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Sozialisation Soziales Lernen.

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Präsentation zum Thema: "Sozialisation Soziales Lernen."—  Präsentation transkript:

1 Sozialisation Soziales Lernen

2 Mensch? Gedankenmappe Was ist der Mensch?
Philosophische Grundfrage (I.Kant) Mensch? Unterlegung mit verschiedenen Texten zum Thema

3 Thesen: -Krone der Schöpfung -durch Erziehung (Angst) gebändigtes Raubtier ( Hobbes ) -ambivalentes Wesen (gut und böse)

4 Das menschliche Leben- ein Weg
Leben- Lebensstadien Das menschliche Leben- ein Weg Sozialisation Definition: -Prozess der Aneignung der Normen der sozialen Gemeinschaft

5 Sinnsprüche und Zitate
„Werde, der du bist!“ Grundfrage: Was ist der Mensch? „Es gibt kein Unglück, außer dem nicht zu leben: und am Ende keine Verzweiflung außer der, nicht gelebt zu haben.“

6 Das soziale Lernen in der Kindheit

7 In den verschiedenen Formen sozialer Gemeinschaft (Stamm, Nation, Familie, Arbeitsumfeld ) lernt das Kind, dass das räumliche und zeitliche Zusammenleben mehrerer Menschen es mit sich bringt, das sich deren Wünsche, Bestrebungen und Handlungen gegenseitig berühren, sich wechselseitig beeinflussen oder sich zuweilen gar aufheben.

8 Für dieses Miteinander der Menschen bedarf es einer gewissen Ordnung.
Diese Ordnung wird unter anderem über Normen hergestellt Das Verhalten der Menschen wird für andere vorhersehbar und berechenbar. Normen müssen erlernt werden.

9 Definition: -Normen sind Verhaltensmuster. -Aufforderungen, bestimmte Handlungen zu tun oder zu unterlassen. Dabei kennen wir Gebots und Verbotsnormen. Diese Normen werden im Prozess des Lernens mit bestimmten Erfahrungen des Kindes verinnerlicht ( Lob und Tadel ).

10 In der frühen Kindheit sind es erwachsene Bezugspersonen, unter deren Anleitung und Kontrolle das Kind sein Sozialverhalten erlernt. Diese Beziehung ist asymetrischer Art, denn der Erwachsene besitzt einen Kompetenzvorsprung ( Erfahrung, Autorität ). Das Kind strebt ein konformistisches Verhalten an.

11 Erziehung: = „antrainieren“ „einüben“ bestimmter Verhaltensmuster.
Moralität wird erworben

12 Handlungsperspektiven des Kindes
soziale Handlungsperspektive ...die Handlung ist gut, die mir und anderen Menschen nützlich ist... selbstbezogene Handlungsperspektive ...die Handlung ist gut, die mir nützlich ist... Fremdsteuerung des Verhaltens

13 Merkmale der kindlichen Entwicklung ( Lb. Seite19 f.)
Kinder besitzen Aktivität Widerstandskraft Unverwüstlichkeit (engl. „Resilienz“) Erziehungsideale, die auch Schutzfaktoren sind: -emotionale Bindung zu einer, besser mehreren Personen -gutes Selbstwertgefühl -aktiver Umgang mit Problemen -Selbständigkeit -Hilfsbereitschaft -soziale Verantwortung

14 Jugendliche und ihre Entwicklung Lehrbuch , Seite 21-24
Aufgabenstellung: Erarbeiten Sie sich mit Hilfe des Lehrbuchtextes die Definition und die Merkmale der Pubertät

15 Jugendzeit Adoleszens: nennt man einen Lebensabschnitt,
zwischen Pubertät und Erwachsenenalter - mittlere Kindheit adoleszent: - im Heranwachsen begriffen, (Adjektiv) - im jugendlichen Alter stehend

16 Pubertät Die körperliche und seelische Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Die Hormone fahren Achterbahn, der Körper verändert sich, Stimmungen schwanken, Beziehungen, ob zu den Eltern oder den Freunden, verändern sich. Es ist die Zeit, in der das Interesse an der eigenen Sexualität erwacht. Jugendliche gehen erste Beziehungen ein und erleben gemeinsame Sexualität. Eine spannende, für manche aber lästige Durchgangsphase mit vielen Höhen und Tiefen beginnt und bringt eine Menge neuer Erlebnisse und Erfahrungen. Einigen kommt es sogar so vor, als ob sich plötzlich alles verändert. Tempo, Reihenfolge und Ausmaß der körperlichen Entwicklungsschritte sind nicht bei jeder/jedem gleich.

