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Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe Tätigkeitsbeispiel aus der Praxis – Flüssigkeit Gefährdung durch Brand und Explosion.

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Präsentation zum Thema: "Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe Tätigkeitsbeispiel aus der Praxis – Flüssigkeit Gefährdung durch Brand und Explosion."—  Präsentation transkript:

1 Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe Tätigkeitsbeispiel aus der Praxis – Flüssigkeit Gefährdung durch Brand und Explosion

2 Tätigkeitsbeispiel – Reinigung von Druckwalzen Für die Reinigung werden ca. 1,5 L Reinigungsmittel benötigt und die Tätigkeitsdauer beträgt ca. 25 Minuten. Auszüge aus dem SDB!

3 R1, R2, R3, R4, R17, R19 R5, R6, R7, R8, R9, R11, R12, R14, R15, R16, R18, R30, R44 R10 Kein R-Satz Brennbare Gefahrstoffe Flüssigkeiten Gefährlichkeits- gruppe Feststoffe pc-A massiver Feststoff ohne R-Satz und ohne Angaben zur Staubexplosionsfähigkeit pc-B kleinteiliger Feststoff ohne R-Satz und ohne Angaben zur Staubexplosionsfähigkeit pc-C Feststoff mit Angaben zur mögliche Bildung explosionsfähiger Staub- Luft-Gemische im Sicherheitsdatenblatt pc-D Explizite Angaben zur Explosionsgefährlichkeit GEFÄHRLICHKEITSTEIGTGEFÄHRLICHKEITSTEIGT Wählen Sie die Gefährlichkeitsgruppe – Brand & Explosion Der R-Satz der zur höchsten Gefährlichkeitsgruppe führt ist entscheidend!

4 Ermitteln Sie die Mengengruppe gering mittel hoch Verwendete Menge während der Tätigkeit. g / mlt / m³ kg / l

5 Ermitteln Sie die Freisetzungsgruppe für Flüssigkeiten > 150°C 50 – 150 °C < 50 °C < 0,5 kPa 0, kPa > 25 kPa niedrig: mittel: hoch: Siedepunkt Dampfdruck

6 Ermitteln Sie die Lüftungsgruppe Lüftungsbedingungen, die bei der Tätigkeit und aus Gesundheitsschutz vorliegen! Ungenügender Luftwechsel Allgemeine Lüftung Emissions- minderung Geschlossenes System Tätigkeiten in engen Räumen, Behältern oder Gruben Natürliche Lüftung entsprechend der Schutzleitfäden der Reihe 100 Technische Lüftung entsprechend der Schutzleitfäden der Reihe 200 Geschlossenes System entsprechend der Schutzleitfäden der Reihe 300 Schutzleitfaden 100 Schutzleitfaden 230 Schutzleitfaden 305

7 Leiten Sie die Maßnahmenstufe ab hoch gering hoch mittel gering hoch mittel gering hoch mittel gering hoch mittel gering unabhängig pc-D hoch mittel gering hoch mittel gering mittel hoch mittel gering niedrig pc-C mittel gering hoch mittel niedrig pc-B hoch mittel niedrig pc-A geschlossenes System Emissions- minderung Allgemeine Lüftung Ungenügender Luftwechsel Mengen- gruppe Freisetzungs- gruppe Gefährlich- keitsgruppe Lüftungsgruppe Reihe 100 Reihe 300 Beratung Reihe 200 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Beratung Reihe 300 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 200 Reihe 100 Beratung Reihe 300 Reihe 200Reihe 300 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 200Reihe 300 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 300 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 300 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 Reihe 200 Reihe 100 ! P R O T O T YP ! 07 12

8 Informieren Sie sich über die Maßnahmenempfehlungen Reihe 200 Technische Maßnahmen Schutzleitfäden 2XX Reihe 300 Geschlossenes System Schutzleitfäden 3XX Reihe 100 Grundmaßnahmen Schutzleitfäden 1XX Reihe 100 Grundmaßnahmen Schutzleitfäden 1XX + Allgemeine Brandschutz- maßnahmen + Allgemeine Brandschutz- maßnahmen + Erweiterte Brandschutz- maßnahmen Vorbeugender Explosionsschutz Spezielle Zündquellenvermeidung + Erweiterte Brandschutz- maßnahmen Vorbeugender Explosionsschutz Spezielle Zündquellenvermeidung + Hohe Brandschutz- maßnahmen Konstruktiver Explosionsschutz + Hohe Brandschutz- maßnahmen Konstruktiver Explosionsschutz

9 Schutzmaßnahmen der Reihe 100 Auszug! Es gibt zwei voneinander unabhängige Rettungswege. Die Fluchtweglänge beträgt maximal 35 m. Die Flucht- und Rettungswege sind gekennzeichnet. Türen in Notausgängen schlagen in Fluchtrichtung auf. In jedem Tätigkeitsbereich sind entsprechend der Brandklasse Feuerlöscher einfach zugänglich. Feuerarbeiten werden genehmigt & durch ein Freigabeverfahren geregelt. Es werden regelmäßig Fehlerstromprüfungen aller elektrischen Geräte gemäß BGV A3 durchgeführt. Es werden regelmäßig Unterweisungen und Brandschutzübungen durchgeführt. In Tätigkeitsbereichen mit Gefahrstoffen besteht Rauch- und Feuerverbot. IMMER ANWENDEN!

10 P006 s. ASR A1.3 Schutzmaßnahmen der Reihe 200 Auszug! Emissionsmindernde Maßnahmen … Objektabsaugung + Erhöhter Brandschutz … Verkürzung der Fluchtwege, geeignete Branderkennung u. -bekämpfung (technisch/organisatorisch), Brandschutztechnisch bauliche Trennung … + Vorbeugender Explosionsschutz … Zutritt nur für speziell Unterwiesene, Explosionsgefährdungen sind dokumentiert, Explosionsschutzeinrichtungen werden regelmäßig gewartet, Abfüllbereich kennzeichnen … + Spezielle Zündquellenvermeidung … Elektrostatische Aufladungen vermeiden, Zoneneinteilung, Gerätewahl entsprechend der Zoneneinteilung … W021 s. ASR A1.3

11 Praxislösung zur Reinigung von Druckwalzen Nicht entzündliches Reinigungsmittel Hinsichtlich Brand- & Explosionsschutz Reihe 100 Reihe Objektabsaugung aus Gesundheitsschutz nicht erforderlich! Prüfung auf Substitution Siehe z. B. BG - Infoblatt

12 Wirksamkeitskontrolle Wirksamkeitsüberprüfung technischer Schutzmaßnahmen Messtechnische Überprüfung lüftungstechnischer oder technologischer Parameter, wenn erforderlich Sicht und Funktionskontrolle Einrichtungen für Stäube mindestens jährlich prüfen Herstellerangaben beachten Haben Sie die Maßnahmen der Reihe 100 beachtet?

13 Weitere Informationen erhalten Sie… Hier können Sie sich für den kostenlosen EMKG-Infobrief anmelden. Sie erhalten Informationen über die allerneuesten Entwicklungen zum EMKG. Dipl.-Ing. Annette Wilmes Gruppe 4.6 Gefahrstoffmanagement Dipl.-Ing. Iris Schweitzer-Karababa Gruppe 4.6 Gefahrstoffmanagement Foto: BAuA Foto: Wilmes


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