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Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA-03-06 INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Dipl.-Ing. FH Ronald Förstner.

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1 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Dipl.-Ing. FH Ronald Förstner / Dipl.-Ing. Udo Bäuerle Geruch und Korrosion in Abwasseranlagen

2 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Themenübersicht Begriffsbestimmung Ursachen von Korrosion an Abwasseranlagen Werkstoffe in Abwasseranlagen Geruchsbildung Freispiegelkanäle Druckleitungen Vorbeugung Abhilfe bei Geruchsproblemen

3 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Begriffsbestimmung ATV M168: Unter Korrosion im Bereich von Abwasseranlagen versteht man alle Reaktionen an nicht metallischen und metallischen Bau- und Werkstoffen mit Ihrer Umgebung durch chemische, elektrochemische oder mikrobiologische Vorgänge die zu einer Beeinträchtigung des Bau-/Werkstoffs führen Können auch kombiniert mit mechanischen Einwirkungen wie Abrieb, Erosion oder Frost auftreten..

4 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Begriffsbestimmung ATV M 154: Gerüche sind Sinneseindrücke, die von flüchtigen Stoffen verursacht und vom Menschen aus der Luft aufgenommen werden. Der in der Nase aufgenommene Reiz wird psychologisch bewertet Geruch ist also keine objektiv bestimmbare Größe, sondern unterliegt einer subjektiven Wirkung..

5 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Ursachen von Korrosion in Abwasseranlagen Korrosion von außen durch im Grundwasser gelöste baustoffschädigende Bestandteile aus natürlichen oder künstlichen Böden Zum Beispiel: Hohe Sulfatgehalte in Gipsmergel und Gipskeuper Chloride im Bereich von Salzstöcken oder salzgestreuten Landstraßen Freie Kohlensäure aus Umsetzung organischer Substanz und saurem Regen

6 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Korrosion in Abwasseranlagen

7 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Biogene Schwfelsäurekorrosion

8 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Werkstoffe in Abwasseranlagen chemischer Widerstand ? Zementgebundene Werkstoffe (Anforderungen nach DIN 4030 / höhere Anforderungen nach ATV M 168) Metallische Werkstoffe Nur mit ausreichendem Korrosionsschutz ! Gußrohre > Zementmörtelauskleidung/-umhüllung Kunststoffe In der Regel beständig

9 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Ursachen von Geruchsbildung Meist verursacht durch ungünstige abwassertechnische Verhältnisse mit anaeroben Abwasser Selten verursacht durch Einleitung von Abwässern mit geruchsintensiven Stoffen, stark sauerstoffzehrenden Stoffen oder sulfidhaltigen Abwässern

10 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Leitparameter für Geruchsbildung Sulfidgehalt, Schwefelwasserstoff Schwefelwasserstoff H 2 S: in geringer Konzentration Geruch nach faulen Eiern

11 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Freispiegelkanäle Geruchsgefährdete = Korrosionsgefährdete Bereiche Kanäle mit geringem Gefälle, geringer Teilfüllung, langen Aufenthaltszeiten Bereiche mit Einleitung geruchsintensiver Stoffe Bereiche mit anaerobem Abwasser und Turbulenz Bereiche mit anaerobem Abwasser, das mit saurem oder warmem Abwasser zusammenfließt Düker

12 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Druckleitungen Geruchsgefährdete Bereiche Pumpensumpf / Saugraum Ausmündungen von Druckleitungen Bei Einmündung in steile Freispiegelkanäle nachfolgende Haltungen

13 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Freispiegelkanäle v orbeugende Maßnahmen in der Planung Trockenwetterabfluß beachten, Mindestsohlschleppspannung, z.B. Eiprofil günstiger als Kreis Boden- und Grundwasseraggresivität untersuchen Wird Mindestfliessgeschwindigkeit unterschritten, korrosionsbeständiges Rohrmaterial verwenden, Reinigungshäufigkeit erhöhen Natürliche Belüftung sicherstellen (keine geschlossenen Deckel) Absturzbauwerke bei aerobem Abwasser günstig, bei sulfidbelastetem, angefaulten Abwasser ungünstig (Stripeffekt)

14 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Druckleitungen v orbeugende Maßnahmen in der Planung Ausbildung Pumpensumpf: sulfidfreie Zuläufe hineinstürzen lassen, sulfidbelastete unter Wasser ziehen, Pumpensumpf klein halten, und in möglichst kurzen Intervallen möglichst vollständig entleeren, Stichwörter: Sielhautbelüftung, Spülventil, Kugelberme Querschnittswahl Druckleitung: Aufenthaltszeiten möglichst klein halten bei wirtschaftlicher Förderhöhe Möglichst weitgehende selbsttätige Entleerung ermöglichen Bei Aufenthaltszeit > 2 Stunden Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich, ggf. Maßnahmen zur Geruchsverminderung Fließgeschwindigkeiten möglichst hoch wählen, zur Vermeidung von Ablagerungen und Sielhautbildung Sorgfältige Ausbildung der Ausmündung: keine Turbulenzen, gefüllter Querschnitt Be- und Entlüftungsventile, Spülmöglichkeiten, Dosiermöglichkeiten

15 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Abhilfe bei Geruchsproblemen Konfliktmanagement Meldungen ernst nehmen Situationsanalyse (Gerüche wann /wo /wie oft, Ursache ?, Behebung?, Fachleute erforderlich) Offene Informationspolitik, alle Betroffenen ins Boot nehmen Messungen möglichst neutrale Institution Messung von H 2 S, Erfassung von Geruchsbelästigung

16 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER H 2 S Messung

17 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER

18 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER ÜbereinstimmungKeine Übereinstimmung 67%33% Vergleich H2S Messung – Wahrnehmung

19 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Praktische Abhilfemöglichkeiten Druckluftzugabe zur Stützung aerober Verhältnisse Druckluftspülung zur Verkürzung der Aufenthaltszeiten Pneumatische Förderung Reinsauerstoffzugabe Zugabe von Chemikalien

20 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Druckluftspülung

21 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Reinsauerstoffzugabe

22 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Verringerung Druckleitungsvolumen

23 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Zugabe von Chemikalien Vermeidung von Sulfidbildung (Luftsauerstoff, Reinsauerstoff, Nitrat, Wasserstoffperoxid) Zugabe Wasserstoffperoxid (hohe Kosten, Sicherheit bei der Handhabung beachten) Oxidation bereits gebildeter Sulfide (Wasserstoffperoxid, Ozon) Ausfällung von bereits gebildeten Sulfiden mit Eisensalzen >> Fällungsschlamm?? Austreten von Schwefelwasserstoff durch Alkalisieren verhindern (mit Kalk, Natronlauge)

24 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Chemikalienzugabe

25 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER

26 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

27 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Säurekorrosion

28 Kanalnachbarschaftstag 2009 Ostalbkreis Schechingen DWA 2009 ble.ppt 29. Okt.2009 DWA INGENIEURBÜRO BÄUERLE & PARTNER Ursachen von Korrosion in Abwasseranlagen Korrosion von innen durch kommunales Abwasser ( andere Abwässer werden hier nicht betrachtet, Einleitgrenzen für pH, Sulfate, Temperatur) Reduktion von Sulfaten und Eiweißen Diffundieren in die Sielhaut Bei anoxischen oder anaeroben Bedingungen Reduktion von Sulfat zu Sulfiden (Hydrogensulfid, Schwefelwasserstoff), je niedriger pH-Wert, umso höher H 2 S-Anteil H 2 S entweicht in Kanalatmosphäre und löst an der Kanalwand, Oxidation zu Schwefelsäure und Schwefel aus


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