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Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Grundlagen Inklusiver Didaktik Materialien im Netz: www.schule-suedtirol.it/blikk www.schule-suedtirol.it/blikk www.schule-suedtirol.it/blikk.

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Präsentation zum Thema: "Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Grundlagen Inklusiver Didaktik Materialien im Netz: www.schule-suedtirol.it/blikk www.schule-suedtirol.it/blikk www.schule-suedtirol.it/blikk."—  Präsentation transkript:

1 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Grundlagen Inklusiver Didaktik Materialien im Netz:

2 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität : Mein Ist-Stand Schreiben Sie für Ihr Portfolio auf: 1. Mein Bildungsbegriff, mein Menschenbild: … 2. Mein Lernbegriff: … 3. Was bedeutet Lehren für mich: … 4. Welche Merkmale hat guter Unterricht für mich: … 5. Mit Hilfe welcher Methoden versuche ich guten Unterricht zu realisieren: …

3 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität : Methoden 1. EA, GA – gemeinsame Definition aushandeln 2. EA Ein-Satz-Definition, GA Vergleich 3. GA – Mindmap 4. EA, GA gemeinsame Merkmale präsentieren 5. EA, PA Vergleich und Kompetenztransfer

4 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Definition: Inklusion 1 Inklusiv denken bedeutet, bis an die Wurzeln unseres Denkens, unserer Gestaltung von Bildung und unserer Weltkonstruktion nach Elementen zu graben, die es uns ermöglichen zu einer Überwindung der defizitären Sichtweise von Menschen zu finden.[1] Inklusiv denken bedeutet, bis an die Wurzeln unseres Denkens, unserer Gestaltung von Bildung und unserer Weltkonstruktion nach Elementen zu graben, die es uns ermöglichen zu einer Überwindung der defizitären Sichtweise von Menschen zu finden.[1][1] [1] Dreher, Walther: Vom Menschen mit geistiger Behinderung zum Menschen mit besonderen Erziehungsbedürfnissen. Unveröffentlichtes Manuskript. Köln [1] Dreher, Walther: Vom Menschen mit geistiger Behinderung zum Menschen mit besonderen Erziehungsbedürfnissen. Unveröffentlichtes Manuskript. Köln [1]

5 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Definition: Inklusion 2 Inklusion ist ein niemals endender Prozess, bei dem Kinder und Erwachsene mit Behinderung die Chance bekommen, in vollem Umfang an allen Gemeinschaftsaktivitäten teilzunehmen, die auch nicht behinderten Menschen offen stehen.[1] Inklusion ist ein niemals endender Prozess, bei dem Kinder und Erwachsene mit Behinderung die Chance bekommen, in vollem Umfang an allen Gemeinschaftsaktivitäten teilzunehmen, die auch nicht behinderten Menschen offen stehen.[1][1] [1] UNESCO – beim UNO-Komitee Kinderrechte – 6. Oktober 1997 – Zentrum der Menschenrechte, Genf. [1] UNESCO – beim UNO-Komitee Kinderrechte – 6. Oktober 1997 – Zentrum der Menschenrechte, Genf. [1]

6 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Definition: Inklusion 3 Inklusion ist der absichtslose Dienst am Nächsten. Inklusion ist der absichtslose Dienst am Nächsten. Wir fühlen uns füreinander verantwortlich und erwarten keine Gegenleistung. Wir fühlen uns füreinander verantwortlich und erwarten keine Gegenleistung.

7 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusives Menschenbild Jeder Mensch wird in seinem So-Sein bedingungslos bejaht, wird in seinem So-Sein bedingungslos bejaht, ist Subjekt seines Lebens, ist Subjekt seines Lebens, ist eigenverantwortlicher, autonomer Gestalter seiner Entwicklung und Konstrukteur seiner Welt, ist eigenverantwortlicher, autonomer Gestalter seiner Entwicklung und Konstrukteur seiner Welt, ist ein freies Wesen. ist ein freies Wesen.

8 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusiver Unterricht Inklusiver Unterricht ist Unterricht für die heterogene Lerngruppe. Inklusiver Unterricht ist Unterricht für die heterogene Lerngruppe. Inklusiver Unterricht ist der bessere Unterricht für alle Lernenden. Inklusiver Unterricht ist der bessere Unterricht für alle Lernenden. Inklusiver Unterricht geht zurück auf die lernerzentrierten Methoden der Reformpädagogik – heute Subjektive Didaktik. Inklusiver Unterricht geht zurück auf die lernerzentrierten Methoden der Reformpädagogik – heute Subjektive Didaktik.

9 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Von der Objektiven zur Subjektiven Didaktik Stofforientierung Stofforientierung Der Lernende ist OBJEKT – er wird belehrt Der Lernende ist OBJEKT – er wird belehrt Fremd gesteuert Fremd gesteuert Passiv Passiv Hohe Kontrolle durch L. Hohe Kontrolle durch L. Lernen als Abbildung Lernen als Abbildung Vermittlung von Antworten Vermittlung von Antworten Lernerorientierung Lernerorientierung Die Lernende ist SUBJEKT – sie lernt Die Lernende ist SUBJEKT – sie lernt Eigenverantwortlich Eigenverantwortlich Aktiv Aktiv Selbstkontrolle Selbstkontrolle Lernen als Konstruktion Lernen als Konstruktion Anregung von Fragen Anregung von Fragen

10 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Edmund Kösel: Subjektive Didaktik

