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Inclusive Societies Soziale Integration im Spiegel sozialwissenschaftlicher Forschung in der Schweiz Pasqualina Perrig-Chiello.

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Präsentation zum Thema: "Inclusive Societies Soziale Integration im Spiegel sozialwissenschaftlicher Forschung in der Schweiz Pasqualina Perrig-Chiello."—  Präsentation transkript:

1 Inclusive Societies Soziale Integration im Spiegel sozialwissenschaftlicher Forschung in der Schweiz Pasqualina Perrig-Chiello

2 Horizon 2020 – Inclusive Societies Was für Forschung ist gefragt? Themen: Soziale, ökonomische und politische In-/Exklusion, Bekämpfung von Armut und Ungleichheit, Stärkung der Menschenrechte, der Solidarität,.. The objective is to enhance social, economic and political inclusion, combat poverty, enhance human rights, digital inclusiveness, equality, solidarity and inter-cultural dynamics by supporting interdisciplinary research, indicators, technological advances, organisational solutions and new forms of collaboration and co-creation. Research … will analyse how vulnerable populations can participate fully in society and democracy, notably through the acquisition of various skills and the protection of human rights.

3 Soziale Integration – auch in der Schweiz ein relevantes und aktuelles Forschungsthema Die Schweiz ist eine Nation mit hoher Lebenszufriedenheit und gehört zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung weltweit. Trotz dieser hohen Standards existieren soziale Ungleichheiten mit einem bedeutsamen Potential der sozialen Exklusion. Probleme und Themenfelder im Spiegel der Forschung sind: rascher demographischer und gesellschaftlicher Wandel mit weitreichenden Implikationen für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft, aber auch für die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Relevante Themenbereiche für zukunftsweisende Forschung: Kindheit Familien und Generationenbeziehungen

4 Kindheit - vernachlässigte Kategorie in der Sozialberichterstattung Angeregt durch alarmierende Forschungsergebnisse zur Armut von Kindern begann vor rund 15 Jahren eine rege sozialwissenschaftliche Forschungsaktivität. > Allerdings: Der Fokus wurde einseitig auf das ökonomische Wohlbefinden und primär auf Jugendliche gesetzt. > Deshalb: Valide, reliable und vergleichbare Indikatoren des Wohlbefindens von Kindern sind gefragt! > In der Schweiz existiert schon eine vielversprechende Basis und auch auf europäischer Ebene gibt es erste Initiativen.

5 Kindheit Innovative sozialwissenschaftliche Forschungsfragen I Psychologisches Wohlbefinden und psychische Gesundheit Indikatoren zur Erfassung von Prävalenz psychischer Krankheiten und von psychischer Gesundheit sind gefragt. Diskrepanz zwischen dem, was über evidenzbasierte Programme bekannt ist, und dem, was tatsächlich implementiert wird. Warum? Sozio-ökonomisches Wohlbefinden Bisherige Forschung widerspiegelt zumeist die Perspektive der Wirtschaft und deren Bedarf und nicht die Sicht der Kinder. Einbezug der Kinderrechtsperspektive ist selten, sie garantiert aber eine breit abgestützte Sichtweise des Wohlbefindens von Kindern und deren Bedingungen. c) Migration Forschung über Migranten und Migrantinnen konzentrierte sich bislang mehrheitlich auf fehlgeschlagene Integration und ihre Ursachen. Fokus auch auf die gelungene Integration von Kindern legen! The objective is to enhance social, economic and political inclusion, combat poverty, enhance human rights, digital inclusiveness, equality, solidarity and inter-cultural dynamics by supporting interdisciplinary research, indicators,..

6 Kindheit Innovative sozialwissenschaftliche Forschungsfragen II Lebensspannenperspektive Der lange Arm frühkindlicher Erfahrungen: > Ernährungsmängel im Mutterleibe begünstigen die spätere Anfälligkeit für chronische Krankheiten. > Stress während der Schwangerschaft kann DNA-Veränderungen nach sich ziehen (Tyrka et al., 2012). > Kindheitsbelastungen als Prädiktoren für Depression im Alter (Verlust der Mutter, Scheidung der Eltern, körperlicher / sexueller Missbrauch) Forschungsfragen: Sind die Effekte negativer früher Erfahrungen eher chain effects oder überdauernde Effekte? Biographische Kontinuität von Lebens- und Copingstilen? 6

7 Familie und Generationenbeziehungen Relevante und aktuelle Themen Gestresste Familie und strapazierte Generationenbeziehungen? Familie befindet sich in einem konstanten Umwandlungsprozess: Bohnenstangenfamilie, Patchworkfamilie, Regenbogenfamilie... Forschungsthemen: Was stresst Familien im Lebensverlauf? - Vereinbarkeit Beruf-Familie ein Lebensspannen-Problem - Vereinbarkeit Beruf-Familie – eine Gender Frage - Vereinbarkeit Beruf-Familie – eine Frage der Generationensolidarität Familiale Solidarität – eine Generationenfrage oder eine Frage der verfügbaren Ressourcen? Von dysfunktionalen Familien wissen wir viel – was von gut funktionierenden?

8 Gesellschaftlicher Strukturwandel als Herausforderung Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft 8 Forschungsthemen: Sind die neuen Alten verantwortungslose Egoisten? Leben die Alten auf Kosten der Jungen? Gibt es eine Gerontokratie? Wie steht es mit der familialen Solidarität? Wer pflegt alte pflegebedürftige Angehörige? Wer hütet Enkelkinder? Wie steht es mit der gesellschaftlichen Solidarität? Wer leistet Freiwilligenarbeit?

9 9 Ein Forschungsschwerpunt auf den Spuren der Vulnerabilität über die Lebensspanne 1)Analyse sozialer Ungleichheiten, wie der Ursachen und Konsequenzen von Lebensverläufen 2)Die Analyse der Stressmechanismen ist eine der Hauptinteressen von NFS LIVES. 3)Ressourcen zur Überwindung der Verletzbarkeit? 4)Methodologische Fortschritte in den Longitudinalanalysen und den Methoden des Studiums verletzbarer Bevölkerungsgruppen. Research … will analyse how vulnerable populations can participate fully in society and democracy, notably through the acquisition of various skills and the protection of human rights.

10 Fazit > Es bestehen in der Schweizer sozialwissenschaftlichen Forschung viele spannende, aktuelle und relevante Forschungsarbeiten und Forschungsinfrastrukturen zum Thema = gute Basis für weiterführende Arbeiten. > Es gibt dennoch viele offene Fragen: Zum einen weil gewisse Themen und methodische Zugänge vernachlässigt wurden, zum andern aber aufgrund des raschen gesellschaftlichen Wandels (Wissen über soziale Verhältnisse veraltet schnell). > Neue Perspektiven und innovative Methoden sind gefragt. Namentlich: Lebensspannenperspektive, prospektive Studien, inter- und transdisziplinäre Zugänge, Methodentriangulationen, partizipative Forschung, Kombination von Einstellungs- und Verhaltensdaten.


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