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Das REZ BB/SAT informiert Januar 2009 Informationen zur Neuausrichtung der arbeitsmarktlichen Instrumente im Bereich U 25 – SGB III abH / SpBAm, BvB &

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Präsentation zum Thema: "Das REZ BB/SAT informiert Januar 2009 Informationen zur Neuausrichtung der arbeitsmarktlichen Instrumente im Bereich U 25 – SGB III abH / SpBAm, BvB &"—  Präsentation transkript:

1 Das REZ BB/SAT informiert Januar 2009 Informationen zur Neuausrichtung der arbeitsmarktlichen Instrumente im Bereich U 25 – SGB III abH / SpBAm, BvB & BaE

2 Seite 2 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Themenübersicht Rahmenvereinbarung – übergreifende Regelungen Ausbildungsbegleitende Hilfen nach § 241 SGB III und Sozialpädagogische Begleitung und organisatorische Unterstützung bei betrieblicher Berufsausbildung und Berufsausbildungsvorbereitung SpBAm nach §§ 243 Abs. 1 und 421o Abs. 5 sowie 243 Abs. 2 SGB III Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach § 61 SGB III bzw. § 61a SGB III Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen gem. § 242 SGB III

3 Seite 3 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Rahmenvereinbarung - übergreifende Regelungen (1) abH/SpBAm und BvB werden ausschließlich als Rahmenvereinbarung ausgeschrieben Die Planung berücksichtigt wie bisher 100% des Bedarfs Die Mindestabnahme beträgt 60% der Gesamtteilnehmerplatzzahl für die gesamte Vertragslaufzeit (nicht bei SpBAm) Darüber hinaus sind bei abH und BvB jederzeit Einzelabrufe von Plätzen für mindestens 3 Monate möglich (keine Vorlaufzeit) Sofern bereits zum Maßnahmebeginn mehr als die Mindestteilnehmer- platzzahl benötigt wird, müssen diese Einzelabrufe dem Auftragnehmer unmittelbar nach Zuschlagserteilung, spätestens jedoch vier Wochen vor Vertragsbeginn mitgeteilt werden. Das entsprechende Personal ist dann bereits ab Maßnahmebeginn vorzuhalten.

4 Seite 4 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Rahmenvereinbarung - übergreifende Regelungen (2) Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Bedarfsträger und Auftragnehmer kann die Gesamtteilnehmerplatzzahl vorübergehend um bis zu 20% überschritten werden Bei einem weitergehenden Bedarf kann der Vertrag zusätzlich um 20% nach der VOL/A aufgestockt werden 60% des Personals muss für die Vertragslaufzeit festangestellt sein Erhöht sich der Personaleinsatz durch Einzelabrufe, hat eine Anpassung grundsätzlich mit Wirksamwerden des Einzelabrufs zu erfolgen. Sofern zwischen Bekanntgabe und Wirksamwerden weniger als 4 Wochen liegen, hat die Anpassung spätestens 4 Wochen nach Bekanntgabe zu erfolgen. Die Räumlichkeiten müssen bezogen auf die Gesamtteilnehmer- platzzahl während der gesamten Vertragslaufzeit zur Verfügung stehen

5 Seite 5 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Einzelabruf bei RV – am einem Bsp. von abH (1) Gesamtteilnehmerplatzzahl der Maßnahme: 27 Plätze Mindestteilnehmerplatzzahl (60%): 17 Plätze Besetzungsstand am 31. Dezember Plätze bis Zuweisung weiterer 2 Teilnehmer (TN) 17 Plätze Zuweisung in Höhe der Mindestteilnehmerplatzzahl geplante Zuweisung weiterer 2 TN ab für jeweils 8 Monate / von den 17 in der Maßnahme befindlichen TN scheidet 1 TN zum 30. April & weitere 2 TN zum aus mögliche Umsetzung: Einzelabruf 1 abH-Platzes ab für 3 Monate bis und Einzelabruf 1 abH-Platzes ab für 5 Monate bis