11 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 1 dw-online "Die Kunst des Lehrens hat wenig mit der Übertragung von Wissen zu tun, ihr grundlegendes Ziel muss darin bestehen, die Kunst des Lernens auszubilden." "Die Kunst des Lehrens hat wenig mit der Übertragung von Wissen zu tun, ihr grundlegendes Ziel muss darin bestehen, die Kunst des Lernens auszubilden." (v. Glasersfeld)

12 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 2 "Perspektivität und Beobachtungsrelativität lösen erkenntnistheoretisch Begriffe wie Wahrheit und Objektivität ab. Eine solche `Umstellung` legt eine Didaktik der Perspektivverschränkung nahe." "Perspektivität und Beobachtungsrelativität lösen erkenntnistheoretisch Begriffe wie Wahrheit und Objektivität ab. Eine solche `Umstellung` legt eine Didaktik der Perspektivverschränkung nahe." Horst Siebert: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Neuwied 2000 (3. A.), S Horst Siebert: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Neuwied 2000 (3. A.), S. 122.

13 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 3 "Die Anerkennung unseres Irrens garantiert unsere Lernfähigkeit; wer sich im Besitz endgültiger Wahrheiten wähnt, ist lernunfähig. Das Konzept des `Irrtumslernens` ist eine Chance, die Gefahr lebensgefährlicher und irreversibler Entscheidungen zu reduzieren. Wenn die Konstruktivisten feststellen, dass uns die Welt letztlich `kognitiv unzugänglich` bleibt, dann müssen wir mit dieser `Ignoranz` intelligent und verantwortlich umgehen. "Die Anerkennung unseres Irrens garantiert unsere Lernfähigkeit; wer sich im Besitz endgültiger Wahrheiten wähnt, ist lernunfähig. Das Konzept des `Irrtumslernens` ist eine Chance, die Gefahr lebensgefährlicher und irreversibler Entscheidungen zu reduzieren. Wenn die Konstruktivisten feststellen, dass uns die Welt letztlich `kognitiv unzugänglich` bleibt, dann müssen wir mit dieser `Ignoranz` intelligent und verantwortlich umgehen. Horst Siebert: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Neuwied 2000 (3. A.), S Horst Siebert: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Didaktik aus konstruktivistischer Sicht. Neuwied 2000 (3. A.), S. 105.

14 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 4 "Teilnehmerorientierte Lehre heißt konstruktivistisch gesehen auch: Die unterschiedlichen Wirklichkeitskonstruktionen der Anwesenden wahrzunehmen, zur Sprache bringen, ernst nehmen, Differenzen der Weltbilder `aushalten` und bewusst machen, anerkennen, dass für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unterschiedliche Lösungen `viabel` sein können, auf verbindliche Antworten für alle verzichten, Vielfalt zulassen... ebd.

15 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 5 "Lernen an Erfahrungen ist ein wichtiger didaktischer Anknüpfungspunkt. Andererseits erschöpft sich der Lernprozess nicht im Erfahrungsaustausch. In Bildungsurlaubsseminaren haben die Teilnehmer/innen oft den Eindruck, dass der Erfahrungsansatz überstrapaziert wird (Frage eines Teilnehmers: `Sollen wir hier nur selber was erzählen, oder hören wir auch mal was Neues?`)" Horst Siebert ebd. "Lernen an Erfahrungen ist ein wichtiger didaktischer Anknüpfungspunkt. Andererseits erschöpft sich der Lernprozess nicht im Erfahrungsaustausch. In Bildungsurlaubsseminaren haben die Teilnehmer/innen oft den Eindruck, dass der Erfahrungsansatz überstrapaziert wird (Frage eines Teilnehmers: `Sollen wir hier nur selber was erzählen, oder hören wir auch mal was Neues?`)" Horst Siebert ebd.

16 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 6 Es scheint die Frage berechtigt, ob Kinder und Erwachsene - vom Kindergarten bis zur Altenbildung – nicht kognitiv eher unter- als überfordert werden. Jedenfalls ist eine (dosierte) Überforderung pädagogisch wirkungsvoller als eine permanente Unterforderung. Es scheint die Frage berechtigt, ob Kinder und Erwachsene - vom Kindergarten bis zur Altenbildung – nicht kognitiv eher unter- als überfordert werden. Jedenfalls ist eine (dosierte) Überforderung pädagogisch wirkungsvoller als eine permanente Unterforderung.

17 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 7 Dieter Lenzen stellt – mit Blick auf den systemisch– konstruktivistischen Ansatz - die These auf: "Die Annahme, Wissen müsse im Unterricht 'vereinfacht' werden, es sei anzupassen an kindgemäße Möglichkeiten, es sei didaktisch zu reduzieren, ist falsch. Es ist sehr wahrscheinlich, dass gerade ein in seiner Komplexität nicht reduziertes Wissen die beste Grundlage für eine neuronale Ausdifferenzierung liefert. Das gilt auch dann, wenn dieses System am Ende nicht genau das gelernt hat, was die Lehrenden und der Unterricht intendieren." (Lenzen 1999) Dieter Lenzen stellt – mit Blick auf den systemisch– konstruktivistischen Ansatz - die These auf: "Die Annahme, Wissen müsse im Unterricht 'vereinfacht' werden, es sei anzupassen an kindgemäße Möglichkeiten, es sei didaktisch zu reduzieren, ist falsch. Es ist sehr wahrscheinlich, dass gerade ein in seiner Komplexität nicht reduziertes Wissen die beste Grundlage für eine neuronale Ausdifferenzierung liefert. Das gilt auch dann, wenn dieses System am Ende nicht genau das gelernt hat, was die Lehrenden und der Unterricht intendieren." (Lenzen 1999)

