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Chancen und Grenzen der IP- Massnahmen: die Rolle des Staates Jeff Weitzel 29. September 2016.

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Präsentation zum Thema: "Chancen und Grenzen der IP- Massnahmen: die Rolle des Staates Jeff Weitzel 29. September 2016."—  Präsentation transkript:

1 Chancen und Grenzen der IP- Massnahmen: die Rolle des Staates Jeff Weitzel 29. September 2016

2 Die Eckwerte der IP-Massnahmen müssten allgemein angenommen werden Die Systemsprenger Eventuell Jugendhilfecarrieren, jugendpsychiatrische Massnahmen, CSEE … die Indikationskriterien sind zu verfeinern TO DO Eine Nachforschung über die Anlässe der Anfragen nach IP- Massnahmen wäre zu tun TO DO Es bleibt Aufgabe des Staates auch für diese Jugendlichen Chancen zu finden, also Massnahmen, die sich in ein Gesamtkontext einfügen: der Staat als Beschützer der Systemsprenger.

3 IP – Massnahmen stellen 3% der gesamten Fremdunterbringungen dar IP-Massnahmen im Kontext der Fremdunterbringung durch Instanzen aus Luxemburg Gesamtanzahl der IP Massnahmen am heutigen Tag: 41 – oder 3% der gesamten Fremdunterbringung (Tendenz steigend) Deutschland 2012 (HzE Monitor 2012): 1,5% Fremdunterbringung 1.4.2016TOTAL: 1308 Institutionnel Luxembourg mit CSEE und accueil psychothérapeutique 683 Auslandsbetreuungen131 Pflegefamilien494

4 Der Staat in seiner Rolle als Vermittler Die Formalisierung der AUFNAHMEPROZEDUREN Es ist Aufgabe des Staates die verschiedenen Instanzen in Luxemburg zusammenzubringen und Sorge zu tragen, dass ein kohärentes und vollständiges PI im Vorfeld erarbeitet wurde. Das Formular FG7 wäre zu überarbeiten TO DO, die HPG wären zu systematisieren, ein pedopsychiatrisches Gutachten ist immer nötig Alleingänge müssen der Vergangenheit angehören. Nur wenn das PI allgemein angenommen ist, wird es vom ONE finanziert.

5 Der Staat in seiner Rolle als Vermittler Die Formalisierung der AUFNAHMEPROZEDUREN: AKTEURE Ein pedopsychiatrisches Gutachten ist nötig Die Akteure der letzten ambulanten und stationären AEF- Massnahmen haben viel Wissen über die Entwicklung des Jugendlichen Ein richterlicher Beschluss ist in vielen Fällen indiziert Ein CMPPN-Beschluss zur Beschulung ist angebracht

6 Klare Aussagen helfen der Akzeptanz der IP-Massnahmen Das MATCHING: ein wesentliches Moment “Wir haben da eine freie Projektstelle … die könnte das in etwa so schaffen.” DIES GENUEGT NICHT In Punkto MATCHING muss präzise argumentiert werden und sicher gestellt sein, dass genau diese Projektstelle für die Problematik dieses Jugendlichen adäquat ist.

7 Klare Aussagen helfen der Akzeptanz der IP-Massnahmen Der Sprachraum und die Beschulung Die Beschulung bleibt auch bei Systemsprengern ein Thema Nur selten ist die Beschulung das wichtigste Element, allerdings muss eine qualitativ hochwertige Beschulung sicher gestellt sein Eine IP Massnahme im deutsch oder französischen Sprachraum erleichtert vieles. Alternativ ist der portugiesische, der spanische oder der italienische Sprachraum ebenfalls möglich Andere Sprachräume erweisen sich oft als problematisch Die Reintegration in das Schulsystem in Luxemburg muss im PI angedacht sein.

8 Klare Aussagen helfen der Akzeptanz der IP-Massnahmen Flexibilität : JA – Chaos :NEIN Die Ausbildungen der Betreuer müssen transparent dargestellt sein Die Projektbeschreibung muss einer psychopädagogischen Analyse standhalten Dokumentation: Verfeinertes PI - 3 Monaten nach Anfang, dann Berichterstattung alle 6 Monate (an das ONE und das Gericht, wenn es sich um eine richterlich verordnete Massnahme handelt)

9 Klare Aussagen helfen der Akzeptanz Die DAUER der Massnahme und die NACHFOLGEMASSNAHMEN 1. Nur selten handelt es sich um Kurzzeitmassnahmen, obschon die zeitliche Begrenzung der Hilfe den Hilfeerfolg erleichert: TO DO 2. Die Vorabplanung der Re-Integration ist wesentlich und muss im PI enthalten sein 3. Luxemburg ist verantwortlich für die Massnahmen und alle Nachfolgemassnahmen sollten in Luxemburg durchgeführt werden 4. Die Vernetzung des IP-Leistungserbringers mit den Lux-Instanzen und dem Erbringer von Nachfolgemassnahmen ist in diesem Kontext wesentlich

10 Klare Aussagen helfen der Akzeptanz Der Leistungserbringer muss die GARANTIE einer vollständigen Zusammenarbeit mit allen Instanzen des Gastlandes erbringen Eine einfache Information oder ein minimales Einverständnis nach dem Brüssel 2bis Verfahren genügt nicht um in Krisensituationen auf die Hilfe der lokalen Instanzen zurückzugreifen. IP-Massnahmen ausserhalb der EU sind problematisch: andere Rechtsräume, andere Verfahren...

11 Der Staat in seiner Rolle als Vermittler Anpassungen des PI – Uebergänge Substantielle Anpassungen des PI, Wechsel von einer Projektstelle zu einer anderen, speziell in Krisensituationen, müssen von den Instanzen in Luxemburg mitgetragen werden Die Referenten in Luxemburg müssen in jedem Fall klar identifiziert sein und in der Kontinuität arbeiten

12 Die Finanzierung: transparent – gerecht - ausgewogen AKTUELL: Pauschalfinanzierung mit einem maximalen Tagessatz Keine Typologie der verschiedenen Formen der Pflegestellen und der unterschiedlichen Anforderungen an die Pflegestellen Keine direkte Entschädigung der Pflegestelle durch das ONE Keine Begutachtung des Aufwandes der Betreuung der Pflegestelle Overhead, Transportkosten und Aufwandsentschädigungen sind in dem pauschalen Tagessatz enthalten Elternarbeit in Luxemburg während der Unterbringung wird nicht genug geleistet obschon sie im Tagessatz enthalten ist

13 Die Finanzierung: transparent – gerecht - ausgewogen In der ZUKUNFT - aktuell in der Diskussion TO DO Prinzip der Finanzierung: gleiche Behandlung aller Leistungserbringer Entschädigung der Pflegestelle gemäss nationaler Standards ? Entschädigung der Pflegestelle gemäss Ausbildungsniveau? Betreuung der Pflegestelle auf Stundenbasis? Overhead, Transportkosten und Aufwandsentschädigungen Elternarbeit in Luxemburg auf Stundenbasis?

14 Die Finanzierung: transparent – gerecht - ausgewogen In der ZUKUNFT - aktuell in der Diskussion Festschreibung von Bestimmungen für die Finanzierung in einer Konvention zwischen ONE und Leistungserbringer Abwesenheitsregelungen Aufnahmen und Beendigungen der Massnahmen Volljährigkeit Finanzielle Beteiligung der Eltern Qualität und Dokumentation Berechnung und Bezahlung der Leistungen

15 BESTEN DANK Jeff Weitzel


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