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Vortrag: Dr. Günther DGE GmbH Dessau am 20.10.2009 Biogas/Biomethan Schlüsseltechnologien zur Sicherung des.

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1 Vortrag: Dr. Günther DGE GmbH Dessau am Biogas/Biomethan Schlüsseltechnologien zur Sicherung des Technologiestandortes Deutschland In Partnerschaft mit

2 Leistungsprofil der Firma DGE GmbH Unternehmen seit 1991 im Anlagenbau tätig Planung und Bau von Anlagen zur Abwasser – und Abgasreinigung in der Industrie Von 1991 bis 2009 wurden über 300 Anlagen weltweit errichtet Schwerpunkte bei der Gasreinigung sind Einsatz eigener Verfahren, wie Wäsche, Adsorption, Biologie, Verbrennung, Katalyse und kombinierten Verfahren Einsatzgebiete im Bereich alternativer Energiegewinnung BiogasSolarenergie BTL-synthetische Treibstoffe BCM-TechnikNOx-Abgasreinigung TNV/KNV-Anlagen thermische Katalyse DGE-Technik ist im Bereich alternativer Energien übergreifend umgesetzt

3 Zielstellungen der Bundesregierung und EU Umweltpolitische Zielstellungen ? BasisReduzierung um % oder Anteil in % D/EUD/EUD/EUD/EU Reduktion CO2-Emission100-40/-20-50/??-80/60-80 Primärenergie aus EN16/2025/??50/?? Anteil Stromerzeugung aus EN25-30/47/??80/?? Biogene Kraftstoffe20/1024/??42/?? Wärmeerzeugung aus EN14/??23/??48/50 KWK-Anteil der Stromerzeugung25/?? Erdgassubstitution durch Biomethan6/10/ Es fehlen klare Zielvorgaben wie und durch welche Maßnahmen dies erreicht werden soll Alle notwendige Techniken zum Erreichen dieser Zielstellungen sind bekannt und seit über 10 Jahren verfügbar. Technisch könnten wir schon heute mit nur % der eingesetzten Primärenergie auskommen. Um dies zu erreichen brauchen wir eigentlich keine erneuerbaren Energien. Es fehlt einfach besonders in der Politik das Wissen um die verfügbaren Prozesse und deren Anwendung. Durch Mangel in den Vorgaben besteht ein Umsetzungswirrwar.

4 Energiefluss in Deutschland % der Primärenergie treten als Verlust auf Einsatz Alternativer Energie in unwirtschaftlichen Prozessen ist Augenwischerei und Selbstbetrug

5 Energiefluss in Deutschland 2007 Gegenüber 2000 haben wir in 2007 den Wirkungsgrad bei der Nutzenergie von 33% auf 31,3 % verschlechtert. Ursache dafür sind auch ineffiziente Biomassekraftwerke und Biogasanlagen ohne Wärmenutzung. Wo binden wir in diesen Energiefluss die unterschiedlichen Regenerativen Energien ein ? In 2007 teilt sich der Verbrauch an Endenergie in den einzelnen Industriezweigen wie folgt auf: Industrie28,5 % GHD15,6 % Haushalte25,6 % Verkehr30,3 %

6 Energieeffizienz in Deutschland 2007 Gesamtwirkungsgrad für Nutzenergieeffizienz ζ = ζ1 x ζ2 x ζ3 In 2007 wurde erreicht: Bereich Verbrauch Nutzenergie Gesamtwirkungsgrad Industrie28,5 %38,4 % GHD15,6 %36,3 % Haushalte25,6 %43,0 % Verkehr30,3 %12,2 % Schlussfolgerung: Bereich Verkehr muss durch Benzin- und Dieselreduzierungstechnik und Ausstieg aus diesen Techniken, sowie dem Einsatz von Elektroautos selbst Problemlösungen schaffen.

7 Energieeffizienz in Deutschland 2007 CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung Die Ziele der Bundesregierung für CO 2 -Minderung und Reduzierung des Primärenergiebedarfes sind industriell zu lösende Aufgabenstellungen durch: Ersatz von Dampf- und Gasturbinenkraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 42-38% durch kombinierte G+D-Kraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 58%. Biomassekraftwerke sind hier kontraproduktiv, da der verringerte Waldbestand keine CO2- Senke mehr schafft. Biogasanlage mit BHKW und 38% el. Leistung und % Wärmeleistung sind sehr effektiv. BHKW ohne Wärmenutzung ist Energieverschwendung.

