Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Vortrag Fachgruppe Personalwesen 20.03.2007 Einführung in die Novellierung der AVR Diakonisches Werk der EKD.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Vortrag Fachgruppe Personalwesen 20.03.2007 Einführung in die Novellierung der AVR Diakonisches Werk der EKD."—  Präsentation transkript:

1 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Einführung in die Novellierung der AVR Diakonisches Werk der EKD

2 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Einführung in die Novellierung 1.Eingruppierung 2.Stufen 3.Tabellenstruktur 4. Besitzstandsregeln 5.Jahressonderzahlung 6.Dienstvereinbarung zur Sicherung der Leistungsangebote 7.Notlagenregelung 8.Vollständige Anwendung der AVR 9.Einmalzahlung 10.KZVK-Beitrag

3 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Eingruppierung § 12 AVR Die Eingruppierung erfolgt in 13 Entgeltgruppen Ausschlaggebend für die Eingruppierung sind die ausgeübten Tätigkeiten Die Tätigkeiten müssen ausdrücklich übertragen sein, z.B. im Rahmen von Aufgaben- und Stellenbeschreibungen Bei der Eingruppierung wird auf die Gesamttätigkeit abgestellt, d.h. für die Eingruppierung ist es nicht mehr notwendig Arbeitsvorgänge zu bilden. Die Eingruppierung erfolgt nach den Tätigkeitsmerkmalen, die der Tätigkeit das Gepräge geben.

4 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Eingruppierung § 12 AVR Die Eingruppierung richtet sich nach den Obersätzen der Entgeltgruppe Die Obersätze werden durch die Untersätze näher beschrieben Die Untersätze führen Tätigkeitsbereiche auf, in denen Tätigkeiten dieser Entgeltgruppe durchgeführt werden Den Sätzen sind Richtbeispiele zugeordnet, welche häufig anfallende Tätigkeiten dieser Eingruppierung benennen

5 Vortrag Fachgruppe Personalwesen z.B. Entgeltgruppe 5 (Anm. 4, 12, 13, 15) Obersatz:A. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Tätigkeiten, die spezielle Fertigkeiten und erweiterte Kenntnisse voraussetzen Untersatz:Hierzu gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit komplexen Aufgaben (Anm. 15) unter fachlicher Anleitung (Anm.4) mit unterschiedlichen Anforderungen in den Tätigkeitsbereichen : Tätigkeitsbereiche:Pflege/Betreuung/Erziehung bei der Durchführung aktivierender oder tagesstrukturierender Aufgaben; nichtärztlicher medizinischer Dienst; …

6 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Entgeltgruppe 5 Teil A Richtbeispiele: Stationsassistentin, Unterstützungskraft in Kindertagesstätten, Altenpflegehelferin mit speziellen Aufgaben, Heilerziehungshelferin mit speziellen Aufgaben, Hausmeisterin.

7 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Überleitungstabelle

8 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Entgeltstufen nach § 15 AVR Einarbeitungsstufe: Hier wird der Mitarbeiter eingruppiert, wenn ihm die Tätigkeit neu übertragen wird. Dies gilt für Berufsanfänger und für Mitarbeitende ohne Ausbildung. Basisstufe: Nach der Einarbeitungszeit kommt man in die Basisstufe. Hier erwirbt die Mitarbeiterin Organisations- und Berufskenntnisse. Erfahrungsstufe: Nach der erforderlichen Zeit in der Basissstufe wird der Mitarbeitende in die Erfahrungsstufe eingereiht.

9 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Tabellenstruktur (nicht abgesenkte Tabelle Anlage 2) 95%100%105%

10 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Übergangszeitraum Übergangsregelung § 15 a: Die Übergangszeit vom alten Entgeltsystem in das neue Entgeltsystem beträgt acht Jahre Dazu wird die Entgelttabelle abgesenkt. Nach der abgesenkten Tabelle werden die Mitarbeitenden bezahlt. Die Differenz zu der bisherigen Vergütung erhalten die Mitarbeiter nach den Regelungen des § 18 als Besitzstandszulage weiter

11 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Abgesenkte Tabelle Anlage 3 (2007) 85%90%95%

12 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Übergangszeitraum Anlage 4

13 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Die 3 Kategorien des Besitzstandes 1. monatliche Vergleichsvergütung < als 105% also weniger als Erfahrungsstufe Anlage 2 => Entgelt nach Anlage 3 (2007) => Besitzstandszulage zehrt sich auf 2. monatliche Vergleichsvergütung = oder > 105% und < 110% => Entgelt nach Sonderstufe Anlage 5 => Besitzstandszulage zehrt sich auf 3. monatliche Vergleichsvergütung = oder > 110 % => Entgelt 110% Anlage 2 (letzte Stufe Anlage 5) => statische Besitzstandszulage (Ewigkeitszulage)

