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Folie: 1 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Helmut Dressler: Data Management Im schlimmsten Falle … Der »Worst Case«

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Präsentation zum Thema: "Folie: 1 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Helmut Dressler: Data Management Im schlimmsten Falle … Der »Worst Case«"—  Präsentation transkript:

1 Folie: 1 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Helmut Dressler: Data Management Im schlimmsten Falle … Der »Worst Case« der Datenadministration und wie man ihm begegnen müßte Helmut Dressler & Uwe Wagner 1) Datenadministration (Aufgaben) 2) Worst Case: Aufgabe, Zielbestimmung, Risiken und Erfolgskriterien 3) Vorgehensweise in Etappen 4) Data Dictionary: aus ALT mach NEU! 5) Ohne Broker geht es nicht 6) Teststrategie 7) Begründete Aussicht auf Erfolg

2 Folie: 2 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Datenadministration … auch eine »Definition ihrer Aufgaben« (1) Regeln zur Datenmodellierung, Maßnahmen zur Redundanzfreiheit, UDM, QS-Regelung Attribute: eindeutig »sprechend« mit Informationstyp Rolle … Attribute Entities Relationships Views mehrere Strukturen in einem System … Zentrales Projektbüro Verwaltung aller Datendefinitionen Schnittstellen … Genehmigungs- verfahren Metamodell- Überwachung …

3 Folie: 3 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Worst Case: Aufgabe, Zielbestimmung, Risiken und Erfolgskriterien (2) Änderungsprojekt: Weil das System-Know-how nicht dokumentiert ist und nur in den Programmen steckt, aber auch die Dateistruktur als chaotisch und nicht mehr erweiterungsfähig gilt, soll sie demnächst und so schnell wie möglich durch eine neue Datenbank ersetzt werden! Rasch sollen neue Funktionen auf der neuen Datenbank implementiert und die alten Programme baldmöglichst schrittweise ersetzt werden. Sie müssen aber erst so angepaßt werden, daß sie auch mit der neuen Datenstruktur arbeiten. Es soll das kontinuierlich in kleinen Schritten und ohne Bruch geschehen und die Möglichkeit erhalten werden, daß man einfach und ohne Datenverluste zur alten Version zurückkehren kann … Nicht auf einen Schlag umstellen, denn das gäbe vermutlich einen. Alternative: Alles auf z.B. SAP/Rx umstellen und Workflow und Organisation an den Standard anpassen. (Da ginge wertvolles Know How verloren und wäre teuer.) Also etwa so(?): Neue Datenbank konzipieren und installieren In einem System mit zwei Datenbanken arbeiten, langsam ab-/aufbauen Alte Programme schrittweise umstellen und neue P-Versionen für neue DB installieren; alte DB schrittweise außer Betrieb setzen Schließlich alte Datenbank, wenn alles fertig ist, abschaffen. Kontinuierlich neue Programme für die neue DB entwickeln

4 Folie: 4 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Worst Case: Aufgabe, Zielbestimmung, Risiken und Erfolgskriterien 2 (2) So nicht (ist popancus diaboli*): Neue Datenbank konzipieren und installieren In einem System mit zwei Datenbanken arbeiten, langsam ab-/aufbauen Alte Programme schrittweise umstellen und neue P-Versionen für neue DB installieren; alte DB schrittweise außer Betrieb setzen Schließlich alte Datenbank, wenn alles fertig ist, abschaffen. Kontinuierlich neue Programme für die neue DB entwickeln Risiko und Aufwand zu groß: In jedem Programm redundant immer wieder ähnliche Routinen verfassen … … so daß in jedem Programm zwei Zugriffsverfahren implementiert sind. … oder immer zwei Datenbanken, die exakt gleiche Informationen enthalten müßten! … und jeweils zwei betriebsbereite Versionen (neu, alt) der alten Programme. Programme mit »Schrottanteilen ALT «: Die Übersicht ginge leicht verloren. Rücknahme eines (fehlerhaften) Neu-Programms, wenn die Daten nicht mehr stimmen, führte zu Konvulsionen & Verzweiflung. Immerwährende Höchstspannung aller Beteiligten. … Ständig doppelte Transaktionen! * Vogelscheuche des Teufels