6 Seite 6 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Einzelabruf bei RV – am einem Bsp. von abH (2) Platzkapazität & Auslastung im genannten Beispiel: Dezember 2009: 17 Plätze und 15 Teilnehmer Januar 2010: 17 Plätze und 17 Teilnehmer Februar bis April 2010:19 Plätze und 19 Teilnehmer Mai 2010 bis :18 Plätze und 18 Teilnehmer bis Plätze und 16 Teilnehmer Juli Plätze und 16 Teilnehmer ab Nachbesetzung von 1 TN ohne Abruf möglich Die Mindesteilnehmerplätze sind grds. unabhängig von der Besetzung zu vergüten. Bei Einzelabrufen besteht die Vergütungspflicht für die gesamte Dauer des Abrufs. Beachten Sie bitte: Bei gemeinsamen Bestellungen mehrer Bedarfsträger ist vor dem Einzelabruf zu prüfen, ob die Mitbesteller Ihren Teil der Plätze voll besetzt haben und die Mindestteilnehmerplatzzahl erreicht wurde. Andernfalls ist eine Nachbesetzung dem Einzelabruf vorzuziehen.

7 Seite 7 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite abH & SpBAm

8 Seite 8 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Themen – abH und SpBAm Zusammenlegung der AMDL abH und SpBAm Laufzeit / Rahmenvereinbarung Rechtsänderungen: Aufnahme Altenpflege Wegfall Übergangshilfen, Fahrkosten, Zuschüsse an Arbeitgeber nach § 235 SGB III, Träger Personalschulung Maßnahmekosten / Vergütung Personal Angebotskonzept

9 Seite 9 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Zusammenlegung der AMDL abH und SpBAm Bestandteile der Ausschreibung ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) nach § 241 SGB III sozialpädagogische Begleitung bei Berufsausbildungsvorbereitung (SpB) nach § 243 Abs. 1 SGB III sozialpädagogische Begleitung während einer durch Qualifizierungszuschuss geförderten Beschäftigung (SpB) nach §421o Abs. 5 SGB III und organisatorische Unterstützung bei betrieblicher Berufsausbildung und Berufsausbildungsvorbereitung – Ausbildungsmanagement (Am) nach § 243 Abs. 2 SGB III Ein getrennter Einkauf dieser Produkte ist zukünftig nicht mehr vorgesehen

10 Seite 10 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Zusammenlegung der AMDL abH und SpBAm Gründe für die Zusammenlegung ein Ansprechpartner für Betriebe sowohl bei der Umsetzung von abH als auch Ausbildungsmanagement (Am) für den gleichen Teilnehmer gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten ein Akteur für alle sozialpädagogischen Begleitungen im Einzugsgebiet Geringe Inanspruchnahme des § 241a

11 Seite 11 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Laufzeit / Rahmenvereinbarung Laufzeit abH und SpBAm: 24 Monate + einmalige Verlängerungsoption von weiteren 24 Monaten Beginntermine: individuell(frühester Beginntermin: ) Bitte beachten Sie das Vertragsende der derzeitigen Verträge Die Dienstleistung SpBAm ist durch den Auftragnehmer, unabhängig vom individuellen Vertragsbeginn, erst ab dem zu erbringen. Grund: aktuell bestehende Rahmenvereinbarungen

12 Seite 12 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Laufzeit / Rahmenvereinbarung Rahmenvereinbarung abH: Mindestteilnehmerplatzzahl = 60% der Gesamtteilnehmerplatzzahl Vergütung durchgehend mind. in Höhe der Mindestteilnehmerplatzzahl darüber hinaus Abruf von Einzelaufträgen (Mindestabrufdauer 3 Mon.) Einzelabrufe erfolgen über – auch für den SGB II Bereich angedacht Tägliche Zuweisung möglich Rahmenvereinbarung SpBAm: Keine Mindestabnahmeverpflichtung Einzelabrufe erfolgen mit der Durchschrift des Bewilligungsbescheides Vorlaufzeit von mindestens 12 Werktagen

13 Seite 13 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Rechtsänderungen 1. Aufnahme Altenpflege 2. Wegfall Übergangshilfen, Fahrkosten, Zuschüsse an Arbeitgeber nach §235 SGB III, Träger Personalschulung

14 Seite 14 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Aufnahme Altenpflege Mit dem Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente ist eine im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrages nach dem Altenpflegegesetz durchgeführte Ausbildung eine Berufsausbildung im Sinne des § 240 Abs. 2 SGB III also Bestandteil jeder abH

