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Verläßlichkeit von offenen Computersystemen 2. Vorlesung 2-stündige Vorlesung im WS 2005/2006 Nr 187.150 anrechenbar für Datenschutz und Datensicherheit.

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1 Verläßlichkeit von offenen Computersystemen 2. Vorlesung 2-stündige Vorlesung im WS 2005/2006 Nr anrechenbar für Datenschutz und Datensicherheit Vortragender: Peter Fleissner, o.Univ.-Prof. DI. Dr.-techn. 2-stündige Vorlesung im WS 2005/2006 Nr anrechenbar für Datenschutz und Datensicherheit Vortragender: Peter Fleissner, o.Univ.-Prof. DI. Dr.-techn.

2 die drei nächsten Termine Montag, , 18:00 -19:30 EI 8 Montag, , 18:00 -19:30 EI 8 Montag, , 18:00 -19:30 EI 10 !!! (für die weiteren siehe TUWIS bzw. weblog) Montag, , 18:00 -19:30 EI 8 Montag, , 18:00 -19:30 EI 8 Montag, , 18:00 -19:30 EI 10 !!! (für die weiteren siehe TUWIS bzw. weblog)

3 Organisatorisches zur LVA Auf unserem Server gibt es ein weblog mit allen organisatorischen Ankündigungen unter Skripten und Präsentationen zur Vorlesung können von dort heruntergeladen werden. Auf dieser website können zu ausgewählten Themen Diskussionen geführt und Anfragen an den Vortragenden gestellt werden Auf unserem Server gibt es ein weblog mit allen organisatorischen Ankündigungen unter Skripten und Präsentationen zur Vorlesung können von dort heruntergeladen werden. Auf dieser website können zu ausgewählten Themen Diskussionen geführt und Anfragen an den Vortragenden gestellt werden

4 Hinweis: Verleihung der österreichischen Big Brother Awards Zeit: 25. Oktober 2005, 21 Uhr Ort: Theater im Rabenhof, 1030 Wien, Rabengasse 3 Regie: Hubsi Kramer Details siehe Zeit: 25. Oktober 2005, 21 Uhr Ort: Theater im Rabenhof, 1030 Wien, Rabengasse 3 Regie: Hubsi Kramer Details siehe

5 Und los gehts....

6 ...mit einer Standortbestimmung Wo befinden wir uns? Wo gehen wir hin? Was ist das Problem? Was sollen wir tun? Wo befinden wir uns? Wo gehen wir hin? Was ist das Problem? Was sollen wir tun?

7 Wo befinden wir uns? Wenn wir diese Frage beantworten wollen, müssen wir vorher wissen, was sie bedeutet Wo ist offensichtlich nicht räumlich gemeint (physikalisch), diese Antwort wäre leicht zu geben Die Frage zielt darauf ab, wie der Entwicklungsstand unserer Gesellschaft beschaffen ist Sie verweist auf einen möglichen dynamischen Prozess – Gesellschaft wird als veränderlich angesehen, in quantitativer und qualitativer Hinsicht Welche Massstäbe haben wir zur Messung des Entwicklungsstandes zur Verfügung? Wenn wir diese Frage beantworten wollen, müssen wir vorher wissen, was sie bedeutet Wo ist offensichtlich nicht räumlich gemeint (physikalisch), diese Antwort wäre leicht zu geben Die Frage zielt darauf ab, wie der Entwicklungsstand unserer Gesellschaft beschaffen ist Sie verweist auf einen möglichen dynamischen Prozess – Gesellschaft wird als veränderlich angesehen, in quantitativer und qualitativer Hinsicht Welche Massstäbe haben wir zur Messung des Entwicklungsstandes zur Verfügung?

8 Welche Maßstäbe zur Messung des Entwicklungsstandes? Wenn wir die Frage nach den Maßstäben beantworten wollen, müssen wir vorher wissen, was sie bedeutet Die Frage impliziert die Vergleichbarkeit zwischen einem idealtypischen Konstrukt und dem, was wir als Realität sehen Die Maßstäbe dürfen nicht zu spezifisch, sondern müssen auf relativ allgemeinem Niveau sein Die Maßstäbe beinhalten eine Orientierung (höher, niedriger) im Gegensatz zur bloßen Richtung Die Maßstäbe haben evolutionären Charakter Wenn wir die Frage nach den Maßstäben beantworten wollen, müssen wir vorher wissen, was sie bedeutet Die Frage impliziert die Vergleichbarkeit zwischen einem idealtypischen Konstrukt und dem, was wir als Realität sehen Die Maßstäbe dürfen nicht zu spezifisch, sondern müssen auf relativ allgemeinem Niveau sein Die Maßstäbe beinhalten eine Orientierung (höher, niedriger) im Gegensatz zur bloßen Richtung Die Maßstäbe haben evolutionären Charakter