14 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Aufzehrung der Besitzstandszulage im Übergangszeitraum bei unter 105% 8 Jahre Dauer der Stufensteigerung 95 %100 %105 % Vergleichsvergütung am Stichtag -10 Übergangszeitraum Besitzstand Absenkung neues Entgelt

15 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Sonderstufe 105% ,25% ,5% ,75% % 2011 Vergleichsvergütung zum Stichtag Besitzstand Entgelt

16 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Neues Entgelt (über 110%) 110% Vergleichsvergütung Besitzstand statisch Besitzstand neues Entgelt

17 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Jahressonderzahlung Anlage 14 Ersatz für Urlaubsgeld und Weihnachtszuwendung Jeder Mitarbeiter erhält eine Jahressonderzahlung, wenn er sich am 1. November eines Jahres bereits und am 31. Dezember des Jahres noch in einem Dienstverhältnis zum Dienstgeber befindet 50% der Jahressonderzahlung werden im November gezahlt, die anderen 50% im Juni des Folgejahres Mitarbeiter, die nach dem 31. Dezember den Betrieb verlassen, haben einen Anspruch auf die zweite ggf. reduzierte Hälfte

18 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Dienstvereinbarung zur Sicherung der Leistungsangebote § 17 AVR Schwierige Wettbewerbssituation, die absehbar dazu führen wird, dass die Leistungsangebote bei Anwendung der Entgelttabelle nicht aufrecht erhalten werden können: 1.Bei einer direkten Konkurrenz zu Anwendern, die niedrigere Vergütungen zahlen (i.d.R. ambulante Pflege, ambulante Rehabilitation) 2.Bei einseitger Festsetzung der Preise für Leistungsangebote durch öffentlich- rechtliche Kostenträger (i.d.R. bei Schuldnerberatung, Migrantenberatung u.ä.)

19 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Dienstvereinbarung zur Sicherung der Leistungsangebote § 17 AVR Inhalt der Dienstvereinbarung: Absenkung der Entgelte um bis zu 6 % oder Erhöhung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im selben Volumen ohne Erhöhung der Entgelte oder Kombination beider Möglichkeiten sofern das Gesamtvolumen nicht überschritten wird Gründe für die Absenkung Für eine Gesamteinrichtung oder für eine Teileinrichtung

20 Vortrag Fachgruppe Personalwesen DV zur Sicherung der Leistungsangebote § 17 AVR ARK Einrichtung Einigungsstelle DV Beschluss EinigungNichteinigung Beratung JaNein Inkraftreten Ja/Nein Benachrichtigung Dienstgeber

21 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Notlagenregelung nach Anlage 17 Die Voraussetzungen für das Vorliegen einer Notlage werden gegenüber der alten Regelung betriebswirtschaftlich enger gefasst (Cash-Flow-Berechnung) und setzen eine nachhaltige Bestandsgefährdung voraus Eine Notlage kann für Einrichtungen, aber auch wirtschaftlich selbständig arbeitende Teile von Einrichtungen vorliegen

22 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Vollständige Anwendung der AVR Zweck der Regelung des § 1 Absatz 5 ist es, dass eine Vielzahl von Einrichtungen die AVR konsequent anwendet Voraussetzung für die Anwendung der Öffnungsklauseln 1. Anwendung der AVR auf alle Dienstverhältnisse 2. Leiharbeitnehmer nach dem AÜG dürfen nur zur kurzfristigen Überbrückung von Personalengpässen eingesetzt werden In einer Einrichtung mit mehr als 50 Mitarbeitenden ist anzunehmen, dass eine Überbrückung kurzfristig ist, wenn nicht mehr als 5 % Leiharbeitnehmer beschäftigt sind

23 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 1.Errechnung der bisherigen Monatsvergütung 2.Ermittlung der Vergleichsjahresvergütung 3.Errechnung der monatlichen Vergleichsvergütung 4.Feststellung der Besitzstandskategorie und Ermittlung des neuen Entgelts 5.Ausnahmen 6. Errechnung Besitzstandszulage 7.Zukunft der Besitzstandszulage

24 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 1. Errechnung der bisherigen Monatsvergütung Monatsvergütung =Gundvergütung +Ortszuschlag +Allgemeine Zulage +Vergütungsgruppenzulage +EGP Zulage +persönliche Zulage nach Tarifumstellung (W-Gruppen und Ortszuschlag)

25 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 2. Ermittlung der Vergleichsjahresvergütung Monatsvergütung x 12, Urlaubsgeld 3. Errechnung der monatlichen Vergleichsverg. Jahresvergleichsvergütung : 13

26 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 4. Fesstellung der Besitzstandskategorie und Ermittlung des neuen Entgelts Vergleich: der monatlichen Vergütung mit 105 % des Entgeltes der Basisstufe der neuen Entgeltgruppe nach Anlage 2 a) neue Entgeltgruppe ermitteln b) Vergleich aa) monatiche Vergleichsvergütung x 100 Engelt der Basisstufe der neuen Entgeltgruppe(Anlage 2) = % bb) Vergleich des Betrags der monatlichen Vergleichsvergütung mit der Erfahrungsstufe der neuen Entgeltgruppe der Anlage 2 oder