8 Alternative Energien in Deutschland Entwicklung 1995 bis :1995 Anteil in 2008 Potential (PJ) - 2,6 % 7,55 % %14,60 %> % 1,41 % %40,79 %??? %16,82 %??? + 57 % 7,15 % % 9,26 % % 2,42 % % >2.000

9 erneuerbare Elektroenergieerzeugung 2008 Windenergiepotentiale Kapazitäten 2008 möglich TWh Genutzt Auslastung 19% 50% Weg zur Steigerung der Auslastung Erweiterung der Nutzungswege Elektroenergie Elektrischer Strom Elektroantrieb für Kfz Ganzzeitige Nutzung der Produktion von Elektroenergie zum Laden von Autobatterien, vor allem über Nacht

10 Elektroenergieerzeugung und Verwertung 2007 Stromproduktion TWh =620 x 10 9 kWh Strombedarf der Haushalte ca. 25%155 TWhist durch Wind und Solar realisierbar Anteil ges.Haushalte DavonBiogas 8,9 TWh1,44 %5,74 %Wirkungsgrad 38 % Solar 3,1 TWh0,5 %2,00 %Wirkungsgrad 100 % Wind40 TWh6,45 % 25,81 %Wirkungsgrad 50% (100%) Mit 500 kW der Nutzung des Potentials elektrischer Leistung über Windkraft können alle Haushalte vollständig mit Strom versorgt werden. Der Überschuss ist für Industrie und Verkehr. Da Biogas regional erzeugt wird, muss dieses auch regional verwertet. Eine wirtschaftliche Möglichkeit dazu ist die Aufbereitung zu Biomethan und Einspeisung in das Erdgasnetz, bzw. die Verstromung vor Ort bei Nutzung der Abwärme.

11 Windkraft zur Elektroenergiegewinnung bereits jetzt schon weltweit und flächendeckend einfach anwendbar Ausgereifte und sichere Technik vorhanden Elektroautos seit über 15 Jahren bereit im Einsatz Windkraft – Elektroenergie – Kfz-Antrieb ist praktisch 0-Emissionstechnologie Steigerung der Auslastung nur durch Mehrwegstrategie möglich Nutzung der Energie vor Ort an der Entstehungsstelle, kein Tramsport erforderlich Vergütung Windkraft7 cent/kWh Elektroauto 21 kW/100 kmx 7 cent/kW= 1,47 Kleinwagen5 l Benzin/100 kmx 1,35 cent/l= 6,75 Rentabilität von Windkraftanlagen kann durch Erweiterung der Nutzungswege drastisch erhöht werden. - deutliche und nachhaltige Entlastung der Umwelt. - Lösung der Umweltprobleme in Kommunen. - neue Förderansätze zwingend notwendig.

12 Elektroauto –alter Hut? VW brachte 1996 das Elektroauto Golf CitySTROMer mit 120 Stück heraus. Von 1996 bis 1999 versuchte auch General Motors mit dem EV 1 General Motors in Sachen elektroangetriebenes Auto auf den Markt zu kommen. Mit 130 km/h, 140 PS und einer Reichweite von 180 km ist das Käuferpotential begrenzt. VW Tatsächlich wurde die Produktion mit der Begründung der mangelnden Nachfrage wieder eingestellt. Allerdings wird vermutet, dass die Ölindustrie diese Entscheidung gefördert hat. Auch dem Staat entgingen in erheblichem Maße Mineralölsteuern, sollten sich Autos mit Elektroantrieb endgültig durchsetzen. Wollen wir wirklich Umweltschutz oder Machtsegmente sichern ??? Ergebnis:Elektroautos richtig fördern Beispiel Elektroauto Oscar, Preis kann aus technischer Sicht nur etwa 60% eines derzeitigen Kleinwagens betragen Regelung für Besteuerung ist Neuland

13 Elektroenergieanwendung schafft Vorbild für die Biogasverwertung Lothar und Elsbeth Ruschmeyer besucht. Beide über 80 Jahre. Sehr nette Leute. Fahren seit 1999 ein Elektroauto. Citroën Saxo électrique. Zehn Jahre keine Probleme, immer noch dieselben Batterien. Reichweite bis zu 90 Kilometer. Die beiden haben eine Anlage für Solarstrom auf dem Dach. Steckdose in der Garage. Ladezeit fünf bis sechs Stunden. Saubere Sache! Und ich dachte, ich sei hier der Trendsetter... Weiter zum Mitsubishi-Händler an der B 73. Werkstattmeister Olaf Schielke hat so was noch nie gesehen. Er guckt unter die kleine Motorhaube und sagt: "Das ist die Zukunft." Arbeiten dürfe er am i-MiEV nicht, sagt er. Bei 42 Volt sei Schluss, danach muss ein Elektriker ran.Fahren CitroënBatterien Wer hat einen Innovationspreis verdient ? Die Autoindustrie oder das Rentnerehepaar ?