9 Zwei Massstäbe Der Grad der Effektivierung (Verkünstlichung) und das Niveau der Humanisierung (Vermenschlichung) der jeweiligen Gesellschaft Der Grad der Effektivierung (Verkünstlichung) und das Niveau der Humanisierung (Vermenschlichung) der jeweiligen Gesellschaft

10 Effektivierung (1 aus 2) Steigerung der Virtuosität der Menschen im Umgang mit (erster und zweiter) Natur Entwicklung der Produktivkräfte der Menschen Naturstoff wird in Humanstoff umgewandelt, der für die Menschen nützlich ist -> Transformation der vorgefundenen Natur nach menschlichen Bedürfnissen Vorhandene Güter und Dienste werden mit immer weniger direktem Arbeitsaufwand erzeugt Innovationen weiten den Möglichkeitsraum menschlicher Produktion und Konsumtion aus o Prozessinnovationen o Produktinnovationen Steigerung der Virtuosität der Menschen im Umgang mit (erster und zweiter) Natur Entwicklung der Produktivkräfte der Menschen Naturstoff wird in Humanstoff umgewandelt, der für die Menschen nützlich ist -> Transformation der vorgefundenen Natur nach menschlichen Bedürfnissen Vorhandene Güter und Dienste werden mit immer weniger direktem Arbeitsaufwand erzeugt Innovationen weiten den Möglichkeitsraum menschlicher Produktion und Konsumtion aus o Prozessinnovationen o Produktinnovationen

11 Effektivierung (2 aus 2) Wachstum der Produktivität der Arbeit durch o kumulative Übertragung menschlicher Arbeitsfunktionen auf die Maschinerie und o institutionelle und organisatorische Veränderungen Folge: Veränderungen der Arbeitsweise und Lebensweise der Menschen Naturwissenschaft und Technik unterstützen den Prozess der Effektivierung, aber auch institutionelle Innovationen Wachstum der Produktivität der Arbeit durch o kumulative Übertragung menschlicher Arbeitsfunktionen auf die Maschinerie und o institutionelle und organisatorische Veränderungen Folge: Veränderungen der Arbeitsweise und Lebensweise der Menschen Naturwissenschaft und Technik unterstützen den Prozess der Effektivierung, aber auch institutionelle Innovationen

12 Humanisierung (1 aus 2) Herausbildung des allseitig entwickelten Individuums in Frieden und Freiheit durch wechselseitige Hilfe auf gesellschaftlicher Grundlage Dimensionen der Humanisierung: o Teilhabe an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen o Menschen- und Bürgerrechte o Frieden o Demokratie o Gerechtigkeit o Freiheit o Menschenwürdiges Leben Herausbildung des allseitig entwickelten Individuums in Frieden und Freiheit durch wechselseitige Hilfe auf gesellschaftlicher Grundlage Dimensionen der Humanisierung: o Teilhabe an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen o Menschen- und Bürgerrechte o Frieden o Demokratie o Gerechtigkeit o Freiheit o Menschenwürdiges Leben

13 Humanisierung (2 aus 2) Notwendigkeit der Herausbildung der ganzen Menschheit als einem handlungsfähigen Subjekt der Geschichte, letztlich durch bewußte und demokratisch-partizipative Gestaltung der einzelnen Gesellschaften vor dem Hintergrund einer intakten Biosphäre Notwendigkeit der Sicherung des Erreichten durch Festschreibung in sanktionsfähigen Normen Notwendigkeit der Entwicklung von nachhaltigen Formen menschlichen Zusammenlebens (insbesondere unter den Bedingungen zunehmender Globalisierung und wachsender Migration) Notwendigkeit der Herausbildung der ganzen Menschheit als einem handlungsfähigen Subjekt der Geschichte, letztlich durch bewußte und demokratisch-partizipative Gestaltung der einzelnen Gesellschaften vor dem Hintergrund einer intakten Biosphäre Notwendigkeit der Sicherung des Erreichten durch Festschreibung in sanktionsfähigen Normen Notwendigkeit der Entwicklung von nachhaltigen Formen menschlichen Zusammenlebens (insbesondere unter den Bedingungen zunehmender Globalisierung und wachsender Migration)

