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Neuapostolische Kirche Seite 1 von 18 01.12.2003© Neuapostolische Kirche International Leitbild „Dienen und Führen“ Vertiefende Veranstaltung zu „Konfliktbewältigung“

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Präsentation zum Thema: "Neuapostolische Kirche Seite 1 von 18 01.12.2003© Neuapostolische Kirche International Leitbild „Dienen und Führen“ Vertiefende Veranstaltung zu „Konfliktbewältigung“"—  Präsentation transkript:

1 Neuapostolische Kirche Seite 1 von © Neuapostolische Kirche International Leitbild „Dienen und Führen“ Vertiefende Veranstaltung zu „Konfliktbewältigung“

2 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 2 von © Neuapostolische Kirche International Inhalte KapitelSeite Einleitung3-5 Vor der Bearbeitung: Konfliktanalyse6 Unterschiede Konfliktüberbrückung u. Konfliktlösung7 Konfliktüberbrückung – Grundsätzliches zur Strategie8 Konfliktüberbrückung – Fallbeispiele 1 und Konfliktlösung - Grundsätzliches zur Strategie11 Konfliktlösung - Fallbeispiele Schlussbemerkungen18

3 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 3 von © Neuapostolische Kirche International Einleitung (1) – Hinweis auf Leitbild „Das Zusammenwirken der Glaubensgeschwister zeichnet sich nicht dadurch aus, dass keine Konflikte bestehen, sondern in der Art und Weise, wie diese gelöst werden. Konflikte beinhalten für alle Beteiligten auch die Möglichkeit, neue und bessere Lösungen zu finden; Demut, Liebe und gegenseitige Achtung erleichtern dies. Dabei ist zwischen Wesen der Person und Handlung in der Sache zu trennen. Vielfach wird in guter Absicht gehandelt, jedoch werden oft unbewusst Fehler gemacht. Es geht darum, den Ursachen nachzugehen und nicht nach Schuldigen zu suchen.“ (Auszug aus Leitbild „Dienen und Führen in der Neuapostolischen Kirche“, „Konfliktbewältigung“.)

4 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 4 von © Neuapostolische Kirche International Einleitung (2) – Definition des Begriffes „Konflikt“  Unterschiedliche Wahrnehmungen, Erklärungen, Ziele, Wünsche, Bewertungen und Gefühle münden in ein Verhalten, das für die Gemeinschaft oder für die Beziehung zwischen einzelnen Menschen störend ist.  Früher wurde ein Konflikt oft nur als „Störung des Ablaufs“ gesehen. Als Konfliktursache wurde dabei oft die Schwäche von Personen bzw. Defizite in ihrer Persönlichkeitsstruktur gesehen.  Heute wird ein Konflikt als Möglichkeit einer positiven Entwicklung gesehen. Die Fähigkeit mit Konflikten konstruktiv umzugehen, ist damit eine wesentliche Ressource einer Gemeinschaft.

5 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 5 von © Neuapostolische Kirche International Einleitung (3) – Warum gibt es innerkirchliche Konflikte?  Die Kirche wächst weltweit und sich verändernde Rahmenbedingungen vieler Lebensbereiche steigern die Anforderungen an die Funktionsträger.  Es müssen mehr und komplexere Aufgaben und Fragestellungen erledigt werden.  Um dies zu bewältigen, entstehen innerhalb der Kirche spezielle Funktionen für bestimmte Aufgaben: Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten werden vermehrt delegiert.  Je nach Zuständigkeit und Verantwortlichkeit können und müssen sich damit unterschiedliche Ziele, Wünsche, Bedürfnisse und Interessen entwickeln.  Zwischen einzelnen Verantwortungsträgern oder zwischen einzelnen Gruppen können Zielkonflikte entstehen.

6 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 6 von © Neuapostolische Kirche International Vor der Bearbeitung: Konfliktanalyse  Was ist Gegenstand des Konflikts?  Wer sind die Konfliktparteien?  Welche Ebene berührt der Konflikt?  Welche Geschichte hat der Konflikt?