5 Folie: 5 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Worst Case: Aufgabe, Zielbestimmung, Risiken und Erfolgskriterien 3 (2) Zielvorgaben & Erfolgskriterien: Immer nur eine Programmversion, Ablösung alt neu. Die neuen P-Versionen laufen ohne weitere Umstellung mit beiden Datenbanken, wenn sie es »global« oder per Input mitgeteilt bekommen, welche gerade »dran« ist. Neu Version der alten Programme nun auch vereinfacht, konsolidiert und knapp dokumentiert (Nebennutzen) Übergang Datenbank-Alt Datenbank-Neu zum Stichtag mit einmaliger DB- Umstellung nach Test est est est est est est, dann ohne irgendeine Programmumstellung. Je nach Bedarf alte Programme später weiterhin anpassen oder ersetzen. Kontinuierlich/evolutionär neue Programme für die neue DB entwickeln. Basisideen: Programme benutzen Datensätze, diese lassen sich als Views auffassen. In der neuen Datenbank müssen u.a. die alten Informationen erhalten bleiben, aber anders (= gut & richtig) strukturiert. View Manager Die Zugriffsroutinen in den alten Programmen werden umgeschrieben, so daß sie jene Sätze=Views erhalten, aber View Manager mit dem Zugriff beauftragt werden (je Datei). VM Solche Zugriffsroutinen für dieselben Views werden auch für die neue Datenbank in den Brokern (VM) entwickelt: dieselben Ergebnisse bei unterschiedlicher Navigation. Wenn sie getestet sind, wird die Datenbank umgestellt und den Programmen mitgeteilt, welche DB gerade akut ist. So wird auch getestet.

6 Folie: 6 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Weitere Vorstellungen: Absolute 1:1-Funktionsumstellung, keinerlei Verbesserungen im Zuge der Umstellung. Alte Funktionsprogramme sind in einem ersten Schritt zu analysieren und zu schematisieren, bevor sie (nach Schema) auf View-Manager-Betrieb umgestellt werden. Broker (View Manager) sollen fertig (getestet) sein, bevor sie von Funktionsprogrammen benutzt werden; man muß also einzelne Programme nur wenig testen. Der Sinn der Sache: Den alten Programmen soll, ohne daß sie es merken, die alte DB später unterm Hintern weggezogen und durch die neue ersetzt werden. Intensiver Test der Broker durch generellen Modulprüfstand (derselbe für alle!) mit leichter Montage. Abnahme nach Fertigstellung einzelner Funktionsprogramme gleitend. Inbetriebnahme einzelner Funktionsprogramme nach Abnahme. Die Broker fragen in einer globalen Tabelle, ob sie mit der alten oder der neuen Datenbank arbeiten (zunächst nur alte). Rückkehr zur alten Technik mit der alten DB je Funktionsprogramm jederzeit möglich. Stand-by-Krisenmanagement, wenn verknotete Spaghettistrukturen entdeckt werden, die ein einzelner nicht zu entwirren versteht. Die View Manager sollen später in Servern auch variabel Listen und Formulare drucken; die heutigen Listen – batch – sollen bereits auf diese Technik (nach Gruppenwechselschema) umgestellt werden, aber genau (!) dasselbe drucken wie vorher. Worst Case: Aufgabe, Zielbestimmung, Risiken und Erfolgskriterien 4 (2)

