Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

1 ver.di-Modell Entgeltordnung zum TVöD und zum TV-L Grundsätze - Grundmerkmale - Eingruppierung nach Grund- und Zusatzmerkmalen - Zusatzmerkmale - weiteres.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "1 ver.di-Modell Entgeltordnung zum TVöD und zum TV-L Grundsätze - Grundmerkmale - Eingruppierung nach Grund- und Zusatzmerkmalen - Zusatzmerkmale - weiteres."—  Präsentation transkript:

1 1 ver.di-Modell Entgeltordnung zum TVöD und zum TV-L Grundsätze - Grundmerkmale - Eingruppierung nach Grund- und Zusatzmerkmalen - Zusatzmerkmale - weiteres Eingruppierungs-/Entgeltelement

2 2 Ausgangslage n Anlage 1a und Anlage 1b zum BAT n Lohngruppenverzeichnisse –MTArb/MTArb-O –Gemeinden BMT-G (mit landesbezirklichen Regelungen) /BMT-G-O n weitere ca. 48 Tarifverträge zur Eingruppierung –insgesamt ca Tätigkeitsmerkmale n niedrigeres Niveau in der Anlage 1a als Relikt aus der Tarifordnung für Angestellte aus 1960 (z.B. Büchereien, Schreibkräfte) n spezielle Tarife mit höherem Niveau seit 1974 (z.B. Sozial- und Erziehungsdienst, Pflege, technische Angestellte)

3 3 Ausgangslage n Historisch gewachsenes System –keine Vergleichbarkeit –keine Sinnzusammenhänge n Reichsarbeitertarif n Landesregelungen für Arbeiterinnen und Arbeiter n Tarifordnung für Angestellte (TOA) n BAT im Kraft seit 23. Februar 1961 n Reform Fallgruppen 1a und Eingruppierungsgrundsätze 1974 n Ergänzungs-TVs für neue Berufe [TV- Datenverarbeitung, neue Fachhochschulberufe] und nach Arbeitsmarktgesichtspunkten [Pflege]

4 4 Das System der Eingruppierungsregelungen nach bisherigem Recht Teil I Allgemeine Merkmale Teile II u III Besondere Merkmale Anlage 1 b Kranken- pflege- personal Anlage 1 a TV Lohngruppen- verzeichnis Bund TV Lohngruppen- verzeichnis Länder TV Lohngruppen- verzeichnis Gemeinden Ost TVe Bezirkliche Lohngruppen- verzeichnisse Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) Manteltarifvertrag für die Arbeiter des Bundes und der Länder (MTArb) Bundesmantel- tarifvertrag für die Arbeiter gemeindlicher Verwaltungen und Betriebe (BMT-G II) Tarifvertrag zur Anpassung des Tarifrechts -Mantel- tarifliche Vorschriften für Arbeiter gemeindlicher Verwaltungen und Betriebe - (BMT-G-O) Rahmentarif- vertrag zu § 20 BMT-G II Angestellte Bund, Länder, Gemeinden Arbeiter/-innen Bund, Länder Arbeiter/-innen Gemeinden Ost Arbeiter/-innen Gemeinden West teilweise mit beschränkter Gültigkeit für Bund, Länder oder Gemeinden Legende: Weitgehend abstrakte Tätigkeitsmerkmale (Oberbegriffe) Weitgehend Funktionsmerkmale Kombiniertes System aus Oberbegriffen, Beispielen und Ferner-Gruppen

5 5 Das neue System der Eingruppierungsregelungen Bundestarifrechtlandesbezirkliches Tarifrecht TVöD/TV-L -AT EntgeltO-AT EntgeltO-BT TVöD-BT- V bis E EntgeltO-BT-V bis E* EntgeltO-BT LBZ EntgeltO-BT -V bis E* LBZ Eingruppierungsgrundsätze + Eingruppierungsregelung ohne Beispiele spartenübergreifende, berufs- gruppenspezifische Regelungen * EntgeltO-BT- V bis E ist zunächst vom organisationsinternen Willensbildungsprozess abhängig

6 6 Das neue System der Eingruppierungsregelungen Vorrangregelungen EntgeltO-BT LBZ EntgeltO-BT- V bis E EntgeltO-BT EntgeltO-AT Vorrang, materiell mindestens gleichwertig Vorrang

7 7 Arbeitgeberansatz n hält an altem - aufeinander aufbauendem - System fest n benutzt Kriterien, die nicht definiert sind und damit EU-Recht widersprechen n zielt auf Absenkung der Wertebenen und damit Absenkung der Entgelte über Eingruppierung ab

