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Was läuft im Prüfungsjahr? „Wahre Stärke liegt in der eigenen Denkweise.“ Hier werden Sie nicht ausgebildet, aber … Die Dinge sind nie so, wie sie sind.

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Präsentation zum Thema: "Was läuft im Prüfungsjahr? „Wahre Stärke liegt in der eigenen Denkweise.“ Hier werden Sie nicht ausgebildet, aber … Die Dinge sind nie so, wie sie sind."—  Präsentation transkript:

1 Was läuft im Prüfungsjahr? „Wahre Stärke liegt in der eigenen Denkweise.“ Hier werden Sie nicht ausgebildet, aber … Die Dinge sind nie so, wie sie sind … Matthias Sammer, Sportvorstand des FCB

2 Was läuft im Prüfungsjahr? Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation ICH DU WIR UNSERE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

3 … schauen wir zurück Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Aber zuerst Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation

4 Schauen wir zurück Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation x x Zwei Jahre zusammenleben und zusammenarbeiten, zusammen leben und zusammen arbeiten … x Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

5 Schauen wir zurück Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

6 TIPP Nächstes Jahr INOUT Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Wie war das dieses Jahr? Schauen wir zurück Zwei Jahrezusammenleben und zusammenarbeiten, zusammen leben und zusammen arbeiten … TOPFlop Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

7 Persönliches Feedback - mein 1. Seminarjahr Mein Arbeitsverhaltenjanein Ich setze mir Ziele und bemühe mich, diese zu erreichen. Meine Materialien habe ich immer vollständig dabei, so dass ein themenorientiertes Arbeiten möglich ist. Auf die Seminarveranstaltungen bereite ich mich systematisch und konsequent vor. Ich bin neugierig auf unbekannte und schwierige Herausforderungen. Ich bringe viele Ideen, Anregungen und Praxiserfahrungen in die Seminararbeit ein. Wenn mir etwas unklar ist, ergreife ich sofort die Initiative und kläre die Sache. Hilfreiche Beispiele und Anregungen aus dem Seminar setze ich möglichst sofort in die Praxis um. In Input-Phasen, bei Referaten oder Präsentationen, arbeite ich konzentriert und motiviert mit. In Arbeitsphasen bin ich aktiv und produktiv dabei. An BUV-Besprechungen und Diskussionen beteilige ich mich intensiv und konstruktiv. Inhalte eigne ich mir selbstständig und gründlich an, so dass ich die damit verbundenen Aufgaben lösen kann. Informationen speichere ich so ab, dass ich jederzeit darauf zugreifen kann. Meine Aufzeichnungen sind sauber und ordentlich angelegt und geführt. Mein Sozialverhalten Ich trage mit meiner positiven, freundlichen Grundstimmung zur positiven Atmosphäre im Seminar bei. Ich mache keinen LAA oder den Seminarleiter vor anderen oder hinter deren Rücken schlecht. Konflikte mit andere Seminaristen oder dem Seminarleiter gehe ich konstruktiv an, ich schweige sie nicht tot. Konflikte mit andere Seminaristen oder dem Seminarleiter löse ich sachlich und „win-win-orientiert“. Wenn ich merke, dass jemand aus dem Seminar Probleme hat, versuche ich zu helfen. Ich lasse mir helfen, wenn ich irgendwie nicht mehr weiterkomme. Ich lasse auch die anderen zu Wort kommen bzw. ausreden und unterbreche sie nicht. Bei Gruppenarbeiten höre ich mir auch die Argumente der anderen an und lasse sie gelten. Aufgaben für das Team übernehme ich gern, ohne viel Tamtam und erledige sie zuverlässig.

