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Das Konzept der Paedakoop

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Präsentation zum Thema: "Das Konzept der Paedakoop"—  Präsentation transkript:

1 Das Konzept der Paedakoop
Wir sind eine Kooperation von Vorarlberger Kinderdorf und Werk der Frohbotschaft Batschuns und betreiben Schulen, Wohngruppen und die Lebensweltorientierte Betreuung LOB. Unser pädagogisches Grundverständnis folgt einem ganzheitlichen Ansatz. In der aktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten kann Erziehung gelingen. Der Name PAEDAKOOP symbolisiert nach außen die innere Arbeitsweise. Paedagogik bildet unsere Basis und Kooperation ist unsere Grundhaltung.

2 Trägerschaft Die Paedakoop ist ein Fachbereich des Vorarlberger Kinderdorfs und arbeitet in enger Verschränkung mit der Paedakoop Privatschule. Schulträger dieser Schule ist das Werk der Frohbotschaft Batschuns, Schulerhalter ist das Vorarlberger Kinderdorf . Das Vorarlberger Kinderdorf bietet als Einrichtung der privaten Kinder- und Jugendhilfe vielfältige Dienstleistungen im präventiven, ambulanten und stationären Bereich an. Das Werk der Frohbotschaft Batschuns ist eine von Frauen getragene geistliche Gemeinschaft der katholischen Kirche, die sich benachteiligten und an den Rand gedrängten Menschen widmet und in diesem Rahmen mehrere Schulen betreibt.

3 Zielgruppe und Ziele Emotional und sozial benachteiligte schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die in ihrem sozialen Lebensraum (Schule und/oder Familie) gravierende Schwierigkeiten haben Unterstützung von Familien, in denen das Kindeswohl vorübergehend in besonderem Maß gefährdet oder beeinträchtigt ist Förderung der Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien, um deren Eigenständigkeit wiederherzustellen Betrachtung der aktuellen körperlichen, psychischen und sozialen Symptome der Kinder und Jugendlichen im systemischen Kontext und Entwicklung eines förderlichen Umfelds Sicherung eines positiven Schulverlaufs Reintegration in das Herkunftssystem und Rückführung in das Regelschulsystem

4 Im Auftrag der Bildung Unterricht nach den Lehrplänen der Allgemeinen Sonderschule, der Volksschule und der Neuen Mittelschule Ganzheitliche Stabilisierung und Abklärung der vorliegenden Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten Abklärung des Leistungsstandes und die fachgerechte Einstufung der Kinder und Jugendlichen Erstellung eines individuellen Förderplanes (IFP) Förderung von personalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten Entwicklung von Handlungskompetenz (Selbst-, Sozial-, Methoden- und Sachkompetenz) Positiver Schulabschluss oder die Vorbereitung und Umsetzung der Rückführung in das Regelschulsystem

5 Im Auftrag der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe
Geplante, vorbereitete und vereinbarte Aufnahme von Kindern und Jugendlichen Pflege und Erziehung bzw. Unterstützung der Erziehung während der Betreuung Abklärung und Diagnostik des Entwicklungsstandes der Minderjährigen und der Dynamik im Herkunftssystem Stärkung der Gesamtpersönlichkeit der Kinder und Jugendlichen Einübung alternativer Verhaltensmöglichkeiten Beratung und Begleitung der Eltern (des Herkunftssystems)

6 Betreuungsangebote Die Paedakoop verfügt über Standorte in Schlins, Feldkirch und Wolfurt. Betreuung im stationären Rahmen Betreuung im teilstationären Rahmen Betreuung im ambulanten Rahmen - Lebensweltorientierte Betreuung LOB Betreuung im intensivpädagogischen Rahmen Schlins Feldkirch Feldkirch Wolfurt

7 Paedakoop Wohngruppen
Die Paedakoop hat vier Wohngruppen; drei in Schlins und eine in Feldkirch. In diesen Wohngruppen leben insgesamt etwa 35 Mädchen und Jungen im schulpflichtigen Alter. Dieses Zusammenleben hilft bei der Verwirklichung eigener Interessen bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer. Wir bieten sowohl eine stationäre als auch eine teilstationäre Betreuungsform.

8 Paedakoop Privatschule
Besuch und Abschluss der Volksschule, der Neuen Mittelschule und der allgemeinen Sonderschule Alters- und geschlechtsheterogen zusammengesetzte Klassen mit maximal acht Kindern Zwei Lehrpersonen pro Klasse im Teamteaching Einzelunterricht und „Nachgehende Schule“ Individueller Förderplan IFP Pädagogische Werkstätten Pflichtschulabschlussprüfungen für Externisten

9 Paedakoop LOB LOB steht für Lebensweltorientierte Betreuung.
Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen ist die Basis für unsere pädagogische Arbeit. Die Mädchen und Buben haben eine begleitete Tagesstruktur in Form von Individual- und Sozialpädagogik. Wir entwickeln mit Herkunftsfamilien als ExpertInnen für ihr Leben gemeinsam Strategien für einen gelingenden Alltag und ein funktionierendes Zusammenleben.

