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Instant Messaging mit Jabbern

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Präsentation zum Thema: "Instant Messaging mit Jabbern"—  Präsentation transkript:

1 Instant Messaging mit Jabbern
Multimedia - Protokolle für den Wohnzimmer - PC Myrjam Stotz

2 Instant Messaging mit Jabbern
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging 3. Das Instant Messaging System Jabber 4. Fazit und Ausblick Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

3 Instant Messaging mit Jabbern
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging 3. Das Instant Messaging System Jabber 4. Fazit und Ausblick Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

4 Definition Instant Messaging (IM)
„A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.” außerdem z.B. möglich... Datentransfer Kommunikation mit Web Cams Kontaktlisten (Buddy Lists) Nach der obigen Beschreibung von Instant Messaging, stellt sich die Frage, wie sich Instant Messaging von s differenziert. Einerseits unterscheidet die Eigenschaft der Echtzeitübertragung Instant Messaging von s. Die Möglichkeit, ohne wesentliche Verzögerungen Informationen zu übertragen, ermöglicht es dem Nutzer, die aktuelle Verfügbarkeit anderer Nutzer sofort festzustellen und dann mit ihnen in Echtzeit zu kommunizieren. Wenn beispielsweise sofort eine Antwort vom Nutzer benötigt wird, so muss nicht erst eine Mail geschickt werden und gewartet werden, ob und wann er antwortet. Ist die Person in einer Buddy-Liste festgehalten, kann auf einen Blick festgestellt werden, ob jemand gerade anwesend ist und antworten kann oder nicht.[1] [1] Vgl. Chatterjee: Instant Messaging and Presence Technologies for College Campuses. Bei der sofortigen Datenübermittlung können kurze Textmitteilungen von einem Nutzer über ein Netzwerk (meist das Internet) zu einem anderen Nutzer gesendet werden. Dieser kann darauf sofort mit einer weiteren Textmitteilung antworten. Hierbei ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: das Instant Messaging als private Kommunikation über ein Netzwerk zwischen zwei Nutzern, während die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern als „Chat Session“ bezeichnet wird.[3] Meist bieten IM-Systeme ähnliche Dienste an: Kommunikation mittels privater Nachrichten oder in so genannten „Chat Rooms“, welche die oben beschriebenen „Chat Sessions“ ermöglichen. Des weiteren ermöglichen einige IM-Systeme auch weitere Anwendungen, wie beispielsweise Datentransfer, Kommunikation mit Web Cams, Kontaktlisten (Buddy Lists) und Voice Chat Sessions.[4] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

5 Ursprung des Begriffes
1. Instant Messaging Ursprung des Begriffes Ursprung des Begriffes vermutlich in Science-Fiction Geschichten der 60er Jahre Dort wird von der Übertragung von Nachrichten mit Überlichtgeschwindigkeiten über extreme Distanzen hinweg berichtet (sehr teuer, fast unerschwinglich) New England Science Fiction Association benannte nach diesen Nachrichten ihren Newsletter Nach der obigen Beschreibung von Instant Messaging, stellt sich die Frage, wie sich Instant Messaging von s differenziert. Einerseits unterscheidet die Eigenschaft der Echtzeitübertragung Instant Messaging von s. Die Möglichkeit, ohne wesentliche Verzögerungen Informationen zu übertragen, ermöglicht es dem Nutzer, die aktuelle Verfügbarkeit anderer Nutzer sofort festzustellen und dann mit ihnen in Echtzeit zu kommunizieren. Wenn beispielsweise sofort eine Antwort vom Nutzer benötigt wird, so muss nicht erst eine Mail geschickt werden und gewartet werden, ob und wann er antwortet. Ist die Person in einer Buddy-Liste festgehalten, kann auf einen Blick festgestellt werden, ob jemand gerade anwesend ist und antworten kann oder nicht.[1] [1] Vgl. Chatterjee: Instant Messaging and Presence Technologies for College Campuses. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

