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Wer etwas weiß, hat zehn Augen; wer nichts weiß, ist gänzlich blind. (Toscanisches Sprichwort) 1 Prof. Dr. Annely Rothkegel, 22.06.2016, Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

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Präsentation zum Thema: "Wer etwas weiß, hat zehn Augen; wer nichts weiß, ist gänzlich blind. (Toscanisches Sprichwort) 1 Prof. Dr. Annely Rothkegel, 22.06.2016, Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)"—  Präsentation transkript:

1 wer etwas weiß, hat zehn Augen; wer nichts weiß, ist gänzlich blind. (Toscanisches Sprichwort) 1 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

2 Pilotstudie Lernort Text - Kontrollierte Wissensentwicklung durch kombinierte Textanalyse und Wissensrepräsentation beim selbstgesteuerten Lernen (WS 2015/16 – SS 2016) Annely Rothkegel Stiftung Universität Hildesheim https://wak-rothkegel.de CeLeb2, Hildesheim Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

3 Lernort-Text-Beteiligte FB III: Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation – Klaus Schubert, Franziska Heidrich, Sofia Dalkeranidou, A. Rothkegel (Projektleitung); Studierende des MA-Seminars „„Unternehmenskommunikation“ (WS 2015/16) FB IV: Geographie – M. Sauerwein, A. Ringel, J. Dobberkau, H. Johnke; Studierende aus Projektband Geographie: Forschendes Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (WS 2015/16) 3 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

4 Worum geht es (Phänomen)? Problem im Nachhaltigkeitsdiskurs : Umgang mit zentralen Begrifflichkeiten (Wissen, Verständnisbildung, Interdisziplinarität, Verständigung, Dynamik der Bedeutungsveränderung, unterschiedliche Modelle der Nachhaltigkeit) Fragestellung (Pänomen): Welches Wissen über Nachhaltigkeit entwickeln Lernende durch Lektüre/Analyse von thematisch einschlägigen Texten ? 4 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

5 Linguistische Fragestellung Voraussetzung: Bezug Sprache – Wissen – Text (Sprache – Begriffe; Wissen – Struktur; Text – Kommunikation) Fragestellung: Wie lässt sich der „Weg vom überindividuellen Text zur individuellen Wissensentwicklung“ mit linguistischen Methoden beschreiben, sichtbar und vergleichbar machen („epistemic discourse analysis“) ? Teun A. van Dijk (2014): Discourse and Knowledge. A sociocognitive Approach. Cambridge University Press, Cambridge Most of our knowledge is acquired by discourse ….Both „discourse“ and „knowledge“ are fundamental concepts of the humanities and social sciences, but they are often treated separately. [preface] 5 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

6 Linguistische Zugangsweise Ansatz in der Verbindung von Themen- und Wissensanalyse: Überführung des thematisierten Wissens (in der Kommunikation situiert) in ein generalisiertes Wissen (situationsunabhängig, abhängig vom Vorwissen der Lernenden) Vorgehen: -Textanalyse (Themenanalyse / Themenstrukturierung) -Transfer von der Themenstruktur zur Wissensstruktur (Generalisierung) -Visualisierung in Form von Strukturdarstellungen (Makrostruktur (hier.), Schema (Attribut-Wert-Paare) 6 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

7 Beispiel Themenanalyse und Schema-Struktur Themenstruktur („Problemfelder Flächenverbrauch“) (1)Umwandlung Naturraum > Nutzraum (2)Gründe (Ansprüche Bürger, Gewerbegebiete) (3)Spezifische Probleme (Zersiedlung, Bodenversiegelung) (4)Rolle der Politik (Förderung) Generalisierung: Schema: A Problemfeld-1 A (1)= {..}(Flächenverbrauch) (3)={..} BProblemfeld-2 B(2)={..}(Ansprüche und (4)={..}Förderung) 7 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

