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" Wie können Schülerinnen und Schüler heute besser/anders lernen und was kann die Lehrkraft dafür tun?" Versuch einer Übersicht auf der Grundlage aktueller.

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Präsentation zum Thema: "" Wie können Schülerinnen und Schüler heute besser/anders lernen und was kann die Lehrkraft dafür tun?" Versuch einer Übersicht auf der Grundlage aktueller."—  Präsentation transkript:

1 " Wie können Schülerinnen und Schüler heute besser/anders lernen und was kann die Lehrkraft dafür tun?" Versuch einer Übersicht auf der Grundlage aktueller Literatur/Forschungsergebnisse Reinhard Roth, August 2015

2 WAS IST LERNEN? Was ist Lernen ? Reinhard Roth, August 2015

3 LERNEN = VERÄNDERUNG Erwerb von geistigen, körperlichen, sozialen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Veränderung des Verhaltens, Denkens oder Fühlens aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnenen Einsichten … Reinhard Roth, August 2015

4 BASICS „LERNEN“ Wir lernen immer/kommunizieren immer
Lernen ist ein aktiver Prozess Wir lernen alle anders – aber Beziehung ist immer wichtig (Kooperation) ! Lernen geschieht ganzheitlich Effektives Lernen = Neues wird an Bekanntes angeknüpft! 70% lernen wir außerhalb von Bildungsinstitutionen... 70% lernen wir außerhalb von Bildungsinstitutionen ! Reinhard Roth, August 2015

5 Was und wann haben SIE zuletzt gelernt?
Reinhard Roth, August 2015

6 Stop Learning Start Thinking Provokation Nr. 1
Reinhard Roth, August 2015

7 Die Lerner heute – kennen wir sie…
? Reinhard Roth, August 2015

8 Veränderte Mediennutzung
14-29-Jährige in Deutschland verbringen mehr Zeit im Internet als vor dem Fernseher. Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2012

9 Welche elektronischen Devices wünschen sich Kinder dieses Jahr zu Weihnachten?

10 Die andere Seite Je jünger die Kinder sind, umso mehr sind elektronische Medien Beziehungskiller und damit sogar Entwicklungshemmnisse. Nur in Beziehungen zu echten Menschen und einer echten Umwelt können sich Kinder entwickeln. Hinter den meisten "Medienproblemen" stehen problematische Beziehungen. Eltern/Lehrer müssen mehr in die Beziehungen zu ihren Kindern/Schülern investieren. Reinhard Roth, August 2015

11 Die meistgenutzten Apps
Social Media & Entertainment als wichtigste Treiber der Smartphone-Nutzung Location Based hier nicht extra aufgeführt, da oft integriert. Frage: “Welche der folgenden Arten von Apps haben Sie heruntergeladen und welche Apps nutzen Sie regelmäßig?” Quelle: Wave 6: The business of social | Social media tracker 2012, Universal McCann

12 Internet-Nutzertypen
Wirklich kreativ ist nur eine Minderheit, aber diese wächst beständig an – die „passiven“ werden immer weniger. Intermediäre (ca. 17%) moderieren kontaktieren beraten führen fachliche Dialoge Partizipative (ca. 10%) reden mit kommentieren empfehlen Passive (ca. 61%) lesen beobachten lassen sich animieren Prosumenten (ca. 12%) aktivieren und produzieren Dialoge machen kreative Vorschläge Um wen geht es? Die Zielgruppen lassen sich in vier Kategorien einteilen: Passive, Partizipative, Prosumenten und Intermediäre. Diese unterschiedlichen Zielgruppen erwarten eine differenzierte Ansprachen und einen individuellen Dialog. Das Social-Media-Potential liegt in der bisher noch passiven Mehrheit der Teilnehmer. Quelle: Verbraucheranalyse MDS-Online – Gesamtsumme der Internetnutzer in Deutschland ca. 48 Millionen

13 Konsequenzen Wir sollten (auch) mit den Eltern arbeiten!!!
Wir sollten moderne Medien stärker nutzen! Wir müssen die Lebenswelt unserer Schüler in unsere Arbeit einbeziehen! Die Schüler müssen an der Organisation der Lernprozesse beteiligt werden! Die “Lernumgebung” ist wichtig (Klassenraum!) Sprachunterricht: SPRACH-HANDELN ZUERST !!! Zuerst nur die Überschrift – Teilnehmer sollten über die Konsequenzen nachdenken, miteinander reden (max. 5r Min.). Reinhard Roth, August 2015

14 Provokation Nr. 2 Der Lehrer ist wichtig Der Schüler ist wichtiger
Die Schule als System und Kultur ist noch wichtiger! Reinhard Roth, August 2015

15 Lehrerrolle – Ergebnisse der Forschung
Strukturierte Nutzung der Unterrichtszeit Klares Classroom Management Deutlich formulierte Ziele u. Erwartungen Positive Zuwendung zu den Schülern (Individuelles) Feedback Methodenwechsel Trennung von Lern- und Evaluationsphasen Der Lehrer als ROLE MODEL Reinhard Roth, August 2015

