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Informatische Grundlagen Hardware (Computer, Ein-/ Ausgabegeräte) Software, Programme (Betriebssystem, Anwendersoftware) Daten Vernetzte Systeme - verteiltes.

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Präsentation zum Thema: "Informatische Grundlagen Hardware (Computer, Ein-/ Ausgabegeräte) Software, Programme (Betriebssystem, Anwendersoftware) Daten Vernetzte Systeme - verteiltes."—  Präsentation transkript:

1 Informatische Grundlagen Hardware (Computer, Ein-/ Ausgabegeräte) Software, Programme (Betriebssystem, Anwendersoftware) Daten Vernetzte Systeme - verteiltes Arbeiten

2 Hardware Computer gehören zu den sog. Automaten: Ein (technischer) Automat = Maschine, die eine Eingabe entgegen nimmt und in Abhängigkeit von Eingabe und Zustand der Maschine eine Ausgabe erzeugt (z.B.Fahrkarten-, Getränkeautomat). Ein Computer (Rechner, Datenverarbeitungs- anlage) ist ein durch ein Programm gesteuerter Automat, der Daten verarbeitet und durch Verwendung unterschiedlicher Programme universell einsetzbar wird. Beispiel: Personal Computer (PC), Workstation

3 Computer mit seinen Komponenten

4 Prozessor: Teil des Computers, der programmgesteuerte Verarbeitung durchführt (Central Processing Unit CPU). Abarbeitung eines Programms im Computer heisst Prozess. Ein Computer kann mehrere Prozessoren besitzen (z.B. parallel arbeitende Prozessoren, spezielle Grafikprozessoren).

5 Hauptspeicher (Arbeitsspeicher) enthält auszuführendes Programm und Daten. Schnelle Zugriffszeiten Bei Stromausfall gehen Speicherinhalte verloren Nur die gerade benötigten Daten, Programmteile und Zwischenergebnisse werden im Hauptspeicher aufbewahrt => der Hauptspeicher ist Schreib-Lese-Speicher (RAM = random access memory im Unterschied zum Festwertspeicher ROM = read only memory).

6 Externer Speicher zur dauerhaften Speicherung großer Datenmengen. Ergänzend zum Hauptspeicher Externe Speicher: –Diskettenlaufwerke, –Festplatten –CD-ROM

7 Einteilung von Computern Einteilung von Computer hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Funktion (grobe Klassen, fließende Grenzen) Leistungsfähigkeit: Personal Digital Assistant (PDA), PC, Workstation, Großrechner (main frame), Supercomputer Funktion:In vernetzten Systemen Server (steuern das Netz, halten Daten und Programme bereit) Clients (einzelne Arbeitsplatzrechner, die auf Dienste von Servern zugreifen können)

8 Ein Programm = geordneten Menge von Anweisungen (Handlungsvorschriften) zum Eingeben, Verarbeiten und Ausgeben von Daten. Es beinhaltet einzelne Schritte, die nacheinander (sequentiell) oder auch parallel ausgeführt werden. Programme, Software Beispiele: Textverarbeitungsprogramme Datenbankverwaltungssysteme Graphikprogramme

9 Die Gesamtheit der Programme für Computer bezeichnet man als Software Unterscheidung: Anwendersoftware Systemsoftware

10 Anwendersoftware (aufgabenbezogene und fachspezifische Programme) Systemsoftware (Software zum Betrieb des Computers, z.B. Betriebssystem, Treiber) Die Systemsoftware stellt die Verbindung von Anwendersoftware und Hardware her (Computer, Peripherie-Geräte zur Eingabe und Ausgabe, Netzkomponenten).

11 Betriebssysteme Aufgaben des Betriebssystem z.B. –Manipulation von Daten und Dateien (z.B. Kopieren, Löschen) –Ansteuerung von Peripherie-Geräten (Tastatur, Monitor, Disketten, Festplatten, Drucker)

12 Typen von Betriebssystemen MS-DOS in der Anfangsphase der PC-Nutzung 'das' Betriebssystem, keine graphische Oberfläche Windows Nachfolger von MS-DOS für PC und Workstation, graphische Oberfläche Unix Betriebssystem für leistungsfähige Workstations und Server Linux PC-Variante von UNIX

13 Anwendersoftware z.B. Geo-Informationssysteme (GIS) GIS für Forst (Baumkataster) Energieversorger (Planung, Dokumentation, Instandhaltung, Notfallmanagement der Leitungsnetze) Logistik-, Transportunternehmen (Flottenmanagement) Raum-, Stadtplanung (Bewertung von Planungsalternativen, Berechnung von Vorhaben) Immobilienmanagement (Immobilienverwaltung) Tourismus (mobile Stadtführer)

14 Algorithmus Basis eines Programms = Algorithmus. Die formale, präzise und eindeutige Beschreibung der Verarbeitungsvorschrift nennt man in der Informatik einen Algorithmus. Ein Algorithmus ist eine allgemeine, von der gewählten Programmiersprache unabhängige Vorschrift zur Lösung eines Problems.

