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Aufbau Integrierter Informationssysteme Datenbank-Middleware und komponentenbasierte DB-Technologie Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer Martin-Luther-Universität.

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Präsentation zum Thema: "Aufbau Integrierter Informationssysteme Datenbank-Middleware und komponentenbasierte DB-Technologie Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer Martin-Luther-Universität."—  Präsentation transkript:

1 Aufbau Integrierter Informationssysteme Datenbank-Middleware und komponentenbasierte DB-Technologie Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Hauptseminar - Halle

2 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg2 Gliederung Einführung –Notwendigkeit von Datenbank-Middleware –Komponentenorientierte DB-Systeme Integrationsansätze –Universal Storage Table Function/ Virtual Table Interface –Universal Access OLE DB Garlic/ Data Joiner Datenintegration –Speicherung von Datenobjekten –Data Links

3 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg3 Datenbank-Middleware Wünschenswert wäre: Zugriff auf /Integration von Daten Plattformunabhängige Interoperabilität Erweitertes Transaktionskonzept Datenbank nur eine Komponente unter vielen

4 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg4 Komponentenorientierung DBMS DBS Erweiterung

5 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg5 Überblick – Architekturen Plug-in Database-Middleware DBMS Services Configurable DBMS

6 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg6 Plug-in Universal Server Was Server selbst nicht kann kommt von aussen DBMS DBS

7 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg7 Erweiterungsmöglichkeiten (1) Erweiterungsmöglichkeiten Typen Funktionen Indexstrukturen

8 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg8 Erweiterungsmöglichkeiten (2) 1. Typen Distinct Types –Umbenennung schon integrierter Typen Opaque types –Für DBS nur „Black Box“ - Zugriff über Funktionen Row types –Neue Tabellentypen aus erzeugten Datentypen

9 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg9 Erweiterungsmöglichkeiten (3) 2. Funktionen (UDF) 3GL (C, C++, Java) –Können in SQL-Statement enthalten sein oder –Nur für internen Gebrauch – durch andere Funktionen aufgerufen Skalare Funktionen – ein Wert wird zurückgeliefert Aggregatsfunktionen Tabellenfunktionen – Tabellen werden zurückgeliefert 3. Indexstrukturen

10 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg10 Database-Middleware Integration externer Datenquellen –API mit unterschiedlicher Mächtigkeit –Verschiedene Datenmodelle Lösung durch Wrapper A N W E N D U N G E N DBS Middleware DBS

11 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg11 1 DBMS Services Aufspaltung einer Datenbank in ihre Dienste (Datenhaltung, Suchen, Transaktionskontrolle) einige/alle Dienste der Datenbank können ausgelagert werden Anwendung Platform

12 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg12 Configurable DBMS Neue Services können integriert werden D DBS B M S

13 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg13 Ansätze Universal Storage Universal Access

14 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg14 Universal Storage Zugriff auf externe Daten: Table Function – IBM Virtual Table Interface – Informix ➔ Gemeinsamer Grundmechanismus ➔ Eine/ mehere Funktionen realisieren öffnen, lesen, schliessen einer externen Datei und zurückliefern einer Tabelle ➔ Mit Tabelle kann über SQL gearbeitet werden

15 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg15 Tabellenfunktionen – Beispiel CREATE FUNCTION ( ) RETURNS TABLE EXTERNAL LANGUAGE PARAMETER STYLE FENCED/ NOT FENCED NO SQL (NO) EXTERNAL ACTION

16 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg16 Universal Access ➔ Wrapper basierte Ansätze OLE DB Garlic / Data Joiner

17 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg17 OLE DB ➔ Object linking and embedding ➔ Umsetzung von Microsofts Universal Data Access – Strategie ➔ UDA selbst ist eine Komponenten-Architektur

18 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg18 UDA – Architektur COM/DCOM Microsoft Transaction Server Application ActiveX Data Objects OLE DB OLAPRDBMSISAMSPATIAL Cursor engin Distributed query engine Relational query engine Consumers Services Data Providers

19 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg19 IBM OLE DB Provider ➔ DB2 „spielt“ OLE DB Provider ➔ Somit können andere unterstützte Anwendungen Daten entnehmen ➔ OLE DB Provider befindet sich beim Client und unter- stützt folgende Anwendungen ➔ ADO ➔ C/ C++

20 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg20 The Project

21 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg21 The Project Ein kleines Beispiel...