7 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 7 von © Neuapostolische Kirche International Unterschiede Konfliktüberbrückung und Konfliktlösung  Konfliktüberbrückung: Führungsverantwortlicher als Klärungshelfer  Der Führungsverantwortliche ist an dem Konflikt selbst nicht beteiligt und nicht betroffen. Er kann sich somit neutral und für alle offen verhalten.  Er dient damit ausschließlich als Klärungshelfer, um die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien wieder in Gang zu bringen.  Die Verantwortung für die Konfliktlösung liegt alleine bei den Konfliktparteien und nicht beim Führungsverantwortlichen.  Konfliktlösung: Führungsverantwortlicher als Mitbetroffener  Der Führungsverantwortliche ist mit von dem Konflikt betroffen oder aufgrund seiner Führungsaufgabe daran beteiligt.  Er dient nicht nur als Klärungshelfer, um die Kommunikation wieder in Gang zu bringen, sondern hat die Aufgabe, eine Lösung herbei zu führen und gegebenenfalls sein eigenes Verhalten zu ändern.  Damit liegt die Verantwortung für die Konfliktlösung mit beim Führungsverantwortlichen.

8 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 8 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktüberbrückung - Grundsätzliches zur Strategie  Bedeutung Konfliktüberbrückung  Kommunikationshilfen anbieten, um die Sprachlosigkeit zu „über- brücken“.  Verhalten des Führungsverantwortlichen  Ohne Vorurteil helfen, die Fakten aufzuklären.  Den Beteiligten helfen, ihre Sicht darzulegen.  Helfen, transparente Entscheidungskriterien zu finden.  Lösungsschritte anbieten, nie autoritär durchsetzen.

9 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 9 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktüberbrückung - Fallbeispiel 1  Die Jugendleiter dreier Gemeinden möchten an einem Feiertag eine Jugendaktivität gemeinsam durchführen.  Sie können sich auch nach mehreren Anläufen nicht auf die Art der Veranstaltung einigen.  Wie soll der Führungsverantwort- liche reagieren?

10 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 10 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktüberbrückung - Fallbeispiel 2  Mann und Frau haben einen ernsten Ehekonflikt und bitten den Vorsteher um Mithilfe. Beide sind berufstätig und jeden Abend mit kirchlichen und privaten Interessen belegt. Dadurch verbleibt keine Zeit für Gemeinsamkeiten.  Wie würden Sie als Vorsteher handeln?

11 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 11 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung - Grundsätzliches zur Strategie  Bedeutung Konfliktlösung  Der Führungsverantwortliche ist mit vom Konflikt betroffen und vertritt damit die Interessen aus seiner Führungsverantwortung.  Verhalten des Führungsverantwortlichen  Zuhören, die Sichtweisen der Beteiligten darlegen lassen, Verstehen signalisieren, offene Fragen stellen.  Niemand verurteilen, sondern durch Kontaktpflege Vertrauen gewinnen.  Auf die Gefühle und Motive der Beteiligten eingehen.  Er sollte seine Beweggründe zum richtigen Zeitpunkt darlegen.  Eine gemeinsam getragene Lösung anstreben.

12 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 12 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 1  In einer Gemeinde spielt ein jugendlicher Bruder die Orgel. Durch sein Verhalten und seine Art zu spielen provoziert und verärgert er immer mehr Geschwister und Amtsträger. Geschwister sagen, sie würden nicht mehr zum Gottesdienst kommen, wenn dieser Bruder die Orgel spielt. Er hält sich nur teilweise an die in unserer Kirche geltenden Richtlinien für Orgelspieler. Er spielt u. a. zu laut, zu „verschnörkelt“ und lässt sich weder vom Orgelbeauftragten, dem Gemeindechor- dirigenten noch vom Vorsteher etwas sagen. Er verharrt auf seinem Standpunkt, dass er richtig handelt.  Der Vorsteher bittet den Bezirksvorsteher um Hilfe. Was soll dieser tun?

13 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 13 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 2  Bruder Lamento beschwert sich bei seinem Freund, dem Bezirksevangelisten Weit Entfernt (also in einer anderen Gebietskirche), über den Priester Silenzio, weil dieser am Altar säuselt und schlecht verstanden wird.  Außerdem führt er unangemeldete und viel zu lange Familienbesuche durch.  Der Bezirksevangelist Weit Entfernt ruft den zuständigen Bezirksältesten an und bittet ihn um Klärung und Änderung.  Wie würden Sie als Bezirksältester vorgehen?