6 Historische Entwicklung von IM
1. Instant Messaging Historische Entwicklung von IM Einführung des UNIX Betriebssystems 1988 Internet Relay Chat (IRC) 1996 Gründung von ICQ (“I Seek You”) 1998 America Online (AOL) kauft ICQ auf Microsoft Messenger (MSN) und Yahoo Messenger (YMSG) treten in den Markt 1998 Gründung des Jabber Projektes 2006 MSN und YMSG schließen sich zusammen „Finger“ & „Talk“ - Kommunikation in Echtzeit über öffentliches Netzwerk - Chat Rooms Chatten ohne Chat Room ICQ & AIM bestehen nebeneinander All diese Anbieter basieren jedoch heute noch auf geschützten, so genannten proprietären Protokollen. D.h. die IM-Systeme sind bis heute nicht untereinander kompatibel (ausgenommen Benutzer von MSN und YMSG oder AIM und ICQ). Hiermit sollte dieser Unvereinbarkeit entgegen gewirkt werden. Es wurden IM Clients und Server entwickelt, die auch mit den geschützten Systemen kommunizieren können.[1] [1] Vgl. Tyson, Jeff: How Instant Messaging Works, eingesehen am : o.V.: Instant Messaging: Yahoo und Microsoft verbinden sich, eingesehen am : o.V.: Jabber, eingesehen am : Unix sofortige Nachrichtenübertragung in Unix Umgebung möglich (mittels den „Finger“ und „Talk“ Befehlen in der UNIX Umgebung) ICQ: Weltweite Kommunikation über ein öffentliches Netzwerkes in Echtzeit möglich außerdem Kommunikation in Chat Rooms zu betreten und zu verlassen. ICQ ermöglichte Anwendern gleichzeitig über das Internet zu chatten, ohne einen Chat Room zu betreten. ICQ und AIM, der Instant Messenger von AOL bestehen seitdem nebeneinander IM über unter- schiedliche IM- Systeme hinweg Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

7 Verbreitung von IM - Systemen
1. Instant Messaging Verbreitung von IM - Systemen Große und weiterhin wachsende Verbreitung von Instant Messaging 48% der Internetnutzer verwenden einen Messenger Dienst 43% davon täglich Aber: Meist keine Standardisierung / systemübergreifende Kommunikation möglich 24 % aller IM - Anwender haben mehr als einen Instant Messenger installiert [1] Aktuelle Angaben der Anzahl an Nutzern der unterschiedlichen IM-Systeme sind schwer zu finden. Um einen Überblick über die Verteilung im Jahr 2003 zu erhalten, sind im folgenden Abbild die registrierten Nutzer im Jahr 2003 bei den IM-Systeme AIM, MSN, ICQ, YMSG und Jabber dargestellt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Nutzerzahl seit dem Jahr 2003 noch erheblich gestiegen ist. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Nutzer mit großer Wahrscheinlichkeit bei mehreren Diensten registriert ist, da die unterschiedlichen Systeme meist nicht untereinander kompatibel sind. Einer Befragung von 2000 Internetnutzern im Jahre 2006 zufolge nutzen etwa 48% davon einen Messenger Dienst, von denen knapp die Hälfte (43%) täglich persönliche Nachrichten über einen dieser Dienste austauscht. 24 % dieser Anwender wiederum haben mehr als einen Messenger-Dienst auf ihren Rechnern installiert.[3] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

8 Nutzerzahlen verschiedener IM - Systeme
1. Instant Messaging Nutzerzahlen verschiedener IM - Systeme [1] Aktuelle Angaben der Anzahl an Nutzern der unterschiedlichen IM-Systeme sind schwer zu finden. Um einen Überblick über die Verteilung im Jahr 2003 zu erhalten, sind im folgenden Abbild die registrierten Nutzer im Jahr 2003 bei den IM-Systeme AIM, MSN, ICQ, YMSG und Jabber dargestellt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Nutzerzahl seit dem Jahr 2003 noch erheblich gestiegen ist. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Nutzer mit großer Wahrscheinlichkeit bei mehreren Diensten registriert ist, da die unterschiedlichen Systeme meist nicht untereinander kompatibel sind. Einer Befragung von 2000 Internetnutzern im Jahre 2006 zufolge nutzen etwa 48% davon einen Messenger Dienst, von denen knapp die Hälfte (43%) täglich persönliche Nachrichten über einen dieser Dienste austauscht. 24 % dieser Anwender wiederum haben mehr als einen Messenger-Dienst auf ihren Rechnern installiert.[3] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

9 Instant Messaging mit Jabbern
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging 3. Das Instant Messaging System Jabber 4. Fazit und Ausblick Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