16 Lehrerverhalten Schüler - Redeanteile erhöhen
FEEDBACK ermöglichen bzw. einfordern Verantwortung an Schüler geben Methoden bereitstellen, die Schüler in die Lage versetzen „es selbst zu tun“ Fragen und Probleme deligieren Leadership in der Klasse praktizieren Offenheit und Transparenz leben Kollegiale Hilfe in Anspruch nehmen – KOOPERATION !!! R. Roth Reinhard Roth, August 2015

17 Schüler-Lehrer Beziehung
PISA FINDINGS Insbesondere die formulierten Erwartungen des Lehrers an den Schüler haben positive Auswirkungen. Die Bereitschaft des Lehrers zusätzliche Hilfe zu geben, sich mit dem individuellen Schüler zu beschäftigen, hat ebenfalls positive Effekte. Das positive (Rollen)Verhalten der Lehrer hat auch bei „Problem Schülern“ deutlich positive Auswirkungen auf die Leistungen (insbesondere im Lesen) R. Roth Reinhard Roth, August 2015

18 Die Bedeutung der Muttersprache
Deutsch: Die Entwicklung von Lesekompetenz hat nun von der Primarstufe bis in die Sekundarstufe hinein ein eigenständiges Gewicht. Der Fachteil Deutsch des neuen Rahmenlehrplans bildet ebenso die Grundlage für den Unterricht zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache. (Neuer Rahmenlehrplan Berlin/Brandenburg 2015) Reinhard Roth, August 2015

19 Reinhard Roth, August 2015

20 Reinhard Roth, August 2015

21 Reinhard Roth, August 2015

22 Hattie und die Berliner Schulreform
Die vier zentralen Themenfelder Individualisierung des Lernens/ Differenzierung reciprocal teaching (0.88) – Schüler als Lehrer feedback (0.74) - Rückmeldungen an Schüler/Lehrer reading/creativity/comprehension programms (0.67) self-verbalization (0.64) – Schülerselbstkontrolle Reinhard Roth, August 2015

23 Ausflug 1: Lernumgebung
Reinhard Roth, August 2015

24 Letzte Meldungen “Der Aktionsrat Bildung bemängelt, das deutsche Bildungssystem sei zu stark an Fachwissen orientiert. Motivation und Spaß würden vernachlässigt (…)” (DIE WELT; MAI 2015) Reinhard Roth, August 2015

25 Ausflug 2: Kreative Aufgaben
Reinhard Roth, August 2015

26 Ausflug 3: Rituale - Methoden
Reinhard Roth, August 2015

27 Ausflug 4 : “Andere Hausaufgaben”
Reinhard Roth, August 2015

28 Ausflug 5: Schüler “unterrichten” Schüler
Reinhard Roth, August 2015

29 “teaching by subject” and Start “teaching by topic”!
ProvokationNr. 3 Stop “teaching by subject” and Start “teaching by topic”! Reinhard Roth, August 2015

30 Konsequenzen für den Sprachenunterricht
Es gibt keine eigene Didaktik für den Sprachunterricht – oder doch? Reinhard Roth, August 2015

31 Hören als Basis Hören hat eine Schlüsselfunktion
Hören heißt nicht immer „sofort verstehen“ Höraufgaben sollten am Anfang stehen: Hören und Tun sollten dann folgen. Einzelne Buchstaben und/oder Wortteile hören. Arbeit mit Signalkarten – L spricht und S leisten die Hördiskrimination Nachsprechen/Flüstern etc. Reinhard Roth, August 2015

32 Sprechen ist Nummer 1 Reinhard Roth, August 2015

33 NEVER FORGET Es geht um Kontext-Verständnis Reinhard Roth, August 2015

34 Wortschatzarbeit Nicht alle Wörter sind gleich wichtig
Ich muss nicht alle Wörter verstehen Wichtige Wörter sammeln und üben Es geht vor allem um Kontext-Verständnis Zuerst die Wörter ansehen - versuchen zu verstehen – erst dann das Wörterbuch. Wort und Bild – motivierend und einprägsam Wortfelder/Spiele/Rätsel/ Reinhard Roth, August 2015

35 Lautes Lesen Gegenseitiges Vorlesen mit/ohne Aufgaben
L liest und S haben Aufgaben S liest für die Klasse – mit Aufgaben !!! Lücken lesen – Lücken selber ausfüllen.... Rollen absprechen und dann mit verteilten Rollen lesen Reinhard Roth, August 2015

36 Effektives und nachhaltiges Lernen auch für L2 oder L3
Emotionen spielen immer eine Rolle: SINGEN Motivation ist entscheidend und kann gefördert werden – muss thematisiert werden: SKYPE Handeln nicht nur im Unterricht – reale Bezüge sind optimal: KORRESPONDENZ/AUSTAUSCH Ganzheitlichkeit ermöglichen: PROJEKTE Autonomie der Lernenden ernst nehmen: VORTRÄGE Erfolg positiv rückmelden: FEEDBACK JEDEN TAG Reinhard Roth, August 2015