14 Stufen der Effektivierung Methodische Vorgangsweise Analyse: Durch Abstraktion (Weglassen) der unwesentlichen Charakteristika Absteigen vom unmittelbar Vorgefundenen zum (für die Fragestellung) Wesentlichen… … und wieder zurück Synthese: Aufsteigen vom Abstrakten zum Konkreten durch Anreicherung des Begriffs, der untersucht wird Motivation Gewinnen von Einsichten, Verbesserung des Verständnisses Methodische Vorgangsweise Analyse: Durch Abstraktion (Weglassen) der unwesentlichen Charakteristika Absteigen vom unmittelbar Vorgefundenen zum (für die Fragestellung) Wesentlichen… … und wieder zurück Synthese: Aufsteigen vom Abstrakten zum Konkreten durch Anreicherung des Begriffs, der untersucht wird Motivation Gewinnen von Einsichten, Verbesserung des Verständnisses

15 Empirischer Ausgangspunkt: der arbeitende Mensch Methodischer Ausgangspunkt: Analyse und Synthese

16 Abstraktion von allen oberflächlichen Merkmalen, bis das Wesentliche übrigbleibt…

17 Ist das Wesentliche gefunden, wird schrittweise das Konkrete synthetisiert

18 …und dabei der Begriffinhalt verständig rekonstruiert

19 Befund: Mensch ist ein werkzeugerzeugendes und - verwendendes Wesen… …das im Lauf der Geschichte das Werkzeug und damit sich selbst verändert

20 Einige Stufen der Effektivierung Werkzeuggebrauch Mechanisierung Informatisierung o Automatisierung o Vernetzung Anmerkung: Dies ist nur ein Effektivierungsstrang unter mehreren, wie z.B. Feuergebrauch, Anwendung von Biotechnologie, Chemisierung, Elektrifizierung Werkzeuggebrauch Mechanisierung Informatisierung o Automatisierung o Vernetzung Anmerkung: Dies ist nur ein Effektivierungsstrang unter mehreren, wie z.B. Feuergebrauch, Anwendung von Biotechnologie, Chemisierung, Elektrifizierung

21 Werkzeuggebrauch Charakteristik: Mensch führt das Werkzeug und bringt die Energie auf, die seine Anwendung erfordert. Seine Fähigkeiten werden erweitert und verstärkt, sein Wirkungsfeld wird erweitert (sehr früh durch Tiere und Wasserkraft ersetzt) (Anmerkung: Der Mensch ist charakterisierbar als werkzeugherstellendes Wesen) Charakteristik: Mensch führt das Werkzeug und bringt die Energie auf, die seine Anwendung erfordert. Seine Fähigkeiten werden erweitert und verstärkt, sein Wirkungsfeld wird erweitert (sehr früh durch Tiere und Wasserkraft ersetzt) (Anmerkung: Der Mensch ist charakterisierbar als werkzeugherstellendes Wesen) Beispiele für Werkzeuge: Faustkeil, Speer, Nähnadel, Hammer, Zange Zum Werkzeuggebrauch gehört auch das Werkstück

22 Werkzeuggebrauch Abstraktion, dargestellt als Blockschaltbild: MenschWerkzeugArbeitsgegenstand

23 Mechanisierung Zentrale technologische Struktur ist die Arbeitsmaschine (oder Werkzeugmaschine) übernimmt Arbeitsfunktionen des Menschen und überträgt sie auf die Maschine (Energieaufbringung, Werkzeugführung und Werkstückplazierung, geistige Leistungen) Effekte o Steigerung der Arbeitsproduktivität o Verbesserung der Arbeitssicherheit o Präzision und Einheitlichkeit erhöht o Qualitätssteigerung o Massenproduktion o Abbau körperlicher Arbeit, neue Stressformen o Neue Anforderungen an Qualifikation/Ausbildung Zentrale technologische Struktur ist die Arbeitsmaschine (oder Werkzeugmaschine) übernimmt Arbeitsfunktionen des Menschen und überträgt sie auf die Maschine (Energieaufbringung, Werkzeugführung und Werkstückplazierung, geistige Leistungen) Effekte o Steigerung der Arbeitsproduktivität o Verbesserung der Arbeitssicherheit o Präzision und Einheitlichkeit erhöht o Qualitätssteigerung o Massenproduktion o Abbau körperlicher Arbeit, neue Stressformen o Neue Anforderungen an Qualifikation/Ausbildung