8 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Ziele, Themen für das kommende Jahr Teamarbeit, Teambildung - Synergieeffekt Empfang und Einbindung der Erstis, Rolle der Zweitis, Tutoren Aufgaben, Verantwortung von Seminarleiter, Seminarsprecher 1 und 2, Zweitis, Erstis Rituale: Tagesbeginn, Blitzlicht, Frühstück: Esskultur, Kaffeekiste, … Liste für Protokolle und Gesprächsführungen Dankwart/-in, Fotoreporter/-in Der Umgang mit Seminarbuch, ASS und Lehrplan Programm: Blöcke, die ersten SV, Wunschthemen, … Zusammenarbeit Amberger-Seminar - Huber-Seminar Befreiung vom Seminar Unterrichtsbeispiele, BUVs, Stundentypen, Termine, Vorbesprechungen,Videoaufzeichnungen, Besprechungen im Seminar, … Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

9 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation ASS Nr. 3 Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Ziele, Themen für das kommende Jahr Sammeln auf Flipchardbögen

10 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Schuleinsatz im 2. Jahr Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun 15 Stunden Eigenverantwortlicher Unterricht (EvU) 2 Stunden Eigenverantwortliches Praktikum P im Lehrnachweis Tätigkeiten: - Hospitation - Tätigkeiten, die der Ausbildung dienen (Seminarbuch, ASS, …) Nicht: - Sprechstunde - Korrekturen KM-Schreiben vom Dezember 2015

11 Der Einsatz von Lehramtsanwärtern GS/MS (nicht FLAA, nicht FöLAA) gemäß KMS vom Dezember 2015 jajeinneinAnmerkungen 1. GanztagesklassenxKeine Mittagsbetreuung als EvU 2.Jahrgangskombinierte Klassenx 3.Vorkurs DeutschxWenn DaZ grundständig studiert und in LAPII geprüft wird 4. KooperationsklassenxNicht als Klassenleitung, aber stundenweise; die individuelle Situation ist zwingend zu berücksichtigen. 5.Klassen mit Sch. zur EinzelinklusionxDie individuelle Situation ist zwingend zu berücksichtigen. 6.Klassen mit festem LehrertandemxAnforderungen für LAA zu hoch, Chancengleichheit! 7. Schulen mit Schulprofil InklusionxDie individuelle Situation ist zwingend zu berücksichtigen. 8. ÜbergangsklassenxWenn DaZ grundständig studiert und in LAPII geprüft wird 9. Einsatz in nicht studiertem FachxIn Ausnahmefällen, nur mit schriftlicher Zustimmung des LAA 10. ArbeitsgemeinschaftenxGruppen sind oft klein und/oder nicht beständig 11. Förderstundenx 12.ReligionxNur, wenn vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis vorliegt 13. SportxNur, wenn Sportstudium/ Sportausbildung vorliegt 14. EthikxNur, wenn 1. LAP im Erweiterungsfach Ethik 15. Deutsch und Mathematik im 1. JahrxNur, wenn Deutsch/Mathematik als Hauptfach studiert 16. Deutsch und Mathematik im 2. Jahrx 17. AbschlussklassenxNicht als Klassenleitung, aber stundenweise Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun

12 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Klassenzimmer Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Was will ich? Was habe ich? Was brauche ich? Wie bekomme ich das, was ich brauche? Ausstattung Sitzordnung Tafelsystem Sammel- und Ablagesystem Wandgestaltung Band 1, S. 80Band 1, S. 62 Wie komme ich mit Lolationsstrategien zum Erfolg? Mein Plan für …

13 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Klassenmanagement Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Was will ich? Was habe ich? Was brauche ich? Wie bekomme ich das, was ich brauche? das „Interne“? Respekt Rituale Arbeitshaltung Disziplin Ordnungssystem Ämter … das „Externe“? Ich und die Schulleitung Ich und das Kollegium Ich und das Personal Ich und andere schulische und außerschulische Partner … Band 1, S Mein Plan für …

14 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Schriftwesen Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Band 1, S. 156 Was will ich? Was habe ich? Was brauche ich? Wie bekomme ich das, was ich brauche?