15 Seite 15 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Wegfall von … Übergangshilfen NEU (§241 Abs 1 SGB III): Unterstützung bei der Suche einer neuen betrieblichen oder außerbetrieblichen Berufsausbildung nach Abbruch einer Ausbildung und Unterstützung bei der Begründung oder Festigung einer mit abH geförderten betrieblichen Berufsausbildung bis zur Begründung oder Festigung eines Arbeitsverhältnisses. Bestandteil jeder abH Maßnahme Fahrkosten und Zuschüsse an Arbeitgeber nach § 235 SGB III ersatzlos gestrichen

16 Seite 16 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Wegfall von … Träger Personalschulung Neue Regelung: Zur Sicherstellung der Qualität hat der Auftragnehmer die laufende Qualifizierung des eingesetzten Personals vorzunehmen. Je Vertragsjahr mindestens 1/3 des eingesetzten Personals Die Kosten für die Weiterbildung des Ausbildungs- und Betreuungspersonals sind in den Angebotspreis einzukalkulieren.

17 Seite 17 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Maßnahmekosten / Vergütung abH Schätzpreise abH wurden aufgrund der neuen Rahmenvereinbarung um 8% gegenüber den konventionellen Verträgen erhöht Grund: Mindestabnahme bei abH von 60% stellt ein höheres unternehmerisches Risiko dar Auftragnehmer bietet lediglich den Monatskostensatz je abH Platz fürs erste Vertragsjahr Jährliche Anpassung des Angebotspreises entsprechend der Veränderung des Verbraucherpreisindex (Preisgleitklausel) Haftpflicht: Der Auftragnehmer haftet für die von TN verursachten Schäden (einschließlich betriebliche Phasen – nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit). Kosten hierfür sind im Angebotspreis zu berücksichtigen

18 Seite 18 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Maßnahmekosten / Vergütung SpBAm AMDL SpBAm wird mit einer in der VU festgelegten Pauschale vergütet Modul 1: 1.100,00 je Einzelabruf Modul 2: 230,00 je Einzelabruf Modul 3:1.200,00 je Einzelabruf Modul 4: 140,00 je Einzelabruf und Monat Keine Erhöhung durch eine Preisgleitklausel

19 Seite 19 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Personal abH Regelungen zur Qualifikation des Personals wie bisher Festangestelltes Personal im Umfang von mindestens 60% der Gesamtteilnehmerplatzzahl Mindestpersonaleinsatz für Lehrkräfte und Sozialpädagogen bei abH (als absolute Zahl) wird im Los- und Preisblatt vorgegeben Einzelabrufe können zu 100 % durch Honorarkräften durchgeführt werden P2 Bogen lediglich am Ende des Monats, bei Veränderungen des benötigten Personals, einzureichen SpBAm Modul 1-3 kein fester Personalschlüssel Modul 4Personalschlüssel 1:36 Einsatz von Honorarkräften möglich

20 Seite 20 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Beispiel zur Anpassung des Personaleinsatzes bei Einzelabruf abH Gesamtteilnehmerplatzzahl: 100 Plätze Mindestteilnehmerplatzzahl (60%): 60 Plätze Beispiel 1 ( weniger als 4 Wochen zwischen Abruf und Wirksamwerden) Bekanntgabe des Einzelabrufs (über am Wirksamwerden des Einzelabrufszum Anpassung des Personalszum Beispiel 2 ( mehr als 4 Wochen zwischen Abruf und Wirksamwerden) Bekanntgabe des Einzelabrufs (über am Wirksamwerden des Einzelabrufszum Anpassung des Personalszum

21 Seite 21 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Angebotskonzept/Bewertung Angebotskonzept soll Aussagen zu abH und der Umsetzung der sozialpädagogischen Begleitung -bezogen auf SpBAm- beinhalten. Zu den Modulen 1-3 SpBAm wird keine Aussage erwartet

22 Seite 22 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite BvB

23 Seite 23 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Themen – Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen Inhaltliche Neuerungen Laufzeit / Rahmenvereinbarung Rechtsänderungen: Hauptschulabschluss Integrationsprämie Kosten für Lernmittel und Arbeitskleidung Wegfall Trägerpersonalschulung Maßnahmekosten / Vergütung Personal