14 Biogaserzeugung u. Verwertung in Deutschland Biogaserzeugung aus NaWaRo - Nahrungsmittel für den Teller oder Tank? Biogaserzeugung aus Abfall - Landwirtschaftliche Reststoffe - Abfälle - Klärgas - Deponiegas - Grubengas Biogasverwertung - Verstromung - Wärmenutzung - Kraft-Wärmekopplung - Netzeinspeisung - Treibstoff Was ist effektiv -Jede Anwendung mit einem Wirkungsgrad über 80 % Was wird gefördert -Verstromung - Kraft-Wärmekopplung, Technologie - NaWaRo-Bonus bedarf einer Modifizierung - Abfallverwertung bisher ohne Förderung

15 Biogasproduktion 20078,9 Mrd. kWh als el. Strom 0,38% Wirkungsgrad 23,4 Mrd. kWh Biogas 0,6 % der Primärenergie wurde 2007 aus Biogas produziert. Biogaserzeugung 2007 Erdgasverbrauch Mrd. kWh Erdgasverbrauch Haushalte ca. 30%282 Mrd. kWh Ges.Haushalte Davon Biogas21,1 Mrd. kWh 2,2 %7,5% Wirkungsgrad 90% Klärgas20 Mrd.kWh 2,1 %7,1% ZielrichtungBiogassteigerung um den Faktor 10 auf 210 Mrd. kWh Durch Maßnahmen- Steigerung des Biogasertrages um 20-30% - Umschichtung der Anbaufläche zu Lasten Biodiesel und Bioethanol - Kofermentation mit Klärgas Damit erreichbar Biogas210 Mrd. kWh 22,3 %74,5 % Klärgas 50 Mrd. kWh 5,3 %17,7 % Abfall??? Summe260 Mrd. kWh 27,6 %92,2 % Durch diese neue Ausrichtung wird Strombedarf und Erdgasbedarf für Haushalte nahezu vollständig über regenative Energien gedeckt. Energieversorgung wird eine dezentralen kommunalen Aufgabe.

16 Biogasproduktion mit BCM-Technik Ökologischer und wirtschaftlicher Verbund von alternativer Energieerzeugung aus Abfall oder NaWaRo

17 BCM-Bio Untersuchungen über einen Zeitraum von 2 Jahren von 2007 bis 2009 haben neue Erkenntnisse, mit denen: - die Biogasproduktion mit einer speziellen Stufen der Hydrolyse und einer gestuften Fermentation - so gefahren werden kann, dass ein Biogas mit über 70 Vol.% Methan entsteht und die Biogasausbeute - Im Technikum bis zu 30 % im Technikum gesteigert werden konnte. Ergebnis: Im Jahr 2009 erfolgt der Bau der ersten Großanlage für 150 m³/h Biogas nach diesem Verfahren Entscheidende Reduzierung der erforderlichen Aufbereitungskosten zu Biomethan. Steigerung der Biogasausbeute wichtiger als Steigerung der Anzahl der Biogasanlagen Biogasproduktion mit BCM-Technik

18 BCM-Clean Drucklose Wasserwäsche zur Anhebung des Methangehaltes von Hydrolysegasen links Aminwaschkolonne mitte Wasserwäsche rechts Vakuumstrippung

19 BCM-Sorb als Leuchtturmprojekt in der Schweiz Technischer Fortschritt setzt sich durch

20 BCM ®- Sorb Verfahren in Obermeilen am Zürichsee Biomethan aus Klärschlamm mit Kofermentation Die ökologisch effektivste Art zur Herstellung von Bioerdgas Klärwerk für Einwohner InbetriebnahmeJuni 2008 Biomethanproduktionca Nm³ bis AnlagenkapazitätVersorgung von 200 bis 300 Haushalten mit Erdgas pro Jahr oder für bis zu Personen Verhältnis Biomethanproduktion aus Klärschlamm:Kofermenten ist mit 1:5 realisierbar Biomethanproduktion mit BCM-Technik

21 Grundfliessbild

22 Vorteile des BCM-Sorb-Verfahrens Energieaufwand bezogen auf Biomethan Wärme6-11 % je nach Rohgasqualität davon Abwärmenutzung50-80 % für Fermenterheizung Elektroenergie 1-2 % Produktreinheitbis 99 % Methangehalt Flexibilität % Anlagenleistung Methanverluste<0,1 % BCM-Sorb Wirtschaftlichkeit

23 BCM-Sorb-Wirtschaftlichkeit Beispiel Wärmepreis 38 /MWh oder 3,8 cent/kWh Strompreis165 /MWh oder 16,5 cent/kWh 1 Nm³ Biomethan = 10,8 kWhAufbereitungskosten Wärme2,46 – 4,51 cent/Nm³BM Wärmerückgewinnung (50%)1,23 – 2,25 cent/Nm³BM Wärmekosten1,23 – 2,25 cent/Nm³BM Strom1,78 – 2,67 cent/Nm³BM Gesamtkosten3,01 – 4,92 cent/Nm³BM oder0,29 – 0,46 cent/kWh Biomethan ist besonders wirtschaftlich, wenn es wie in der Schweiz in Niedrigdrucknetze eingespeist wird. Effekt:energetischer Wirkungsgrad Stromerzeugung BHKW +100% Wärmenutzung 72% energetischer Wirkungsgrad Biomethanherstellung und Verwertung= 0,94x0,9->84,6% Damit sind die Aufbereitungskosten gerechtfertigt. Wer profitiert von dieser Effektivitätssteigerung???

24 BCM-Anlage in Obermeilen Weltweit erste BCM-Anlage mit Biomethaneinspeisung Erstes Aufbereitungs- und Einspeiseverfahren für Biomethan, das den Anforderungen der EMPA- Studie gerecht wird.

25 Ergebnisse der BCM-Anlage in Obermeilen

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28 Ergebnisse der Leistungsfahrt vom mit konstanten Bedingungen Anlagenleistung Verbräuche incl. Einspeisung und Trocknung el. StromWärme in %kW el./m³ BMkW th./m³ BM 50 0,270,86 750,240, ,20 0, Garantiewerte0,300, Ziel 20090,150,62

29 Ergebnisse der BCM-Anlage in Obermeilen

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34 Zusammenstellung der einzelnen Stromverbraucher 100 % Anlagenleistung = 100 Nm³/h Klärgas Einspeisungsdruck: 30 mbar AnlagenleistungAminwäscheEinspeisungTischkühlerKaltwassersatz Thermalöl Trocknung Lüftung/MSR Summe %kWkWkWkWkWkWkW kW 301,550,290,11,81,70,281,3 7,02 802,30,820,31,81,70,281,3 8,5 1002,71,20,71,81,70,281,3 9,68

35 Ergebnisse der BCM-Anlage in Obermeilen gemeinsame Erfolge machen uns stark Auszeichnung von Dr. Günther durch die Erdgas Zürich AG mit der Ehrenkuhglocke für die erste Bio-Erdgaseinspeisung aus Klärgas in der Schweiz ohne Methanverluste Eine außergewöhnliche Ehrung Derzeit sind zwei weitere Biomethananlage für Abfall in 2010 in der Realisierung

36 Klärschlamm mit Kofermentation die ökologische Zukunft auch für Deutschland Klärschlammaufkommen in Deutschland3 Mio t TS/a Methanproduktion pro t TS Klärschlamm300 m³/t TS Theoretische Methankapazität900 Mio m³ /a in Kombination mit Kofermentation Mio m³/a Biogasproduktion in Deutschland 2007 gesamt Mio m³/a Gigantische, bisher ungenutzte Potentiale zur Energieversorgung ermöglichen der Biogasbranche eine weltweit neue Dimension. Die Technik mit dem BCM-Verfahren dazu ist nachweisbar erprobt verfügbar.