17 Besonderheiten dieses Lebensabschnittes:
Der Jugendliche löst sich mehr und mehr von der Autorität der erwachsenen Bezugspersonen. Unter Umständen kommt es zu einer Protesthaltung gegen Eltern und andere Autoritäten. Die Suche nach der eigenen Identität prägt diesen Lebensabschnitt. Identität bedeutet: Gewinnung eines ganzheitlichen Bildes von sich selbst, was von Erfahrungen, aber auch von Erwartungen an einen selbst, sowie das Bild, was ich von mir selbst habe, durchdrungen ist.

18 Die Gruppe der Gleichaltrigen, die Clique, erlangt für das soziale Lernen entscheidende Bedeutung.
In dieser Gruppe sind alle relativ Gleiche unter Gleichen. Es gibt keinen Kompetenzvorsprung. Gegenseitige Achtung und Unterstützung sind Voraussetzung für das Verhalten in der Gruppe. Es existieren gleiche Problemwelten und man kann offen darüber sprechen. Experimentierphase Ausprobieren verschiedener Lebensentwürfe und Lebensweisen

19 Erfahren von Sexualität als eines unserer elementaren Grundbedürfnisse
Die Zuwendung zum anderem/gleichen Geschlecht Erfahren von Sexualität als eines unserer elementaren Grundbedürfnisse

20 Problemwelten in Liedtexten siehe Power- Point- Präsentation “Meine Generation“

21 Erwachsenenalter ? Wann? Rechtlich: volle Strafmündigkeit Sozial:
Der für das Jugendalter typische Protest und das Suchen nach der eigenen Identität und entsprechender Lebensformen ist zu einem relativen Abschluss gekommen. Die Gestaltung eines eigenen Lebensentwurfs tritt in den Vordergrund. Es gibt klare Zielvorstellungen und ein relativ ausgeprägtes moralisches Urteilen. Das soziale Lernen ist allerdings nicht beendet, sondern verlagert sich in andere soziale Räume. Wann? Rechtlich: volle Strafmündigkeit Sozial: wirtschaftliche Selbständigkeit 21 ?

22 Erwachsenenalter -Gestaltung eines eigenen Lebensentwurfs
( siehe Lehrbuch, Seite 33 „Einfluss politischer Verh. ...“) -Ablösung von der Stammfamilie -Auswahl eines Berufsweges (Lehre, Studium) (siehe Lehrbuch, Seite 31„Soziale Herkunft der Studenten“) -Aufnahme von Beziehungen zu anderen Personen -Finden eines Platzes in der Gesellschaft -Verlassen der Stammfamilie -Gründung einer eigenen Familie -Festsetzen zukünftiger Lebensziele

23 Freiheit der Entscheidungen
Der Erwachsene besitzt ein hohes Maß an Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen (Autonomie), wird aber durch bestimmte soziale Zwänge in deren Anwendung eingeschränkt. Aufgabe: Welche Zwänge sind das und in welchen sozialen Räumen treten sie auf?

24 materielle Möglichkeiten
Eine Vielzahl von Rollenerwartungen begrenzen die Verhaltensspielräume Erwachsener. Familie materielle Möglichkeiten berufliches Umfeld

25 Aufgabe: Verfasse einen Brief an die Eltern, Arbeitszeit:30 Minuten Heute feierst Du Deinen 30 Geburtstag. Du lebst schon längere Zeit in einer anderen Stadt und hast lange nichts mehr von Dir hören lassen. Schreibe einen Brief an Deine Eltern. Berichte Ihnen von Deiner Lebenssituation, Deiner Arbeit und von Deinen Freuden, Sorgen und Wünschen.

