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1 Hauptseminar Prosodie Leitung: Prof. Dr. W. Hess / Dr. P. Wagner 10./11. Oktober 2002 SS 2002.

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1 1 Hauptseminar Prosodie Leitung: Prof. Dr. W. Hess / Dr. P. Wagner 10./11. Oktober 2002 SS 2002

2 2 Vorhersage von Laut- und Silbendauern Das Campbellsche Dauermodell Referentin: Britta Lennartz Thema

3 3 Allgemeine Einführung Das Silbenmodell nach Campbell Erweiterung des Silbenmodells auf Lautebene Die Elastizitätshypothese Erläuterung des Modells mittels eines Beispiels Experiment zur Verifizierung der Hypothese Zusammenfassung Implementierung des Modells in ein Sprachsynthesesystem Beurteilung Aufbau

4 4 (1) Anzahl von Phonemem einer Silbe (2) Art des Nucleus (3) Position der Silbe im Fuß (4) Position der Silbe in Phrase und Satz (5) Betonungsmuster und Intonationsstruktur (6) Wortart (Funktions-/Inhaltswort) Das Silbenmodell nach Campbell (1990a+b)

5 5 Erweiterung des Modells auf Lautebene (Campbell 1991) Die Elastizitätshypothese n = Anzahl von Lauten in der Silbe i = Mittlere Lautdauer in ms i = Standardabweichung zur entsprechenden mittleren Lautdauer k = Dehnungskonstante

6 6 a t 300msa dd 300ms a119ms37ms d39ms19ms t41ms21ms (119+k.37)+(41+k21) = 300 k = 2, = 300 (119+k.37)+(39+k19) = 300 k = 2, = 300 Erläuterung des Modells mittels eines Beispiels

7 7 Einteilung der Silben in die Klassen: Kurz, Standard, Lang Bestimmung eines Mittelwertes für jede Klasse Prüfung, ob sich die Abweichungen der Segmente vom Standardwert entsprechend der Hypothese verhalten. Experiment zur Verifizierung der Hypothese

8 8 a119ms37ms t41ms21ms 160ms58ms at z 1 z 1 z -1 at z -1 Kurz -1 z 1Standard z 1Lang z-Transformation: z Silbe = (gemessene Silbendauer - Silbe ) / Silbe Einteilung der Silben in drei Klassen 8

9 9 MWSAMWSAMWSA Onset Nucleus Coda Gruppe Kurze SilbenStandardLange Silben z-Werte für die drei Silbenklassen Signifikante Abweichung MWMittelwert SAStandardabweichung

10 10 Finale Längung Phonetisch motivierte Längung MWSA Onset Nucleus Coda Die phonetische Umgebung eines Segmentes bewirkt in gewissen Fällen eine Längung desselben. Z. B.: Längung von Vokalen vor stimmhaften Konsonanten, besonders vor stimmhaften Plosiven (Vgl. at/add)

11 11 Zusammenfassung Ziel: Ausgehend von der Gesamtdauer einer Silbe sollen Rückschlüsse auf die Dauer der Einzelsegmente gezogen werden. Annahme: Die Einzellaute einer Silbe passen sich an den Silbenrahmen an, indem sie sich entsprechend ihrer Standard- abweichung dehnen oder verkürzen (Elastizitätshypothese). Ergebnisse: Nach Einteilung der Silben in die Klassen Kurz, Standard und Lang sind in den Klassen Standard und Lang signifikante Abweichungen in der Coda von der Hypothese feststellbar. Silben in finaler Position zeigen eine signifikante Längung des Silben- Reims.

12 12 Implementierung des Modells in ein Sprachsynthesesystem Die Informationen zur Silbenlänge sind in der Datenbank logarithmisch transformiert abgelegt. Silbenlänge in log-Millisekunden Modifizierung der Elastizitätshypothese für finale Position für nicht finale Position

13 13 Campbell, W. N. (1990a). Measuring speech-rate in the Spoken English Corpus. Theory and practice in corpus linguistics : Campbell, W. N. (1990b). Analog I/O netzs for syllable timing. Speech Communication 9(1) : Quelle Campbell, W. N. / Isard, S. D. (1991). Segment duration in a syllable frame. Journal of Phonetics 19 : Weiterführende Literatur


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