27 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand c) Ergebnis: kleiner als 105% => Kategorie I bzw. niedriger als Erfahrungswert (Anlage 2)Engelt aus Anlage 3(2007) gleich / größer als 105% => Kategorie II niedriger als 110%Entgelt aus Anlage 5 (1. Stufe) gleich/größer als 110% => Kategorie III Entgelt aus Anlage 5 (letzte Stufe)

28 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 6. Errechnung Besitzstandszulage Vergleichsjahresvergütung - Jahresentgelt = Besitzstandszulage Jahresentgelt= neues Monatsentgelt x 13 Kategorie I=Monatsentgelt aus Tabelle Anlage 3 Kategorie II=Monatsentgelt aus Tabelle 5 1. Stufe Kategorie III=Monatsentgelt aus Tabelle 5 letzte Stufe 13

29 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstand 7.Zukunft der Besitzstandszulage a) Besitzstände der Kategorie I sind spätestens nach 8 Jahren aufgezehrt. Nach 8 Jahren ist bei der dann gültigen Entgelttabelle die Erfahrungsstufe mit 105% erreicht b)Besitzstände der Kategorie II sind spätestens nach 4 Jahren aufgezehrt c)Besitzstandszulagen der Kategorie III werden für die Dauer des Dienstverhältnisses gezahlt (Ewigkeitszulage) Ausnahme: Höhergruppierung

30 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Berechnung Besitzstand 1. Errechnung der bisherigen Monatsvergütung 1. Beispiel: Krankenschwester (Kr 5 Stufe 3) Monatsvergütung =Gundvergütung1555,19 +Ortszuschlag 524,13 +Allgemeine Zulage 107,44 +Vergütungsgruppenzulage EGP Zulage 46,02 +persönliche Zulage nach Tarifumstellung (W-Gruppen und Ortszuschlag) 2232,78

31 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Berechnung Besitzstand 2. Ermittlung der Vergleichsjahresvergütung Monatsvergütung x 12, Urlaubsgeld = Vergleichsjahresvergütung 2232, , ,71

32 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Berechnung Besitzstand 3. Errechnung der monatlichen Vergleichsvergütung Vergleichsjahresvergütung = monatliche Vergleichsvergütung ,71 = 2227,67 13

33 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Besitzstandskategorien 4. Feststellung der Besitzstandskategorie und Ermittlung des neuen Entgelts monatliche Vergleichsvergütung:weniger als 105 % des Entgelts der Basisstufe der Entgeltgruppe nach Anlage 2 (Erfahrungsstufe) monatliche Vergleichsvergütung:mehr als 105% monatliche Vergleichsvergütung:mehr als 110% Entgelt neu: EG 7 Basisstufe aus Anlage 3 (2007) = 2070,90 Ist 2227,67 weniger als 105% von EG 7, Basisstufe aus Anlage 2 ? 2227,67 ist weniger als = Katagorie I

34 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Errechnung der Besitzstandszulage Vergleichsjahresvergütung - Jahresentgelt = Besitzstandszulage ,71 – 26921,70 = 2038,01 = 156, Zukunft der Besitzstandszulage Besitzstandszulage baut sich durch die Anhebung der Tabelle 3 und Stufensteigerung ab

35 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Berechnung Besitzstandszulage über 105% 2. Beispiel: Krankenschwester (Kr 5 a, Stufe 6) Monatsvergütung x 12, Urlaubsgeld = Vergleichsjahresvergütung: 2437, , , 09 monatliche Vergleichsvergütung: 31588,09 = 2429, ,85 ist mehr als 2416,05 (105 % der Basisstufe der EG 7 aus Anlage 2 = EG 7, Erfahrungsstufe) Diese Krankenschwester ist in die Sonderstufe eingereiht Krankenschwester erhält Entgelt nach Anlage 5 für das Jahr ,05 + Besitzstandszulage von (2429, ,05) => Die Besitzstandszulage wird durch die Anhebung der Sonderstufe abgebaut

36 Vortrag Fachgruppe Personalwesen Berechnung Besitzstandszulage ab 110% 3. Beispiel: Krankenschwester (Kr 5 a Stufe 9) Monatsvergütung x 12, Urlaubsgeld = Vergleichsjahresvergütung 2585,50 332, ,07 monatliche Vergleichsvergütung: 2575, ,54 größer als 2531,10 (110% der Basisstufe der EG 7 aus Anlage 2) Entgelt in Höhe von 110% = 2531,10 Besitzstandszulage = 2575, ,10 = 44, 44 EUR 44, 44 EUR als statische dauerhafte Besitzstandszulage


Herunterladen ppt "Vortrag Fachgruppe Personalwesen 20.03.2007 Einführung in die Novellierung der AVR Diakonisches Werk der EKD."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen