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Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 1 ©Tobias Pohl Pohl, Tobias: Foliensatz. Grundlagen der DDR-Wirtschaft. Erster Teil. Grundlagen der Wirtschaft.

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1 Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 1 ©Tobias Pohl Pohl, Tobias: Foliensatz. Grundlagen der DDR-Wirtschaft. Erster Teil. Grundlagen der Wirtschaft der DDR. Würzburg 2013.

2 DDR-Wirtschaft I Allgemeine Grundlagen Wirtschaftsgeographie

3 Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 3

4 4

5 Wirtschaftspolitische Grundlagen der DDR Schaffung bzw. Funktionserhaltung bestimmter Grundbestandteile des Gesamtsystems: Gesellschaftliches Eigentum und zentrale Planung und Leitung Aufbau des Wirtschaftssystems durch Bildung und Auflösung von Wirtschaftseinheiten, Verwaltungsstellen, staatlichen Ämtern etc. Verteilung von Entscheidungskompetenzen Festlegung der volkswirtschaftlichen Grundstruktur, der Struktur der Industriezweige und der Produktionssortimente Bestimmung der Wachstumsziele und –strategien Regelung eines Systems direkter und indirekter Lenkungsinstrumente („ökonomischen Hebel“) Entscheidung über Investitionen Entscheidung über den Außenhandel und die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des RGW Lenkung der Wirtschaftsbereiche und Industriezweige Ratioanle Nutzung der Produktionsfaktoren und die Verteilung der Erzeugnisse und Dienstleistungen Führung des Staatshaushaltes Organisation der Wirtschaftsstatistik  Rechnungswesen Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 5

6 Wirtschaftspolitische Grundlagen der DDR - Hauptmerkmale Vergesellschaftetes Eigentum an den Produktionsmitteln  Faktische Verfügung über Eigentum durch Organe des Partei- und Staatsapparates Zentrale Lenkung und Leitung der Produktion und Distribution einschließlich der Koordination von Wirtschaftsplanung, Finanz- und Sozialpolitik Eingeschränkte Autonomie der Betriebe und Haushalte sowie begrenzte Möglichkeiten der Massenorganisationen Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 6

7 7 Eckart, Karl: DDR. Stuttgart 1981, S. 56.

8 Wirtschaftspolitische Grundlagen der DDR - Industriebereiche Energie- wirtschaft Chemische Industrie Eisen- und Stahlindustrie Bau- und Wohnungswesen Wasser-wirtschaftFahrzeugbauElektrotechnikLeichtindustrieTextilindustrie Lebensmittel- industrie Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 8

9 Landwirtschaft Lommatzscher Pflege/ Elbtal Magdeburger Börde Leipziger Tieflandsbucht Havelland Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 9 Eckart, Karl: DDR. Stuttgart 1981, S. 108.

10 Landwirtschaft – Volkswirtschaftliche Bedeutung (1)Bemühen um Autarkie: Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und der Industrie mit Rohstoffen (2)Forcierte Lenkung des Investitionskapitals (Planwirtschaft): Verhinderung des Ausbaus typischer Wachstumsindustrien bzw. Verhinderung der Verbesserung der Infrastruktur zur Schaffung außerlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze  Verhinderung des Wandels im Sinne der Drei- Sektoren-Hypothese (3)Ökologische Gesichtspunkte  Fragwürdiger Umweltschutz: Belastungen durch Massentierhaltung aufgrund des hohen Spezialisierungs- und Konzentrationsgrades der Landwirtschaft  Problem der Gülle, der Produktionsabwässer und der Silosickerstoffe  Verminderung der Bodenfruchtbarkeit  Herbeiführung starker Strukturschäden der Böden  Beeinflussung der Wasserwirtschaft durch Gülle (Schweine- und Geflügelwirtschaft) und durch industrielle Düngung der Böden  Beeinflussung der Luft durch Gestank der Massentierhaltung  Einfluss auf die Fortwirtschaft Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 10

11 Landwirtschaft – Bodennutzung Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 11 Merkel, Konrad: Landwirtschaft. In: DDR-Handbuch. Band 1. A – L. Hg. v. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Köln 1985, S. 784 – 801, Bes. S. 790.