18 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Subjektive Didaktik 8 Erwachsene wollen in der Erwachsenenbildung nicht nur kommunizieren, interagieren, reflektieren, sie wollen auch Relevantes, Interessantes, Neues hören und lernen. (...) Auch als Zuhörer sind sie keinesfalls bloße "Rezipienten" und "Empfänger", sondern sie nehmen eine prüfende, kritische Haltung gegenüber dem Wissensangebot ein. Diese Prüfung bezieht sich weniger auf die "Richtigkeit" als auf die Anschlussfähigkeit, die Viabilität, die momentane Verträglichkeit. Erwachsene wollen in der Erwachsenenbildung nicht nur kommunizieren, interagieren, reflektieren, sie wollen auch Relevantes, Interessantes, Neues hören und lernen. (...) Auch als Zuhörer sind sie keinesfalls bloße "Rezipienten" und "Empfänger", sondern sie nehmen eine prüfende, kritische Haltung gegenüber dem Wissensangebot ein. Diese Prüfung bezieht sich weniger auf die "Richtigkeit" als auf die Anschlussfähigkeit, die Viabilität, die momentane Verträglichkeit.

19 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusiver Bildungsbegriff Bildung zielt auf Mündigkeit, Selbstständigkeit, Urteils- und Entscheidungsfreiheit, Verantwortung, eigenes Fürwahrhalten und Haltung als selbst vollzogene Einsicht. Sie zielt nicht auf angepasstes Verhalten und angelerntes Wissen von Informationsdaten. Bildung zielt auf Mündigkeit, Selbstständigkeit, Urteils- und Entscheidungsfreiheit, Verantwortung, eigenes Fürwahrhalten und Haltung als selbst vollzogene Einsicht. Sie zielt nicht auf angepasstes Verhalten und angelerntes Wissen von Informationsdaten.

20 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusiver Lernbegriff Behaviorismus Behaviorismus Kognitivismus Kognitivismus Konstruktivismus Konstruktivismus

21 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lehren im Sinne des Konstruktivismus Lehren im konstruktivistischen Sinn bedeutet mehr als Wissensvermittlung und Moderation von Diskussionen. Lehren im konstruktivistischen Sinn bedeutet mehr als Wissensvermittlung und Moderation von Diskussionen. Lehren bedeutet die Gestaltung von anregenden Lernumgebungen. Lehren bedeutet die Gestaltung von anregenden Lernumgebungen.

22 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lehren im Sinne des Konstruktivismus Es bedeutet den Wechsel der Beobachterperspektive, das Bereitstellen von Lernmaterialien für unterschiedliche Lernkanäle. Es bedeutet den Wechsel der Beobachterperspektive, das Bereitstellen von Lernmaterialien für unterschiedliche Lernkanäle. Es bedeutet das Schaffen von sozialen Situationen, in denen von- und miteinander gelernt werden kann. Es bedeutet das Schaffen von sozialen Situationen, in denen von- und miteinander gelernt werden kann.

23 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lehren im Sinne des Konstruktivismus Lehren ist auch Beobachtung zweiter Ordnung – d. h. zu beobachten, wie Lernende ihre Wirklichkeit konstruieren, wie sie ihre Lerninhalte definieren. Lehren ist auch Beobachtung zweiter Ordnung – d. h. zu beobachten, wie Lernende ihre Wirklichkeit konstruieren, wie sie ihre Lerninhalte definieren. Lehren bedeutet ferner die Fokussierung von Aufmerksamkeit auf Vergessenes, Vernachlässigtes. Lehren bedeutet ferner die Fokussierung von Aufmerksamkeit auf Vergessenes, Vernachlässigtes. Lehrende können aber motivieren und begeistern durch die Art und Weise, wie sie ein Thema verkörpern. Lehrende können aber motivieren und begeistern durch die Art und Weise, wie sie ein Thema verkörpern.

24 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität: Leistungsbegriff Halten Sie für Ihr Portfolio fest: Was bedeutet für Sie persönlich Leistung? Wann haben Sie etwas geleistet? Vergleichen Sie Ihren Leistungsbegriff mit dem Ihres Nachbarn, Ihrer Nachbarin!

25 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusiver Leistungsbegriff Leistung ist für jeden Menschen etwas anderes (Leistungsnormen?) Leistung ist für jeden Menschen etwas anderes (Leistungsnormen?) Leistung zu bringen ist wichtig für unsere Persönlichkeit (Alle das Gleiche zur selben Zeit?) Leistung zu bringen ist wichtig für unsere Persönlichkeit (Alle das Gleiche zur selben Zeit?) Leistung hat mit Anstrengung zu tun (Alle das Gleiche zur selben Zeit?) Leistung hat mit Anstrengung zu tun (Alle das Gleiche zur selben Zeit?) Leistung macht zufrieden (Lebenssinn!) Leistung macht zufrieden (Lebenssinn!)