15 Beispiel für einen Algorithmus: Addiere zwei Zahlen und gib das Resultat aus. 1. Lies Wert x 2. Lies Wert y 3. Addiere y zu x 4. Weise z die Summe von x und y zu 5. Gib z als Resultat aus

16 Erstellung von Programmen (Programmierung) Erfolgt mit Hilfe von Programmiersprachen die jeden Schritt des Algorithmus in eine Anweisung (Instruktion) umsetzen

17 Höhere Programmiersprachen fassen viele kleine Befehls-Schritte in einer komplexen Anweisung zusammen => praxisgerechte Anweisungen (z.B. spezielle Sortier-Befehle); => leicht und schnell zu nutzen Allerdings: werden vom Prozessor nicht mehr direkt verstanden; => vor der Ausführung Übersetzung eines Hochsprachen-Programms mit Hilfe eines Compilers (Übersetzers) in ein entsprechendes Maschinensprachen-Programm

18 Maschinensprachen erlauben sehr direkte Art der Programmierung des Prozessors. sind jedoch kompliziert in der Programmierung, werden daher kaum noch eingesetzt

19 Softwareentwicklung Softwareentwicklung = Prozess wie industrielle Fertigung eines Produktes (z.B. Auto). Zur Modellierung des realen Prozesses gibt es unterschiedliche Prozessmodelle (Vorgehens- modelle). –Wasserfall-Modell –Interatives Vorgehensmodell.

20 Wasserfall-Modell Prinzip: Abfolge von abgegrenzten Entwicklungsphasen, wobei die jeweils nächste Phase erst nach vollständiger Bearbeitung der aktuellen Phase in Angriff genommen werden soll.

21 Entwicklungsphasen : Anforderungsanalyse: Formulierung und Analyse von use cases, Identifikation der fachlichen Probleme und Anforderungen; Analyse der Arbeitsabläufe (Geschäftsprozesse) Softwaredesign: Entwurf von SW-Komponenten und Systemabläufen; Entwurf von Schnittstellen; Planung der weiteren Entwicklung Entwicklung: Programmierung der Komponenten, Synchronisation der verschiedenen Komponenten, Prüfung Test und Systemeinführung: Integration des Softwaresystems in die Systemumgebung des Auftraggebers; Tests zur Funktionalität und zum Laufzeitverhalten; Optimierungen in der Systemumgebung; Abnahme durch den Auftraggeber

22 Wasserfall-Modell Strenge Abfolge von Problem- Definition über Systemspezifikation und Programmierung bis zur Implementierung eines lauffähigen und fehlerfreien Systems In der Praxis problematisch. Warum?

23 Iteratives Vorgehensmodell Prinzip: Mehrfache Wiederholung der Entwicklungsphasen. Jeder Iterationsschritt erzeugt ein lauffähiges (aber noch nicht optimales, vollständiges) System. Entwicklung erfolgt schrittweise, wobei von Schritt zu Schritt das Softwaresystem weiter ausgebaut wird.

24 Vorteil: ? Prototyp entwickeln Nutzungs- anforderungen ableiten Use cases beschreiben Prototypen prüfen erfüllt Anforderungen Iteratives Vorgehensmodell

25 Daten Phänomene der realen Welt sind meist sehr komplex => können in der Datenverarbeitung nur in vereinfachter, generalisierter Form bearbeitet werden. => durch Abstraktion muß ein vereinfachtes Modell des realen Systems gebildet werden. Der jeweilige Systemzustand wird durch eine strukturierte Menge von Attributen (Merkmalen) mit jeweiligen Attributwerten dargestellt.

26 Beispiel: Beschreibung der klimatischen Verhältnisse einer Region durch einige ausgewählte Klima-Merkmale (Attribute): Klima einer Region Thermische Aspekte Lufttemperatur am Boden [Grad Celsius] in 2 Meter Höhe [Grad Celsius] Bodentemperatur... Hygrische Aspekte Luftfeuchte Druck [hPa] Relative Feuchte [%] Niederschlag Niederschlagshöhe [mm] Niederschlagsintensität [mm/h]

27 Datum - Information Datum = strukturierte, nach bestimmten Regeln (Syntax) aufgebauten Folgen von Zeichen. Information = Verbindung von Datum und der diesem Datum zugeordneten Bedeutung (Semantik).

