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Letzte Aktualisierung Februar 2011 Demographische Daten und gesundheitliche Auswirkungen Revised 05/06.

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1 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Demographische Daten und gesundheitliche Auswirkungen Revised 05/06

2 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Arbeitsgruppe Demographische Daten und gesundheitliche Auswirkungen Revised 05/06 VorsitzAnn Malarcher Centers for Disease Control and Prevention, USA Peter AndersonUnabh. Berater zu Fragen der öffentl. Gesundheit, Spain Mary-Jane AshleyUniversity of Toronto, Canada Shanta R Dube Centers for Disease Control and Prevention, USA Linda Pederson Centers for Disease Control and Prevention, USA Jonathan SametJohns Hopkins University, School of Hygiene and Public Health, USA Michael ThunAmerican Cancer Society, USA

3 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Gesundheitliche und wirtschaftliche Kosten des Tabakkonsums

4 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Die Schätzungen basieren auf Daten und Informationen der Weltgesundheitsorganisation * Kindliche und mütterliche Unterernährung schließt ein: Mangel an Vitamin A, Zink, Eisen; Untergewicht 1 Verlorene Lebensjahre (Years of life lost) Globale Belastung durch Krankheit und Verletzung aufgrund ausgewählter Risikofaktoren, 2000 (Gesamt in Tausend) Risikofaktor Todesfälle (in Tausend) In % aller Todesfälle YLLs 1 (in Tausend) In % aller YLLs 1 Kindliche und mütterliche Unterernährung * , ,4 Tabakkonsum4 9078, ,0 Bluthochdruck , ,0 Bewegungsmangel1 9223, ,7 Beschäftigung7841, ,1 Ungeschützter Geschlechtsverkehr2 8865, ,4 Alkohol1 8003, ,6 Schlechte Wasserqualität, persönliche und häusliche Hygiene , ,4 Illegale Drogen2040, ,5 Urbane Luftverschmutzung7991, ,7

5 Letzte Aktualisierung Februar 2011 AFROAfrikanische Region AMEROAmerikanische Region EMROÖstlicher Mittelmeerraum EUROEuropäische Region SEAROSüdostasiatische Region WPROWestpazifische Region WORLDWeltweit

6 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Prognostizierte Globale Belastung durch Lungenkrebs 2030 Mathers, C., & Loncar, D. (2005). Updated projections of global mortality and burden of disease, : data sources, methods and results. World Health Organization RegionAlle Todesfälle (in Tausend) MännerFrauen AFRO39318 AMRO EMRO EURO SEARO WPRO WORLD

7 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Prognostizierte Globale Belastung durch ischämische Herzkrankheit 2030 Mathers, C., & Loncar, D. (2005). Updated projections of global mortality and burden of disease, : data sources, methods and results. World Health Organization RegionAlle Todesfälle (in Tausend) MännerFrauen AFRO AMRO EMRO EURO SEARO WPRO WORLD

8 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Prognostizierte Globale Belastung durch COPD 2030 Mathers, C., & Loncar, D. (2005). Updated projections of global mortality and burden of disease, : data sources, methods and results. World Health Organization RegionAlle Todesfälle (in Tausend) MännerFrauen AFRO AMRO EMRO EURO SEARO WPRO WORLD

9 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Prognostizierte Globale Belastung durch zerebrovaskuläre Krankheiten 2030 Mathers, C., & Loncar, D. (2005). Updated projections of global mortality and burden of disease, : data sources, methods and results. World Health Organization RegionAlle Todesfälle (in Tausend) MännerFrauen AFRO AMRO EMRO EURO SEARO WPRO WORLD

10 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Belastung durch tabakbedingte Krankheiten und Schäden, 1990 Die Schätzungen basieren auf Daten und Informationen der Weltgesundheitsorganisation 1 Verlorene Lebensjahre (Years of life lost) RegionTodesfälle (in Tausend) In % aller Todesfälle YLLs 1 (in Tausend) In % aller YLLs 1 AFRO1601,520020,7 AMRO87314,965489,7 EMRO1864,622792,6 EURO160516, ,7 SEARO11107, ,6 WPRO9758,476925,5 WORLD49078,

11 Letzte Aktualisierung Februar 2011 *Alters-adjustiert bezogen auf die US Standardpopulation US Mortality Public Use Data Tapes , US Mortality Volumes , National Center for Health Statistics, Centers for Disease Control and Prevention, Lunge Colon & Rektum Magen Rate pro 100,000 Prostata Pankreas LeberLeukämie Mortalitätsraten aufgrund von Krebs bei Männern, USA,

12 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Lunge Colon & Rektum Uterus MAgen Mamma Ovarien Pankreas Mortalitätsraten aufgrund von Krebs bei Frauen, USA, *Alters-adjustiert bezogen auf die US Standardpopulation US Mortality Public Use Data Tapes , US Mortality Volumes , National Center for Health Statistics, Centers for Disease Control and Prevention, Rate pro 100,000

13 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauch-bedingte Todesraten bei Männern in den USA, 2001 CDC, Adult SAMMEC, Prozent

14 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauch-bedingte Todesraten bei Frauen in den USA, 2001 CDC, Adult SAMMEC, Prozent

15 Letzte Aktualisierung Februar 2011 CDC. Annual Smoking-Attributable Mortality, Years of Potential Life Lost, and Productivity Losses – United States, MMWR 2005;54(25): Durchschnittlich fast Todesfälle werden pro Jahr durch Zigarettenrauchen verursacht – USA,

16 Letzte Aktualisierung Februar 2011 National Center for Health Statistics, Deaths: Final Deaths National Vital Statistics Report, 2006; 54(13); Annual Smoking-Attributable Mortality, Years of Potential Life Lost, and Productivity Losses- United States, ; MMWR. 2005:54(25): Anzahl Todesfälle (in Tausend) Rauchbedingte Todesfälle pro Jahr im Vergleich zu ausgewählten anderen Todesursachen in den USA

17 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Jeder zweite lebenslang rauchende Erwachsene wird an einer rauchbedingten Krankheit sterben CDC. Projected smoking-related deaths among youth – United States. MMWR 1996;45(44):

18 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchen und Gesundheit bei Jugendlichen Rasche Abhängigkeit von Nikotin durch frühes Rauchen Höhere Wahrscheinlichkeit auch andere Drogen (Alkohol, Marihuana, Kokain) zu konsumieren Höhere Wahrscheinlichkeit für die Ausübung andere riskanter Verhaltensweisen Schlechtere allgemeine Gesundheit Höherer Ruhepuls USDHHS. Preventing Tobacco Use Among Young People: A Report of the Surgeon General, 1994; Arday, DR, et al. Cigarette smoking and self-reported health problems among US high school seniors, Am J of Health Promotion 1995;10(2):

19 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchen und Gesundheit bei Jugendlichen Erhöhte Wahrscheinlichkeit von pfeifendem und keuchendem Atem sowie Luftnot Erhöhte Wahrscheinlichkeit von Hustenanfällen und Aushusten von Schleim und Blut Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit Reduzierte Ausdauer Verminderte Lungenfunktion Verlangsamtes Lungenwachstum USDHHS. Preventing Tobacco Use Among Young People: A Report of the Surgeon General, 1994; Arday et al. Cigarette smoking and self-reported health problems among US high school seniors, Am J Health Promot 1995;10:

20 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Auswirkungen des Rauchens auf die Schwangerschaft und Fortpflanzung Verminderte Fruchtbarkeit Reduzierte Wahrscheinlichkeit für Präklampsie Fetale Wachstumsretardierung Erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung, Plazenta prävia und Plazentaablösung Erhöhtes Risiko für Frühgeburten und verkürzte Schwangerschaft USDHHS. The Health Consequences of Smoking: A Report of the Surgeon General, 2004.

21 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Gesteigertes Risiko für ein geringes Geburtsgewicht Erhöhtes Risiko für eine perinatale Mortalität (Totgeburten & neonatale Todesfälle) Erhöhtes Risiko für eine reduzierte Lungenfunktion bei Kleinkindern Erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Kindstod (SIDS) USDHHS. The Health Consequences of Smoking: A Report of the Surgeon General, Auswirkungen des Rauchens auf die Schwangerschaft und Fortpflanzung

22 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Gesundheitliche Auswirkungen des Passivrauchens

23 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Inhaltsstoffe des Passivrauchs Zigarettenrauch enthält mehr als 7000 chemische Inhaltsstoffe 69 chemische Stoffe im Tabakrauch sind bekannte oder vermutete Karzinogene Passivrauch ist als Karzinogen für den Menschen anerkannt USDHHS. The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General, 2006.