26 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusive Didaktik Eine konstruktivistische Didaktik[1] setzt Psychologiken, Sachlogiken und Verwendungslogiken in Beziehung. Sie betont einen kognitionstheoretischen Wissensbegriff, demzufolge Wissensnetze und Lerninhalte konstruktive Leistungen und nicht transportierbare Wissensbestände sind. [1] Vgl. Siebert, Horst: Pädagogischer Konstruktivismus. Neuwied 1999, S. 191f. Eine konstruktivistische Didaktik[1] setzt Psychologiken, Sachlogiken und Verwendungslogiken in Beziehung. Sie betont einen kognitionstheoretischen Wissensbegriff, demzufolge Wissensnetze und Lerninhalte konstruktive Leistungen und nicht transportierbare Wissensbestände sind. [1] Vgl. Siebert, Horst: Pädagogischer Konstruktivismus. Neuwied 1999, S. 191f.[1]

27 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusive Didaktik Die traditionelle Vermittlungsdidaktik wird durch eine Aneignungsdidaktik ersetzt. Die konstruktivistische Methodik fördert das selbst gesteuerte Lernen durch die Gestaltung anregender Lernumgebung und Lernsituationen. Die traditionelle Vermittlungsdidaktik wird durch eine Aneignungsdidaktik ersetzt. Die konstruktivistische Methodik fördert das selbst gesteuerte Lernen durch die Gestaltung anregender Lernumgebung und Lernsituationen. Didaktik - Mathetik Didaktik - Mathetik

28 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität : Treibhäuser der Zukunft oder Ideen machen Schule (Film) Notieren Sie für Ihr Portfolio: Was ist in diesen Schulen anders? Was ist in diesen Schulen anders? Welche Fragen tauchen auf? (Kärtchen) Welche Fragen tauchen auf? (Kärtchen)

29 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität : Reflexion des bisherigen Lernweges Notieren Sie für Ihr Portfolio Was merke ich mir heute über Inklusion ? Was merke ich mir heute über Inklusion ? Was merke ich mir über Inklusive Didaktik? Was merke ich mir über Inklusive Didaktik? Was über den inklusiven Bildungsbegriff? Was über den inklusiven Bildungsbegriff? Was über den inklusiven Leistungsbegriff? Was über den inklusiven Leistungsbegriff? Welche Merkmale haben Schulen für alle? Welche Merkmale haben Schulen für alle?

30 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Reformpädagogik Materialien: mpaedagogik/

31 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität 5: Ich und die Reformpädagogik WISSEN HALTUNGKÖNNEN Was weiß ich? Was weiß ich? Was kann ich? Was kann ich? Was halte ich von …? Was halte ich von …?

32 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Reformpädagogik Montessori: Freiarbeit Montessori: Freiarbeit Parkhurst: Assignment, Pensum Parkhurst: Assignment, Pensum Freinet: Ateliers Freinet: Ateliers Dewey: Projektarbeit Dewey: Projektarbeit

33 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität 5: Von der Didaktik zur Mathetik Beschreiben Sie, wie Sie unterrichtet haben, wenn Sie das Gefühl hatten, an diesem Tag besonders erfolgreich gelehrt zu haben! Beschreiben Sie, wie Sie unterrichtet haben, wenn Sie das Gefühl hatten, an diesem Tag besonders erfolgreich gelehrt zu haben! Beschreiben Sie die Lernsituation und die Lehrperson, bei der Sie am besten selbst gelernt haben! Beschreiben Sie die Lernsituation und die Lehrperson, bei der Sie am besten selbst gelernt haben!

34 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Merkmale: Erziehung zur Selbständigkeit durch Selbsttätigkeit in einem Konzept der Selbstbildung Erziehung zur Selbständigkeit durch Selbsttätigkeit in einem Konzept der Selbstbildung Entwicklungsmaterialien, Polarisation der Aufmerksamkeit Entwicklungsmaterialien, Polarisation der Aufmerksamkeit Wahrheiten selbst entdecken Wahrheiten selbst entdecken

35 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Freiarbeit bedeutet freie Wahl der Inhalte der Inhalte der Lernziele der Lernziele der Lernzeit der Lernzeit des Lernortes des Lernortes der Lernpartner/innen der Lernpartner/innen

36 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Freiheit in ihrer Begrenzung durch Lernmaterialien Lernmaterialien räumliche Gegebenheiten räumliche Gegebenheiten zeitliche Begrenzung durch Stundenplan zeitliche Begrenzung durch Stundenplan Pensum Pensum

37 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik für ältere Schüler/innen Gundula Meisterjahn-Knebel: Montessori-Pädagogik in der weiterführenden Schule. Der Erdkinderplan in der Praxis. Herder 2003

38 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Erdkinderplan Die Schulen wie sie heute sind, sind weder den Bedürfnissen des jungen Menschen noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst.Die Schulen wie sie heute sind, sind weder den Bedürfnissen des jungen Menschen noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst. Maria Montessori

39 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Erdkinderplan Förderung von Zukunftskompetenzen: Lerntechnische/lernmethodische Kompetenz Lerntechnische/lernmethodische Kompetenz Psycho-soziale (Human-) Kompetenz Psycho-soziale (Human-) Kompetenz Fremdsprachenkompetenz Fremdsprachenkompetenz Medienkompetenz Medienkompetenz Interkulturelle Kompetenz Interkulturelle Kompetenz Spezifische Fachkompetenz Spezifische Fachkompetenz

40 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Montessori-Pädagogik Erdkinderplan Zukunftskompetenzen nach Oskar NEGT (1999): Identitätskompetenz Identitätskompetenz Technologische Kompetenz Technologische Kompetenz Gerechtigkeitskompetenz Gerechtigkeitskompetenz Ökologische Kompetenz Ökologische Kompetenz Historische Kompetenz Historische Kompetenz Lebensbegleitendes Lernen Lebensbegleitendes Lernen