24 Seite 24 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Inhaltliche Neuerungen Anpassung Fachkonzept durch SP III 22 Einführung mit HeGa im März 2009 Maßnahmeinhalte beinhalten eine stärkere Ausrichtung auf Migranten Anpassung Regelförderdauer (siehe Produktinfo) Erweiterung der Bewertungsmatrix um Rahmenvereinbarung Dauer Eignungsanalyse nun bis zu vier Wochen sowie inhaltliche Anpassung der Eignungsanalyse Übergangsqualifizierung Jeder Teilnehmer muss bis zum individuellen Maßnahmeende einen Qualifizierungsbaustein erworben haben. Überarbeitung Berufsfeld Installationstechnik Das Berufsfeld ist weit zu fassen und umfasst grundsätzlich die Bereiche Versorgungs-, Gebäude- und Installationstechnik (insbesondere Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik).

25 Seite 25 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Laufzeit / Rahmenvereinbarung Laufzeit: 24 Monate + einmalige Verlängerungsoption von weiteren 24 Monaten Beginntermine: Nordschiene: ; Südschiene: Rahmenvereinbarung: Mindestteilnehmerplatzzahl = 60% der Gesamtteilnehmerplatzzahl Vergütung durchgehend mind. in Höhe der Mindestteilnehmerplatzzahl darüber hinaus Abruf von Einzelaufträgen (Mindestabrufdauer 3 Mon.) Einzelabrufe erfolgen über nur noch 2 Eintrittstermine (1. ET für TN mit EA sowie Übernahmefälle; 2 ET für TN direkt in ÜQ) kein zusätzlicher Eintrittstermin für behinderte Teilnehmer mehr Anteil TN-Plätze zum 1. ET mind. 60 % der Gesamtteilnehmerplatzzahl

26 Seite 26 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Rechtsänderungen 1. Hauptschulabschluss § 61a SGB III 2. Einführung einer Integrationsprämie ab Kosten für Lernmittel und Arbeitskleidung ab Wegfall Trägerpersonalschulung

27 Seite 27 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Hauptschulabschluss nach § 61a SGB III Mit dem Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird der Rechtsanspruch auf die Vorbereitung des Hauptschulabschlusses sichergestellt (§ 61a SGB III). Die Vorbereitung soll im Rahmen der BvB erfolgen, nicht als isolierte Maßnahme ( keine gesonderte VU für HSA mehr!) Die neuen Verdingungsunterlagen stellen daher den Hauptschulabschlusses mehr in Vordergrund als bisher!

28 Seite 28 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Integrationsprämie Für jede Integration in betriebliche Ausbildung wird ab eine Integrationsprämie in Höhe von 500,00 gewährt Voraussetzungen: Ausbildungsvertrag wurde spätestens 3 Monate nach Austritt aus der BvB geschlossen Ausbildungsverhältnis hat mindestens 4 Monate fortbestanden Nachweis durch den Auftragnehmer in Form einer Bestätigung des Auszubildenden inkl. Kopie des eingetragenen Vertrages Vordruck Ausschlussfrist 6 Monate Förderleistungen sind unschädlich Keine Bindung an tatsächliche Vermittlung durch Auftragnehmer

29 Seite 29 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Lernmittel und Arbeitskleidung Bis erfolgt die Erstattung der Kosten für Lernmittel und erforderliche Arbeitskleidung wie bisher über Berufsausbildungsbeihilfe. Ab sind diese Kosten im Rahmen des Angebotspreises zu berücksichtigen Arbeitskleidung ist den TN leihweise zur Verfügung zu stellen. Dem Auftragnehmer obliegt die regelmäßige Reinigung.

30 Seite 30 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Trägerpersonalschulung Zur Sicherstellung der Qualität hat der Auftragnehmer die laufende Qualifizierung des eingesetzten Personals vorzunehmen. Je Vertragsjahr mindestens 1/3 des eingesetzten Personals Die Kosten für die Weiterbildung des Ausbildungs- und Betreuungspersonals sind in den Angebotspreis einzukalkulieren.

