folgechirurgie Reha-Komplett-Angebot mit KSR, BGSW, EAP, ABMR, Schmerztherapie, Klinische Psychologie, Hilfsmittelversorgung, Prothetische Versorgung, Schuhversorgung, Reha-Sport, Neurologische Reha der Phasen A-F Zeit SAV Schwerstverletzungsartenverfahren VAV Verletzungsartenverfahren DAV Stationäres Durchgangsarztverfahren Schwere Akutbehandlung stationär Rehabilitation KSR Komplexe stationäre Rehabilitation BGSW Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung BGSW Berufsgenossen- schaftliche stationäre Weiterbehandlung ABMR Arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation ABMR Arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation Physiotherapie EAP Erweiterte ambulante Physiotherapie Akutbehandlung ambulant Nachsorge Pflege Nachsorge Pflege Nachsorge Pflege DAV Durchgangsarztverfahren Physiotherapie EAP Erweiterte ambulante Physiotherapie Nachsorge Pflege Rehabilitation

9 Verteilung von Traumazentren, SAV- und BG- Kliniken © Ideker© AUC © KUV © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 9

10 Heterogenität der realen Krankenhausstruktur Wie viele SAV- / VAV-Kliniken gibt es am Ende der Umstrukturierung? Wie viele SAV- / VAV-Kliniken braucht man für die optimale Versorgungsstruktur? Können die Auflagen in der Zulassung erfüllt werden? Orientieren sich die Kriterien auch an der regionalen Versorgungsstruktur? Ist die Mindestfallzahl ein Problem? © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 10

11 IVENA eHEalth © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 11

12 Verletzungsartenverzeichnis – Findet man alles? © nach Schweigkofler © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 12

13 Verletzungsartenverfahren BGU Frankfurt (Q4/2014) © Dickler © Kern © Wank © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 13

14 Schwer(st)e Verletzung oder medizinische Komplikation? © Schweigkofler © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 14

15 Was sind Komplikationen? Folgezustände / Defektzustände / Funktionsbehinderungen? z. B. verzögerte Frakturheilung, Pseudarthrose Bewegungseinschränkungen CRPS Phlegmone Arthrose …? DEFINITION? © Jürgen Vogel WER HAT WELCHE BEHANDLUNGSKOMPETENZ? WANN BEGINNT DAS REHAMANAGEMENT? WANN WIRD GESTEUERT? © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 15

16 Komplikations- / Revisionsfall? Komplexe Folgechirurgie? © Vetter © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 16

17 Was sind Komplikationen? – auch Behandlungsfehler? Wer behandelt weiter.. Wo möchte der Patient weiterbehandelt werden … © Sylvia-Verena Michel / pixelio.de © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 17

18 Komplexität Heilverfahren und Vergütungsstrukturen Wer legt definitiv die VAV / SAV-Einstufung fest? Steuert der Arzt / Sachbearbeiter / Rehamanager? Wann tritt die Verlegungspflicht genau ein? Führt die Verlegungspflicht zu einer unnötigen Kostensteigerung (z. B. durch „künstliche Falltrennung“ in einem fallpauschalierten System)? Ist Vergütung (Rechnungsstelle) und Heilverfahrenssteuerung (Sachbearbeitung / Rehamanagement) kongruent? Sind Fallpauschalen insbesondere bei individuellen und inhomogenen Verletzungsmustern und der Versorgung „mit allen geeigneten Mitteln“ sachgerecht? Sind die Qualitätsanforderungen ausreichend finanziert (z. B. bei SAV in GKV- Kliniken)? © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 18

19 Heilverfahren … 2.0 Die Neuausrichtung der Heilverfahren ist für die Versorgung unfallversicherter Patienten ein bewährter Prozess in der Organisation von Gesundheit. 3.0 Medizinökonomische Effizienzsteigerung durch Entwicklung eines Steuerungstools bei Revisionen und Komplikationen Weiterentwicklung von Behandlungsstandards und der Heilverfahrenssteuerung Anpassung der Vergütungsstrukturen und Etablierung von Versorgungsforschung weitere Konzentration auf qualitätsgeprüfte Netzwerkpartner, Etablierung von Trauma-Reha- Zentren … © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 19

20 © DGUV Akademie 20 Jahre Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung 20


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