26 Zukunftsvorstellungen Angaben in %
Leben in Deutschland 16 Leben im Ausland 64 Familie ? keine Familie berufliche Situation zufrieden Kinder ohne Kinder Arbeiter Angestellter Freiberufler berufliche Situation unzufrieden Studium

27 Das Alter -kalendarisch -biologisch -sozial
Anzahl der Lebensjahre, Monate -biologisch Funktionszustand der Organe und Organsysteme -sozial Soziales Ansehen, Erfahrung, Kompetenz

28 Das Alter Wenn wir vom „Alter“ sprechen, meinen wir jene Lebensphase, wo der Zenit menschlichen Lebens überschritten ist. Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, Eintritt in das Rentenalter soziale Definition Veränderungen für den älteren Menschen soziale Abläufe ändern sich soziale Räume gehen verloren finanzielle Möglichkeiten sind eingeschränkt (Rente) Zeitfond, der zur freien Nutzung zur Verfügung steht, wächst enorm Möglichkeit, eigene Interessen und Neigungen auszuleben Gefahr: Langeweile, Gefühl der Nutzlosigkeit, Ausgrenzung

29 Altern Kennzeichen beim Menschen:
Verlangsamung des Zellersatzes (z.B. verzögerte Wundheilung, Brüchigwerden der Knochen) Erschlaffung der Haut durch Fettschwund Abnahme der Körpergröße Erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen, sowie eine generell erschwerte Anpassungsfähigkeit aller Organe

30 Altersweisheit - Lebensweisheit
„Die vier archimedischen Punkte“ Lehrbuch, Seite 41 Artikel lesen Aufgabe:Erarbeiten Sie eine Präsentation, die die wesentlichen Inhalte (Aussagen) des Artikels wieder gibt.

31 „Welt, die aus den Fugen ist“ Beispiele:
Belegen Sie die Aussage von Erich Kästner mit aktuellen Beispielen!

32 „richtigen“ Angeln zu heben
Altersweisheit - Lebensweisheit „Welt, die aus den Fugen ist“ in die „richtigen“ Angeln zu heben

33 Vorbilder Gewissen Programm- punkte Kindheit Humor

34 Vorbilder Kompass Die Fähigkeit und den Willen, sich an anderen
Menschen orientieren zu können. Kontaktpersonen zu haben, die für die eigene Entscheidungsfindung hilfreich zur Seite stehen. Kompass

35 Vorurteile das Leben als ein Geschenk zu sehen. In der Überzeugung zu
Unverbraucht und ohne Vorurteile das Leben als ein Geschenk zu sehen. In der Überzeugung zu leben, dass man alles schaffen kann, wenn man nur den entsprechende Willen und Einsatz zur Erreichung seiner Ziele entwickelt. Kindheit Leucht turm „Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!“

36 "Lasst euch die Kindheit nicht austreiben!"
Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr. Man nötigt euch in der Schule eifrig von der Unter- über die Mittel- zur Oberstufe. Wenn ihr schließlich droben steht und balanciert, sägt man die überflüssig gewordenen Stufen hinter euch ab, und nun könnt ihr nicht mehr zurück! Aber müsste man nicht in seinem Leben wie in einem Hause treppauf und treppab gehen können? Was soll die schönste erste Etage ohne Keller mit den duftenden Obstborden und ohne das Erdgeschoß mit der knarrenden Haustür und der scheppernden Klingel? Nun - die meisten leben so! Sie stehen auf der obersten Stufe, ohne Treppe und ohne Haus, und machen sich wichtig. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!

37 Gewissen Eigener Urteilskraft und Einschätzung vertrauen. Entscheidungsmöglich- keiten durch Perspektivwechsel über- prüfen. Orientierung an eigenen, verinnerlichten Maßstäben vornehmen. Uhr

38 „heiterer Gelassenheit“ auch über sich selbst
Humor Die Fähigkeit mit „heiterer Gelassenheit“ auch über sich selbst (und natürlich die eigenen Fehler und Schwächen) lachen zu können. Die eigene Person nicht zu wichtig zu nehmen und seine Eitelkeit zu beherrschen. Erkennen des Erz- und Erbübels der Menschen. Gradmesser


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