37 Besonders wichtig! Klarheit – weniger ist mehr!
Übersicht im Klassenraum ! Akustische und visuelle Signale/Verabredungen! Permanente Reflexion der Arbeitsformen : Was klappt warum (nicht) ? Immer wieder Einzelzuwendung für bestimmte Schüler! Tandemsystem R. Roth Reinhard Roth, August 2015

38 Methoden Lehrgangsunterricht – Einführung/Hinführung
Wochenpläne (auch als 2 Wochenpläne) Stationen und Werkstätten Projekte/Ausstellung/Feste/Ralley/Theater/Zeitung Freie Arbeit Verträge mit den Schülern als Ergänzung - Zielorientierung Erkundungsgänge – vor der Schule „spielt“ das Leben Interviews (Lehrer, Hausmeister, Eltern, Passanten) Kooperatives Lernen (Metaaufgaben für alle G-Mitglieder) Klassenrat – Klassentagebuch - Protokolle Portfolio R. Roth Reinhard Roth, August 2015

39 Blended Learning Flipped Classroom
A survey of 3,159 teachers (in the US) found that when teachers did allow students to use technology, it was most often to prepare written text (61 percent of respondents reported that their students did so "sometimes" or "often") conduct Internet research (66 percent), or learn/practice basic skills (69 percent). Far more rare were teachers who reported that their students sometimes or often used technology to conduct experiments (25 percent), create art or music (25 percent), design and produce a product (13 percent), or contribute to a blog or wiki (9 percent.) (Education Week, Juni 2015) Reinhard Roth, August 2015

40 Flipped Classroom Umgedrehter Unterricht bezeichnet eine Unterrichtsmethode des integrierten Lernens, in der die Hausaufgaben und die Stoffvermittlung insofern vertauscht werden, als die Lerninhalte zu Hause von den Schülern erarbeitet werden und die Anwendung in der Schule geschieht. In der englischsprachigen Literatur ist diese Methode als flip teaching, flipped classroom oder inverted teaching bekannt. Reinhard Roth, August 2015

41 Neue Lernformen: „Social Learning“
Beispiel Sebastian Thrun/ Udacity: 753,000 Teilnehmer in 14 Kursen Erster Kurs an der Stanford University: “Introduction to Artificial Intelligence” mit Studenten Beispiel MOOC (Massive Open Online Course) Kostenlose, frei zugängliche Onlinekurse mit sehr hoher Teilnehmerzahl Kursanbieter stellen als Impuls einige i.d.R. online verfügbare Ressourcen wie Texte oder Videos zur Verfügung Teilnehmer entscheiden selbst, ob und in welcher Weise sie sich einbringen: Selbst weitere Materialien erstellen, etwa in Form von Blogbeiträgen, Tweets, Videos oder Podcasts, kommentieren, diskutieren oder erweitern Vernetzung zwischen Lernenden und deren Inhalten Quellen: Wikipedia, allthingsd.com Reinhard Roth, August 2015

42 Neue Lernformen: Gamification
“It is important to note that Quest is not a school whose curriculum is made up of the play of commercial videogames, but rather a school that uses the underlying design principles of games to create highly immersive, game-like learning experience.” Der Lehrplan von zwei Jahrgangsstufen an einer New Yorker Schule basiert auf Gamification-Mechanismen. In immer komplexer werdenden Challenges und Spielen ergeben sich Wissensaustausch, Feedback und Reflexion als Teil des Spielverlaufs. Beispiel Biologieunterricht: Schüler lernen, in dem sie einem geschrumpften Wissenschaftler helfen, der in einem menschlichen Körper verloren gegangen ist. Sie unterstützen ihn bei der Navigation durch den Körper und bei den Berichten an sein Forschungslabor. “It is important to note that Quest is not a school whose curriculum is made up of the play of commercial videogames, but rather a school that uses the underlying design principles of games to create highly immersive, game-like learning experience.” Quelle: q2l.org, intelligent-gamification.de Reinhard Roth, August 2015

43 Literatur Hattie,J.: Lernen sichtbar machen. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2013, ISBN Hattie,J.:Lernen sichtbar machen für Lehrpersonen. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2014, ISBN Meyer, H.: Was ist guter Unterricht?. Berlin 2004, ISBN Roth,R.: Die Eingangsklasse an der John-F.-Kennedy-Schule Berlin. In : Haataja,K., Wicke,R. (Hg.): Integriertes Lernen in der Zielsprache Deutsch. Huber Verlag. München 2015 Neue Medien in der Bildung – Lernformen der Zukunft. Konferenz des Netzwerk Bildung. Mai 2008 HG.: Wernsted,R./ T. John-Ohnesorg Internet Links: Achtsamkeit”: https://www.youtube.com/watch?v=sDJ39JkMhcg Reinhard Roth, August 2015


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