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Zuschlag bei Witwen- und Witwer- renten nach § 78a SGB VI – Grundsatz und Schwierigkeiten in der Praxis Jürgen Zips Stand: 03/2012.

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Präsentation zum Thema: "Zuschlag bei Witwen- und Witwer- renten nach § 78a SGB VI – Grundsatz und Schwierigkeiten in der Praxis Jürgen Zips Stand: 03/2012."—  Präsentation transkript:

1 Zuschlag bei Witwen- und Witwer- renten nach § 78a SGB VI – Grundsatz und Schwierigkeiten in der Praxis Jürgen Zips Stand: 03/2012

2 Reform der Hinterbliebenenrenten im Rahmen des Altersvermögensergänzungsgesetzes – AVmEG Einführung eines Zuschlags für Witwen(r)renten (§ 78a SGB VI) Altes H-Rentenrecht Neues H-Rentenrecht 1. Eheschließung ab 01.01.2002 1. Tod vor 01.01.2002 2. Eheschließung vor 01.01.2002, wenn ein Ehegatte vor 02.01.1962 geboren ist 2. Eheschließung vor 01.01.2002, wenn beide Ehegatten ab 02.01.1962 geboren sind Rentenartfaktor = 0,25 / 0,6 Rentenartfaktor = 0,25 / 0,55 Nach Sterbevierteljahr: + Zuschlag für Witwen(r)renten

3 Beginn des Zuschlags nach § 78a SGB VI im Normalfall Tod d. Versicherten 15.03.201201.07.2012 Rente aus eigener Versicherung 30 pEp Witwen(r)- rente 30 pEp Raf: 1,0 Zuschlag § 78a Witwen(r)rente 30 pEp Raf: 0,55

4 Höhe des Zuschlags nach § 78a SGB VI im Normalfall KiBÜZ* 2 36 KM 36 x 0,1010 EP 36 x 0,0505 EP KiBÜZ* 1 36 KM = 3,6360 PEP = 1,8180 PEP 5,4540 PEP KiBÜZ* anerkannt beim überlebenden Ehepartner Tod d. Versicherten + 82,40 Euro + 54,93 Euro + 27,47 Euro

5 Problematik der Regelung bis 31.12.2011 Hauptproblem: Mischehe (Versicherter = RV, Witwe = Beamtin) Aufgrund Ausschluss von KIBÜZ über § 56 Abs. 4 SGB VI Zuschlag nach § 78a SGB VI – trotz Erziehungsleistung - nicht möglich. Zuschläge in Beamtenversorgung dagegen möglich (Verstorbener = Beamter) Kinderzuschlag zum Witwengeld nach § 50c des Beamtenversorgungsgesetzes oder Artikel 74 des Bayerischen Beamtenversorgungsgesetzes

6 Rechtsänderung in § 78a SGB VI durch das Vierte Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze Wesentliche inhaltliche Änderung: Einfügung eines Absatzes 1a: Absatz 1 gilt entsprechend, soweit Berücksichtigungszeiten nur deshalb nicht angerechnet werden, weil 1. die Voraussetzungen des § 56 Absatz 4 vorliegen z. B. Altersrenten-, Versorgungsbezieher (Alter), Beamte 2. die Voraussetzung nach § 57 Satz 2 nicht erfüllt wurde oder mehr als geringfügig selbständig Tätige ohne Pflichtbeiträge 3. sie aufgrund einer Beitragserstattung nach § 210 untergegangen sind.

7 Rechtsänderung in § 78a SGB VI durch das Vierte Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze Betroffener Personenkreis: Witwe(r) = u. a. Altersrentner, Versorgungsbezieher (neu) Beamtin/Beamter (neu) Mehr als geringfügig Selbständige ohne Pflichtbeiträge (neu) Empfänger einer Beitragserstattung ab 01.01.1992 (alt*) Geburtsjahrgang vor 1921 bzw. 1927 (Beitrittsgebiet) (alt*) * alt = nach bisheriger Auslegung bereits Zuschlag nach § 78a SGB VI möglich

8 Regelung der Sonderfälle nach § 78a Abs. 2 SGB VI Sonderregelung (1): Tod des Versicherten vor Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes: Zeitraum vom Tod bis Vollendung des dritten Lebensjahres wird bei Zuschlagsermittlung berücksichtigt. bei Erziehungsleistung nach dem Tod des Versicherten Todesmonat zählt mit, selbst wenn KIBÜZ in W-Rente angerechnet

9 Beginn des Zuschlags nach § 78a SGB VI im Sonderfall Tod d. Versicherten 15.03.201201.07.2012 Zuschlagsmonate 3/2012 – 9/2013 (19 Mo.) 10.09.2010 KiBÜZ bei Vers. 01.10.2010 – 15.03.2012 (18 Mo.) 30.09.2013 Zuschlag § 78a ab 01.07.2012 Zuschlagsmonate 4/2012 – 9/2013 (18 Mo.) KiBÜZ bei Witwe(r) 01.10.2010 – 31.03.2012 (18 Mo.)

10 Regelung der Sonderfälle nach § 78a Abs. 2 SGB VI Sonderregelungen (2): Tod des Versicherten vor Geburt des Kindes (innerhalb von 300 Tagen): Für Zuschlagsermittlung werden pauschal 36 Kalendermonate berück- sichtigt. Berücksichtigung ab Folgemonat der Geburt des Kindes Tod des Versicherten vor Geburt des Kindes (außerhalb von 300 Tagen): Zuschlagsermittlung nach Ablauf des Erziehungszeitraums

11 Auszug aus dem Vordruck R500 – Antrag auf Hinterbliebenenrente


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