10 Definition Instant Messaging System
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging Definition Instant Messaging System Wie oben bereits beschrieben, ermöglichen IM-Systeme den Austausch von Instant Messages: „A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.”[1] Natürlich kann jedes IM-System unterschiedlich implementiert sein. Day et al. geben jedoch einen Überblick, welche grundsätzliche Struktur solchen Systemen zugrunde liegt. Generell unterscheiden Day et al. zwei verschiedene Dienste, die in einem IM-System benötigt werden. Zum einen sollte ein Presence Service existieren, der Informationen annimmt, speichert und verteilt. Für diesen Austausch ist ein Presence Protokoll verantwortlich. Es bestimmt die Interaktion zwischen dem Presence Service, Presentities (Clients, die Presence Information speichern und verteilen) und Watchers (Clients, die Presence Information empfangen). Informationen, die hier ausgetauscht werden, könnten beispielsweise sein, ob ein Anwender momentan anwesend ist und bereit ist Nachrichten zu empfangen oder nicht. Zum anderen beschreiben sie den Instant Messages Service, der dazu dient, Instant Messages anzunehmen und diese an Instant Inboxes weiterzuleiten. Wie dies geschieht, ist in einem Instant Messaging Protokoll festgehalten. Dieses Protokoll bestimmt die Interaktion zwischen IM-Service, Senders (Clients, die Instant Messages dem IM-Service zum Versenden zustellen) und Instant Inboxes (Clients, welche die an sie adressierten Instant Messages empfangen). Der Nutzer des IM-Systems wird in dieser Darstellung als Principal beschrieben. Er interagiert mit dem Systemen über die User Agents Inbox User Agent, Sender User Agent, Presence User Agent und Watcher User Agent. Dieser User Agents vermittelt zwischen den beschriebenen Clients und den Principals. Auch wenn in diesem Modell die User Agents getrennt dargestellt werden, sind in den meisten Implementierungen von IM-Systemen zumindest einige, wenn nicht sogar alle als ein User Agent repräsentiert. Der Ablauf eines Instant Message Versandes in einem IM-System könnten sich dann wie folgt abspielen: auf der einen Seite signalisiert beispielsweise ein Nutzer, dass er aktiv ist und bereit ist, Nachrichten zu empfangen. Ein anderer Nutzer sieht, dass der erste Nutzer im Moment anwesend ist, nutzt die Gelegenheit und sendet eine Instant Message, die sofort bei diesem Nutzer ankommt und von ihm sofort beantwortet werden kann.[2] Die folgende Abbildung stellt nochmals die Struktur von IM-Systemen mit den benötigten Protokollen dar: [1] Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 1. [2] Vgl. Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 2. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

11 Übertragungsprotokolle
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging Übertragungsprotokolle Die meisten IM – Systeme arbeiten mit proprietären Protokollen Kein Standard, keine Kommunikation zwischen den IM – Systemen möglich Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelte zwei Standardprotokolle: SIMPLE (Session Initiation Protocol Extension for Instant Messaging) XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol) Wie oben bereits beschrieben, ermöglichen IM-Systeme den Austausch von Instant Messages: „A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.”[1] Natürlich kann jedes IM-System unterschiedlich implementiert sein. Day et al. geben jedoch einen Überblick, welche grundsätzliche Struktur solchen Systemen zugrunde liegt. Generell unterscheiden Day et al. zwei verschiedene Dienste, die in einem IM-System benötigt werden. Zum einen sollte ein Presence Service existieren, der Informationen annimmt, speichert und verteilt. Für diesen Austausch ist ein Presence Protokoll verantwortlich. Es bestimmt die Interaktion zwischen dem Presence Service, Presentities (Clients, die Presence Information speichern und verteilen) und Watchers (Clients, die Presence Information empfangen). Informationen, die hier ausgetauscht werden, könnten beispielsweise sein, ob ein Anwender momentan anwesend ist und bereit ist Nachrichten zu empfangen oder nicht. Zum anderen beschreiben sie den Instant Messages Service, der dazu dient, Instant Messages anzunehmen und diese an Instant Inboxes weiterzuleiten. Wie dies geschieht, ist in einem Instant Messaging Protokoll festgehalten. Dieses Protokoll bestimmt die Interaktion zwischen IM-Service, Senders (Clients, die Instant Messages dem IM-Service zum Versenden zustellen) und Instant Inboxes (Clients, welche die an sie adressierten Instant Messages empfangen). Der Nutzer des IM-Systems wird in dieser Darstellung als Principal beschrieben. Er interagiert mit dem Systemen über die User Agents Inbox User Agent, Sender User Agent, Presence User Agent und Watcher User Agent. Dieser User Agents vermittelt zwischen den beschriebenen Clients und den Principals. Auch wenn in diesem Modell die User Agents getrennt dargestellt werden, sind in den meisten Implementierungen von IM-Systemen zumindest einige, wenn nicht sogar alle als ein User Agent repräsentiert. Der Ablauf eines Instant Message Versandes in einem IM-System könnten sich dann wie folgt abspielen: auf der einen Seite signalisiert beispielsweise ein Nutzer, dass er aktiv ist und bereit ist, Nachrichten zu empfangen. Ein anderer Nutzer sieht, dass der erste Nutzer im Moment anwesend ist, nutzt die Gelegenheit und sendet eine Instant Message, die sofort bei diesem Nutzer ankommt und von ihm sofort beantwortet werden kann.[2] Die folgende Abbildung stellt nochmals die Struktur von IM-Systemen mit den benötigten Protokollen dar: [1] Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 1. [2] Vgl. Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 2. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