24 Mechanisierung 1 Abstraktion, dargestellt als Blockschaltbild: Verwandlung des Werkzeugs in die Werkzeugmaschine Abstraktion, dargestellt als Blockschaltbild: Verwandlung des Werkzeugs in die Werkzeugmaschine MenschWerkzeugArbeitsgegenstandMensch Werkzeug- maschine Arbeitsgegenstand Antriebsmaschine Transmissions- mechanismus Werkzeug Werkzeugmaschine

25 Mechanisierung 2 Menschen treten aus dem unmittelbaren Produktionsprozess heraus Überwachende und planende Tätigkeiten nehmen zu Beginn der industriellen Revolution Menschen treten aus dem unmittelbaren Produktionsprozess heraus Überwachende und planende Tätigkeiten nehmen zu Beginn der industriellen Revolution Antriebsmaschine Transmissions- mechanismus Werkzeug Werkzeugmaschine

26 Informationsverarbeitende Maschinerie 1 Neuer Maschinentyp erlaubt weitere Übertragung menschlicher Arbeitsfunktionen auf die Maschinerie, und zwar Tätigkeiten o des Wahrnehmens (Sensorik) o des selektiven Entscheidens (Informationsverarbeitung) und o der Vergegenständlichung von Entscheidungen (Aktorik) Neuer Maschinentyp erlaubt weitere Übertragung menschlicher Arbeitsfunktionen auf die Maschinerie, und zwar Tätigkeiten o des Wahrnehmens (Sensorik) o des selektiven Entscheidens (Informationsverarbeitung) und o der Vergegenständlichung von Entscheidungen (Aktorik) Sensor Informations- verarbeitung Aktor Informationsverarbeitende Maschinerie

27 Informationsverarbeitende Maschinerie 2 ermöglicht zwei neuartige Effektivierungsformen a) Automatisierung der materiellen Produktion b) Vernetzung der Menschen und Maschinen im globalen Maßstab -> technische Basis für digitale Medien Beispiele: Internet, Mobilkommunikation ermöglicht zwei neuartige Effektivierungsformen a) Automatisierung der materiellen Produktion b) Vernetzung der Menschen und Maschinen im globalen Maßstab -> technische Basis für digitale Medien Beispiele: Internet, Mobilkommunikation Sensor Informations- verarbeitung Aktor Informationsverarbeitende Maschinerie

28 Automat a) Automatisierung 1 Automat = Werkzeugmaschine plus informationsverarbeitende Maschinerie Beginn der wissenschaftlich-technischen Revolution Automat = Werkzeugmaschine plus informationsverarbeitende Maschinerie Beginn der wissenschaftlich-technischen Revolution Sensor Informations- verarbeitung Aktor Informationsverarbeitende Maschinerie Antriebsmaschine Transmissions- mechanismus Werkzeug Werkzeugmaschine

29 a) Automatisierung 2 Produktion kommt (fast) ohne Menschen aus, aber: Arbeitslosigkeit Geringerer spezifischer Energieverbrauch, aber: Reboundeffekt Produktion ist immer weniger an Parameter des menschliche Lebensraums gebunden, daher: Miniaturisierung Beschleunigung Der Reichtum der menschlichen Gesellschaft wächst im Durchschnitt, aber: Die Verteilung der Vermögen und der Einkommen ist ungleich Produktion kommt (fast) ohne Menschen aus, aber: Arbeitslosigkeit Geringerer spezifischer Energieverbrauch, aber: Reboundeffekt Produktion ist immer weniger an Parameter des menschliche Lebensraums gebunden, daher: Miniaturisierung Beschleunigung Der Reichtum der menschlichen Gesellschaft wächst im Durchschnitt, aber: Die Verteilung der Vermögen und der Einkommen ist ungleich

30 b) Vernetzung Neue Anwendungen durch Teilintegration mit traditionellen Medien (Internettelefonie, iPod, Video on demand etc) Drastische Reduktion der Kommunikations, Informations- und Organisationskosten (aller Formen von Transaktionskosten) Synergieeffekte durch weltweite Nutzung lokalen Wissens Drastische Reduktion der Kommunikations, Informations- und Organisationskosten (aller Formen von Transaktionskosten) Synergieeffekte durch weltweite Nutzung lokalen Wissens