37 Wärmeangebot einer Biogasanlage mit BHKW in Analogie zum Klärgasfermenter 500kWel. Leistung Wirkungsgrad38%1.316kW Brennwert Abwärme Abgas ca. 550 °C 25 %329kW, max bis 0°C 230kW, bis 200°C Abkühlung Motorwärme 95 °C 19 % 250kW Summe Wärme nutzbar35 %480kW Wärmebedarf für Fermenter max. 9 %125kW Klärwerkstechnik hat Optimierungspotential, verbesserte Wärmerückgewinnung Klärschlamm und Reduzierung der Heizkosten für Fermenter Biomethanverwertung mit % Wirkungsgrad anstatt 500 kW el. Strom jetzt 104 Nm³/h Biomethan Ergebnisse der BCM-Anlage in Obermeilen

38 Klärgasverwertung in NRW 36%Heizung 7 %Gasverkauf 14 %Fackel 43 %BHKW Quelle: Ifeu, Potsdam Klärgasverwertung in Deutschland

39 Biomethaneinspeisung in Niederdrucknetze die ökologische Zukunft auch für Deutschland Erdgasnetze in Deutschland in km JahrNiederdruck Mitteldruck Hochdruck Gesamt unter 100 mbarbis 1 barüber 1 bar Quelle: Jahrbuch Gas und Wasser 2008 (BGW + DVGW), Oldenbourg Industrieverlag München Weniger als 27 % des Erdgasnetzes in Deutschland sind Netze mit einem Druck von über 1 bar Größte Bedarf besteht beim Ausbau des Mitteldrucknetzes bis 1 bar Ideale Voraussetzungen für die wirtschaftliche dezentrale Netzeinspeisung von Biomethan Entscheidung des BGH ermöglicht künftig eine breitere Nutzung durch die Kommunen.

40 Biomethaneinspeisung in Mikronetze die ökologische Zukunft auch für Deutschland Gemeinden haben bisher in Deutschland noch keinen Erdgasanschluss Dezentrale Biogasanlagen im Verbund liefern Strom, Biomethan und Wärme

41 BCM-Anlagentechnik Anlagenentwicklung Waschmittel Entwicklung von Waschmittelkombinationen mit dem Zielen hohe Kapazität geringe Energiekosten zur Regeneration Alterungsstabilität Von DGE GmbH und MT-Biomethan wurden in den Jahren viele Waschmittelkombinationen untersucht. Fragestellungen: Alterungsbeständigkeit Verhalten der Schwefelverbindungen (stabile Salze) Reduzierung der Schaumbildung Standzeit BCM-Sorb grenzt sich deutlich durch erhöhte Gebrauchseigenschaften von allen bekannten Aminkombinationen ab. Ab 2010 wird geplant Waschmittel in eigener Destillationsanlage aufzuarbeiten. 100 m³ Waschmitteleinsatz werden dann nur noch unter 5% entsorgt und 95 % wird im Kreislauf gefahren. Ein neuer Service für unsere Kunden

42 BCM-Verfahrensentwicklungen BCM-Clean Technische Daten GC-Messungen CH4CO2N2/O2 (Angaben in Vol.%) Rohbiogas53,046,10,86 Reinbiogas60,4638,011,50Normadruckstrippung 70,5226,722,73Normaldruckstrippung bei Unterdruckstrippung N2/O2-Anteile über 50% geringer Vorteile: Wärmeverbrauch mit BCM-Sorb in Obermeilen 100-Anlagenleistung 61Vol% CH4 0,73 kWh/m³ BM = 0,445 kWh/m³ Klärgas nachgewiesen 0,62 kWh/m³ BM = 0,378 kWh/m³ Klärgas ist Zielstellung für 2009 Durch Vorwäsche erreichbare Aufkonzentration auf 71 Vol.% CH4 ermöglicht Die Absenkung des Wärmeverbrauches auf 0,28 kWh/m³ Klär- oder Biogas Nachteile: Zusätzlich 0,2 % Methanschlupf und 0,5 bis 1 Vol.% Inerte im Biomethan Bei Anwendung von BCM-Clean für Hydrolysegas ist der Methanschlupf unter 0,1 % und der Anteil an Inerten im Biogas unter 0,5 Vol.%

43 BCM-Verfahrensentwicklungen BCM-Dry Drucklose Trocknung des Biomethans mittels PTSA. Pressure-temperature-swing-adsorption Das Biogas wird auf eine Temperatur von etwa 5°C vorentfeuchtet (8725 vppm) und danach mittels PTSA auf die Bedingungen Taupunkt 8°C bei 5 bar Netzgasdruck getrocknet (2.191 vppm Wasser) neue Vorschrift der Bio-Erdgaseinspeisung in der Schweiz vppm Wasser bei 1013 mbar entspricht einem Taupunkt von -11,8°C bzw. einer relativen Feuchte von Erdgas von 9,4 %. Wir erreichen eine Trocknung bis zu einer relativen Feuchte von stabil unter 1 % bei 1013 mbar Trocknung - so gut wie nötig und nicht so gut wie möglich.