8 8 ver.di-Ziele n Einheitliches Bewertungssystem für alle Tätigkeiten, das u.a.: –Wertebenen erhalten soll –diskriminierungsfrei –tätigkeitsbezogen –praktikabel, planbar, berechenbar –unmittelbar eingruppierend ist –durchlässig und transparent ist

9 9 Die Eingruppierung richtet sich nach der auszuübenden Tätigkeit. Kenntnisse und Fertigkeiten Grundsätze n Die Eingruppierung erfolgt in zwei Schritten : –1. Bestimmung des Grundmerkmals n Kenntnisse und Fertigkeiten n gegliedert entsprechend Entgeltgruppen EG 2 bis 15

10 10 Grundsätze und 2. Feststellung der Zusatzmerkmale

11 11 Hinweis: Zusatzmerkmale führen jeweils zu einer höheren Eingruppierung um je eine Entgeltgruppe Grundsätze n beide Schritte ergeben die Eingruppierung

12 12 Grundsätze - Allgemeiner Teil n Der Arbeitsvorgang bleibt erhalten - einschließlich der Möglichkeit, dass die gesamte Tätigkeit aus einem Arbeitsvorgang besteht n Aufspaltungsverbot (ein Arbeitsvorgang darf bei der Frage der Erfüllung von Eingruppierungsmerkmalen zeitlich nicht mehr aufgespalten werden, sondern ist mit seinem gesamten Zeitanteil zu bewerten) n Zusammenhangtätigkeiten werden hinzu gerechnet

13 13 Grundsätze - Allgemeiner Teil n Arbeitsvorgang (Protokollnotiz zu § 22 Abs. 2 BAT) –Arbeitsleistungen, die zu einem Arbeitsergebnis führen –nur der Aufgabenkreis darf betrachtet werden –also ein abgrenzbares Arbeitsergebnis –natürliche Betrachtungsweise (siehe Beispiele der Protokollnotiz) –Vorgang muss insgesamt bewertet werden –Aufspaltungsverbot

14 14 Grundsätze - Besondere Teile n Entgeltordnung Besondere Teile –enthalten Funktionsmerkmale –abstrakte Beschreibung des allgemeinen Teils wird ergänzt –Merkmale werden nach der Systematik zugeordnet; frühere Ferner-Merkmale zur Sicherung der Wertebenen unter Berücksichtigung der Systematik gesetzt –eine Benennung als Beispiel oder Ferner- Merkmal erfolgt im Tarifvertrag nicht

15 15 Grundsätze - Besondere Teile n Eingruppierung nach Funktionsmerkmalen, wenn in der EntgeltO ein bestimmter Beruf oder eine bestimmte Funktion aufgeführt ist n Eingruppierung also nicht aus Arbeitsvorgängen, sondern aus der Benennung in der EntgeltO –z.B. Erzieher/in oder Mülllader/in

16 16 Grundsätze des ver.di-Modells n Das System der Eingruppierung nach abstrakt formulierten Voraussetzungen in Grund- und Zusatzmerkmale erfüllt eine Doppelfunktion: – direkt eingruppierend – Bewertungsgrundlage für die Zuordnung der Funktionsmerkmale zu den Entgeltgruppen – Unterteilung der EntgeltO in einen –Allgemeinen Teil und –Besondere Teile

17 17 Grundsätze des ver.di-Modells n Eingruppierung nach den Grundmerkmalen –die gesamte auszuübende Tätigkeit entspricht den Merkmalen einer Entgeltgruppe, wenn zeitlich mindestens zur Hälfte Arbeitsvorgänge anfallen, die für sich genommen die Anforderungen eines Merkmals oder mehrerer Merkmale dieser Entgeltgruppe erfüllen.

18 18 Kenntnisse: Anforderungen an verstandesmäßig angeeignetes Wissen für eine sachgemäße Ausübung der Tätigkeit, das auf unterschiedlichen Wegen erworben worden sein kann (z.B. durch Ausbildung, Einarbeitung, Weiterbildung oder Erfahrung...). Nicht: Umsetzung in die Praxis Fertigkeiten: Anforderungen an körperliches Können, z.B. Geschicklichkeit, Bewegungspräzision, Reaktionsvermögen, die auf verschiedenen Wegen erworben sein können. Nicht: besondere körperliche Anforderung, Belastung Grundmerkmale n Anforderungen an Kenntnisse und Fertigkeiten