31 Seite 31 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Maßnahmekosten / Vergütung Schätzpreise wurden aufgrund der neuen Rahmenvereinbarung um 8% gegenüber den konventionellen Verträgen erhöht Grund: Mindestabnahme von 60% stellt ein höheres unternehmerisches Risiko dar Auftragnehmer bietet 2 Preise (Monatpreis je Teilnehmerplatz): 1. Preis: Vertragsbeginn bis Preis: bis Vertragsende Grund: Rechtsänderung ab zu den Kosten für Lernmittel und Arbeitskleidung (siehe nächste Folie) und Integrationsprämie Anpassung der Preise zu Beginn des Optionszeitraums und nach weiteren 12 Monaten entsprechend der Veränderung des Verbraucherpreisindex (Preisgleitklausel) Haftpflicht: Der Auftragnehmer haftet für die von TN verursachten Schäden (einschließlich betriebliche Phasen – nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit). Kosten hierfür sind im Angebotspreis zu berücksichtigen

32 Seite 32 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Personal Regelungen zur Qualifikation des Personals wie bisher P2 Bogen lediglich am Ende des Monats, bei Veränderungen des benötigten Personals, einzureichen Personalschlüssel kann in Abhängigkeit der Gesamtteilnehmerplatzzahl vom Bedarfsträger gewählt werden Mindestpersonaleinsatz für Lehrkräfte, Ausbilder und Sozialpädagogen (als absolute Zahl) wird im Los- und Preisblatt vorgegeben Schlüssel Bildungsbegleiter wie bisher 1:28 Grund: AN muss Personal zunächst nur in Höhe der Mindestteilnehmerplatzzahl festangestelltes Personal vorhalten. Mit dieser Personalkapazität wäre bei Kleinmaßnahmen insbesondere im Hinblick auf den HSA keine qualitativ gute Durchführung möglich. Dies wird durch den Mindestpersonaleinsatz vermieden. Übersteigt der geforderte Personaleinsatz, der sich anhand des vorgegebenen Personalschlüssel ergibt, den Mindestpersonaleinsatz, so gilt der dann höhere Personaleinsatz.

33 Seite 33 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Beispiel zur Anpassung des Personaleinsatzes bei Einzelabruf Planmenge zum (Beginn): 60 Plätze Planmenge zum (2. ET): 40 Plätze Gesamtteilnehmerzahl: 100 Plätze Mindestabnahme (60%) zum : 60 Plätze Beispiel 1 ( weniger als 4 Wochen zwischen Abruf und Wirksamwerden) Bekanntgabe des Einzelabrufs (über am Wirksamwerden des Einzelabrufszum Anpassung des Personalszum Beispiel 2 ( mehr als 4 Wochen zwischen Abruf und Wirksamwerden) Bekanntgabe des Einzelabrufs (über am Wirksamwerden des Einzelabrufszum Anpassung des Personalszum

34 Seite 34 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite BaE

35 Seite 35 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Änderungen für das integrative und das kooperative Modell Zielgruppe Freie Berufe Übergangshilfen Personal Besonderheiten zur Vergütung Absicherung gegen Schäden Qualitätssicherung Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen Bewertungsmatrix Änderungen für das integrative Modell Betriebliche Ausbildungsphasen beim integrativen Modell Vertrag über betriebliche Ausbildungsphasen Änderungen für das kooperative Modell Kooperationsvertrag Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen gem. § 242 SGB III - BaE

36 Seite 36 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Änderungen für das integrative und das kooperative Modell Zielgruppe: Zum förderungsfähigen Personenkreis gehören auch Auszubildende, deren betriebliches oder außerbetriebliches Berufsausbildungsverhältnis vorzeitig gelöst worden ist und deren Eingliederung in betriebliche Berufsausbildung auch mit ausbildungsfördernden Leistungen aussichtslos ist. Diese können ihre Berufausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung fortsetzen, wenn zu erwarten ist, dass die Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Freie Berufe: Bestellungen von Ausbildungsberufen aus dem Bereich der Freien Berufe sind nicht mehr in außerbetrieblicher Form möglich. Dies betrifft folgende Berufe: Arzthelferin/ Medizinische Fachangestellte Zahnmedizinische Fachangestellte Tierarzthelferin/ Tiermedizinische Fachangestellte Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte Rechtsanwaltsfachangestellte Notarfachangestellte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte Patentanwaltsfachangestellte Steuerfachangestellte