12 SIMPLE SIMPLE basiert auf SIP (Session Initiation Protocol)
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging SIMPLE SIMPLE basiert auf SIP (Session Initiation Protocol) SIP: Mechanismen zur „Session“ - orientierten Kommunikation (Aufbau, Ändern oder Beenden interaktiver Nutzersitzungen) SIMPLE: Features für IM (Austausch von Presence Information und Instant Messages) Lobby: z.B. Microsoft, IBM, Sun wie sie bei synchroner Kommunikation, wie beispielsweise bei IM, Internet - Konferenzen oder - Telephonie auftreten. (MESSAGE, SUBSCRIBE und NOTIFY Methode Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

13 2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging
XMPP Auf XML basierendes Protokoll für Real - Time Messaging und Presence Gefördert durch die Jabber Software Foundation (JSF) Es wurde hauptsächlich für das IM-System Jabber entwickelt und wird dort seit Jahren verwendet Zur Weiterentwicklung Jabber Enhancement Proposals Lobby: z.B. France Telecom, Hewlett-Packard und Intel Capital hat sich bereits vor dem Standardisierungsprozess der IETF seit mehreren Jahren in der Praxis bewährt. als Erweiterungsvorschläge für das Protokoll. In der Jabber - Community sind diese als Standard anerkannt. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

14 XMPP XMPP enthält XML Streams zur Steuerung des IM:
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging XMPP XMPP enthält XML Streams zur Steuerung des IM: Aufbau einer persistenten Verbindung zwischen Clients und Servern Austausch von XML Daten oder XML Stanzas XML Stanzas: abgeschlossene Einheiten strukturierter Information, z.B. „Messages“ (zum Austausch der Nachrichten), „Presence“ (zum Informieren von Clients über den Status eines anderen Clients) hat sich bereits vor dem Standardisierungsprozess der IETF seit mehreren Jahren in der Praxis bewährt. XMPP enthält XML Streams, welche von Clients verwendet werden können, um über eine TCP Verbindung auf Dienste des Servers zuzugreifen. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

15 Beispielnachricht mittels XMPP
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging Beispielnachricht mittels XMPP Frame – Ankunftszeit des Paketes, Gesamtgröße in Bytes (311 Bytes) Ethernet (14 bytes) MAC - Adressen des Senders und Empfängers Internet Protocol (20 bytes) IP - Version, Protokolltyp Transmission Control Protocol (20 bytes) Port des Empfängers, Port des Senders, Fenstergröße, Prüfsumme Jabber XML Messaging (257 bytes) <message type = ‘chat’ to = <xmlns = ‘jabber:x:event’> <composing/> </xmlns> <body> Guten Morgen!</body> <html xmlns=’http://jabber.org/protocol/xhtml-im’><body xmlns = ‘http://www.w3.org/ 1999/xhtml’>Guten Morgen! </body> </html> </message> hat sich bereits vor dem Standardisierungsprozess der IETF seit mehreren Jahren in der Praxis bewährt. XMPP enthält XML Streams, welche von Clients verwendet werden können, um über eine TCP Verbindung auf Dienste des Servers zuzugreifen. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

16 Instant Messaging mit Jabbern
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging 3. Das Instant Messaging System Jabber 4. Fazit und Ausblick Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

17 Jabber Jabber (englisch: „daherplappern“)
3. Das Instant Messaging System Jabber Jabber Jabber (englisch: „daherplappern“) Seit 1998 (Gründung des Jabber Projektes) Übliche IM – Funktionalitäten: Nachrichten zu übermitteln Konferenzen mit anderen Benutzern abzuhalten deren Online-Status einzusehen Dateien zu übermitteln Basiert auf XMPP, nicht auf proprietären Protokollen Kommunikation zu anderen IM – Systemen möglich Wie auch bei den meisten anderen Systemen ist es möglich, Nachrichten zu übermitteln, Konferenzen mit anderen Benutzern abzuhalten, deren Online-Status einzusehen, Dateien zu übermitteln und vieles mehr.[1] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