22 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg22 The Project Das Garlic Project wurde 1995 von IBM entwickelt. Ziel ist es, weitgefächerte Multimediasysteme zu bilden. Wobei unter Multimedia ein grosses Spektrum von Daten gemeint ist: Dazu gehören neben Bildern, Videos und Audiodaten sowie Texten auch anwendungsspezifische Daten wie CAD-Zeichnungen, Karten.... Garlic soll so die Integration von heterogenen Datenquellen via einer mächtigen Middleware ermöglichen!

23 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg23 The Project Die Architektur:

24 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg24 The Project Die Architektur: Data Repositories Sind die heterogenen Datenquellen, die inte- griert werden sollen. Können verschiedenar- tigst sein: - relationale DB - objektorient. DB - Dokumentenma- nagement System - Dateisystem -... und auch die Anzahl ist nicht begrenzt.

25 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg25 The Project Die Architektur: Wrappers Die Wrapper über- setzen Informationen über die Datentypen, den Datenzugriff und die Datenmanipula- tionsanfragen zwischen der Garlic Middleware und den darunter liegenden Datenquellen

26 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg26 The Project Die Architektur: Metadata Repository Das Metadata Repository verwaltet Informationen über das sich nach oben hin präsentierende Garlic – Schema sowie Infor- mationen zur Über- setzung für die Wrapper.

27 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg27 The Project Die Architektur: Middleware Das Garlic Query Services and Runtime System stellt das ein- heitliche Schema zum Benutzer hin, ist für die Anfrageverar- beitung (d.h. das zer- teilen einer Query und das Zusammenfügen) verantwortlich.

28 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg28 The Project Die Architektur: User Interfaces Die C++ API bietet eine statische Schnitt- stelle für SQL-Queries aus Anwendungspro- grammen heraus an. Der Query/Browser ermöglicht eine Suche mittels einer benutzer- freundlichen, graphi- schen Benutzerober- fläche.

29 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg29 The Project Das Garlic Datenmodell Die Daten in Garlic werden durch ein vereinheitlichtes Schema dem Benutzer geboten und durch ein objektorientiertes Datenmodell ausgedrückt. Object ModelGarlic Data Model Object Definition Language [ODL]Garlic Data Language [GDL] ODMG-93Garlic Veränderungen & Erweiterungen

30 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg30 The Project Anfragen in Garlic: - als Anfragesprache dient eine objetorientierte Erweiterung von SQL Damit sind Möglichkeiten der objektorientierten Anfragen wie: - nachvollziehen von Inter-Objekt-Beziehungen - Aufrufen von Methoden aus einer Anfrage heraus -... möglich. Problematisch ist nun noch: Anfrage und Auswertung von unscharfen Kriterien. Lösung mittels ‚Graded Sets‘, die die Treffergenauigkeit angeben. d.h. Vergabe eines Wertes zwischen 0 und 1, wobei 1 einen exakten Treffer meint. Damit ist auch die Möglichkeit eines Rankings gegeben.

31 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg31 The Project Anfragen: ein Beispiel realisiert mit dem Image Management System QBIC Wir suchen alle Bilder, wo im Vordergrund ein rundes, rotes Objekt ist und der Hintergrund grün ist: Modellierung mit dem Query/Browser: Liefert folgende Ausgabemenge:

32 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg32 The Project Anfrageverarbeitung - was suche ich? Image Management Document Relational System Management Database QBICDMRD Welche Kampagne? Welche Firma? Es war eine Strandszene, sie wurde vor 5 Jahren gemacht und hat € ,- gekostet.