28 Unterschiedliche Arten von (Geo-)Daten (z.B. Niederschlags-, Luftfeuchte-,Temperaturdaten) => Daten auf einem allgemeineren Abstraktionsniveau betrachten. Die Modellierung von Daten durch Abstraktion und Strukturierung ist eine Aufgaben der Informatik und - in Bezug auf raumbezogene Daten - auch der Geoinformatik. Weitere Ausführungen zu Datenmodellen in den folgenden Kapiteln hier: Grundlegende Datenstrukturen

29 Datenstrukturen Listenstrukturen Baumstrukturen

30 Listenstrukturen Eine Lineare Liste ist eine geordnete Folge von Datenobjekten mit einem Anfangselement und einem Endelement. Beispiel: Koordinatenliste x 1,y 1 ; x 2,y 2 ;.... x n,y n

31 Baumstrukturen Baum = ein zusammenhängender, schleifenfreier, gerichteter Graph, (speziell Wurzelbäume) Unterscheidung zu Liste: jedes Element des Baums kann zwei oder mehr Nachfolger haben kann. Bäume sind die wichtigsten nicht-linearen Datenstrukturen. Sie werden insbesondere verwendet zur Modellierung hierarchischer Beziehungen zwischen Datenobjekten

32 Beispiel: Strukturierung von Verkehrswegen Verkehrswege AutoBahnSchiff Auto- bahn Bundes- straßen Kreis- straßen Haupt- strecke Neben- strecke Gewässer 1. Ordn. Gewässer 2. Ordn.

33 Begriffe: Datensatz (record): Fachlich zusammengehörige Daten. Datei (file): Eine nach inhaltlichen Kriterien zusammengestellte Menge von gleichartigen Datensätzen. Beispiel? Datenbank (DB): Mehrere fachlich zusammengehörige Dateien Datenbank-Managementsystem (DBMS) Software zur Verwaltung der Dateien einer DB Datenbanksystem (DBS): DBMS und fachspezifische DB Datenbanksysteme sind wiederum Bestandteile übergeordneter Informationssysteme, z.B. Geo- Informationssysteme (GIS).

34 Begriffe und Zusammenhang am Beispiel klimatologischer Daten Geo-Informationssystem

35 Vernetzte Systeme - verteiltes Arbeiten Viele Rechner in Unternehmen, Verwaltungen und Universitäten miteinander vernetzt. Vorteil: Möglichkeit zum verteilten Arbeiten im Netz (distributed computing) d.h. Nutzung der Ressourcen (z.B. Programme, Daten, Drucker, Speichermedien) anderer Computer und Geräte im Netz vom eigenen Arbeitsplatz Neuer Anwendungsbereich des distributed computing ist CSCW = Computer Supported Cooperative Work (z.B. Katastrophenmanagement)

36 Client-Server-Netzarchitektur Komponeten einer Client-Server-Architektur: Server: spezielle Rechner, die anderen Rechnern auf Anforderung spezielle Dienste zur Verfügung stellen, z.B. Datenbank-Server, Print- Server. Client: Rechner, die Serverdienste nutzen. Arbeitsplatz-Computer sind in der Regel clients; Unterscheidung nach Arbeitsaufteilung zwischen Server und Client: thin client - thick client

37 Netze Local Area Network (LAN) lokal begrenztes Netz, z.B. Geograph. Institut Wide Area Network (WAN) räumlich weiter gefasstes Netz, z.B. Humboldt Uni Internet Weltumspannendes Netz, das verschiedene Dienste anbietet Intranet „begrenztes Internet“,nutz Internettechnologie, allerdings innerhalb kleinerer funktionaler Einheiten

38 Netzdienste I World Wide Web (WWW) dezentrales Informationssystem mit Zugriff (=> Surfen) auf textliche und audio-visuelle Informationen, die auf Web-Servern gespeichert sind. Electronic Mail ( ) zum Austausch von Informationen über das Internet FTP (file transfer protocol) zum Herunterladen (download) oder aufspielen (upload) von Daten bei Rechnern im Internet.

39 Netzdienste II Web-Portal: speziell konfigurierte Website, Angebot von Ressourcen und Dienstleistungen meist für spezielles Interessensgebiet z.B. Diskussionsforen, Suchmaschinen, on-line- shopping usw. Beispiel: Geo-Portale ermöglichenräumliches, zeitliches und/oder thematisches Suchen nach geeigneten Geodaten und Geodiensten

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