19 19 Grundmerkmale n Erläuterungen –Bildungsvoraussetzungen bei den Tätigkeitsmerkmalen der einzelnen Entgeltgruppen stellen auf die benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten für die auszuübende Tätigkeit ab –Beschäftigte, die ohne diese Vorbildung aufgrund entsprechender Kenntnisse oder Fertigkeiten diese oder gleichwertige Tätigkeiten ausüben (Sonstige Beschäftigte), sind auch ohne diese Bildungsvoraussetzungen entsprechend eingruppiert

20 20 Grundmerkmale n EG 1, im Zusammenhang mit der Vereinbarung des TVöD gesetzt, steht außerhalb des ver.di-Modells –einfachste Tätigkeiten Beispielkatalog u.a. –Essens- und Getränkeausgeber/innen Garderobenpersonal –Reiniger/innen in Außenbereichen wie Höfe, Wege, Grünanlagen,Parks –Hausarbeiter/innen

21 21 Grundmerkmale n EG 2 –einfache Tätigkeiten, die eine kurze Einarbeitung erfordern n über die Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten hinaus

22 22 Grundmerkmale n EG 3 –einfache Tätigkeit, die eine eingehende Einarbeitung erfordern n ausführliche oder ins Einzelne gehende Einführung

23 23 Grundmerkmale n EG 4 –Tätigkeiten, die eine mindestens einjährige systematische berufliche Vorbildung erfordern –z.B. erste Stufe einer Stufenausbildung –Sonstige Beschäftigte

24 24 Grundmerkmale n EG 5 –mindestens dreijährige Berufausbildung –Verwaltungslehrgang I –Gleichstellungsklausel für 2 1/2-jährige Ausbildung nach altem Recht, zweijährige Ausbildungen im Bereich der ehemaligen DDR –mind. zweijährige Berufsfachschule –Sonstige Beschäftigte

25 25 Grundmerkmale n EG 6 –Heraushebung aus EG 5 durch erweiterte gründliche Kenntnisse oder erhöhte Fertigkeiten oder erhöhte Denkanforderungen –mind. zweijähriger Bildungsgang einer Fachschule –Medizinische Fachberufe mit mind. zweijähriger Ausbildung –Sonstige Beschäftigte

26 26 Grundmerkmale n EG 7 –Heraushebung aus EG 5 durch vielseitige gründliche Kenntnisse oder hohe Fertigkeiten –Zusatz- oder Spezialausbildung von weniger als 600 Unterrichtsstunden –mind. dreijähriger Bildungsgang an einer Fachschule –medizinische Fachberufe mit mind. dreijähriger Ausbildung –Sonstige Beschäftigte

27 27 Grundmerkmale n EG 8 –Heraushebung aus EG 5 durch gründliche, umfassende Kenntnisse –Zusatz- oder Spezialausbildung mit mind. 600 Unterrichtsstunden –mind. zweijähriger Bildungsgang einer Fachschule und anerkannte Berufsausbildung –Sonstige Beschäftigte

28 28 Grundmerkmale n EG 9 –Fachhochschulbildung –Verwaltungslehrgang II –auch Bachelor –Sonstige Beschäftigte

29 29 Grundmerkmale n EG 10 –Heraushebung aus EG 9 n durch erweiterte Kenntnisse oder Fertigkeiten –Steigerung der Kenntnisse in Tiefe oder Breite gegenüber EG 9

30 30 Grundmerkmale n EG 11 –Heraushebung aus EG 9 n durch vielseitige erweiterte Kenntnisse oder Fertigkeiten –Steigerung der Kenntnisse in Tiefe und Breite gegenüber EG 9

31 31 Grundmerkmale n EG 12 –Heraushebung aus EG 9 n durch umfassende erweiterte Kenntnisse oder Fertigkeiten z.B. durch das Erfordernis einer Zusatz- oder Spezialausbildung (kein Prüfungserfordernis)

32 32 Grundmerkmale n EG 13 –universitäre Hochschulbildung –auch Master an einer wissenschaftlichen Hochschule –auch akkreditierte Masterabschlüsse an einer Fachhochschule –auch künstlerische Hochschulausbildungen –Sonstige Beschäftigte

33 33 Grundmerkmale n EG 14 –Heraushebung aus EG 13 n durch erweiterte Kenntnisse oder Fertigkeiten –Steigerung der Kenntnisse in Tiefe oder Breite

34 34 Grundmerkmale n EG 15 n Heraushebung aus EG 13 durch vielseitige erweiterte Kenntnisse oder Fertigkeiten – Steigerung der Kenntnisse in Tiefe und Breite