41 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Erdkinderplan: Methoden Freiarbeit Freiarbeit Projektlernen (Kognitionsprojekte, Sozialprojekte, Kreativprojekte) Projektlernen (Kognitionsprojekte, Sozialprojekte, Kreativprojekte) Planspiel Planspiel Schüler/innen-Firma Schüler/innen-Firma Schüler/innen-Praktikum Schüler/innen-Praktikum

42 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Phasen des Planspiels Spieleinführung und Gruppenbildung Spieleinführung und Gruppenbildung Informations- und Lesephase Informations- und Lesephase Meinungsbildung und Strategieplanung Meinungsbildung und Strategieplanung Interaktion zwischen den Gruppen Interaktion zwischen den Gruppen Vorbereitung der Konferenz Vorbereitung der Konferenz Durchführung der Konferenz Durchführung der Konferenz Spielauswertung Spielauswertung

43 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Planspiel einer (sozialen) Umweltsimulation, einer (sozialen) Umweltsimulation, einer Rollenspielkomponente und einer Rollenspielkomponente undRollenspielkomponente einer Regelspielkomponente. einer Regelspielkomponente.

44 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Einsatz Planspiele sind besonders geeignet zur Simulation konfliktreicher Situationen mit vielen Akteuren. Auf der Grundlage eines Szenarios übernimmt jeder Teilnehmer eine ihm zugewiesene Rolle. In diesen Rollen (s. Rollenspiel) versuchen sie, ihre spezifischen Interessen zu vertreten. Planspiele sind besonders geeignet zur Simulation konfliktreicher Situationen mit vielen Akteuren. Auf der Grundlage eines Szenarios übernimmt jeder Teilnehmer eine ihm zugewiesene Rolle. In diesen Rollen (s. Rollenspiel) versuchen sie, ihre spezifischen Interessen zu vertreten.Simulation konfliktreicherSzenariosRolle RollenspielSimulation konfliktreicherSzenariosRolle Rollenspiel Diese gemeinsam erarbeitete (Spiel-)Realität eignet sich besonders gut für die nachfolgende Aufarbeitung. Diese kann auf unterschiedlichsten Ebenen stattfinden. Diese gemeinsam erarbeitete (Spiel-)Realität eignet sich besonders gut für die nachfolgende Aufarbeitung. Diese kann auf unterschiedlichsten Ebenen stattfinden.

45 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Planspiel Eine wichtige Subkategorie der Planspiele sind die Unternehmensplanspiele, welche in immer stärkerem Maße eingesetzt werden, um Mitarbeiter, Auszubildende und Studierende in unternehmerischen Fragestellungen zu trainieren. Eine wichtige Subkategorie der Planspiele sind die Unternehmensplanspiele, welche in immer stärkerem Maße eingesetzt werden, um Mitarbeiter, Auszubildende und Studierende in unternehmerischen Fragestellungen zu trainieren. Unternehmensplanspiele Planspiele ermöglichen dabei den Mitspielern das Ausprobieren in unterschiedlichen Rollen ohne Schaden und sind eine bewährte Methode des Action Learning. Planspiele ermöglichen dabei den Mitspielern das Ausprobieren in unterschiedlichen Rollen ohne Schaden und sind eine bewährte Methode des Action Learning.Action LearningAction Learning

46 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Planspiel Planspiele fördern: Motivation Motivation Kooperation Kooperation Effektive Stoffvermittlung Effektive Stoffvermittlung Praktisches Methodentraining Praktisches Methodentraining Sozial-kommunikatives Lernen Sozial-kommunikatives Lernen Verantwortungsbereitschaft Verantwortungsbereitschaft Politisch-strategisches Lernen Politisch-strategisches Lernen

47 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Projektunterricht " ganzheitliche, integrative Lernform, der ein Höchstmaß an curricularer Offenheit zukommt und die den bestmöglichen Raum für Lernermitbestimmung und Schülerorientierung bei Themenfindung und Lernzielfestlegung, für Binnendifferenzierung und kooperatives Verhalten bereitstellt." (vgl. Legutke, Michael) " ganzheitliche, integrative Lernform, der ein Höchstmaß an curricularer Offenheit zukommt und die den bestmöglichen Raum für Lernermitbestimmung und Schülerorientierung bei Themenfindung und Lernzielfestlegung, für Binnendifferenzierung und kooperatives Verhalten bereitstellt." (vgl. Legutke, Michael)ganzheitlichecurricularerOffenheit SchülerorientierungganzheitlichecurricularerOffenheit Schülerorientierung

48 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Projektunterricht Projektunterricht zeichnet sich aus durch: Projektunterricht zeichnet sich aus durch: Handlungsorientierung, wobei körperliche und geistige Arbeit gefragt sind und möglichst alle Sinne angesprochen werden sollen (vgl. auch Handlungsorientierung) Handlungsorientierung, wobei körperliche und geistige Arbeit gefragt sind und möglichst alle Sinne angesprochen werden sollen (vgl. auch Handlungsorientierung) Handlungsorientierung Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Schüler wie bei freier Arbeit und Lernerautonomie Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Schüler wie bei freier Arbeit und Lernerautonomie Selbstorganisationfreier ArbeitLernerautonomie Selbstorganisationfreier ArbeitLernerautonomie Teamwork (kooperatives Lernen) Teamwork (kooperatives Lernen) Teamwork

49 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Merkmale Projektunterricht Situationsbezogenheit, praktische Erfahrung (Lebensweltbezug) Situationsbezogenheit, praktische Erfahrung (Lebensweltbezug) Interessensbezogenheit Interessensbezogenheit zielgerichtete Planung zielgerichtete Planung Geschwindigkeit und Vernetzung der Teilnehmer, Umformung der Klasse zum neuralen Netz Geschwindigkeit und Vernetzung der Teilnehmer, Umformung der Klasse zum neuralen Netz Interdisziplinarität (fächerübergreifende Projekte) Interdisziplinarität (fächerübergreifende Projekte) Interdisziplinarität Gesellschaftsrelevanz Gesellschaftsrelevanz Ganzheitlichkeit (Das Projekt wird als Ganzes gesehen, d. h. es wird nicht nur das Produkt bewertet, sondern der gesamte Arbeitsprozess) Ganzheitlichkeit (Das Projekt wird als Ganzes gesehen, d. h. es wird nicht nur das Produkt bewertet, sondern der gesamte Arbeitsprozess) Ganzheitlichkeit Produktorientierung Produktorientierung demokratische Unterrichtsführung demokratische Unterrichtsführung Miteinbeziehung außerschulischer Lernorte Miteinbeziehung außerschulischer Lernorte

50 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Projektphasen Initiierung - Der Projektunterricht wird initiiert und Ideen für Projekte gefunden. Initiierung - Der Projektunterricht wird initiiert und Ideen für Projekte gefunden. Einstieg - Die Projekte werden eingeleitet und geplant. Einstieg - Die Projekte werden eingeleitet und geplant. Durchführung - Die Projekte werden durchgeführt und begleitet. Durchführung - Die Projekte werden durchgeführt und begleitet. Präsentation - Die Projektergebnisse werden präsentiert. Präsentation - Die Projektergebnisse werden präsentiert. Auswertung (Reflexion) - Die Projekte werden ausgewertet und u. U. weitergeführt. Auswertung (Reflexion) - Die Projekte werden ausgewertet und u. U. weitergeführt.Reflexion

51 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Freinet-Pädagogik Der lehrergelenkte Unterricht wird durch selbstbestimmten Schülerunterricht ersetzt. Dies geschieht dadurch, dass die Klasse als Kooperative oder Genossenschaft eingerichtet ist. Schüler und Lehrer haben im bestimmenden Gremium, dem Klassenrat, jeder eine Stimme. Die Schüler bestimmen weitgehend selbst, was sie lernen wollen, regeln selbst, mit wem sie dabei zusammenarbeiten und welche Zeit sie dazu brauchen. Vor der Klassengemeinschaft berichten sie über ihre Arbeit. Der lehrergelenkte Unterricht wird durch selbstbestimmten Schülerunterricht ersetzt. Dies geschieht dadurch, dass die Klasse als Kooperative oder Genossenschaft eingerichtet ist. Schüler und Lehrer haben im bestimmenden Gremium, dem Klassenrat, jeder eine Stimme. Die Schüler bestimmen weitgehend selbst, was sie lernen wollen, regeln selbst, mit wem sie dabei zusammenarbeiten und welche Zeit sie dazu brauchen. Vor der Klassengemeinschaft berichten sie über ihre Arbeit.Klassenrat

52 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Freie Entfaltung der Persönlichkeit Das freie Entfalten der Persönlichkeit wird durch das gemeinsame Schreiben, Gestalten und Musizieren gewährleistet. Bei diesen Aktivitäten gehen die Schüler aufeinander zu und stehen einander aufgeschlossen gegenüber. Herauszuhebende Methoden sind die Schuldruckerei, die Klassenkorrespondenz, bei der Lesen und Schreiben im Zusammenhang mit realer Kommunikation erlernt wird, Tanz, Theater und plastisches Gestalten. All dies sind kreative, erlebnisreiche Methoden, die zudem die Kommunikation fördern. Das freie Entfalten der Persönlichkeit wird durch das gemeinsame Schreiben, Gestalten und Musizieren gewährleistet. Bei diesen Aktivitäten gehen die Schüler aufeinander zu und stehen einander aufgeschlossen gegenüber. Herauszuhebende Methoden sind die Schuldruckerei, die Klassenkorrespondenz, bei der Lesen und Schreiben im Zusammenhang mit realer Kommunikation erlernt wird, Tanz, Theater und plastisches Gestalten. All dies sind kreative, erlebnisreiche Methoden, die zudem die Kommunikation fördern.PersönlichkeitSchreibenGestaltenMusizierenMethoden SchuldruckereiKlassenkorrespondenzPersönlichkeitSchreibenGestaltenMusizierenMethoden SchuldruckereiKlassenkorrespondenz

53 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Kritische Auseinandersetzung mit der Umwelt Dies wird durch Untersuchungen, Experimente und Exkursionen erreicht. Hierbei soll an der Realität gelernt werden, wobei das gedruckte Wort entmystifiziert werden soll. Die theoretische und die praktische Arbeit sollen dabei eine Einheit bilden. Die Schuldruckerei und die damit verbundene Klassenzeitung sind dabei ein wichtiges Präsentationsmittel, wodurch die Arbeit der Schüler aufgewertet wird. Dies wird durch Untersuchungen, Experimente und Exkursionen erreicht. Hierbei soll an der Realität gelernt werden, wobei das gedruckte Wort entmystifiziert werden soll. Die theoretische und die praktische Arbeit sollen dabei eine Einheit bilden. Die Schuldruckerei und die damit verbundene Klassenzeitung sind dabei ein wichtiges Präsentationsmittel, wodurch die Arbeit der Schüler aufgewertet wird.UntersuchungenExperimenteExkursionenPräsentationsmittelUntersuchungenExperimenteExkursionenPräsentationsmittel