8 Gegenstand der Studie Bearbeitung von Textmaterial (2 Gruppen Studierende): -(Auswahl) / Lektüre des Textmaterials -Analyse der Themenstruktur/Makrostruktur -Generalisierung zu Wissensschema Sortieren/Darstellen der Bearbeitungsergebnisse (Hilfskräfte): -Erstellen von Tabellen für Ergebnisse (Vergleichbarkeit) Auswertung der Tabellen (Hilfskräfte, Projektleitung): (i)Kommentare (ii)Linguistische Analyse 8 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

9 vom Text zum Wissensschema (Aufgabenstellung) Text-1Themenstruktur Text-2ThemenstrukturWissens- schema Text-3Themenstruktur 9 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

10 Fall-F (Teams X1/X3) Vorgegebener kohärenter Text (in drei Fragmenten) „Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie (N i.S. von Kommunikationsprozessen)“ Themenstruktur (T1) und Elaborationen (T2), (T3) (1)Dialog: 3 Dimensionen (2)Verständigung: Teilsysteme (3)Nachhaltigkeit: als ökoeffiziente Produkte (4)Relation: Unternehmen und Gesellschaft (5)Elaboration T2:(4a) was nicht sein soll (Missbrauch für Image) (6)Elaboration T3:(4b) was sein soll (Instrumente) 10 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

11 Fall-F (Team X1) Teilthemen (1), (2), (3), (4), (4a), (4b) Schemastruktur (Team X1) [Strukturübernahme; additiv] Nachhaltigkeitsstrategien Schema: Nachhaltigkeit im Unternehmen (1) (2) + (4a) (3) (4) + (4b) 11 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

12 Fall-F (Team X3) : Teilthemen (1), (2), (3), (4), (4a), (4b) Schemastruktur (Team X3) [Neustrukturierung; Einführung einer übergeordnete Ebene] Nachhaltigkeitsstrategien durch Kommunikation intern (1), (2) extern (4), (4a), (4b) durch Produktion (Produkte) (3) 12 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

13 Fall-G (Team X1) Selbst gewählte Texte (Klimawandel (T1), Klimaschutz (T2), berufliche Bildung BNE (T3)) (1.1) Ursachen (1.2) Wissenschaft (1.3) Literatur (2.1) Klimaschutzkonzepte (2.2) Maßnahmen (2.3) BNE-Angebote (3.1) Aus-, Fort-, Weiterbildung (3.2) Schulen 13 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

14 Fall-G (Team X1) : Teilthemen (1.1), (1.22), (1.3), (2.1), (2.2), (2.3), (3.1), (3.2) Schemastruktur (Team X1) [Elaboration in Breite und Tiefe] Schema: Klimawandel Ursachen Akteure (1.1) Konzepte (2.1) Maßnahmen (2.2) [Recherche] Wissenschaft (1.2) Literatur (1.3) BNE (2.3, 3.1, 3.2) 14 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

15 -Textwahl: Kohärenz -Themenanalyse: bottom-up u n d top down (Lösung vom Text, lost in text space) -Schema: Generalisierung (eigenes Wissen einbringen); neuen Zusammenhang herstellen; Probleme/Fragen: 15 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

16 -BNE/Lernmodule: Training (Arbeiten mit Strukturen, Darstellungsmodi, Selbstkontrolle der Ergebnisse durch Lernende) -Fachkommunikation: Einbindung von Sprachebenen (fachlich, nicht-fachlich, alltäglich, Multilingualität) -Fachdisziplinen/Interdisziplinarität: Integration von Analyse und Produktion Weitere Forschung: 16 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)

17 Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, hört man auf, treibt man zurück (Laotse, 6. Jh.v.Chr.) Wer nicht an Wissen zunimmt, nimmt ab (Talmud, 3. Jh.) 17 Prof. Dr. Annely Rothkegel, , Hildesheim (https://wak-rothkegel.de)


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