18 Client – Server – Architektur von Jabber
3. Das Instant Messaging System Jabber Client – Server – Architektur von Jabber Die Struktur von Jabber basiert auf einer Client - Server - Architektur. Sie ist ähnlich wie bei der Übertragung (SMTP): Jeder Betreiber eines Jabber - Servers kann Nachrichten mit anderen Servern, und somit auch über andere Anbieter hinweg, austauschen. Die Nachrichtenübermittlung läuft somit vom Anwender zum eigenen Server, dann zum fremden Server und schließlich zum Empfänger. Auch isolierte Netzwerke, wie Intranets, sind durch Betreiben eines eigenen Servers in einem lokalen Netzwerk möglich.[1] Die folgende Abbildung stellt die typische Jabber Architektur dar.[2] Sie wird im Folgenden näher beschrieben. [1] Vgl. o.V.: Jabber. [2] Chatterjee: Instant Messaging and Presence Technologies for College Campuses, S. 7. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

19 Clients – Voraussetzungen für die Kommunikation
3. Das Instant Messaging System Jabber Clients – Voraussetzungen für die Kommunikation Auswahl eines Clients, z.B.: Exodus für Windows Gabber für Linux aber auch weitere für Unix, Palm, Mac,... Registrierung bei einem Jabber – Server, z.B. bei Anmeldung mit der zugeordneten ID: z.B. Austausch der Nachrichten es existieren Jabber - Clients für fast alle Betriebssysteme Eine komplette Liste mit Clients ist an folgender Adresse hinterlegt:http://www.jabber.org/software/ clients.php. Ein möglicher Server, bei dem man sich als Nutzer registrieren kann, wird direkt bei angeboten, unter finden sich jedoch noch weitere Möglichkeiten. Da Jabber die Kommunikation stets über mindestens einen Server durchführt, bleibt die IP - Adresse des Nutzers anderen Nutzern unbekannt. sagt aus, dass der Benutzername „myrjam“ und der Server „example.com“ heißt. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

20 Clients – Verschlüsselung des übertragenen Textes
3. Das Instant Messaging System Jabber Clients – Verschlüsselung des übertragenen Textes SSL - Verschlüsselung zwischen dem Client und dem angemeldeten Server Server - zu – Server - Verschlüsselung mittels SSL Ende - zu - Ende- Verschlüsselung (z.B. mittels OpenPGP oder Off-the-Record Messaging) Für die Übertragung der Daten können drei verschiedene Sicherheitsfunktionen angewendet werden, da aufgrund des textbasierten Protokolls bei unverschlüsselter Kommunikation Nachrichten abgehört werden könnten: Zu3.: Verschlüsselung der Verbindung zwischen den Jabber - Benutzern selbst, Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

21 Server Hauptaufgaben: Klare Trennung einzelner Komponenten des Servers
3. Das Instant Messaging System Jabber Server Hauptaufgaben: Kommunikation mit Clients und anderen Servern Verarbeitung interner Anweisungen Klare Trennung einzelner Komponenten des Servers Kommunikation der Prozesse von einem Router über TCP Verbindungen gesteuert Der Informationsaustausch und die gesamte Steuerung des Servers erfolgt mittels XMPP Serversoftware unter Klare Trennung einzelner Komponenten des Servers statt, die als unabhängige Prozesse agieren. Dieser öffnet einen TCP Port, über den die anderen Komponenten miteinander kommunizieren können. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

22 Komponenten des Servers
3. Das Instant Messaging System Jabber Komponenten des Servers Client - to - Server wird beispielsweise bei einer Authentifizierung angesprochen. Bei Anmeldung eines Nutzers werden z.B. die Nutzerdaten und das zugehörige Passwort) mit den gespeicherten Informationen im Authentification Data Store (Teil der Client - to - Server Komponente) verglichen. Ist die Authentifizierung erfolgreich, wird dies dem Router mitgeteilt. Der Router gibt diese Information an die Komponente Session Manager weiter, der die eigentlichen IM Funktionalitäten umsetzt. Dieser Veranlasst dann wiederum über den Router die Bearbeitung und Weiterleitung von Nachrichten und Zustandsinformationen über die Client - to - Client oder Client - to - Server Komponente. Die Pflege von Kontaktlisten und –infos ist ebenfalls Bestandteil der Session Manager Komponente, bzw. dem darin enthaltenen Application Data Store.[1] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

23 3. Das Instant Messaging System Jabber
Gateways Zu anderen IM- und Chat - Systemen existieren Übergänge, so dass auch Kommunikation mit Nutzern aus anderen oben genannten IM-Diensten möglich ist. Über „Gateways“ erlaubt Jabber die Kommunikation mit Benutzern, die beispielsweise in Systemen wie ICQ oder YMSG angemeldet sind. Die Verbindung zu den Fremdnetzen ist deshalb möglich, da die Kommunikation zwischen den Clients durch die Jabber - Server und nicht durch die Unterstützung der notwendigen Protokolle auf der Clientseite selbst erfolgt.[1] Der Anwender sendet demnach seine Nachricht an einen Jabber - Server, von dort aus wird die Nachricht zum Jabber - Gateway weitergeleitet, der die Nachricht letztlich zum Empfänger (z.B. mittels dem Protokoll OSCAR zu ICQ) übermittelt. Die folgende Grafik veranschaulicht diesen Übermittlungsweg:[2] [1] Vgl. o.V.: Jabber; Wimmer, Matthias: Jabber! - Wieso Jabber?, eingesehen am : [2] o.V.: Jabber. Über Gateways ist die Kommunikation von Jabber zu anderen IM – Systemen möglich. Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