35 35 weitere Grundsätze Eingruppierung nach den Grundmerkmalen n z.B. 3 Arbeitsvorgänge –1. AV 30 % Zeitanteil Heraushebung aus EG 5 durch vielseitige gründliche Kenntnisse –2. AV 40 % Zeitanteil EG 5 (3-jährige Berufsausbildung) –3. AV 30 % Zeitanteil Heraushebung aus EG 5 durch vielseitige gründliche Kenntnisse Also: das Grundmerkmal (hier EG 7) wird durch die Arbeitsvorgänge zu 1. und 3. mit einem Zeitanteil von zusammen über 50% erfüllt

36 36 Zusatzmerkmale n Die Erfüllung der Zusatzmerkmale ist unter Berücksichtigung der vorausgesetzten Kenntnisse und Fertigkeiten zu prüfen n Die Anforderungen hieran steigen, je größer die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sind

37 37 weitere Regel n Kann die Erfüllung eines Grundmerkmals oder eines Zusatzmerkmales erst bei der Betrachtung mehrerer Arbeitsvorgänge festgestellt werden, sind diese Arbeitsvorgänge für die Feststellung, ob diese Anforderung erfüllt ist, zusammen zu beurteilen

38 38 Weitere Grundsätze Eingruppierung nach den Zusatzmerkmalen (ab EG 2) z.B. 3 Arbeitsvorgänge –1. AV 20 % ZeitanteilSelbständigkeit –2. AV 60 % ZeitanteilSchwierigkeit –3. AV 20 % Zeitanteilkein Zusatzmerkmal Ergebnis: ein Zusatzmerkmal in einem Arbeitsvorgang mit einem Zeitanteil von mindestens 25% führt zu einer Eingruppierung eine Entgeltgruppe über dem Grundmerkmal

39 39 z.B. 3 Arbeitsvorgänge –1. AV30 % ZeitanteilSelbstständigkeit –2. AV50 % ZeitanteilSchwierigkeit –3. AV20 % Zeitanteilkein Zusatzmerkmal Ergebnis: zwei Zusatzmerkmale in zwei Arbeitsvorgängen mit einem Zeitanteil von jeweils mindestens 25% führen zu einer Eingruppierung zwei Entgeltgruppen über dem Grundmerkmal Weitere Grundsätze Eingruppierung nach den Zusatzmerkmalen (ab EG 2)

40 40 Weitere Grundsätze Eingruppierung nach den Zusatzmerkmalen (ab EG 2) z.B. 3 Arbeitsvorgänge –1. AV30 % ZeitanteilSelbstständigkeit –2. AV50 % ZeitanteilSchwierigkeit, Verantwortung –3. AV20 % Zeitanteilkein Zusatzmerkmal Ergebnis: drei Zusatzmerkmale in zwei Arbeitsvorgängen mit einem Zeitanteil von jeweils mindestens 25% führen zu einer Eingruppierung drei Entgeltgruppen über dem Grundmerkmal

41 41 Die Eingruppierung richtet sich nach der auszuübenden Tätigkeit Zusatzmerkmale n Bei der Eingruppierung nach den Zusatzmerkmalen (ab EG 2) gilt: –es ist die Feststellung ausreichend, dass ein Zusatzmerkmal in einem oder mehreren Arbeitsvorgängen erfüllt ist –Arbeitsvorgänge mit Zusatzmerkmalen führen jeweils zu einer höheren Eingruppierung um je eine Entgeltgruppe, wenn diese zeitlich mindestens ein Viertel der gesamten Tätigkeit ausmachen –werden mehrere Zusatzmerkmale erfüllt, so führt jedes Zusatzmerkmal zu einer höheren Eingruppierung

42 42 Zusatzmerkmale n Bestimmung der Zusatzmerkmale (ab EG 2)

43 43 Zusatzmerkmal: Selbstständigkeit... erfordert ein Erarbeiten eines Ergebnisses unter Entwicklung einer eigenen geistigen Initiative, z.B. –Ermessens-, Beurteilungs- oder sonstige Entscheidungsspielräume bei Anwendung der Fachkenntnisse

44 44 Zusatzmerkmal: Schwierigkeit... der Arbeit liegt in den Umständen bezogen auf den Aufgabenkreis, nicht in Bezug auf die erforderlichen Kenntnisse und kann sich z.B. ergeben aus –besondere Anforderungen an Kreativität –besondere Anforderungen durch Komplexität –Herstellung von Einzelstücken –Bearbeitung besonderer Ausnahmefälle (z.B. umfangreiche Vorbereitung, ungewöhnliche Verhältnisse, ungewöhnlich viele Beteiligte)

45 45 Zusatzmerkmal: Verantwortung... steht für die Anforderung, besonders umsichtig, d.h. über das Mindestmaß an Eigenverantwortlichkeit hinausgehend, mit – Menschen (z.B. Patienten, Klienten, SchülerInnen, Passagiere – nicht MitarbeiterInnen) – Arbeitsstoffen (z.B. ätzende oder giftige Stoffe), – Finanz- und Sachmitteln (z.B. Bargeld, Budgets, technische Geräte) – immateriellen Gütern (z.B. Informationen, Termine) umzugehen, um unerwünschte Folgen für die physische oder psychische Gesundheit, Umwelt (z.B. Naturressourcen), Image sowie Störungen zu vermeiden. Eine abschließende Unterschriftsberechtigung ist nicht erforderlich.