12 Landwirtschaft – Bodennutzung (1)Relativ große landwirtschaftliche Nutzfläche (58%)  Erkennbarwerden eines Rückgangs der Inanspruchnahme landwirtschaftlicher nutzbarer Flächen  im Vergleich zur BRD aber doppelt so hoch (2)Acker-Grünlandverhältnis: 1:0,27  Deutlichwerden des Beharrungsvermögens der Hauptarten der landwirtschaftlichen Bodennutzung (3)Stetigkeit des Fruchtartenverhältnisses  Hauptfrüchtegruppen (90%): Getreide, Hackfrüchte und Ackerfutter Getreideanteil (48%): Futter- und Strohversorgung des Viehbestandes Anbau von Getreidearten: Gerste, Roggen, Weizen, Hafer Ab 1970er Jahre: Substitution des Roggens durch Weizen  bessere Ertragsfähigkeit, Änderung des Brotkonsums; kein Absage an Roggen aufgrund der Anbaubedingungen sowie aufgrund des Strohmengenertrages des Roggen  Sonstige Fruchtgruppen (10%): Hülsenfrüchte, Gemüse und Gartengewächse, Ölfrüchte, Handelsgewächse Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 12

13 Landwirtschaft – Viehhaltung Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 13 Merkel, Konrad: Landwirtschaft. In: DDR-Handbuch. Band 1. A – L. Hg. v. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Köln 1985, S. 784 – 801, Bes. S. 791.

14 Landwirtschaft – Arbeitskräfte Betriebsgröße Großdimensionierter kollektiver Spezialbetrieb (Pflanzenproduktion: 254 Bauern auf 4741 ha; Tierproduktion: 112 Bauern auf 1576 Tiere) Eigentumsform Genossenschaft (LPG) Arbeitseinkommen 998 – 1014 Mark Qualifizierung Hoher Rang der landwirtschaftlichen Berufsausbildung (90% mit Fachausbildung, davon 2,2% mit Hochschul- und 6,1% mit Fachschulabschluss) Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 14

15 Landwirtschaft – Produktionsmittel Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 15 Merkel, Konrad: Landwirtschaft. In: DDR-Handbuch. Band 1. A – L. Hg. v. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Köln 1985, S. 784 – 801, Bes. S. 794.

16 Landwirtschaft – Produktionsmittel Bemühen um ertragssteigernde, verlustmindernde, qualitätsverbessernde, arbeitssparende und arbeitserleichternde Produktionsmittel Mineralische Düngung: Bemühen um Ertragssteigerung Pflanzenschutzmittel: Bemühen um Ertragssicherung Mineralische Düngung und Pflanzenschutz Rückständigkeit: hoher Devisenaufwand für Kraftfutterimporte; politische Forderung nach Eigenproduktion des Futterbedarfs bzw. Erschließung eigener Futterreserven Bemühen um Ertragssteigerung bei Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben und Grünland Mangel an Kraftfutter Futtermittel Starke Forcierung der Mechanisierung der Landwirtschaft Ausstattung mit Schlüsselmaschinen Bemühen um Steigerung der Leistungsstärke Technische Ausstattung Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 16

17 Industrie Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 17 Eckart, Karl: DDR. Stuttgart 1981, S. 136 f.

18 Industrie Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 18 Eckart, Karl: DDR. Stuttgart 1981, S Plötz, Peter: Industrie. In: DDR-Handbuch. Band 1. A – L. Hg. v. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Köln 1985, S , Bes. S. 609.

19 Industrie Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 19 Plötz, Peter: Industrie. In: DDR-Handbuch. Band 1. A – L. Hg. v. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen. Köln 1985, S , Bes. S. 608.

20 Industrie – „Schwarze Pumpe“ Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 20

21 Industrie – „Schwarze Pumpe“ Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 21

22 Industrie – „Schwarze Pumpe“ BrikettfabrikKraftwerk Erzeugung von Koks und Briketts Erzeugung von Teeren, Ölen, Schwefel und Phenolen Braunkohleveredlungs- betrieb Deckung von 20% des Brikettbedarfs Deckung von 60% des Gasbedarfs Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 22

23 Industrie – „Schwarze Pumpe“ – Hoyerswerda-Neustadt Hoyerswerda Kreisstadt im Bezirk Cottbus Industriegelände im Südosten der Stadt – Ansiedlung bedeutender Betriebe, u.a. Bau, Molkerei, Kraftfahrzeughandwerk, Robotron- Elektronik Umfassendes Wohnungsbauprogramm der DDR: Wohnkomplexe, Versorgungseinrichtungen, Kinderkrippen und –gärten, Schulen etc. Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 23

24 Industrie – „Schwarze Pumpe“ – Standortkarte Tobias Pohl - Wirtschaft der DDR - Foliensatz 24 Eckart, Karl: DDR. Stuttgart 1981, S. 125.


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