44 BCM-Verfahrensentwicklungen

45 BCM-Referenzanlagen Deutschland 2009 Kunde Powerfarm Tuningen Aufbereitung von 500 m³/h NaWaRo-Biogas auf H-Gas-Qualität und Deponiegas zur Wärmeversorgung Inbetriebnahme ab Februar 2009

46 BCM-Referenzanlagen Deutschland 2009 KundeGut Wotersen Aufbereitung von 750 m³/h Biogas aus NaWoRo Erzeugung von H-Gas durch Aminwäsche in Kombination mit BCM-Clean Inbetriebnahme seit August 2009 Neues Wäscherkonzept

47 BCM-Referenzliste Anlagen realisiert und im Bau JahrKundeOrtArtAnlagengröße Biogas 2006DGELankenPilotanlage25 m³/h 2007MT-EnergieGodenstädtPilotanlage500 m³/h 2008Erdgas ZürichObermeilenKlärgas100 m³/h 2009PowerfarmTuningenNaWaRo-Biogas500 m³/h 2009E onHardexenNaWaRo-Biogas1.200 m³/h 2009Gut WotersenLankenNaWaRo-Biogas 750 m³/h 2009E onEinbeckNaWaRo-Biogas1.000 m³/h 2009StadtwerkeDormagenNaWaRo-Biogas2.000 m³/h 2009MT-EnergieZewenNaWaRo-Biogas250 m³/h 2010Erdgas ZürichVolketswilAbfall-Biogas250 m³/h 2010StadtwerkeLuxemburgAbfall-Biogas375 m³/h Summe6.950 m3/h 59,770 Mio. m³/a 329 Mio. kWh/a Biomethan Bis Ende 2010 wird ein Anlagenbestand von 20 Referenzanlagen geplant BCM-Referenzanlagen Deutschland 2009

48 BCM-Familie Lizenzpartner DGEMT-BiomethanErdgas ZürichStrabag DGE- Anlagenkooperationspartner G&OKunststoffapparatebauKolonnenBCM-Clean H&SStahl-/Edelstahlapparate DSD-StreicherAnlagenmontage-Service DigitableProzesssteuerung VölklBHKW - Energienetzwerke DGE- Anlagenkomponenten API, ThermowaveWärmetauscher Speck, Edur, KSBPumpen H+E, WikaMSR GasUnionMesstechnik DGE-Forschungspartner INCAninstitut der Universität Leipzig FH KöthenBiogaserzeugungskompetenz BCM- Umsatz Mio Mio Mio. BCM-Forschungsaufwand20082 Mio Mio Mio. BCM-Referenzanlagen Deutschland 2009

49 Notwendige Gesetzesanpassungen Forderungen an Gesetzesauslegung Biogas-Biomethan ist eine gesamtwirtschaftliche Aufgabe zur Sicherung von Grundbedürfnissen und sollte als Infrastrukturmaßnahme durch Kommunen realisiert werden. Versorgung der Haushalte mit Energie (Biomethan oder Erdgas) ist ein Grundrecht für jeden Bürger und hat gleichen Stellenwert, wie Ausbau und Erhaltung der Straßen, Klärwerke, Abfallentsorgung, Schule, Bildung, usw. Biomethan darf nicht zum spekulativen Handelsobjekt werden.

50 Verwendung von Biomethan im Umkreis von 10 km von der Produktion und Erzeugung. Stärkung der ländlichen Infrastruktur. 1. Für die wirtschaftliche Biogasverwertung ist ein Gaseinspeisegesetz erforderlich. Vergütung von 9 cent/kWh für kleine Anlagen unter 100 Nm³/h Biomethan ohne andere Boni, regelt sich alles von selbst 2. Verstromung für Biogas darf nur zugelassen werden, wenn ein Wärmekonzept mit einem Wirkungsgrad von über 70% vorhanden ist. 3. Einspeisung von Biomethan in Niederdrucknetze stärker fördern, Anreiz für Kommunen 4. Förderung Abfallvergärung 5. Förderung Klärgaseinspeisung und Kofermentation 6. Förderung Kapazitätssteigerung Biogasausbeute Notwendige Gesetzesanpassungen


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