31 Die Zukunft der Effektivierung? Life Sciences (Medizin, Gentechnologie, Biotechnologie) Die ganze spanabhebende und verformende Technologie kann neu gestaltet werden, indem an Stelle der von aussen kommenden mechanischen oder chemischen Bearbeitung der Arbeitsgegenstand komplex genug wird, um sich selbst gestalten zu können (Automorphie) Materialtechnologien (Nanomaschinen, fabricator) Energie- und Umwelttechnologien Die evolutionäre Maschinerie zeichnet sich ab Life Sciences (Medizin, Gentechnologie, Biotechnologie) Die ganze spanabhebende und verformende Technologie kann neu gestaltet werden, indem an Stelle der von aussen kommenden mechanischen oder chemischen Bearbeitung der Arbeitsgegenstand komplex genug wird, um sich selbst gestalten zu können (Automorphie) Materialtechnologien (Nanomaschinen, fabricator) Energie- und Umwelttechnologien Die evolutionäre Maschinerie zeichnet sich ab

32 Stufen der Humanisierung im europäischen Rückblick

33 Stufen der Humanisierung im europäischen Rückblick 1 Methodische Grundlage: Wer kann sich das Mehrprodukt der Gesellschaft aneignen und auf welcher technischen und politischen Basis? Mehrprodukt: jenes Produkt gesellschaftlicher Arbeit, das nicht zur einfachen Reproduktion der Gesellschaft dient Reproduktion: Ersatz verbrauchter Güter auf gleichem Niveau wie vorher Aneignung von gesellschaftlichem Reichtum in Form von Gütern, Diensten, Geld- oder Sachleistungen Methodische Grundlage: Wer kann sich das Mehrprodukt der Gesellschaft aneignen und auf welcher technischen und politischen Basis? Mehrprodukt: jenes Produkt gesellschaftlicher Arbeit, das nicht zur einfachen Reproduktion der Gesellschaft dient Reproduktion: Ersatz verbrauchter Güter auf gleichem Niveau wie vorher Aneignung von gesellschaftlichem Reichtum in Form von Gütern, Diensten, Geld- oder Sachleistungen

34 Stufen der Humanisierung im europäischen Rückblick 2 Urgesellschaft o Gemeinsame Aneignung, wenn überhaupt ein Mehrprodukt vorhanden war Sklavenhaltergesellschaften o Sklaven als sprechendes Werkzeug, eigentumslos Feudalismus o Leibeigene an Boden gebunden, Zehent, Fronarbeit Sozialismus o Partei und Staat verwalten Mehrprodukt Kapitalismus o Doppelt freie Arbeiter, Löhne, Gewinne, Kommodifizierung aller Lebensbereiche, Globalisierung Urgesellschaft o Gemeinsame Aneignung, wenn überhaupt ein Mehrprodukt vorhanden war Sklavenhaltergesellschaften o Sklaven als sprechendes Werkzeug, eigentumslos Feudalismus o Leibeigene an Boden gebunden, Zehent, Fronarbeit Sozialismus o Partei und Staat verwalten Mehrprodukt Kapitalismus o Doppelt freie Arbeiter, Löhne, Gewinne, Kommodifizierung aller Lebensbereiche, Globalisierung

35 Effektivierung versus Humanisierung Kapitalismus: Effektivierung auf Kosten von Humanisierung o Mangelnde Humanisierung führt zu verlangsamter Effektivierung Sozialismus: Humanisierung ohne Effektivierung o Mangelnde Effektivierung zerstört Humanisierungsmöglichkeiten Gesucht: Eine Gesellschaft, in der Effektivierung zugunsten von Humanisierung betrieben wird Kapitalismus: Effektivierung auf Kosten von Humanisierung o Mangelnde Humanisierung führt zu verlangsamter Effektivierung Sozialismus: Humanisierung ohne Effektivierung o Mangelnde Effektivierung zerstört Humanisierungsmöglichkeiten Gesucht: Eine Gesellschaft, in der Effektivierung zugunsten von Humanisierung betrieben wird

36 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! meine und nochmals die website: Danke für Ihre Aufmerksamkeit! meine und nochmals die website:


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