24 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Eine Stunde am Tag in einem Raum mit Rauch verursacht fast hundert Mal häufiger Lungenkrebs bei einem Nichtraucher als ein Aufenthalt in einem asbesthaltigen Gebäude über 20 Jahre. -Sir Richard Doll, 1985

25 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Auswirkungen der Passivrauchexposition auf Erwachsene Passivrauchexposition verursacht Lungenkarzinome bei lebenslangen Nichtrauchern Passivrauchexposition durch eine Lebensgemeinschaft mit einem Raucher erhöht das Lungenkrebsrisiko um 20%-30%. Passivrauchexposition erhöht die Morbidität und Mortalität für koronare Herzerkrankungen Passivrauchexposition erhöht das Risiko für eine Herzerkrankung um 25%-30% Passivrauchexposition verursacht vermehrt respiratorische Probleme infolge Geruchsbelästigung und Reizungen der Nasenschleimhaut USDHHS. The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General, 2006.

26 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Auswirkungen des Passivrauchexposition auf Kinder Passivrauchexposition verursacht den plötzlichen Kindstod (SIDS) Die mütterliche Passivrauchexposition während der Schwangerschaft führt zu einer geringen Reduktion des Geburtsgewichts Die Passivrauchexposition nach der Geburt führt zu einem geringeren Niveau der Lungenfunktion Passivrauchexposition durch elterliches Rauchen verursacht Erkrankungen der unteren Atemwege bei Kleinkindern und Kindern USDHHS. The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General, 2006.

27 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Passivrauchexposition durch elterliches Rauchen verursacht Husten, Auswurf, Keuchen und Atemnot im Schulkindalter Passivrauchexposition durch elterliches Rauchen verschlimmert Asthma Passivrauchexposition durch elterliches Rauchen verursacht Atemswegserkrankungen mit Keuchen in der frühen Kindheit Passivrauchexposition durch elterliches Rauchen verursacht akute und wiederkehrende Mittelohrentzündungen und chronische Mittelohrergüsse bei Kindern USDHHS. The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General, Auswirkungen des Passivrauchexposition Passivrauchexposition auf Kinder

28 Letzte Aktualisierung Februar 2011 In diesem Jahr werden etwa 5 Millionen Menschen an tabakassoziierten Krankheiten sterben. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl auf 10 Millionen pro Jahr steigen. World Health Organization. The Tobacco Atlas (2002). Ezzati & Lopez. Estimates of Global Mortality Attributable to Smoking in Lancet 2003; 362:

29 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Die Vorteile des Rauchstopps

30 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Vorteile des Rauchstopps insgesamt Ehemalige Raucher leben länger im Vergleich zu denjenigen, die fortgesetzt rauchen Ein Rauchstopp senkt das Risiko für Frühsterblichkeit Das Sterblichkeitsrisiko sinkt bereits kurz nach dem Ausstieg Von einem Rauchstopp profitieren fast alle Bereiche des Körpers USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

31 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchstopp und Lungen Die Lungenfunktion verbessert sich bereits 2-3 Monate nach dem Rauchstopp Ein Rauchstopp vermindert das Risiko für Lungenkrebs. 10 Jahre nach dem Rauchstopp beträgt das Risiko nur noch % des Risikos im Falle des Weiterrauchens USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

32 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchstopp und die Atemwege Das Risiko, an einer Chronisch Obstruktiven Atemwegserkrankung (COPD) zu sterben, sinkt nach dem Rauchstopp Das Risiko von Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege wie Erkältungeskrankheiten, Grippe, Bronchitis und Pneumonien wird verringert Husten, verstopfte Nebenhöhlen, Müdigkeit und Kurzatmigkeit nehmen 2-3 Monate nach dem Rauchstopp ab Ein Rauchstopp verringert das Risiko eines Larynxkarzinoms USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

33 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchstopp und das Herz Ein Rauchstopp senkt das erhöhte Risiko, an Bauchaortenaneurysma, zu sterben, unter ehemaligen Rauchern um 50% Das Risiko einer koronaren Herzerkrankung sinkt 1-2 Jahre nach dem Rauchstopp um die Hälfte 15 Jahre nach dem Rauchstopp entspricht das Risiko einer koronaren Herzerkrankung etwa dem eines Nichtrauches Bei Personen, die an einer kardiovaskulären Herzkrankheit leiden, reduziert ein Rauchstopp das Risiko erneuter Infarktion und kardiovaskulärer Sterblichkeit Nach dem Rauchstopp verringern sich periphere Arterienerkrankungen USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

34 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchstopp und andere Körperbereiche Das Risiko eines Schlaganfalls verringert sich 5 bis 15 Jahre nach Rauchstopp auf das eines Nierauchers Das Risiko für Mund-, Rachen und Ösophagus-Krebs halbiert sich 5 Jahre nach Rauchstopp Das Blasenkrebsrisiko halbiert sich wenige Jahre nach Rauchstopp Ein Rauchstopp senkt das Risiko für Nieren-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Zervixkarzinome Ein Rauchstopp verringert das Risiko für Magengeschwüre USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