33 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg33 Image Management Document Relational System Management Database select from where,, Gottseidank verwenden wir Garlic... The Project Garlic Schema  &  &  Middleware Wrapper ein SQL-Statement könnte so aussehen: select C.campaign_name, C.report, C.mag_ads from Campaign C, C.mag_ads A where (C.report.date > ´1989´) and A.match_image(SKETCH)>0.5

34 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg34 The Project Ziele der Wrapper - Komponenten Architektur:  Wrapper muss leicht und schnell zu schreiben sein  Wrapper muss evolutionär entwickelbar sein  Wrapperarchitektur muss das Wachsen des Systems ermöglichen  Wrapperarchitektur muss die Queryoptimierung enthalten

35 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg35 Welche Dienste erbringt nun aber der Wrapper? The Project

36 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg36 The Project Abbildung des Inhalts einer Datenquelle als Objekte  damit wird es Garlic möglich auf die Daten Bezug zu nehmen. StadtNameEinwBL Halle250TSA Jena150TTH relationale Datenbank: beschrieben in der GDL: interface Stadt { attribute string name; attribute long Einw; attribute string BL; }

37 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg37 The Project Aufrufen von Methoden auf Objekte (um deren Attributwerte zu erhalten)  ganz wichtig bei Datenquellen die kaum oder gar keine Anfragemöglichkeiten unterstützen (z.B.: Dateisysteme) generic dispatch - Schemaunabhängig - Methodenname wird als Parameter übergeben get_Einwohner (OID [z.B. für Halle]) select Einwohner from Stadt where name = z.B.: „Halle“

38 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg38 The Project Anfrageplanung: Ziel: Entwickle alle alternativen Pläne zur Beantwortung einer Anfrage und wähle dann die effizienteste davon aus. Der Optimierer in der Garlic Middleware verwendet STARs [Strategy Alternative Rules] um die möglichen Pläne zu beschreiben. In jeder Planungsphase wird das längste Anfragefragment für jede tangierende Datenquelle an den Wrapper geschickt und dieser gibt entweder NULL oder alle möglichen Pläne die die Aufgaben des Fragments implementieren. Die Entwicklung der Pläne erfolgt dabei iterativ.

39 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg39 The Project Anfrageplanung: Relational Database Wrapper Garlic Optimizer selectS.Name fromStadt S where S.Einw= Work Request Project: S.OID, S.Name, S.Einw Preds: S.Einw= Wrapper Access Plan for Stadt Properties Project: S.OID, S.Name, S.Einw Preds: S.Einw= Cost: Plan Details (private) Wie sehr der Wrapper bei der Planung ein- bezogen wird obliegt dem Optimizer: Aufruf über Methoden: - plan_access () - plan_join ()...

40 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg40 The Project Anfrageausführung: Wrapper_Plan::translate () translate () Garlic Execution Engine

41 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg41 The Project Wrapper existieren u.a. schon für: Ein relationaler Wrapper kommt mit Garlic im Packet, da wohl die meisten Legacy-Daten in relationalen Datenbanken abgelegt sind.

42 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg42 The Project IBM DJ basiert auf der selben Philosophie wie Garlic, verwendet jedoch nicht die Garlic Technologie. Was dem DJ dahingehend fehlt ist die Erweiterung auf Nicht-Relationale Datenquellen. Angewand wird die Garlic Technologie von IBM unter dem Namen DiscoveryLink.

43 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg43 The Project Trotzdem ist der DJ sehr leistungsfähig, so ist folgende Anfrage denkbar: „Gib mir alle Haushalte mit einem jährlichen Einkommen über € ,- die in einem Umkreis von 10km um meinen Laden sind!“

44 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg44 Damit bleibt hoffentlich nur noch eine Frage offen: Was heißt Garlic? “[…] Well, the short answer to your first question is that the name is Garlic because I like Garlic and I don't like acronyms :-). But it turns out to be a great name for many reasons, not least of which is that no one ever forgets it. And anyone with good taste likes Garlic! [...]“ Laura M. Haas Mgr, DB2 Query Compiler and Life Sciences Developement The Project