24 Instant Messaging mit Jabbern
2. Übertragungsprotokolle beim Instant Messaging 3. Das Instant Messaging System Jabber 4. Fazit und Ausblick Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

25 Kritische Würdigung von Jabber
4. Fazit und Ausblick Kritische Würdigung von Jabber Basiert auf einem standardisierten, öffentlichen Protokoll, XMPP Interoparationalität mit anderen IM – Systemen Relativ hohe Sicherheit Verschlüsselungen mittels SSL und TLS oder auch die direkte Ende - zu - Ende Verschlüsselung mit OpenPGP Client-Server Struktur, z.B. für lokale, private Netzwerke Leicht erweiterbar (z.B. Jingle Erweiterung) Lobby hinter SIMPLE Noch relativ geringe Anzahl an Nutzern Es ist anzunehmen, dass in der Zukunft die proprietären Protokolle anderer Anbieter, wie ICQ, MSN, YMSG oder AIM, nicht isoliert fortbestehen können. Dass dieses Protokoll zudem auch noch als Standard der IETF deklariert wurde, ist weiterhin als positiv zu werten. Da neben diesem Protokoll nur noch SIMPLE als weiterer Standard von der IEFT akzeptiert ist, hat hier Jabber gegenüber allen anderen IM-Systemen bereits einen Vorsprung. Es wird, ähnlich wie vor einigen Jahren bei , von den größten Anbietern Druck auf Partner, Zulieferer und Kunden ausgehen, Interoperationalität zu ermöglichen. Eine große Einflussgröße ist hier sicher auch die Lobby, die hinter den verschiedenen Protokollen steht. Da insbesondere Microsoft und IBM hinter SIMPLE stehen, wird dieses Protokoll wohl trotz seiner späteren Standardisierung auch in Zukunft weiterentwickelt werden, fortbestehen und sich weiter ausbreiten. Als wahrscheinlich gilt, dass XMPP und SIMPLE nebeneinander existieren werden und Kommunikation untereinander über Gateways möglich ist.[2] Somit hat auch Jabber sehr gute Chancen, sich in dem immer weiter wachsenden Markt des Instant Messaging und Presence durchzusetzen. Durch die Basis XMPP ist Jabber zudem leicht erweiterbar. Der Inhalt der XML - Stanzas ist reines XML und so können mittels XMPP alle Daten, die in XML repräsentiert werden können, ausgetauscht werden. Auf diese Weise können eine Vielzahl an Anwendungen weiterentwickelt werden.[3] Eine wichtige Erweiterung, die im Moment jedoch noch getestet wird, ist die Jingle Erweiterung. Sie soll auch Peer - to - Peer Verbindungen und somit beispielsweise VoIP mittels XMPP ermöglichen.[4] Anzahl der Nutzer ist im Gegensatz zu anderen IM-Systemen relativ gering. Gerade die Verbreitung des IM-Systems (beispielsweise im Freundeskreis) spielt aber für Anwender eine große Rolle, welches System sie selbst präferieren. Diese Tatsache fällt jedoch nicht so sehr ins Gewicht, da bei Jabber Interoperabilität durch die Gateways zu anderen IM-Systemen gewährleistet ist. Durch die Basis XMPP ist Jabber leicht erweiterbar Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