46 46 Zusatzmerkmal: Soziale Kompetenz.... ist die Fähigkeit, zum Gelingen der Arbeit auf Personen oder die Anforderungen der Gemeinschaft einzugehen, z.B. –Gemeinsames Planen und Arbeiten an einer Aufgabe,einem Produkt, einem Arbeitsergebnis –Steuerung von sozialen Prozessen –erhöhte Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit –besondere Berücksichtigung von Empfindungen oder Situationen von Dritten –Wahrnehmung und Reflexion des eigenen Handelns Nicht: MitarbeiterInnenanleitung /Teamleitung

47 47 Zusatzmerkmal: Psychische oder Physische Anforderungen... ergeben sich aus der auszuübenden Tätigkeit. Sie müssen über ein normales Maß hinaus gehen und können sich sowohl aus den äußeren Bedingungen als auch den Einwirkungen auf die Beschäftigten ergeben, z.B.: –erschwerte Kontaktbedingungen –Konfrontation mit erschwerten Situationen (z.B. Probleme, Leid, Aggressionen) –Erschwerte Beeinflussbarkeit des zeitlichen Ablaufs –Einseitige Körperhaltungen und Bewegungsabläufe –Erhöhte Anforderung an Sehen, Hören oder Sprechen

48 48 Weiteres Eingruppierungs-/ Entgeltelement n Allgemeine Regelung: –Steht für die Anforderung, das Handeln unterstellter und nicht unterstellter MitarbeiterInnen im Sinne der Aufgabenstellung zu lenken è erhöhtes Tabellenentgelt in Höhe von 300,00 n Spezielle Regelung: –für nicht von allgemeiner Regelung erfassten Bereiche (Abdeckung der derzeitigen Differenzierungen bis zu 7 Vergütungsgruppen) è originäre Eingruppierungsvorschrift

49 49 Diskriminierungsfreiheit als Anforderung n Einheitliches Tarifrecht für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst n Entgelt unabhängig vom Lebensalter n keine Unterscheidung nach Familienstand n Anerkennung der Sonstigen Beschäftigten

50 50 Diskriminierungsfreiheit als Anforderung n Alle Tätigkeiten werden nach allen Merkmalen geprüft n Merkmale sind vorab definiert n Merkmale werden unabhängig voneinander geprüft n Definitionen der Merkmale lassen keine Diskriminierungspotentiale erkennen n Merkmale decken alle gestellten Anforderungen an die Tätigkeiten ab n Definitionen sind überschneidungsfrei (keine Doppelbewertungen)

51 51 Diskriminierungsfreiheit als Anforderung n Bedeutet, dass die Zusatzmerkmale –Selbständigkeit –Verantwortung –Schwierigkeit –psychische oder physische Anforderungen gegenüber ihren bisherigen Bestimmungen weiter ergänzt wurden –soziale Kompetenz wurde insgesamt neu aufgenommen und beinhaltet in der Definition die Anforderungen an Kooperation, Einfühlungsvermögen und Kommunikation

52 52 Diskriminierungsfreiheit als Anforderung n Von der Systematik des ver.di Modells zur EntgeltO her werden jetzt in jeder Entgeltgruppe (ab EG 2) in zwei Schritten –die Anforderungen an die Qualifikation und dann weitere Anforderungen an die Tätigkeit abgeprüft, um dann erst zu einer endgültigen Eingruppierung zu gelangen, d.h. dass alle Merkmale für alle Tätigkeiten angewendet werden und unabhängig voneinander in die Bewertung eingehen n Damit ist das System einheitlich, transparent, nachvollziehbar und durchlässig gestaltet und entspricht den Anforderungen eines EU-rechtskonformen Eingruppierungssystems

53 53 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!


Herunterladen ppt "1 ver.di-Modell Entgeltordnung zum TVöD und zum TV-L Grundsätze - Grundmerkmale - Eingruppierung nach Grund- und Zusatzmerkmalen - Zusatzmerkmale - weiteres."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen