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Inklusion in Bayern Eine Information für Beratungsfachkräfte Staatliche Schulberatungsstelle München, Oktober 2012 Die Powerpoint wurde erstellt auf der.

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Präsentation zum Thema: "Inklusion in Bayern Eine Information für Beratungsfachkräfte Staatliche Schulberatungsstelle München, Oktober 2012 Die Powerpoint wurde erstellt auf der."—  Präsentation transkript:

1 Inklusion in Bayern Eine Information für Beratungsfachkräfte Staatliche Schulberatungsstelle München, Oktober 2012 Die Powerpoint wurde erstellt auf der Grundlage des Manusskripts Schulräteinformation 2011/I und dem KMS IV.3 – 5 S b vom Informationsstand

2 Staatliche Schulberatungsstelle München 2 UN Behindertenrechtkonvention

3 Staatliche Schulberatungsstelle München 3 Inklusion in Bayern - Gesetzgebung Die Weiterentwicklung eines Bildungssystems, in dem Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen mit anderen gemeinsam lernen, ist ein zentrales Anliegen der UN-Behindertenrechtskonvention. Zur Umsetzung des Art.24 der UN-Behindertenrechtskonvention hat eine interfraktionelle Arbeitsgruppe des Bayerischen Landtags einen Gesetzentwurf zur Änderung des BayEUG (BayEUG-E) eingebracht und im Juli 2011 beschlossen. Das im Gesetz vorgesehene Schulprofil Inklusion ist ein sehr guter Ansatz, um schrittweise die Inklusion von jungen Menschen mit und ohne Behinderung umzusetzen. Die Förderschulen in Bayern bleiben auch nach der geplanten Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen Kompetenzzentren für Sonderpädagogik. Sie unterstützen auch künftig die Regelschulen bei der Inklusion und bleiben zugleich Lernort für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

4 Staatliche Schulberatungsstelle München 4 Inklusion in Bayern – zentrale Anliegen Folgende Schwerpunkte können als zentrale Anliegen der Inklusion in Bayern formuliert werden: Inklusion als Aufgabe aller Schulen Stärkung der Elternrechte Neue Rahmenbedingungen zur flexibleren Ausgestaltung inklusiver Schullandschaften bis hin zur Schule mit dem Schulprofil Inklusion. (Art. 30b Bay-EUG-E) Einführung der Schule mit dem Schulprofil Inklusion. Fortführung und Weiterentwicklung der bewährten Formen kooperativen Lernens (Art. 30a BayEUG-E) Ausbau des gemeinsamen Unterrichts für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Vielfältige Formen des gemeinsamen Unterrichts Ausbau der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste (MSD)

5 Staatliche Schulberatungsstelle München 5 Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen (BayEUG Art.30a) (3) Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf können gemeinsam in Schulen aller Schularten unterrichtet werden. Die allgemeinen Schulen werden bei ihrer Aufgabe … von den Förderschulen unterstützt. (5) Ein sonderpädagogischer Förderbedarf begründet nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schulart. Aber: Schulartspezifische Regelungen für die Aufnahme, das Vorrücken, den Schulwechsel und die Durchführung von Prüfungen an weiterführenden Schulen bleiben unberührt. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf müssen an der allgemeinen Schule die Lernziele der besuchten Jahrgangsstufe nicht erreichen, soweit keine schulartspezifischen Voraussetzungen bestehen. Die Feststellung der Lernziele … durch einen individuellen Förderplan sowie den Nachteilsausgleich regeln die Schulordnungen. Schüler, die auf Grund ihres sonderpädagog. Förderbedarfs die Lernziele der Haupt/Mittelschulen und Berufsschulen nicht erreichen, erhalten ein Abschlusszeugnis ihrer Schule mit einer Beschreibung der erreichten individuellen Lernziele sowie eine Empfehlung über Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung und zum weiteren Bildungsweg. (6) Die Zusammenarbeit zwischen Förderschulen und allgemeinen Schulen soll im Unterricht und im Schulleben besonders gefördert werden.

6 Staatliche Schulberatungsstelle München 6 Verteilung der Förderschwerpunkte

7 Staatliche Schulberatungsstelle München 7 Inklusion – konkrete Entwicklung vor Ort Vorrangiges Ziel der Schulentwicklung aller Schulen ist die inklusive Schule. Angebote der inklusiven Schulen im Verbund mit kooperativen Lernformen (BayEUG Art.30a (7): 1. Kooperationsklassen 2. Partnerklassen (ehemals Außenklassen) 3. Offene Klassen der Förderschule 4. Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler 5. Schulen mit dem Schulprofil Inklusion Folie 12

8 Staatliche Schulberatungsstelle München 8 Kooperationsklasse Übersicht

9 Staatliche Schulberatungsstelle München 9 Partnerklasse (ehemals Außenklasse) Übersicht

10 Staatliche Schulberatungsstelle München 10 Offene Klasse des Förderzentrums Übersicht

11 Staatliche Schulberatungsstelle München 11 Inklusion einzelner SchülerInnen Übersicht

12 Staatliche Schulberatungsstelle München 12 Schulen mit dem Profil Inklusion

13 Staatliche Schulberatungsstelle München 13 Klassen mit festem Lehrertandem

14 Staatliche Schulberatungsstelle München 14 Schulentwicklung als Voraussetzung für Inklusion Mehrebenenmodell inklusiver Schulentwicklung Prof. Dr. Ulrich Heimlich, LMU München 2011

15 Staatliche Schulberatungsstelle München 15 Inklusion in Europa Literatur: Wocken: Das Haus der inklusiven Schule, 2011

16 Staatliche Schulberatungsstelle München 16 Menschenbilder Grenzen des Elterlichen Wahlrechts BayEUG Art.41 (4,5) Die Aufnahme an der Förderschule setzt die Erstellung eines sonderpädagogischen Gutachtens voraus. Es kann nach Einschätzung der Schule ein Ausnahmefall des Abs.5 vorliegen, wenn: Der individuelle sonderpädagogische Förderbedarf an der allgemeinen Schule auch unter Berücksichtigung des Gedankens der sozialen Teilhabe nach Ausschöpfung der an der Schule vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten sowie der Möglichkeit des Besuchs einer Schule mit dem Schulprofil Inklusion nicht hinreichend gedeckt werden kann und die Schülerin oder der Schüler dadurch in der Entwicklung gefährdet ist oder sie oder er die Rechte von Mitgliedern der Schulgemeinschaft erheblich beeinträchtigt. Im Zweifelsfall entscheidet die jeweilige Schulaufsicht.

17 Staatliche Schulberatungsstelle München 17 Inklusionsschulen im Raum München im Schuljahr 2012/2013 Grund-, Mittelschulen Grundschule an der Schrobenhausener Str., München Grundschule am Hedernfeld, München Grundschule am Theodor-Heuss-Platz, München Mittelschule an der Schleißheimer Str., München Mittelschule Elisabeth-Kohn-Straße, München Mittelschule an der Schrobenhausener Straße, München Ansprechpartner zur Inklusion (Dienstaufsicht): Förderschule: Frau Doll-Edlfurtner, Reg. v. Obb., T: Mittelschulen: Herr Pirkl, Reg. v. Obb., T:

18 Staatliche Schulberatungsstelle München 18 Inklusion an Realschulen KMS vom Formen der Inklusion an der Realschule 1. SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die am lernzielgleichen Unterricht teilnehmen Ziel: Realschulabschluss Umsetzung: Ausstattung der Schulen mit zusätzlichen Budgetstunden (Zweck: Zusätzliche Stunden können bspw. für die Einrichtung kleinerer Klassen, für spezielle Zusatzangebote, für die Erstellung zusätzlicher Materialien oder auch für die Vor- bzw. Nachbereitung des Unterrichts verwendet werden.) Umfang Zusatzstunden 2010/11: 266 Schüler mit 376 Wochenstunden Maßnahmen des Nachteilsausgleichs durch MB (z. B. Zeitverlängerung, Anpassung der Prüfungsorganisation und –struktur u. a.)

19 Staatliche Schulberatungsstelle München 19 Realschulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt / Inklusion Samuel-Heinicke-Realschule München Schwerpunkt Hören Edith-Stein-Schule Unterschleißheim Schwerpunkt Sehen Ernst-Barlach-Schule München Schwerpunkt Körperbehinderung Landschulheim Elkhofen i. Grafing soziale und emotionale Entwicklung Realschule mit dem Schulprofil Inklusion Marie-Luise-Fleißer-Realschule, München

20 Staatliche Schulberatungsstelle München 20 Inklusion an Realschulen - Einzelinklusion

21 Staatliche Schulberatungsstelle München 21 Inklusion an Realschulen KMS vom SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die nicht am lernzielgleichen Unterricht teilnehmen Ziel: soziale Teilhabe Umsetzung: Partnerklasse RS Eching – Fröbelschule Freising: seit 2006/07; gemeinsame Unterrichtseinheiten und Projekte in Geschichte, Kunsterziehung, Haushalt und Ernährung, Sport sowie gemeinsames Theaterstück und gemeinsamer Wandertag RS München III – Otto-Steiner-Schule München: Seit 2006/07; Teil einer 7. Jgst. (sowohl gemeinsamer als auch getrennter Unterricht) RS Nürnberg II – Förderschule der Lebenshilfe, Nürnberg: Teil einer Ganztagesklasse in Jgst. 5 und 6 (gemeinsamer Unterricht in Kunst, Musik und Sport, gemeinsame Projekte und Lernzeiten)

22 Staatliche Schulberatungsstelle München 22 Inklusion an Gymnasien KMS vom Mit der Gesetzesänderung wird der grundsätzlich gleichberechtigte Zugang für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu allen Schularten ermöglicht. Die schulartspezifischen Regelungen für die Aufnahme, das Vorrücken, den Schulwechsel und die Durchführung von Prüfungen bleiben an den weiterführenden Schulen unberührt. Formen am Gymnasium Partnerklassen Das Gymnasium Kirchseeon sowie das Gymnasium Grafing haben mit der Korbinian- Schule Steinhöring hier bereits Pionierarbeit geleistet und praktizieren eine sehr gewinnbringende Zusammenarbeit. Bei der Umsetzung bedarf es einer engen Abstimmung zwischen der Förderschule und dem jeweiligen Gymnasium, wobei die Zustimmung der beteiligten Schulen und Schulaufwandsträger erforderlich ist. Der Elternbeirat ist anzuhören. Schulen mit dem Schulprofil Inklusion Eine Schule mit dem Schulprofil Inklusion setzt auf der Grundlage eines gemeinsamen Bildungs- und Erziehungskonzepts in Unterricht und Schulleben individuelle Förderung im Rahmen des Art. 41 Abs. 1 und 5 BayEUG für alle Schülerinnen und Schüler um. Dabei sind Unterrichtsformen und Schulleben sowie Lernen und Erziehung auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf auszurichten.

23 Staatliche Schulberatungsstelle München 23 Gymnasien mit Integrationserfahrung / Schulprofil Inklusion Städt. Adolf-Weber-Gymnasium: Integration Blinder und Sehbehinderter Gisela-Gymnasium: Integration hörgeschädigter Schülerinnen und Schülern ab der 10. Jgst. bis zum Abitur Gymnasium Geretsried: Integration Körperbehinderter Carl-Orff Gymnasium Unterschleißheim: Integration gehörloser Schülerinnen und Schülern Humboldt-Gymnasium Vaterstetten: Integration Körperbehinderter Kleines privates Lehrinstitut Derksen, staatl. anerkannt: Integration Behinderter Günther-Stöhr-Gymnasium Icking, staatl. anerkannt: Integration Behinderter Gymnasium mit dem Schulprofil Inklusion Dante Gymnasium, München

24 Staatliche Schulberatungsstelle München 24 Berufliche Schulen mit Integrationserfahrung Adolf-Kolping-Berufsschule München: Staatlich anerkannte Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung mit Förderschwerpunkt Lernen in über 40 Ausbildungsberufen. Staatliche Wirtschaftschule der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte: Aufnahme von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf; Aufnahme von 1-2 Autisten und 1-2 ADS/ ADHS – Schüler/Innen Samuel-Heinicke-FOS zur sonderpädagogischen Förderung, staatl. anerkannt: Förderschwerpunkt Hören Ernst-Barlach-Schulen, staatl. anerkannt: FOS zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

25 Staatliche Schulberatungsstelle München 25 Berufliche Schulen Behinderungsbegriff i.S.d. SGB IX Behindert in diesem Sinne sind Menschen, deren Aussichten am Arbeitsleben teilzuhaben oder weiter teilzuhaben, wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung im Sinne von § 2 Abs.1 SGB IX nicht nur vorübergehend wesentlich gemindert sind und die deshalb Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben benötigen, einschließlich lernbehinderter Menschen. Diesen stehen Menschen gleich, denen eine Behinderung mit den genannten Folgen droht.

26 Staatliche Schulberatungsstelle München 26 Berufsorientierung individuell Zielgruppe schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf aller Schularten – die in den letzten (beiden) Jahren vor ihrem angestrebten Schulabschluss stehen. – bei denen besondere Hindernisse für die Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwarten sind – bei denen es möglich erscheint, durch eine zusätzliche individuelle Unterstützung in der Phase der beruflichen Orientierung eine realistische Perspektive und tragfähige Netzwerkstrukturen für eine spätere Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu entwickeln

27 Staatliche Schulberatungsstelle München 27 Berufsorientierung individuell Die förmliche Feststellung einer Schwerbehinderung oder eines sonderpädagogischen Förderbedarfs ist nicht zwingend erforderlich! Angebot für Schülerinnen und Schüler mit - mit Sinnesbehinderungen, - körperlichen, - sprachlichen - kognitiven Beeinträchtigungen - schweren chronischen Erkrankungen (Epilepsie, Diabetes, Asthma, …) - psychischen Störungen (Autismus-Spektrum-Störung, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, …) Die berufliche Eingliederung von behinderten Menschen erfolgt nach dem Prinzip: So normal wie möglich – so speziell wie nötig. Aus: BERUFSORIENTIERUNG INDIVIDUELL, Umsetzung des Handlungsfeldes I. des Bund-Länder- Programms Initiative Inklusion, FB für die Schulaufsicht.

28 Staatliche Schulberatungsstelle München 28 Integrationsfachdienste in Bayern Eingerichtet zur Überwindung von Schnittstellen bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung zur beruflichen Teilhabe. Zuständig für: - Menschen mit (Schwer-)Behinderung - Arbeitnehmer, Arbeitssuchende, Schüler, WfbM-Beschäftigte Berufsorientierung individuell Meldung Betreuungswunsch durch die Schule beim IFD Kontakt- und Informationsgespräch zwischen IFD und teilnehmenden Schüler Einleitung der Maßnahme durch IFD, Meldung des Teilnehmers/der Teilnehmerin an Koordinatoren (IFD, Schule, Agentur für Arbeit) und Integrationsamt Vermittlung berufskundlicher Informationen Analyse von Kompetenzen und Potenzialen Durchführung von Praktika, Training arbeitsweltbezogener sozialer Kompetenzen Auswertung der Erfahrungen und Beratung über die beruflichen Optionen des Schülers und die weitere Strategie der beruflichen Eingliederung unter Einbeziehung aller am Prozess der Berufsorientierung zu beteiligenden Personen Begleitung des Übergangs in das Arbeitsleben bis zur Aufnahme einer Ausbildung oder einer anderen beruflichen Maßnahme, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist Abschluss der Maßnahme


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