45 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg45 Teil 3: Datenintegration umfasst 2 Teilprobleme: 1.Die Integration von bestimmten Datenobjekten in ein DBS und 2.Welche Möglichkeiten bestehen externe Daten (Dateien) unter die Kontrolle des DBS zu stellen

46 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg46 Integration Datenobjekte (1) Audiodaten Videodaten Bilder Texte Daten sind unstrukturiert bzw. semi-strukturiert: Daten entsprechen keinem festem Schema, dadurch existieren keine durch ein DV-System verarbeitbaren Schemainformationen Keine strukturierte Speicherung in DB möglich Daten ermöglichen keine Begrenzung einer Abfrage

47 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg47 Integration Datenobjekte (2) + Metadaten Informationen über die Art der gespeicherten Daten Allgemeine: Datentyp, Erstellungsdatum, Inhaltsangaben,... Datentypabhängige: Bilder: Format, Anzahl der Farben,... = Ermöglichen effektive Suche Audiodaten Videodaten Bilder Texte

48 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg48 Unterstützung durch DBS Der Umgang mit solchen Datenobjekten wird von objektrelationalen Datenbanksystemen unterstützt. Erweiterung um neue Mechanismen entsprechend der Rohdaten: sog. Extender InterMedia bzw. InterMedia Text

49 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg49 IBM – Extender (1) Definieren Datentypen und Methoden für die zu speichernden Daten es existieren: Audio - Extender Video - Extender Image - Extender Text - Extender XML - Extender Extender werden mit der IBM Datenbank DB2 vertrieben DB2 Spatial - Extender OANDA Currency - Extender...

50 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg50 IBM – Extender (2) Audio-, Video- und Bild-Daten werden intern als BLOB gespeichert, Text-Daten als CLOB um die verschiedenen Datenarten verwalten zu können, werden spezielle Datentypen definiert: DB2IMAGEBilder DB2AUDIOAudio DB2VIDEOVideo

51 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg51 IBM – Extender (3) Automatisches Erzeugen bzw. Verwalten von Metadaten bei der Speicherung Zu jedem Datentyp sind bestimmte Methoden definiert, z.B.: DB2IMAGE: Thumbnail, Height, Width, Format DB2-Text-Extender:bestimmter Text, Synonyme, Suchbegriffe in Nähe Es existieren z.B. auch Funktionen zum Konvertieren von Datenformaten, Abspielen von Multimediadaten,... Definition von eigenen Methoden möglich

52 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg52 Ein Beispiel (1) Anita Jones Assistant ENABLE DATABASE FOR DB2IMAGE CREATE TABLE employee ( id char(6), name varchar(40), picture DB2IMAGE); ENABLE TABLE employee FOR DB2IMAGE; ENABLE COLUMN employee picture FOR DB2IMAGE; EXEC SQL INSERT INTO employee VALUES( '128557', 'Anita Jones', DB2IMAGE( CURRENT SERVER, /*database server name*/ '/employee/images/ajones.bmp', /*image source file*/ 'ASIS', /*keep the image format*/ :MMDB_STORAGE_TYPE_INTERNAL, /*store image in DB as BLOB*/ 'Anita''s picture')); /*comment*/

53 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg53 Ein Beispiel (2) ENABLE COLUMN ENABLE TABLE CREATE employee EXEC SQL INSERT INTO employee VALUES

54 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg54 Möglichkeiten der Datenspeicherung (1) Metadaten(Roh-)Daten DBS Datei- System der Anwender übernimmt: Konsistenzsicherung Verwaltung der Daten

55 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg55 Möglichkeiten der Datenspeicherung (2) Metadaten(Roh-)Daten DBS Datei- System Interne Speicherung: Alle Daten werden vom DBS verwaltet

56 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg56 Möglichkeiten der Datenspeicherung (3) Metadaten(Roh-)Daten DBS Datei- System Externe Speicherung: DBS verwaltet Metadaten und Verweise auf Rohdaten im Dateisystem Konsistenzsicherung?! IBM DB2 Data Links