10 Gemeinsame Prozessführung
Für alle Kinder und Jugendlichen steht eine Primärbetreuungsperson und eine Primärlehrperson als auch für die Familie eine Person für die Unterstützung, Begleitung und Beratung der Eltern zur Verfügung.

11 Der Aufnahme- und Betreuungsprozess
Gefährdungsabklärung in Zusammenarbeit mit anfragenden Stellen Informationsgespräche mit Kind/Jugendlichem u. Eltern Hilfeplangespräch bei der Kinder- und Jugendhilfebehörde Aufnahmegespräch als Start in die Betreuung Abklärungsphase mit Beobachtungsphase Betreuungs- und Entwicklungsphase Abschlussphase mit Rückführung

12 Pädagogische Grundhaltung
Optimistische, aufrichtige und empathische Grundhaltung in der Begegnung Von Wertschätzung getragener Beziehungsaufbau mit allen Beteiligten Kritische Auseinandersetzung mit eigenen Grundhaltungen und Wertvorstellungen Fachliche Kompetenz und persönliche Eignung Interdisziplinäre Zusammenarbeit Laufende Reflexion des beruflichen Handelns Kooperationsbereitschaft gegenüber den Systempartnern

13 Prinzipien Prinzip der Partizipation Prinzip Kinderschutz
Prinzip der Durchlässigkeit Prinzip 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr Prinzip der differenzierten Angebote

14 Werkstätten als Methode
Bauernhof Bikegarage Cafelino und zit.at Schulband Grünwerk Atelier ZEBRA Holzwerkstatt Druckwerkstatt print. Werkstatt Gruschtl Tierheim Dornbirn HANDwerk

15 Tiergestützte Pädagogik
Wir bieten für unsere Kinder und Jugendlichen professionelle Tiergestützte Pädagogik sowohl im Einzelsetting als auch im Gruppensetting an. Unser speziell geschultes Personal arbeitet mit eigens dafür ausgebildeten Therapiepferden und Mediator- bzw. Therapiehunden.

16 Ferienprojekte Neben dem Regelbetrieb während des Schuljahres haben die Kinder und Jugendlichen in den schulfreien Zeiten die Möglichkeit an Ferienprojekten teilzunehmen.

17 Weitere Schullaufbahn und Berufsfindung
Jugendliche im letzten Pflichtschuljahr werden durch gezielte Unterstützung auf die bevorstehende Arbeitsausbildung oder die weitere Schullaufbahn vorbereitet: Schulische Perspektiven und Hilfe bei der Lehrstellensuche Interne Werkstättenangebote Kenntnis und Wissen über die Angebote und Möglichkeiten von AMS, BIFO, Schulen und Jugendarbeitsassistenz und Vernetzung mit diesen Angeboten Vermittlung von Schnupper- und Lehrstellen Abklärung der Fähigkeiten (Potentialanalysen, Übungsmaterial, Kompetenztraining etc.) Arbeitsrechtliches Fachwissen

18 Qualitätsmanagement Je drei prozessverantwortliche Fachpersonen mit klaren Besprechungsstrukturen Genau definierter und geplanter Betreuungsprozess Berichtslegung für öffentliche Kinder- und Jugendhilfe Fachlich standardisierte Dokumentationen in allen Funktionsbereichen Jährliche Erhebung der Befindlichkeit von KlientInnen und MitarbeiterInnen Durchführung von EVAS (Evaluation erzieherischer Hilfen) Fachpersonen in allen Funktionsbereichen Multidisziplinäre Teambesprechungen Verpflichtung zu Teamsupervision und Fortbildung, Einzelsupervision bei Bedarf Abgestimmte und klar definierte Arbeit im Management

19 Rahmenbedingungen Gesetzliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes Gesetzliche Grundlagen einer Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht Finanzierung der Betreuung über die Tarife der Kinder- und Jugendhilfeabteilungen Finanzierung der Privatschule durch das Land Vorarlberg - Schulabteilung Standorte in Schlins, Feldkirch und Wolfurt, Werkstätte in Bludesch Starke Vernetzung mit den sämtlichen relevanten Behörden und Institutionen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel höchstmöglicher Transparenz der Arbeit

20 Vielen Dank für Ihr Interesse!


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