37 Seite 37 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Übergangshilfen Die Regelung, dass der Auftragnehmer durch die Abgabe seines Angebotes seine grundsätzliche Bereitschaft zur Durchführung von Übergangshilfen erklärt, ist entfallen. Personal Zur Sicherstellung der Qualität hat der Auftragnehmer die laufende Qualifizierung des eingesetzten Personals sicherzustellen. Es ist dem Auftragnehmer freigestellt, ob er selbst die Weiterbildung übernimmt oder diese Leistung bei Dritten einkauft. Je Vertragsjahr ist mindestens 1/3 des eingesetzten Personals im umfang von mindestens 3 KT weiterzubilden. Die Kosten für die Weiterbildung des Ausbildungs- und Betreuungspersonals sind in den Angebotspreis mit einzukalkulieren. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

38 Seite 38 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Besonderheiten zur Vergütung Die Zahlung des vereinbarten Monatspreises sowie des Zuschusses zur Ausbildungsvergütung einschl. des Gesamtsozialversicherungsbeitrages erfolgt monatlich nachträglich jeweils zum 20. des Folgemonats. Sofern die monatliche Anwesenheitsliste sowie die Nachweise über die gezahlten Ausbildungsvergütungen einschließlich Gesamtsozialversicherungsbeitrag nicht bis spätestens zum 09. des Folgemonats für den Vormonat vorgelegt wurden, verschiebt sich der Zahlungstermin entsprechend. Die Auszahlung für die auf Einzelnachweis/Antrag erstattungsfähigen Kosten wird 30 Kalendertage nach Eingang des vollständigen Einzelnachweises / Antrags bei der zuständigen Agentur für Arbeit sowie / bzw. ARGE fällig. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Abrechnung des Zuschusses zur Ausbildungsvergütung einschl. des Gesamtsozialversicherungsbeitrages einen Abrechnungsvordruck vorzugeben. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

39 Seite 39 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Absicherung gegen Schäden Der Auftragnehmer verpflichtet sich eine Absicherung (Versicherung) gegen Schäden (außer grober Fahrlässigkeit und Vorsatz), die die Teilnehmer während der Maßnahmedauer – auch in betrieblichen Ausbildungsphasen (integratives Modell) / Kooperationsbetrieben (kooperatives Modell) – verursachen, abzuschließen. Die dem Auftragnehmer hierfür entstehenden Aufwendungen sind in die Maßnahmekosten einzukalkulieren. Qualitätssicherung Zur Sicherung der Qualität hat der Auftragnehmer die Durchführung der Maßnahme anhand von Teilnehmerbefragungen, Befragungen des in der Maßnahme eingesetzten Personals und der Betriebe für die betriebliche Ausbildungsphasen beim integrativen Modell/ Kooperationsbetriebe im kooperativen Modell sowie interner Reflektion der Durchführung der Maßnahme zu evaluieren. Die Ergebnisse sind dem Auftragnehmer auf Verlangen zur Verfügung zu stellen. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

40 Seite 40 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen Auszubildende, deren betriebliches oder außerbetriebliches Berufsausbildungsverhältnis vorzeitig gelöst worden ist, können ihre Ausbildung unter Anrechnung der bisherigen Ausbildungszeit in der Maßnahme fortsetzen, wenn zu erwarten ist, dass die Berufsausbildung in dieser Maßnahme erfolgreich abgeschlossen werden kann. Für diese Zielgruppe gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen, wie für Auszubildende, die die Ausbildung in BaE neu beginnen. Kooperatives Modell Eine Zuweisung dieser Auszubildenden kann nur erfolgen, wenn ein geeigneter Kooperationsbetrieb zur Verfügung steht. Es obliegt dem Bieter, zunächst in einem persönlichen Gespräch mit dem Auszubildenden (spätestens innerhalb einer Woche) die Ausgangssituation zu erörtern. Das Ergebnis des Erstgesprächs ist dem Bedarfsträger umgehend mitzuteilen. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