57 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg57 IBM - Data Links (1) Technologie um Daten, die im Dateisystem des OS gespeichert sind, verwalten zu können Kontrolle des DBS über folgende Bereiche: Referentielle Integrität (kein löschen oder umbenennen) Zugriffskontrolle (Anwendung der DB2 – Benutzerverwaltung) Koordiniertes backup und recovery (optional) Transaktionskontrolle (logische Integrität, Konsistenz der Daten)

58 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg58 IBM – Data Links (2) besteht aus 3 Komponenten: Data Links Manager (DLM) Data Links File Manager (DLFM) Data Links File Filter (DLFF)

59 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg59 DB2 Data Links Manager (1) Basis-Datentyp: DATALINK Eine DATALINK-Spalte beinhaltet die Verweise auf die Daten in Form einer URL Bei einem CREATE TABLE werden bei der Definition einer DATALINK-Spalte verschiedene Optionen eingestellt: Dateizugriffsrechte, Recovery-Unterstützung,... Des weiteren werden verschiedene Funktionen zur Verfügung gestellt, z.B. den Server-Namen aus der URL auszulesen.

60 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg60 DB2 Data Links Manager (2) Beispiel: CREATE TABLE PRODUCT ( PRODUCT_ID CHAR(8), PRODUCT_NAME VARCHAR(150),... PRODUCT_AVI DATALINK (200) LINKTYPE URL FILE LINK CONTROL INTEGRITY ALL READ PERMISSION FS WRITE PERMISSION BLOCKED RECOVERY YES ON UNLINK RESTORE)

61 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg61 DB2 Data Links File Manager eine Softwarekomponente DB2 Data Links File Manager, wird auf dem entsprechenden Datei-Server ausgeführt Die DLFM-Komponente dient als Interface zum Datenbank-Server Dient der Kommunikation, erhält die anlegen/löschen Befehle Verwaltet eine Liste mit den zu kontrollierenden Dateien Interaktion bei Backup/Recovery zw. DLFM und DBMS

62 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg62 DB2 Data Links File Filter Data Links File Filter läuft ebenfalls auf dem File-Server Stellt sicher, das nur die Zugriffe auf Dateien geschehen, die in der DB definiert sind. Der DLFF sorgt für eine Unterbrechung von bestimmten Dateisystemaufrufen wie Datei öffnen, schließen, umbenennen Er ist so angelegt, dass er möglichst wenig in Konflikt mit bestehenden Anwendungen gerät. Implementierung ist stark an das entsprechende OS gebunden, Plattform-Unabhängigkeit wird über die API erreicht.

63 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg63 IBM Data Links - Architektur Client - Anwendung SQL Daten / URL Standard - Dateizugriff Direkte Datenübertragung DLM DB2 Datenbank Server Daten DLFM File Server Dateien DLFF Kontrolle externer Dateien DLFM API

64 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg64 Vorteile Anwendungsperformance: Durch die Nähe zur Anwendung Datei-Zugriff über Dateisystem, nicht über DBMS Keine Änderungen an bestehenden Applikationen Unterstützung für verschiedene Dateisysteme unter UNIX oder Windows NT

65 © 2002 Thomas Faust, Andreas Linke, Steffen Schäfer; MLU Halle-Wittenberg65 Zusammenfassung DB-Middleware & komponentenbasierte DB-Technologie Integrationsansätze –Universal Storage –Universal Access Garlic –Wrapper-basierte Ansatz –Definiert eine Middleware, die einen einheitlichen Zugriff auf heterogene Daten ermöglicht Integration von Datenobjekten –ORDBMS ermöglichen eine effektive Verwaltung von unstrukturierten bzw. semi-strukturierten Daten durch: spez. Datentypen, Methoden,... –Beispiel: IBM DB2 Extender Möglichkeit zur Kontrolle für in Dateisystemen gespeicherte Daten –IBM Data Links


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