7 Folie: 7 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Vorgehensweise in Etappen (3) Aufgaben – teilweise nebenläufig: (1) Dokumentation der alten Dateistruktur (A) (2) Falls Source noch vorhanden*: Erste systematische Analyse der Programme mit »Destillation« von Views (auch evtl. aus mehreren Datensätzen) (3) Ausarbeitung und Implementierung der View-Manager-Technik (Modul- Frames, Interfaces, CALL-Konventionen, Gruppenwechselverfahren für Batch) (4) Entwurf der neuen Datenbankstruktur (N) (5) Entwurf und Implementierung eines Modulprüfstands (für alle VM (A) ) (6) Implementierung der View Manager und Test mit Modulprüfstand (7) Zweite systematische Analyse der Programme auf Möglichkeiten hin zum standardisierten Einbau der VM. Spaghettizusatzprobleme lösen! (8) Testumgebung für Programmumstellung einrichten (9) Umstellung der einzelnen Programme: VM-Calls (a/n) anstatt individueller Zugriffe mit Test in der Testumgebung, Abnahme und Inbetriebnahme (a) (einzeln, denn sie sollen exakt dieselbe Leistung bringen wie vorher!) (10)Test-Implementierung der neuen Datenbank (N) (11)Erweiterung der View Manager (VM (N) ) für Zugriffe auf die neue Datenbank mit Tests über Modulprüfstand (n) (12)Testimplementierung (n) der Programme auf der neuen Datenbank (13)Datenbank-Umstellung (A N) und Inbetriebnahme der Programme (n) * KO-Kriterium

8 Folie: 8 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Vorgehensweise in Etappen 2 (3) vorher nachher später angepasst

9 Folie: 9 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Data Dictionary: aus ALT mach NEU! (4) DATA DICTIONARY System Data Dictionary Anwendungs- Struktur { Werkzeug zur Speicherung von DD-Anwendungsstrukturen (Pl.) Die ganze Anwendungs-Datenstruktur: Kein Aspekt – inklusive ERD – soll nicht abbildbar sein. Also: Attribute, Relationen (Entitäten), Relationships, Sichten in beliebiger Struktur Wenn möglich: Automatische ERD-Graphik Verschachtelte, hierarchische Sichten kein Hindernis { Jede konkrete Anwender-Datenstruktur soll mit einem DD- System vollständig verwaltet werden können. Beziehungen der Attribute ALT NEU, damit auch DB- Umstellungen dokumentiert werden können. Funktionen (Methoden) für Views/Sichten sind darstellbar View Manager (Broker) realisieren die Methoden Defaultwerthierarchie (»Daten-Vererbung«) selbstverständlich Konzept D&W-DaDic Rezept: D&W-DaDic

10 Folie: 10 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Data Dictionary: aus ALT mach NEU! 2 (4) © D&W-DaDic

11 Folie: 11 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Data Dictionary: aus ALT mach NEU! 3 (4) DD ALT : FILE Attribute ALT … je FILE VIEW mit Attributen im Primärview, evtl. gar aus verschiedenen Files Defaultwerthierarchie ALT DD NEU : FILE/Relation Attribute NEU … je FILE/Relation Attribut NEU ist Nachfolger von Attribut ALT VIEW NEU mit Attributen im Primärview, sicherlich aus verschiedenen Files Defaultwerthierarchie NEU Dokumentation zweier Datenstrukturen © D&W-DaDic

12 Folie: 12 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Ohne Broker geht es nicht (5) Vom Datensatz zum VIEW: Die Herkunft ändert sich; die Verwendung bleibt (exakt) dieselbe. Wenn jedes alte Programm auf seine Weise neu navigieren müßte, wäre Chaos die Folge. Minimierung des Codes durch »redundanzfreie Einmaligkeit« der Zugriffsnavigation Nebenbei: Spaghetti- Entflechtung, Standardisierung, Dokumentation & Vorbereitung für die neue Datenbank!

