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1 Weidmann, H.: Musterbriefe Deutscher Wirtschaft – Band 28: Das Bauwesen Organisation Verlagsgesellschaft, Berlin1931 Wenn die Vertragsunterlagen für.

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Präsentation zum Thema: "1 Weidmann, H.: Musterbriefe Deutscher Wirtschaft – Band 28: Das Bauwesen Organisation Verlagsgesellschaft, Berlin1931 Wenn die Vertragsunterlagen für."—  Präsentation transkript:

1 1 Weidmann, H.: Musterbriefe Deutscher Wirtschaft – Band 28: Das Bauwesen Organisation Verlagsgesellschaft, Berlin1931 Wenn die Vertragsunterlagen für Bauaufträge auch noch so ausführlich ausgearbeitet sind, so entstehen während der Bau- ausführung oder über die Abrechnung von Bauten oftmals Meinungsverschiedenheiten zwischen Bauherrschaft und Bau- firma, weil selten ein Bau genauso ausgeführt wird, wie es vorher geplant war und die Bauherren oder deren Architekten bzw. Ingenieure die Pläne, Ausführungsart und Ausstattung abändern. Die Baufirma glaubt Anspruch auf Bezahlung der Mehrkosten zu haben, während der Bauherr der Meinung ist, dass er die Verän- derungen und Mehrkosten nicht besonders zu vergüten braucht.

2 2 Ursache Wirkung Hoher Wettbewerbs- druck in allen Bereichen des Bauprozesses Leitbild der VOB und HOAI: Trennung von Ausführung und Planung Fehlende Lebens- zyklusbetrachtung für das Bauwerk Nicht kostendeckende Preisgestaltung in Planung und Bauausführung Überlagerung von Planungs- und Ausführungsphase Fehlende Einbindung aller am Bau Beteiligten von Anfang an Seite 1

3 3 Ursache Wirkung Betriebliche und juristische Fokussierung auf konfliktrientierte Prozessmuster Keine gemeinsamen Projektziele Qualifizierungsdefizite Wegfall jeglicher Kultur im Miteinander Fehlende Abstimmung zwischen Beteiligten führt zu hoher Konfliktanfälligkeit der Vertragsverhältnisse Verzicht auf Fachkompetenz Seite 2

4 4 In den Preisen ist alles enthalten, was zur vollständigen sach- und ordnungsgemäßen funktionsgerechten und termingerechten Ausführung der Leistung notwendig ist, auch wenn dies daraus nicht besonders hervorgehen sollte. Der Auftragnehmer erkennt an, dass in dem Pauschalpreisvertrag auch alle Arbeiten enthalten sind, die nicht ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung benannt sind. Mit der Abgabe des Angebotes übernimmt der Bieter die Gewähr dafür, dass das Angebot alles enthält, was zur Erstellung des Werkes gehört Konfliktprovozierende Vertragsklauseln

5 5 Partnering ist ein Managementansatz, der von zwei oder mehreren Organisationen angewendet wird, um durch Maximierung der Effektivität der jeweiligen Ressourcen spezifische Geschäftsziele zu erreichen. Der Ansatz basiert auf gemeinsamen Zielen, einer gemeinsamen Methode zur Problemlösung und einem aktiven Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. Lösungsansatz: Partnering Quelle: ECI 1997 (Übersetzung Universitäts-Professor Dr.-Ing. Peter Racky, Universität Kassel)

6 6 Partnering Partnerschafts- modelle PPPAndere Modelle

7 7 Zieldefinition und Vorentwurf durch Bauherrn Kompetenzwettbewerb zur Auswahl der am Bau Beteiligten Gemeinsame Optimierung des Prozesses Ablauf eines Partnerschaftsmodells

8 8 Seite 1 Partnerschaftsmodelle haben gemeinsam: Eindeutige, lückenlose Baubeschreibung (gemeinsame Entwicklung des Bau-Soll) Einbindung der Ausführungskompetenz in die Planungsphase (Kenntnisse über Verfahren, Stoffe und Systeme) Kostentransparenz (detaillierte Kostenschätzung, Offenlegung aller Abrechnungs- unterlagen Gläserne Taschen)

9 9 Partnerschaftsmodelle haben gemeinsam: gemeinsames Projektcontrolling (Formulierung gemeinsamer Ziele, gemeinsame Kontrolle) von vornherein festgelegte Konfliktlösungsmodelle (Mediation, Schiedsgerichte) Seite 2

10 10 Kein klassisches Partnering-Modell, aber ein Beispiel für eine gute Partnerschaft aller am Bau Beteiligten Voraussetzungen für den Erfolg: Kompetenz und Erfahrung des Projektteams in den Bereichen Planung Projektsteuerung Bauausführung Bauherrn-Beteiligung Partnering am Modell Ettersburg Seite 1

11 11 Partnering am Modell Ettersburg Folie 2 Einsatz von Unternehmen in allen Phasen mit vorweisbaren Referenzen Örtliche und regionale Präsenz der am Bau Beteiligten Der Wille zum Erfolg Der Wille zur Zahlung der Vergütung Technische Kompetenz, wirtschaftliche Stabilität, rechtliche Zuverlässigkeit, gesellschaftliche Akzeptanz kooperativer Umgang aller am Projektbeteiligten


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