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The inconvenient truth. Klima-Quiz 1. «In die Ferien nach Barcelona? Mit dem Flugzeug geht es schneller, und auf diese kurze Distanz spielt es fürs Klima.

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Präsentation zum Thema: "The inconvenient truth. Klima-Quiz 1. «In die Ferien nach Barcelona? Mit dem Flugzeug geht es schneller, und auf diese kurze Distanz spielt es fürs Klima."—  Präsentation transkript:

1 The inconvenient truth

2 Klima-Quiz 1. «In die Ferien nach Barcelona? Mit dem Flugzeug geht es schneller, und auf diese kurze Distanz spielt es fürs Klima keine Rolle, ob man fliegt oder den Zug nimmt». Falsch. Fliegen ist mit Abstand die klima-schädlichste Art der Mobilität. Im Fall der Barcelona-Reise verursacht der Flug fast 400 kg CO2 pro Person, die Zugreise hingegen 100 kg. 2. «Wenn alle Schweizerinnen und Schweizer ihre Elektrogeräte immer ganz abstellen würden, also nicht auf Stand-by belassen würden, bräuchten wir ein halbes AKW weniger.» Falsch. Wir bräuchten ein ganzes AKW weniger. Der Stromverbrauch durch Stand- by ist enorm hoch: Zusammengenommen entspricht er in der Schweiz etwa der Strommenge, die ein AKW produziert.

3 Klima-Quiz 3. «In einer importierten Treibhausgurke steckt über ein Liter Erdöl.» Richtig. Treibhausgemüse enthält viel so genannte graue Energie, also Energie, die für die Herstellung und den Transport verbraucht wurde. Eine Treibhausgurke aus Belgien zu ziehen und zu importieren verbraucht ca. 1.1 Liter Erdöl. 4. «Es gibt Länder, die ernsthaft Glühbirnen verbieten möchten, um dadurch den Umstieg auf Stromsparlampen schnell durchzusetzen.» Richtig. Im Februar 2007 ging eine entsprechende Initiative Australiens durch die Weltpresse. Auch in der Schweiz ist das Potenzial riesig: Licht macht 15% des gesamten Stromverbrauchs aus. Allein durch ein Umsteigen auf effizientere Beleuchtung könnte davon mehr als die Hälfte eingespart werden.

4 Klima-Quiz 5. «Mehr als ein Drittel der Erdbevölkerung bezieht das Trinkwasser aus dem Himalayamassiv. Es stammt zu einem grossen Teil aus den dortigen Gletschern.» Richtig. 40% der Weltbevölkerung sind für ihre Trinkwasserversorgung auf die Gletscher des Himalaya- massivs angewiesen. Die Klimaerwärmung gefährdet die sichere Versorgung mit Trinkwasser für sehr viele Menschen. 6. «Ein Fünftel des weltweiten CO2-Ausstosses wird durch die Abholzung der Wälder verursacht.» Richtig. Holz ist eigentlich ein CO2-neutraler Rohstoff, weil Bäume und Waldböden das CO2, das bei der Verbrennung freigesetzt wird, vorher gebunden haben. Das gilt aber nur, wenn immer gleich viel Holz nachwächst wie verbraucht wird – das ist heute aber nicht der Fall.

5 Klima-Quiz 7. «Es ist sehr gut möglich, dass bis Ende des Jahrhunderts der Meeresspiegel um einen Meter ansteigt. Davon wären 20 Millionen Menschen betroffen.» Falsch. Zwar wird gemäss neusten Modellrechnungen der Meeresspiegel bis 2100 tatsächlich um bis zu einem Meter ansteigen. Durch die dauerhafte Überflutung von heute bewohnten Gebieten sind davon aber sogar 180 Millionen Menschen betroffen, 70 Millionen allein in Bangladesch. 8. «Die häufigste Todesursache bei jungen Eisbären ist Ertrinken.» Falsch. Am häufigsten sterben junge Eisbären durch Verhungern. Für die Robbenjagd sind Eisbären auf das durch die Klimaerwärmung immer seltener werdende Packeis angewiesen. Fehlt das Packeis, müssen sie an Land Futter suchen und dort ist das Angebot knapp.