41 Seite 41 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen Für die Akquise eines geeigneten Kooperationsbetriebes, der die Ausbildung zu Ende führt, steht dem Auftragnehmer ein Zeitraum von längstens 6 Wochen ab Zuleitung der Kontaktdaten zur Verfügung. Diese Akquise wird nicht gesondert vergütet. Nach Ablauf der 6 Wochen ist mit dem Bedarfsträger umgehend abzustimmen, ob die Suche nach einem geeigneten Kooperationsbetrieb fortgesetzt werden soll oder eine Zuweisung in BaE nicht weiter verfolgt wird. Kooperationsbetriebe müssen zudem ihre grundsätzliche Bereitschaft erklären, den Teilnehmer nach einem Jahr in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu übernehmen und dürfen ihre übliche betriebliche Ausbildungskapazität durch diesen Kooperationsvertrag nicht reduzieren. Sofern die angestrebte Übernahme in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht erfolgt, ist eine Kündigung des Kooperationsvertrages durch den Auftragnehmer möglich. Die Bescheinigung über die Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal des Kooperationsbetriebs gem. § 27 ff. BBIG / § 21 ff. HWO ist dem Bedarfsträger spätestens 3 Werktage nach Zuweisung in die BaE unaufgefordert vorzulegen. Voraussetzung für eine Zuweisung ist, dass der in Frage kommende Prüfungstermin im Rahmen der Vertragslaufzeit liegt. Eine Zuweisung setzt voraus, dass freie Teilnehmerplätze vorhanden sind. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

42 Seite 42 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen Integratives Modell Voraussetzung für eine Zuweisung ist, dass sich die neuzugewiesenen Teilnehmer im gleichen Ausbildungsjahr befinden, wie die regulär zugewiesenen Teilnehmer. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auch Ausbildungsabbrecher aufzunehmen die eine verkürzte Ausbildung auf einem Teilnehmerplatz einer 3-jährigen Ausbildung fortsetzen wollen. Eine Zuweisung setzt voraus, dass freie Teilnehmerplätze vorhanden sind. Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

43 Seite 43 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Bewertungsmatrix In beiden Ausbildungsformen wurde die Bewertungsmatrix spezifiziert. Die Bieter müssen in ihren Konzepten vertieft auf das jeweilige Modell eingehen. Kooperativ: Zusammenarbeit mit Kooperationsbetrieben Qualitätssicherung und Rückmeldungen von Kooperationsbetrieben Integrativ: Bedeutung der betrieblichen Phasen Qualitätssicherung und Rückmeldungen von Betrieben (betriebliche Ausbildungsphasen) Änderungen für das integrative und das kooperative Modell

44 Seite 44 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Änderungen für das integrative Modell Betriebliche Ausbildungsphasen Auf die formale Trennung zwischen Praktikums- und Ausbildungsphasen wird verzichtet. Bezeichnung des Betriebspraktika entfällt Es wird nur noch zwischen Betrieblichen Ausbildungsphasen sowie außerbetrieblichen Ausbildungsabschnitten unterschieden. Vertrag über betriebliche Ausbildungsphasen Zwischen dem Auftragnehmer, Betrieb und Teilnehmer ist vor Beginn der betrieblichen Ausbildungsphasen ein Vertrag nach dem auf der Homepage der BA zur Verfügung stehendem Muster abzuschließen. Ausgestaltung des Vertrages analog zum Kooperationsvertrag

45 Seite 45 RV Seite 3-6 / abH Seite 7-21 / BvB Seite / BaE Seite Kooperationsvertrag § 1 Gegenstand des Vertrages (3) Durch eine intensive Förderung des/ der Auszubildenden wird angestrebt, das abgeschlossene Ausbildungsverhältnis möglichst bereits zum Ende des ersten Ausbildungsjahres (für Auszubildende die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen nach einem Jahr) betrieblich –möglichst im Kooperationsbetrieb – fortzusetzen. Der Kooperationsbetrieb erklärt seine grundsätzliche Bereitschaft, den /die Auszubildende/n nach dem Ende des ersten Ausbildungsjahres in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu übernehmen. § 7 Kündigung: Bei Wechsel des Kooperationsbetriebes ist der in das Ausbildungsverhältnis eintretende Kooperationsbetrieb unbeschadet der Kündigungsmöglichkeit nach Abs. 2 S. 1 berechtigt, den Kooperationsvertrag ohne Angaben von Gründen und ohne Einhaltung einer Frist innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen zu kündigen. Änderungen für das kooperative Modell


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