54 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Selbstverantwortlichkeit der Schüler/innen Bei der Selbstbeurteilung schätzen die Schüler ihre Arbeit selbst ein und ziehen Bilanz ihrer geleisteten Arbeit. Dabei werden Fähigkeiten zur kritischen Selbstbeurteilung entwickelt. So entwickelt sich für jeden Schüler ein individueller Tagesplan und die Schüler halten ihre Fortschritte in Lerntagebüchern fest. Für die Lehrer ist es wichtig, das Geschehen im eigenen Unterricht zu reflektieren. Bei der Selbstbeurteilung schätzen die Schüler ihre Arbeit selbst ein und ziehen Bilanz ihrer geleisteten Arbeit. Dabei werden Fähigkeiten zur kritischen Selbstbeurteilung entwickelt. So entwickelt sich für jeden Schüler ein individueller Tagesplan und die Schüler halten ihre Fortschritte in Lerntagebüchern fest. Für die Lehrer ist es wichtig, das Geschehen im eigenen Unterricht zu reflektieren.Bilanz

55 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Zusammenarbeit und gegenseitige Verantwortlichkeit Im Klassenrat, bzw. der Klassenversammlung werden einerseits Vorschläge für die Arbeit und deren Organisation besprochen, andererseits wird versucht, für Probleme und Konflikte Lösungen zu finden. Die Schüler lernen die Notwendigkeit von Regeln, und durch die eigene Mitarbeit an der Erarbeitung dieser Regeln werden die Schüler gleichzeitig einsichtiger. Gleichzeitig wird ein Grundstein für eine Demokratisierung gelegt. Im Klassenrat, bzw. der Klassenversammlung werden einerseits Vorschläge für die Arbeit und deren Organisation besprochen, andererseits wird versucht, für Probleme und Konflikte Lösungen zu finden. Die Schüler lernen die Notwendigkeit von Regeln, und durch die eigene Mitarbeit an der Erarbeitung dieser Regeln werden die Schüler gleichzeitig einsichtiger. Gleichzeitig wird ein Grundstein für eine Demokratisierung gelegt.KlassenratKonflikteRegelnDemokratisierungKlassenratKonflikteRegelnDemokratisierung

56 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Dalton-Plan individuelles Lerntempo, erhöhte Leistungen der schwächeren Schüler, größere Verantwortung hinsichtlich der Lernzeit, wachsendes Selbstvertrauen, Eigeninitiative, ein verbessertes Lehrer-Schüler- Verhältnis und ein gesteigertes Interesse an weiterführender Schulbildung. individuelles Lerntempo, erhöhte Leistungen der schwächeren Schüler, größere Verantwortung hinsichtlich der Lernzeit, wachsendes Selbstvertrauen, Eigeninitiative, ein verbessertes Lehrer-Schüler- Verhältnis und ein gesteigertes Interesse an weiterführender Schulbildung.

57 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Wahlfreiheit Freiheit bezüglich räumlicher Platzwahl Freiheit bezüglich räumlicher Platzwahl Freie Methodenwahl bezüglich der Quellen des Wissenserwerbes (Sachbücher, Nachschlagewerke, Lexika, Computer, Zeitschriften etc.) Freie Methodenwahl bezüglich der Quellen des Wissenserwerbes (Sachbücher, Nachschlagewerke, Lexika, Computer, Zeitschriften etc.) Weitgehend freie Zeiteinteilung Weitgehend freie Zeiteinteilung Wahlfreiheit in Bezug auf die Interaktionsform (Einzel,- Partner- oder Gruppenarbeit) Wahlfreiheit in Bezug auf die Interaktionsform (Einzel,- Partner- oder Gruppenarbeit)

58 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Verantwortung Helen Parkhurst versucht mit dem Daltonplan den schulischen Schwerpunkt vom Lehren auf das Lernen zu verlegen. Im herkömmlichen Unterricht ist es die Aufgabe des Lehrers, darauf zu achten, dass der Schüler lernt. Ein wesentliches Prinzip des Dalton- Unterrichts hingegen besteht darin, dass der Schüler selbst verantwortlich für seine Arbeit und seinen Fortschritt ist. Die Gestaltung des Unterrichts... soll im Schüler das Bewusstsein erwecken, dass das Lernen seine Sache ist, und nicht die des Lehrers; dass er Verantwortung für sein Tun und sein Leben in der Schule übernehmen muss, stärkt sein Selbstvertrauen und ermöglicht ihm, initiativ für sich selber zu werden. Helen Parkhurst versucht mit dem Daltonplan den schulischen Schwerpunkt vom Lehren auf das Lernen zu verlegen. Im herkömmlichen Unterricht ist es die Aufgabe des Lehrers, darauf zu achten, dass der Schüler lernt. Ein wesentliches Prinzip des Dalton- Unterrichts hingegen besteht darin, dass der Schüler selbst verantwortlich für seine Arbeit und seinen Fortschritt ist. Die Gestaltung des Unterrichts... soll im Schüler das Bewusstsein erwecken, dass das Lernen seine Sache ist, und nicht die des Lehrers; dass er Verantwortung für sein Tun und sein Leben in der Schule übernehmen muss, stärkt sein Selbstvertrauen und ermöglicht ihm, initiativ für sich selber zu werden.