6 Klima-Quiz 9. «Die grösste Bedrohung für Korallenriffe sind Souvenirjäger und Schmuckhändler.» Falsch. Es ist die Klimaerwärmung: Wenn die Meere wärmer werden, sterben die sehr temperaturempfindlichen Korallen, weil sie die Algen, mit denen sie in Symbiose leben, bei Temperaturanstieg abstossen. Ihre schöne Farbe bekommen Korallenriffe übrigens von eben diesen Algen. 10. «Einzelne Schweizer Vogelarten verzichten bereits heute auf ihre Winterferien im Süden.» Richtig. Im Winter 2006/2007 konnte beobachtet werden, dass einige Zugvogel-Arten ihre Reise in den Süden verspätet oder gar nicht antraten.

7 Klima-Quiz 11. «Schweiz Tourismus wird sich wohl ein neues Logo suchen müssen: Das Edelweiss wird bei uns in Zukunft nicht mehr zu finden sein.» Richtig. Weil es in den Bergen immer wärmer wird, müssen Alpenpflanzen und -tiere auf der Suche nach kühleren Gebieten in immer höhere Lagen wandern. Mit der Zeit werden die Alpenpflanzen durch wärmeliebende Pflanzen aus tiefer gelegenen Regionen verdrängt. Wenn sie keine Ausweichmöglichkeit mehr finden, werden sie aussterben. 12. «In China geht alle 10 Tage ein neues Kohlekraftwerk ans Netz.» Richtig. Das grosse Wirtschaftswachstum in China zieht einen massiv steigenden Stromverbrauch nach sich. Dass dieser Bedarf mit Kohlekraftwerken gedeckt wird, ist speziell problematisch: Kohlekraftwerke sind die stärksten CO2-Verursacher unter den Stromkraftwerken.

8 Klima-Quiz 13. «Die USA können keine Autos nach China exportieren, weil die amerikanischen Autos den chinesischen Umweltstandards nicht entsprechen.» Richtig. Die US- amerikanischen Standards sind (noch) nicht besonders streng. 14. «Für die Wirtschaft ist der Klimawandel, weltweit gesehen, eine gute Sache. Die Anpassungen an die Veränderungen kurbeln die Wirtschaft an.» Falsch. Der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Nicholas Stern, hat Ende 2006 nachgerechnet und aufgezeigt, dass die hohen Folgekosten des Klimawandels die wirtschaftliche Entwicklung massiv bremsen werden. Viel günstiger ist es, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren.

9 Klima-Quiz 15. «Die Schweiz gehört zu den am stärksten motorisierten Ländern Europas. Es gibt bei uns über 5 Millionen Motorfahrzeuge.» Richtig waren in der Schweiz 3‘900‘000 Millionen Personenwagen immatrikuliert, 609‘000 Motorräder, 314‘000 Lieferfahrzeuge und 185‘000 Landwirtschaftsfahrzeuge. 16. «Wir müssen auf eine Stromproduktion setzen, die kein CO2 produziert. AKWs setzen kein CO2 frei und sind daher ideal.» Falsch. Auch AKWs setzen CO2 frei, insbesondere beim Abbau und der Aufbereitung des Urans. Dass Atomkraftwerke hoch riskant sind und extrem langlebigen und hochgefährlichen Abfall produzieren, spricht zusätzlich gegen diese Technologie als Lösung aller Probleme.

10 Klima-Quiz 17. «Wald bindet CO2. Wir müssen also nur darauf achten, dass wir in der Schweiz genügend Wälder haben.» Falsch. Im Durchschnitt verursacht eine in der Schweiz wohnhafte Person 10 t CO2- Emissionen im Jahr. Um soviel CO2 zu binden, bräuchte es 4 Hektaren Wald. Um den CO2- Ausstoss aller Schweizerinnen und Schweizer zu binden, bräuchte es also einen Wald von der 7fachen Fläche der Schweiz! 18. «Wer wirklich umweltbewusst ist, verzichtet auf eine Abwaschmaschine. Das spart viel Strom.» Falsch. Moderne Abwaschmaschinen brauchen – wenn sie in Energie- effizienzklasse A eingeteilt sind, man sie ganz befüllt, im optimalen Programm laufen lässt und das Geschirr nicht bereits von Hand vorspült – meist weniger Strom als ein Abwasch von Hand.


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