14 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 14 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 3  Ein langjähriger Priester wird von seinem Vorsteher einfühlsam geführt und gerecht behandelt. Trotzdem bleibt das Handeln des Priesters häufig eigenwillig und den Amtskreis sowie den Gemeindefrieden störend.  Zu Vorangängern in der Gemeinde und im Bezirk pflegt er keine Verbindung, für ihn zählen nur die Apostel. Deshalb nimmt er auch übliche Einladungen seines Vorstehers zu den Gottesdiensten des Bezirksältesten und Bischofs nur dann wahr, wenn die Gemeinde dazu eingeladen ist und er sich deshalb nicht entziehen kann.  Gemeinschaftspflege ist ihm nur mit bestimmten Kreisen genehm, wobei dann Beschwerden über andere Amtsträger hörbar werden.  Gespräche des Vorstehers brachten bisher keine Änderung seiner Einstellung und seines Verhaltens.  Was würden Sie als Vorsteher tun und wer sollte wie handeln?

15 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 15 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 4  Ein langjähriger Dirigent, der zugleich Amtsträger ist, treu im Glauben und zu jedem Opfer bereit, dominiert durch die Art und Weise seines Auftretens in der Gemeinde. Er sucht sich seine Sonderstellung zu bewahren, nicht durch exzessives aber sehr wohl bestimmendes Auftreten.  Vielfache allgemeine Hinweise, sich bei der Lied- und Versauswahl hinsichtlich der Länge des Vortrages an die Gottesdienstsituation anzupassen, wurden bisher ignoriert.  So hat er in einem Abendgottesdienst des Apostels, in dem mehrere Amtshandlungen durchzuführen waren, zu Beginn des Dienens mehrere lange Strophen und hernach immer mehrere singen lassen, so dass dadurch der zeitliche Rahmen des Gottesdienstes überschritten wurde.  Wie würden Sie als Vorsteher nun handeln?

16 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 16 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 5  Ein Priester geht häufig in die Mission. Er hängt mit ganzer Seele an dieser Arbeit. In seiner Heimatgemeinde berichtet er in den Predigten sehr weitschweifend über seine Erfahrungen und Missionserlebnisse.  Oftmals passen seine Ausführungen nicht zum Thema des Gottesdienstes. Viele Geschwister bezweifeln auch, dass sich diese Erfahrungen auf unsere Gegebenheiten übertragen lassen. Zuweilen wird sogar der Verdacht geäußert, dass manche Erlebnisse etwas geschönt sind.  Bisherige allgemeine Hinweise in Ämterzusammenkünften haben keine Änderung auf die Wortverkündigung des Priesters gehabt. Nun äußern die Glaubensgeschwister Unzufriedenheit über diese Selbstdarstellung beim Bezirksältesten. Sie selbst trauen sich nicht, auf den Priester zuzugehen.  Wie soll der Bezirksälteste den Konflikt lösen?

17 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 17 von © Neuapostolische Kirche International Konfliktlösung – Fallbeispiel 6  Ein treuer und liebevoller Priester ist in seiner Gemeinde ein angesehener Seelsorger. Sein Dienen am Altar fällt allerdings sehr aus dem Rahmen. Im Gegensatz zum täglichen Umgang mit ihm nimmt er am Altar eine geschwollene Ausdrucksweise an und dient zu lautstark. Ferner predigt er bevorzugt – unabhängig vom Inhalt des Gottesdienstes - stets dieselben Themen, z. B. Liebe untereinander.  Der Bezirksälteste, bei dem sich die Geschwister beschwert haben, hat veranlasst, dass er nur noch selten Gottesdienste hält. Mit dem Priester wurde hierüber nicht gesprochen.  Die Frau des Priesters hat sich beim Vorsteher über die Zurücksetzung ihres Mannes beschwert und denkt an Wegzug.  Wie soll der Konflikt gelöst werden?

18 „Dienen und Führen“ – Vertiefung KonfliktbewältigungSeite 18 von © Neuapostolische Kirche International Schlussbemerkungen  “So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.” (Kolosser 3, 12-14)


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