35 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rauchstopp und Schwangerschaft Ein Rauchstopp vor Eintritt der Schwangerschaft oder in der frühen Schwangerschaftsphase senkt das Risiko für Fehlgeburten, geringes Geburtsgewicht des Kindes und plötzlichen Kindstod Auch wenn ein Rauchstopp in der frühen Schwangerschaftsphase die größten Vorteile für das Ungeborene und die werdende Mutter bringt, kann ein Rauchstopp zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft von Vorteil sein USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

36 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Zusammenfassung: Gesundheitliche Vorteile eines Rauchstopps Ein Rauchstopp bringt bedeutende und sofortige gesundheitliche Vorteile für Männer rund Frauen aller Altersgruppen Diese Vorteile betreffen Personen mit und ohne tabakassoziierte Erkrankungen Ehemalige Raucher leben länger im Vergleich zu denjenigen, die fortgesetzt rauchen Ein Rauchstopp verringert das Risiko für Lungen- und andere Karzinome, Herzinfarkt, Schlaganfall und chronische Lungenerkrankungen Ein Rauchstopp verbessert die Fortpflanzungsfähigkeit USDHHS. The Health Benefits of Smoking Cessation: A Report of the Surgeon General, 1990

37 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Tabakabhängigkeit

38 Letzte Aktualisierung Februar 2011 "In einem gewissen Sinne kann man sich die Tabakindustrie als ein spezialisiertes, hochgradig ritualisiertes, and stilisiertes Segment der pharmazeutischen Industrie vorstellen. Tabakprodukte enthalten und liefern in einzigartiger Weise nicotine, eine potente Droge mit einer Vielzahl physiologischer Effekte." Claude Teague Memo "RJR Confidential Research Planning Memorandum on the Nature of the Tobacco Business and the Crucial Role of Nicotine Therein

39 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Häufigkeit des Zigarettenkonsums 2004 SAMHSA (2005), Results from the 2004 National Survey on Drug Use & Health Prozent Alter Zig/Tag

40 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Tabakabhängigkeit in den USA ,5 Millionen Amerikaner im Alter von mindestens 12 Jahren erfüllten auf der Basis ihres Zigarettenkonsums im letzten Monat die Kriterien für Nikotinabhängigkeit 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 sind nikotinabhängige Zigarettenraucher Der Anteil von Abhängigen ist unter denjenigen, die in jüngeren Jahren mit dem Rauchen angefangen haben größer als bei denen, die erst später im Leben begonnen haben SAMHSA (2005), Results from the 2004 National Survey on Drug Use & Health

41 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Nikotinabhängigkeit bei Rauchern im letzten Monat, nach Alter, 2004 SAMHSA (2005), Results from the 2004 National Survey on Drug Use & Health Alter (in Jahren) Prozentsatz der Nikotinabhängigen

42 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Rückfallkurven im Laufe der Zeit Heroin Rauchen Alkohol Zeit (Monate) 2 Wochen abstinent (%) USDHHS. The Health and Consequences of Tobacco: Nicotine Addiction. A Report of the Surgeon General, 1988.

43 Letzte Aktualisierung Februar bis junge Menschen weltweit werden jeden Tag abhängig von Tabak. World Bank, Curbing the Epidemic: Governments and the Economics of Tobacco Control (Washington: World Bank, 1999).

44 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Wirksame Behandlungsinterventionen

45 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Wirksame Behandlungsinterventionen Kurzer Ratschlag zum Rauchstopp von Ärzten, Pflegekräften und anderen Gesundheitsberufen Gruppenprogramme Einzelberatung Telefonberatung Pharmakotherapie Fiore MC, Jaén CR, Baker TB, et al. Treating Tobacco Use and Dependence: 2008 Update. Clinical Practice Guideline. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services. Public Health Service. May 2008.

46 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Identifikation und Erfassung des Tabakkonsums Den Patienten beim Ausstieg unterstützen (5As) –Anfragen – systematisch alle Tabakkonsumenten bei jeder Visite identifizieren –Anraten – allen Konsumenten nachdrücklich den Rauchstopp empfehlen –Ausstiegsbereitschaft erfassen –Assistieren – dem Patienten Hilfestellung beim Ausstieg geben –Arrangieren der Nachbetreuung – Folgekontakte planen Fiore MC, Jaén CR, Baker TB, et al. Treating Tobacco Use and Dependence: 2008 Update. Clinical Practice Guideline. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services. Public Health Service. May 2008.