59 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Zusammenarbeit Wenn der Schüler sich der Gruppe zuwendet, lernt er den anderen zu respektieren und zu verstehen, seine eigene Meinung zu formulieren und in der Diskussion zu vertreten; er entwickelt eine gewisse Kultur des Gesprächs und die Fähigkeit zu demokratischem Zusammenleben. Wenn der Schüler sich der Gruppe zuwendet, lernt er den anderen zu respektieren und zu verstehen, seine eigene Meinung zu formulieren und in der Diskussion zu vertreten; er entwickelt eine gewisse Kultur des Gesprächs und die Fähigkeit zu demokratischem Zusammenleben.

60 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Selbsttätigkeit für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit besondere Relevanz (hat). Pensen (Arbeitsaufträge für längere Zeiträume)... erscheinen daher als eine sehr wichtige Vorbereitung für zukünftige Weiterbildung und das Berufsleben. für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit besondere Relevanz (hat). Pensen (Arbeitsaufträge für längere Zeiträume)... erscheinen daher als eine sehr wichtige Vorbereitung für zukünftige Weiterbildung und das Berufsleben.

61 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Pensengestaltung I Topic: Die wiederholende Nennung des Themas zu Beginn jeder Teilaufgabe dient der thematischen Orientierung der SchülerInnen. Problems: Hier werden alle Aufgaben verzeichnet, die die SchülerInnen im gesamten Assignment zu bearbeiten haben. Die Aufgaben sind unterteilt in written work und memory work. Conferences: Hier handelt es sich um Informationen, wann der Fachunterricht stattfindet. Die Vorankündigung der Themen hat den Zweck, es den SchülerInnen zu ermöglichen, sich entsprechend vorzubereiten. Topic: Die wiederholende Nennung des Themas zu Beginn jeder Teilaufgabe dient der thematischen Orientierung der SchülerInnen. Problems: Hier werden alle Aufgaben verzeichnet, die die SchülerInnen im gesamten Assignment zu bearbeiten haben. Die Aufgaben sind unterteilt in written work und memory work. Conferences: Hier handelt es sich um Informationen, wann der Fachunterricht stattfindet. Die Vorankündigung der Themen hat den Zweck, es den SchülerInnen zu ermöglichen, sich entsprechend vorzubereiten.

62 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Pensengestaltung II References: In diesem Teil finden sich Angaben zu Literatur und Nachschlagwerken. Equivalents: Informationen über die den Arbeitsschritten zugrunde gelegten Lernzeiten können hier verzeichnet sein. Bulletin Study: Platz für hilfreiche Mitteilungen, die während der Arbeitsschritte gemacht werden. Departmental cuts: Informationen darüber, welche Leistungen auch von anderen Fächern anerkannt werden. References: In diesem Teil finden sich Angaben zu Literatur und Nachschlagwerken. Equivalents: Informationen über die den Arbeitsschritten zugrunde gelegten Lernzeiten können hier verzeichnet sein. Bulletin Study: Platz für hilfreiche Mitteilungen, die während der Arbeitsschritte gemacht werden. Departmental cuts: Informationen darüber, welche Leistungen auch von anderen Fächern anerkannt werden.

63 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Grundlagen moderner inklusiver Didaktik Arbeit am gemeinsamen Vorhaben Arbeit am gemeinsamen Vorhaben Kooperative Arbeit Kooperative Arbeit

64 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Arbeit am gemeinsamen Vorhaben (G. Feuser) 8.Abstraktes Denken 7.Schreiben Lesen Lesen Rechnen Rechnen 6.formal-logisches Denken 5.ZusammenhängeErkennen,4.Sinneserfahrungen3.Hantieren2.Greifen1.Bewegen

65 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Arbeit am gemeinsamen Vorhaben Tätigkeits-strukturanalyse Handlungs-strukturanalyse Sachstruktur-analyse

66 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernaktivität Überlegen Sie mit Ihren Lernpartner/innen: Was kann ein Mensch im Laufe seines Lebens an den Geometrischen Körpern lernen?

67 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien SACHSTRUKTURANALYSE Lernnetz: Geometrische Körper

68 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Lernnetze Bereiten Sie in Einzelarbeit ein Lernnetz für ein Thema aus Ihrem Fach vor Bereiten Sie in Einzelarbeit ein Lernnetz für ein Thema aus Ihrem Fach vor Bilden Sie nun 4er Gruppen und erklären Sie sich gegenseitig Ihre Lernnetze. Bilden Sie nun 4er Gruppen und erklären Sie sich gegenseitig Ihre Lernnetze. Geben Sie einander Feedback. Geben Sie einander Feedback.

69 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusive Didaktik für Anfänger/innen Einzelarbeit - individualisiert Einzelarbeit - individualisiert Partnerarbeit - differenziert Partnerarbeit - differenziert Gruppenarbeit - differenziert Gruppenarbeit - differenziert Stationenbetrieb / Atelier Stationenbetrieb / Atelier Planarbeit – mit hoher Bindung Planarbeit – mit hoher Bindung

70 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Inklusive Didaktik für Fortgeschrittene Planarbeit – mit wenig Bindung Planarbeit – mit wenig Bindung Assignment – individualisiert Assignment – individualisiert Freiarbeit Freiarbeit Arbeit mit offenen Plänen Arbeit mit offenen Plänen Projektorientierte Arbeit Projektorientierte Arbeit Projektarbeit Projektarbeit

71 Dr. Marianne Wilhelm PH Wien Andere Methoden aktiven Lernens ent/index.html ent/index.html ent/index.html ent/index.html online.de/methoden/methoden-ol.htm online.de/methoden/methoden-ol.htm online.de/methoden/methoden-ol.htm online.de/methoden/methoden-ol.htm


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