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DIE WAHRHEIT DER RELIGIONEN Die grosse Ökumene (Halbfas 203f.;397-412)

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Präsentation zum Thema: "DIE WAHRHEIT DER RELIGIONEN Die grosse Ökumene (Halbfas 203f.;397-412)"—  Präsentation transkript:

1 DIE WAHRHEIT DER RELIGIONEN Die grosse Ökumene (Halbfas 203f.; )

2 „Der Geist weht, wo er will...“ „Nulla salus extra ecclesiam“ – bis zum 2. Vatikanischen Konzil galt in der katholischen Kirche: „Juden, Muslime und andere Sekten sind vom Leib Christi abgeschnitten und vom ewigen Heil ausgeschlossen“. Der junge Karl Barth setzte den christlichen Glauben in schroffen Gegensatz zur Religion. Papst Johannes Paul II. hat „die Gegenwart des Heiligen Geistes nicht nur in den einzelnen Menschen guten Willens, sondern auch in der Gesellschaft und Geschichte, den Völkern und Kulturen und den Religionen“ herausgestellt. Lektüre: Lies bei Halbfas S. 203f.: Was sagt Halbfas über die Wahrheit der Religionen? Was können asiatische von westlichen Religionen lernen und umgekehrt?

3 Kirche und Mission Das Christentum ist eine missionarische Religion: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,19f.) Was ist das Gebot Jesu? Goldene Regel Mt 7,12 als Summe der Lehre Jesu „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.“ (Mt 22,37ff.)

4 Universaler Horizont Jesu gegen Mission als Rettung der Seelen Jesus geht es um Menschen. Von Juden oder Nichtjuden ist kaum die Rede. Für Jesus ist Gott eingeschrieben in die Alltäglichkeit des Menschen: „Er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45). Die spezifische „Reich-Gottes-Botschaft Jesu“ trennt keine Religion von einer anderen und kann in jeder Religion angenommen und gelebt werden. Dagegen steht altes Missionsverständnis als Rettung der Seelen (Blick auf das Ende: Erlösung durch den Sühnetod und Taufe).

5 Offene Tischgemeinschaft Jesu als Ansatz für Missionstheologie „Das Reich Gottes war für Jesus kein göttliches Monopol, das ausschliesslich an seine eigene Person gebunden gewesen wäre. Jeder konnte es vielmehr am eigenen Leib erfahren, in der Gemeinschaft des Heilens und Essens, des gleichen Teilens der jedem gleich zugänglichen spirituellen und physischen Ressourcen, wenn er keine hierarchischen oder sonst wie begründeten Unterscheide zwischen sich und den anderen Teilen an dieser Gemeinschaft gelten liess. Man nahm das Reich Gottes als Lebensweise an, und jeder, der es angenommen hatte, konnte es anderen bringen. Es bestand nicht nur in Worten, auch nicht in Taten allein, sondern in beiden – es war eine Lebensweise.“ (John Dominic Crossan) Lektüre: Lies über Charles de Foucauld in HH 403; Randspalte. (Weitere Beispiele für diese Art von Mission: HH 404ff.)

6 Die Religionen als Gesprächspartner „Theologie der Religionen“ Andere Religionen stellen der christlichen Theologie ihre Fragen Religionsdialog Theologie der Befreiung und seine „Option für die Armen“ (HH 406f.) und die kirchenamtliche Reaktion darauf Reich-Gottes-Botschaft als Lebensweise versus Lehre Inkulturation: Bsp. Afrikanisches Christentum „Palaver-Kirche“ Bsp. Indisches Christentum „christliche Ashrams“

7 Christsein inmitten der Weltreligionen Drei typische Beziehungsmodelle:  Exlusivismus ekklesiozentrisch christozentrisch  (christozentrischer) Inklusivismus  Pluralismus (pluralistische Religionstheologie) Einheit in Vielfalt Dialog der Religionen mit Lernziel „Pluralitätsfähigkeit“ „Dialogfähigkeit und Standfestigkeit, Pluralität und Identität schliessen sich nicht aus, vielmehr fordern sie einander. Absolut ist nur Gott selbst (oder wie immer wir das Absolute benennen): Die ganze Wahrheit, die Gott ist, kann von keinem Menschen, von keiner Religion je vollkommen erfasst werden“.

8 Der Weg der Religionen „Wenn Religion das ist, was sie zu sein beansprucht, nämlich der Weg der Menschen zu ihrem letzten Ziel, so scheint es, dass all den vielen Religionen eine Religion zugrunde liegt, die transzendentale Religion, die sich in den vielen Religionen konkretisiert. Jeder erkennt und achtet zunächst den Wert seiner Religion und sucht, gut (was nicht gleich ist wie fanatisch) nach ihr zu leben. Allmählich aber (und heute sind wir so weit) erkennt er auch die anderen Religionen und freut sich an der Begegnung, am religiösen Gespräch mit deren Vertretern. Er entdeckt in den andern immer neu den religiösen Menschen.“ Walbert Bühlmann ( ), Missionstheologe und ehemaliger Generalsekretär des Kapuzinerordens


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