13 Folie: 13 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Ohne Broker geht es nicht 2 (5) Ultimative View Manager Technik (UVMT) beispielsweise: AM.92 VM.05 DM.67 … ruft nun auf: … SELECT und dynamische Bindung Zwischen SELECT und END SELECT Viele Zugriffe und Aufrufe …druckt View-für-View Listen nach dem GRUPPENWECHSEL- Schema …und bucht o.ä. VM.07 … ruft auf: … greift auf einzelne Views zu, z.B. WRITE Diese Technik ist nicht selbstverständlich. Legende: AM=Anwender-Modul VM=View Manager DM=Dienst-Modul

14 Folie: 14 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Teststrategie (6) Einige guten Prinzipien der Testmethodik sind gewahrt: Separater Test der VM-Bausteine … … durch Testdriver = Modulprüfstand … … auch (später NEU ) in mehreren Montageebenen (»Sichtsichten«) Separater Integrationstest (nur Einzelprogramme) Simple Rückkehrmöglichkeit (ALT URALT) bei Fehlern Eigene Testumgebungen (DB ALT & DB NEU ) Einfacher Funktionsvergleich (ALT/NEU) : exakt dieselben Resultate Andere können berücksichtigt werden: Testdatenbibliothek: URALT ALT NEU { gleiche Ergebnisse! Gleitende Abnahme der Programme Testziele (=Testende-Kriterien) je Objekt definieren

15 Folie: 15 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Begründete Aussicht auf Erfolg (7) Spaghettientwirrnis Redundanzverminderung Nachträgliche Teilmodularisierung Separattests Testvergleich einfach ALT NEU Teilstandardisierung der Programme Standardisierung der Broker Gruppenwechsellogik (batch) Zukunftsfähigkeit

16 Folie: 16 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … Danke für Ihre Aufmerksamkeit ! D&W ANHANG Software Engineering Competence Ihr Beraterteam für die wesentlichen Aufgaben moderner Software-Entwicklung Helmut Dressler Lauteschlägerstr Darmstadt Tel Fax Dressler & Wagner Uwe Wagner Alsbacher Str Seeheim-Jugenheim Tel Fax KNOW HOW Darstellung z.Zt.: PQ 2 Checkup PPM-Seminar DB-Entwurf Projektmodell SW-Qualität

17 Folie: 17 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … (1) Fünf-Schichten-Architektur ANHANG

18 Folie: 18 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … (2) Datenbank-Entwurf ANHANG Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Übersicht über die Begriffswelt 2. Objekttypen 3. Beziehungstypen 4.Das Entity-Relationship-Diagramm (ERD) 5.Relationen und Relationenalgebra 6.Datenstrukturen in Datenbanken und Dateisystemen 7.Leistungen eines modernen DBMS 8.Entwurfsziele: Anzustrebende Produkte & Ergebnisse 9.Ein kleines Beispiel (Chargen) 10. Beziehungskombinatorik (mit Wein-Datenbank) 11.Entwurfsprinzipien und Modellbildung 12. Einzelne spezielle Aspekte 13.Ein großes Beispiel (Ewige Wahrheiten) 14.View Manager und Sicht-Knechte 15.Navigation in Datenstrukturen 16.Implementierung einer Datenstruktur 17.Abschließende Überlegungen Literaturverzeichnis Index nun ¤ 25,– © nur bei uns

19 Folie: 19 © by Dressler & Wagner Mai 2002DATA MANAGEMENT Im schlimmsten Falle … (3) UVMT ANHANG Dieumfaßt: Broschüre: UVMT – Theorie und Praxis (Manual) UVMT-Einführungsseminar Definition der Standardschnittstelle mit Erläuterung UVMT-Montage-Prozeduren = simpler Aufruf, starke Leistung Standard- und Muster-Module (Listen und Sourcetextdatei) in einer Host-Sprache (Natural, Cobol, C, Java, Assembler, …) Ablauffähiges Musterbau-System in der Host-Sprache Einführungsberatung (Entwurf und Betreuung beim Pilotprojekt) Review und Erfahrungs-Auswertung nach dem Pilotprojekt Copyright © by H. Dressler unsere 8 Leistungen


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