47 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Wirksame verhaltensbezogene Behandlungen für Tabakkonsum und –abhängigkeit Problemlöse-Training und Training von allgemeinem Bewältigungsverhalten Unterstützung innerhalb der Tabakentwöhnungsbehandlung Fiore MC, Jaén CR, Baker TB, et al. Treating Tobacco Use and Dependence: 2008 Update. Clinical Practice Guideline. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services. Public Health Service. May 2008.

48 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Elemente der Beratung Praktische Beratung zu Problemlösestrategien –Risikosituationen erkennnen –Bewältigungsstrategien entwickeln –Basisinformationen bereitstellen Unterstützende Beratung –Den Patienten in seinem Ausstiegsversuch ermutigen –Anteilnahme und Bereitschaft zur Unterstützung ausdrücken –den Patienten ermutigen, über den Ausstiegsprozess zu sprechen Fiore MC, Jaén CR, Baker TB, et al. Treating Tobacco Use and Dependence: 2008 Update. Clinical Practice Guideline. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services. Public Health Service. May 2008.

49 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Wirksame Pharmakotherapie für Tabakentwöhnung Pharmakotherapien, die Langzeitabstinenzraten verbessern Bupropion Nicotinkaugummi, -inhaler, -nasalspray, -lutschtablette und -pflaster Vareniclin Clonidin und Nortriptylin können verwendet werden, wenn andere Pharmakotherapien nicht wirksam sind

50 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Motivierende Interventionen für nicht ausstiegsbereite Raucher nach den 5 Rs Relevanz aufzeigen – Patienten aufzeigen, warum ein Rauchstopp für sie bedeutsam ist Risiken benennen – Patienten nach möglichen negativen Konsequenzen des Konsums fragen Rauchstopp-Vorteile ansprechen – Patienten nach möglichen positiven Konsequenzen des Ausstiegs fragen Riegel (Hindernisse und Schwierigkeiten) für den Ausstieg ansprechen Repetition – diese motivierende Intervention bei jedem klinischen Kontakt zu unmotivierten Patienten wiederholen Fiore MC, Jaén CR, Baker TB, et al. Treating Tobacco Use and Dependence: 2008 Update. Clinical Practice Guideline. Rockville, MD: U.S. Department of Health and Human Services. Public Health Service. May 2008.

51 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Anheben des Stückpreises für Tabakprodukte Massenmediale Aufklärungskampagnen in Kombination mit anderen Interventionen, um Tabakkonsumenten zu informieren und zum Ausstieg zu motivieren Erfassungssysteme auf Seiten der Versorgung, die Patienten mit Tabakkonsum identifizieren und die zuständigen Berufsgruppen daran erinnert, die Beendigung des Konsums zu mit den Klienten zu diskutieren oder bei jedem Kontakt den Rat zum Rauchstopp zu erteilen Task Force on Community Preventative Services. Zaza S, Briss PA, Harris, KW (eds). The Guide to Community Preventative Services. Oxford University Press. New York, New York, Empfehlungen zur Verstärkung von Rauchstopp- Aktivitäten

52 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Erinnerungssysteme für die Versorgung plus Aufklärung der Versorger, mit und ohne Aufklärung der Klienten Reduktion des Kosten-Eigenanteils für wirksame Tabakentwöhnungsbehandlungen Mehr-Komponenten Interventionen mit telefonischer Unterstützung der Klienten Task Force on Community Preventative Services. Zaza S, Briss PA, Harris, KW (eds). The Guide to Community Preventative Services. Oxford University Press. New York, New York, Empfehlungen zur Verstärkung von Rauchstopp- Aktivitäten

53 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Standardisierung der Versorgung, die für eine routinemäßige, wirksame Behandlung des Tabakkonsums erforderlich ist Kontinuierliche Screeningmaßnahmen für Tabakkonsum in Einrichtungen des Gesundheitssystems Verfügbarkeit wirksamer intensiver Behandlungen, die Beratung und Pharmakotherapie beeinhalten Empfehlungen zur Verstärkung von Rauchstopp- Aktivitäten

54 Letzte Aktualisierung Februar 2011 Empfehlungen zur Verstärkung von Rauchstopp- Aktivitäten Behandlung, die Problemlösestrategien vermittelt und Unterstützung innerhalb der Beratung bietet Verlängerte oder intensivierte psychosoziale Interventionen für rauchende Schwangere, die über minimale Ratschläge hinausgehen Institutionalisierung eines Systems, das sicherstellt, dass klinische Interventionen erfolgen


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