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Projekt: GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse FH Eberswalde Prof. J. Peters Dipl.-Geogr. F. Torkler Dipl.-Ing. (FH) S. Hempp Dipl.-Ing. (FH)

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Präsentation zum Thema: "Projekt: GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse FH Eberswalde Prof. J. Peters Dipl.-Geogr. F. Torkler Dipl.-Ing. (FH) S. Hempp Dipl.-Ing. (FH)"—  Präsentation transkript:

1 Projekt: GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse FH Eberswalde Prof. J. Peters Dipl.-Geogr. F. Torkler Dipl.-Ing. (FH) S. Hempp Dipl.-Ing. (FH) M. Hauswirth Dipl.-Ing. U.Graumann (Biosphärenreservat Schorfh.-Chorin) - beratend Wir haben nun den Beispielraum Gartz näher untersucht um hier beispielhaft die Frage zu beantworten,wie sind die Flächenpotentiale, welche restriktionen gibt es ? Wie kann man die besonderen Anforderungen einer konkreten Kulturlandschaft methodisch in eine soclhe Potentialanalyse einbringen. .. Das Amt liegt an der nordöstlichen Grenze Brandenburgs. Nach Norden schließt sich Mecklenburg-Vorpommern, nach Osten Polen an. Ausgewählt weil hier Windeignungsgebiete erweitert werden soll Fragestellung der Raumverträglichkeit aber auch für andere EE-Formen Dünn besiedelt (unter 50 E /km2) Hoher Anteil unterschiedlicher Schutzgebietstypen (FFH/ und Ramsar-Gebiete etc.) Unterschiedliche Landschaftsformen Welse Niederung/ kuppige Moränenlandschaft/ Hauptnutzung LaWi aber auch unterscheidliche EE-Nutzungen bereits vorhanden. Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

2 Referenzraum Wir haben nun den Raum Barnim Uckermark näher untersucht um hier beispielhaft die Frage zu beantworten,wie sind die Flächenpotentiale, welche restriktionen gibt es ? Wie kann man die besonderen Anforderungen einer konkreten Kulturlandschaft methodisch in eine soclhe Potentialanalyse einbringen. .. Die Landkreise liegen an der nordöstlichen Grenze Brandenburgs. Nach Norden schließt sich Mecklenburg-Vorpommern, nach Osten Polen an. Ausgewählt weil hier Windeignungsgebiete erweitert werden soll Fragestellung der Raumverträglichkeit aber auch für andere EE-Formen Dünn besiedelt (unter 50 E /km2) Hoher Anteil unterschiedlicher Schutzgebietstypen (FFH/ und Ramsar-Gebiete etc.) Unterschiedliche Landschaftsformen Welse Niederung/ kuppige Moränenlandschaft/ Hauptnutzung LaWi aber auch unterscheidliche EE-Nutzungen bereits vorhanden. Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

3 Referenzraum: Satellitenbild
So sieht die Region von oben aus: Farben unterschiedliche Landw. Kulturen /rechts polnische Grenze große Feldblöcke Links der Bogen: Randow-Welse-Bruch mit kleineren Schlägen Schräg in der Mitte: kleine Bachniederung / dunkel: Kiefernforste Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

4 Wertvolle Landschaften gemäß gesetzlichen Bestimmungen
Landschaftsräume von besonderer Vielfalt, Eigenart und Schönheit (hochwertiges Landschaftsbild) (§ 2 (13) BNatSchG) Kulturhistorische Landschaften (Persistente Landschaftsräume, die ihre historisch gewachsene Eigenart über einen langen Zeitraum bewahrt haben) (§ 2 (13) BNatSchG, § 2 (13) ROG) Untersuchung im Rahmen des BBR-Projektes (2006): Forschungsprogramm Aufbau Ost: Flächenbedarfe und kulturlandschaftliche Auswirkungen regenerativer Energien Diese beiden Wertkategorien werden für die Beurteilung der Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Landschaftsräumen herangezogen. Während der Raumtyp der „hochwertigen Landschaftsbilder“ die heutige, visuell wahrnehmbare, Ausprägung von Landschaftsräumen abbildet, ist das dominierende Merkmal der „kulturhistorischen Landschaftsräume“ ihre geschichtliche Kontinuität, die sie von den im Kap. 1.1 beschriebenen dynamisch veränderten Landschaftsräumen unterscheidet. Vielfalt und Eigenart werden operationalisiert Schönheit hierdurch mit abgebildet Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

5 Landschaftsbildanalyse Barnim - Uckermark GIS-Datenverarbeitung
Zusätzliche Daten - Alleen Landes und Bundesstrassen (Landesbetrieb Strassenwesen) - Alleen Biosphärenreservat - Alleen und Baumreihen aus DUB- Daten (Stand ´92) Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

6 V F R K Indikatoren Datenbasis Bewertung Bemerkung Vielfalt
Basis- DLM 25/2 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg 2004 Bewertung in 7- stufiger Skala 1 = sehr wertvoll 7 = geringer Wert Generalisierung 3- stufige Skala Bewertung der Objektarten + Nachbarschafts-statistik Feldschlag- bewertung InVeKoS- Antragskizzen Brandenburg Antrag 2005/BB Landesumweltamt Regionalisierte Bewertung 0-5 ha  hochwertig 5-20 ha  mittel über 20 ha  geringer Wert Eigenart Reliefenergie DGM 25 Landesvermessungs-amt Brandenburg Analyse der Flächen mit hoher Reliefenergie markante Hangkanten  hoher Wert ebene Flächen  geringer Wert Datenbasis für Kohärenz Kohärenz Bewertung der Schläge nach Anpassung an Relief ebene Schläge  Kohärenz positiv steile Schläge  Kohärenz negativ Höhendifferenz innerhalb eines Schlages als Indikator für reliefentsprech-ende Schlagstruktur V F R Bewertung regionalisieren: z.B. Einteilung der Schlagklassen (im Oderbruch k größere Schlage als im Barnim)/ dasselbe gilt für Reliefenergie K Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