26 Ausblick Trend zu IM-Systemen, die
4. Fazit und Ausblick Ausblick Trend zu IM-Systemen, die auf offenen, standardisierten Protokollen basieren und Kommunikation mit anderen IM-Systemen ermöglichen Proprietäre Protokolle werden keine Zukunft haben Simple und XMPP als zukünftige Protokolle Weiterhin großes Wachstum von IM aufgrund: Direkterer und Spam – freier Kommunikation Aktueller Informationsübertragung IM wird s in einigen Bereichen ablösen Es ist davon auszugehen, dass es nicht bei der reinen Kommunikation mit Text zwischen zwei Benutzern bleibt. Wie oben bereits beschrieben, ermöglichen IM-Systeme den Austausch von Instant Messages: „A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.”[1] Natürlich kann jedes IM-System unterschiedlich implementiert sein. Day et al. geben jedoch einen Überblick, welche grundsätzliche Struktur solchen Systemen zugrunde liegt. Generell unterscheiden Day et al. zwei verschiedene Dienste, die in einem IM-System benötigt werden. Zum einen sollte ein Presence Service existieren, der Informationen annimmt, speichert und verteilt. Für diesen Austausch ist ein Presence Protokoll verantwortlich. Es bestimmt die Interaktion zwischen dem Presence Service, Presentities (Clients, die Presence Information speichern und verteilen) und Watchers (Clients, die Presence Information empfangen). Informationen, die hier ausgetauscht werden, könnten beispielsweise sein, ob ein Anwender momentan anwesend ist und bereit ist Nachrichten zu empfangen oder nicht. Zum anderen beschreiben sie den Instant Messages Service, der dazu dient, Instant Messages anzunehmen und diese an Instant Inboxes weiterzuleiten. Wie dies geschieht, ist in einem Instant Messaging Protokoll festgehalten. Dieses Protokoll bestimmt die Interaktion zwischen IM-Service, Senders (Clients, die Instant Messages dem IM-Service zum Versenden zustellen) und Instant Inboxes (Clients, welche die an sie adressierten Instant Messages empfangen). Der Nutzer des IM-Systems wird in dieser Darstellung als Principal beschrieben. Er interagiert mit dem Systemen über die User Agents Inbox User Agent, Sender User Agent, Presence User Agent und Watcher User Agent. Dieser User Agents vermittelt zwischen den beschriebenen Clients und den Principals. Auch wenn in diesem Modell die User Agents getrennt dargestellt werden, sind in den meisten Implementierungen von IM-Systemen zumindest einige, wenn nicht sogar alle als ein User Agent repräsentiert. Der Ablauf eines Instant Message Versandes in einem IM-System könnten sich dann wie folgt abspielen: auf der einen Seite signalisiert beispielsweise ein Nutzer, dass er aktiv ist und bereit ist, Nachrichten zu empfangen. Ein anderer Nutzer sieht, dass der erste Nutzer im Moment anwesend ist, nutzt die Gelegenheit und sendet eine Instant Message, die sofort bei diesem Nutzer ankommt und von ihm sofort beantwortet werden kann.[2] Die folgende Abbildung stellt nochmals die Struktur von IM-Systemen mit den benötigten Protokollen dar: [1] Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 1. [2] Vgl. Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 2. Die oben erwähnten Entwicklungen in Richtung VoIP zeigen, dass weitere Anwendungen zu erwarten sind, die über Textübertragung hinausgehen und sich nicht nur auf die Kommunikation zwischen zwei Personen beziehen. Z.B. könnte es in Zukunft möglich sein, dass ein Auto seine aktuelle geografische Position an das Garagentor übermittelt, welches sich beim Eintreffen des Autos rechtzeitig öffnet.[2] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

27 Vielen Dank! Wie oben bereits beschrieben, ermöglichen IM-Systeme den Austausch von Instant Messages: „A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.”[1] Natürlich kann jedes IM-System unterschiedlich implementiert sein. Day et al. geben jedoch einen Überblick, welche grundsätzliche Struktur solchen Systemen zugrunde liegt. Generell unterscheiden Day et al. zwei verschiedene Dienste, die in einem IM-System benötigt werden. Zum einen sollte ein Presence Service existieren, der Informationen annimmt, speichert und verteilt. Für diesen Austausch ist ein Presence Protokoll verantwortlich. Es bestimmt die Interaktion zwischen dem Presence Service, Presentities (Clients, die Presence Information speichern und verteilen) und Watchers (Clients, die Presence Information empfangen). Informationen, die hier ausgetauscht werden, könnten beispielsweise sein, ob ein Anwender momentan anwesend ist und bereit ist Nachrichten zu empfangen oder nicht. Zum anderen beschreiben sie den Instant Messages Service, der dazu dient, Instant Messages anzunehmen und diese an Instant Inboxes weiterzuleiten. Wie dies geschieht, ist in einem Instant Messaging Protokoll festgehalten. Dieses Protokoll bestimmt die Interaktion zwischen IM-Service, Senders (Clients, die Instant Messages dem IM-Service zum Versenden zustellen) und Instant Inboxes (Clients, welche die an sie adressierten Instant Messages empfangen). Der Nutzer des IM-Systems wird in dieser Darstellung als Principal beschrieben. Er interagiert mit dem Systemen über die User Agents Inbox User Agent, Sender User Agent, Presence User Agent und Watcher User Agent. Dieser User Agents vermittelt zwischen den beschriebenen Clients und den Principals. Auch wenn in diesem Modell die User Agents getrennt dargestellt werden, sind in den meisten Implementierungen von IM-Systemen zumindest einige, wenn nicht sogar alle als ein User Agent repräsentiert. Der Ablauf eines Instant Message Versandes in einem IM-System könnten sich dann wie folgt abspielen: auf der einen Seite signalisiert beispielsweise ein Nutzer, dass er aktiv ist und bereit ist, Nachrichten zu empfangen. Ein anderer Nutzer sieht, dass der erste Nutzer im Moment anwesend ist, nutzt die Gelegenheit und sendet eine Instant Message, die sofort bei diesem Nutzer ankommt und von ihm sofort beantwortet werden kann.[2] Die folgende Abbildung stellt nochmals die Struktur von IM-Systemen mit den benötigten Protokollen dar: [1] Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 1. [2] Vgl. Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 2. Die oben erwähnten Entwicklungen in Richtung VoIP zeigen, dass weitere Anwendungen zu erwarten sind, die über Textübertragung hinausgehen und sich nicht nur auf die Kommunikation zwischen zwei Personen beziehen. Z.B. könnte es in Zukunft möglich sein, dass ein Auto seine aktuelle geografische Position an das Garagentor übermittelt, welches sich beim Eintreffen des Autos rechtzeitig öffnet.[2] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz

28 Fragen? Wie oben bereits beschrieben, ermöglichen IM-Systeme den Austausch von Instant Messages: „A presence and instant messaging system allows users to subscribe to each other and be notified of changes in state, and for users to send each other short instant messages.”[1] Natürlich kann jedes IM-System unterschiedlich implementiert sein. Day et al. geben jedoch einen Überblick, welche grundsätzliche Struktur solchen Systemen zugrunde liegt. Generell unterscheiden Day et al. zwei verschiedene Dienste, die in einem IM-System benötigt werden. Zum einen sollte ein Presence Service existieren, der Informationen annimmt, speichert und verteilt. Für diesen Austausch ist ein Presence Protokoll verantwortlich. Es bestimmt die Interaktion zwischen dem Presence Service, Presentities (Clients, die Presence Information speichern und verteilen) und Watchers (Clients, die Presence Information empfangen). Informationen, die hier ausgetauscht werden, könnten beispielsweise sein, ob ein Anwender momentan anwesend ist und bereit ist Nachrichten zu empfangen oder nicht. Zum anderen beschreiben sie den Instant Messages Service, der dazu dient, Instant Messages anzunehmen und diese an Instant Inboxes weiterzuleiten. Wie dies geschieht, ist in einem Instant Messaging Protokoll festgehalten. Dieses Protokoll bestimmt die Interaktion zwischen IM-Service, Senders (Clients, die Instant Messages dem IM-Service zum Versenden zustellen) und Instant Inboxes (Clients, welche die an sie adressierten Instant Messages empfangen). Der Nutzer des IM-Systems wird in dieser Darstellung als Principal beschrieben. Er interagiert mit dem Systemen über die User Agents Inbox User Agent, Sender User Agent, Presence User Agent und Watcher User Agent. Dieser User Agents vermittelt zwischen den beschriebenen Clients und den Principals. Auch wenn in diesem Modell die User Agents getrennt dargestellt werden, sind in den meisten Implementierungen von IM-Systemen zumindest einige, wenn nicht sogar alle als ein User Agent repräsentiert. Der Ablauf eines Instant Message Versandes in einem IM-System könnten sich dann wie folgt abspielen: auf der einen Seite signalisiert beispielsweise ein Nutzer, dass er aktiv ist und bereit ist, Nachrichten zu empfangen. Ein anderer Nutzer sieht, dass der erste Nutzer im Moment anwesend ist, nutzt die Gelegenheit und sendet eine Instant Message, die sofort bei diesem Nutzer ankommt und von ihm sofort beantwortet werden kann.[2] Die folgende Abbildung stellt nochmals die Struktur von IM-Systemen mit den benötigten Protokollen dar: [1] Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 1. [2] Vgl. Day: A Model for Presence and Instant Messaging, S. 2. Die oben erwähnten Entwicklungen in Richtung VoIP zeigen, dass weitere Anwendungen zu erwarten sind, die über Textübertragung hinausgehen und sich nicht nur auf die Kommunikation zwischen zwei Personen beziehen. Z.B. könnte es in Zukunft möglich sein, dass ein Auto seine aktuelle geografische Position an das Garagentor übermittelt, welches sich beim Eintreffen des Autos rechtzeitig öffnet.[2] Instant Messaging mit Jabbern Myrjam Stotz


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