7 Bewertung der einzelnen Objektarten (Auszug Bsp. Gartz)
Wg. Darstellbarkeit nur Auszug Gartz Barnim Uckermark gesamt ca. 80 versch. Objektarten Bewertungsskala hohe Wertigkeit geringe Wertigkeit Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

8 Bewertungsschritt Vielfalt (Vo) –
Bewertung der Objektarten -flächenscharf Flächenscharfe Verteilung der Objektarten - Alleen + Autobahn wurden mit 50m beidseits gepuffert Datenquellen: Basis- DLM Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

9 2. Bewertungsschritt Vielfalt (Vn) –
Bewertung der Objektarten – Nachbarschaftsstatistik (Vielfalt) Vielfaltsstatistik 15X15  Generalisierung zur 3 stufigen Skala Datenquellen: Basis- DLM Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

10 + 3. Bewertungsschritt Vielfalt (Va) – Aggregation
Addieren beider Raster (Objektarten + Vielfalt) zur detaillierteren Darstellung der Vielfalt 1 Pixel =50m Fenster 750m X 750m Bewertung Objektarten (Nachbarschaftsstatistik 15x15 Fenster) Bewertung Objektarten, flächenscharf Datenquellen: Basis- DLM Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

11 3. Bewertungsschritt Vielfalt (Va) – Ergebnis der Aggregation
Reklassifizierung des Ergebnisses 9 stufige Skala reklassifiziert zu Datenquellen: Basis- DLM Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

12 Ergebnis Bewertung Vielfalt (V) – Generalisierung in 3 Wertstufen
9 stufige Skala reklassifiziert zu 2 -5 (Nachbarobjekte) hohe Vielfalt 6 -7 mittlere Vielfalt 8 – 10 geringe Vielfalt Datenquellen: Basis- DLM Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

13 Bewertung Schlaggröße (V) – flächenscharf
Acker und Grünlandschläge Leere Flächen = Wald oder Orte Datenquellen: InVeKoS- Antragskizzen im Land Brandenburg Antrag 2005/BB Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

14 Bewertung Reliefenergie (R) - Höhendifferenz
Als Reliefenergie bezeichnet man in der Geomorphologie den Höhenunterschied, der in einem bestimmten Gebiet pro Flächeneinheit auftritt. Er wird im Allgemeinen mit Meter (Höhenunterschied) pro Quadratkilometer (oder einer anderen Flächeneinheit) angegeben. Dementsprechend besitzt eine gebirgige Landschaft eine hohe Reliefenergie, während eine Ebene nur eine geringe aufweist. Der Begriff Reliefenergie wurde deshalb eingeführt, um die Höhenunterschiede in einem Gebiet unabhängig vom Meeresspiegel besser fassen zu können. So liegt zwar das Hochland von Tibet in großer Höhe über dem Meeresspiegel, weite Gebiete sind jedoch eben und besitzen kaum Reliefenergie. Die Seealpen am Mittelmeer hingegen befinden sich zwar in relativ geringer Meereshöhe, haben aber eine große Reliefenergie. Die Reliefenergie wird in der Praxis vor allem angewendet, um mit ihrer Hilfe eventuell auftretende Bodenerosion besser abschätzen zu können. Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Reliefenergie“ Kantenlänge des Fensters 375x375 = 14 ha Datenquellen: DGM 25 Landesvermessungamt Brandenburg Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

15 Bewertung Kohärenz (K)
Höhendifferenz innerhalb eines Schlages als Indikator (Eben –positiv) Besonders deutlich in Bruchflächen oder Flußniederungen Datenquellen: InVeKoS- Antragskizzen im Land Brandenburg Antrag 2005/ BB DGM 25 Landesvermessungsamt Brandenburg Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

16 Aggregationsmethodik – „Landschaftsbild“
Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

17 Ergebnis Bewertung Landschaftsbild- flächenscharf
Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

18 Ergebnis Bewertung Landschaftsbild- generalisiert
Fenster 25x25 =1250 m Kantenlänge Ein Pixel = 50m Linien, wie Alleen und Autobahn werden zum Schluss darübergelegt Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

19 Ergebnis Bewertung Landschaftsbild- Projekt Labi_GIS Gartz
zum Vergleich – „manuelle Methode“ Graumann/ Peters Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

20 Iteratives Modell der Bewertung
Regionalisierte Bewertung: Entwurf 1 Überprüfung an Referenzflächen Vor-Ort Regionalisierte Bewertung: Entwurf 2 Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

21 Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse
Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann

22 Prinzip der Nachbarschaftsanalyse
50 Meter 750 Meter Z1 Z2 Z3 Z4 Z5 Zi Zx 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Gesamtfläche: 56,25 ha Analysemöglichkeiten (u.a.): Mehrheit: Zx bekommt als Wert den häufigsten Wert des Analyse-Fensters  Glättung Vielfalt: Zx zeigt als Gesamtwert die Anzahl der unter- schiedlichen Werte des Analyse-Fensters Laufrichtung des Analysefensters über die Gesamtfläche (Pixel-/Zeilenweise) Projekt GIS-gestützte regionale Landschaftsbildanalyse Peters/Torkler/Hempp/Graumann


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