15 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Schriftwesen Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für … HUMOR Schülerakten Schülerliste Belehrungen Tägliche UV Probearbeiten Schüler- beobachtungen …

16 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Heftführung, Korrektur Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Band 1, S. 96/97 Was will ich? Was habe ich? Was brauche ich? Wie bekomme ich das, was ich brauche? HUMOR Schülerakten Schülerliste Belehrungen … Band 1, S. 157 Mein Plan für …

17 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Elternarbeit Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Band 1, S. 115Band 1, S. 114 die Kooperation mit den Eltern die1. Klassenelternversammlung den 1. Elternsprechtag die Sprechstunden informelle und formelle Elterngesprächen spontane und offizielle Mitteilungen … Mein Plan für …

18 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Prüfung Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun SeptemberOktoberNovemberDezemberJanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuli 4. BUV Herbstferien Weihnachtsferien Faschingsferien Osterferien Pfingstferien Einsichtnahme Beurteilungsnote „Staatsnote“ Anfang Juli Notenbekanntgabe Abrechnung der Prüfungsfahrten Kolloquium April Einzel- und Doppellehrproben 25. Januar 2. Juni Abgabe Hausarbeit Letzte Unterrichtsmitschau + MAG + Schriftwesen zwischen ELP und DLP Unterrichts- beispiele Mündliche Prüfung

19 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Prüfung Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan

20 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Selbstmanagement Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Band 1, S. 150 ff. Zeitmanagement Arbeitszeit, unterrichtsfreie Zeit, Freizeit Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsstunden Planung von Schülereinträgen Korrektur, Feedbackkultur, Kommunikation Verfügbarkeit Gesundheit und Fitness Teamarbeit Unterstützersysteme Arbeitsplatz Schriftwesen sonstigen Bürokram Wissensmanagement: WSSEN, KÖNNEN, WOLLEN, MACHEN Ablagesystem … Mein Plan für …

21 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Unterricht Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Erziehen Beraten Beurteilen Organisieren Innovieren Kooperieren Unterrichten Inklusive Pädagogik Die Kompetenzbereiche der ZALGM

22 1 Erziehen 3 Beraten 4 Beurteilen 7 Organisieren 5 Innovieren 6 Kooperieren 22 2 Unterrichten Feedback Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun 8 Inklusive Pädagogik Da weiß ich Da kann ich Da will ich Da mache ich ++ sehr viel + viel 0 passt schon - wenig - - viel zu wenig ++ sehr viel + viel 0 passt schon - wenig - - viel zu wenig Die Kompetenzbereiche der ZALGM

23 Schuleinsatz Klassenzimmer Klassenmanagement Schriftwesen Heftführung, Korrektur Elternarbeit Prüfung Selbstmanagement Unterricht Seminarorganisation Unterricht Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Band 1, S. … - … Lehrplanung - lang, mittel, kurzfristig Eigenverantwortlichen Unterricht Unterricht in nicht studierten Fächern? Vertretungsstunden Unterricht aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler Feedbackkultur Leistungsmessung … Mein Plan für … zeitgemäßen, kompetenzorientierten Unterricht entsprechend der Hattiestudie

24 Die Hattiestudie nennt vier „wirkungsmächtige Faktorenbündel“ 1 Kognitive und soziale Aktivierung - Anspruchsvolle Aufgaben - Hohe Erwartungen - Reziprokes Lehren und Lernen - Lernstrategien - Kooperatives Lernen 2 Effiziente Klassenführung - Klarheit - Strukturiertheit - Aktive Lehrerrolle 3 Lernförderliches Unterrichtsklima - Positive Lehrer-Schüler-Beziehung - Fehlertoleranz - Respekt und Wertschätzung - Engagement der Lehrkraft 4 Feedback - Das Lernen sichtbar machen - Das Lernen aus Sicht der Schüler/innen betrachten - Formative Evaluation - Tests mit Feedback Chancen durch die Hattiestudie (2009)

25 NEU: Feedback für Lehrkräfte durch Schüler Anna Gruber, in SZ, 22. Juni 2016; „Schüler sollen ihre Lehrer bewerten Bisher bewerten Lehrer die Leistungen ihrer Schüler, künftig soll es aber auch andersrum gehen: Nach dem Willen von Bayerns Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich soll das Einholen von Feedback für Lehrer verpflichtend werden. Geplant ist zunächst, dass von der Grundschule bis zur Oberstufe am Gymnasium alle Schüler die Referendare kritisieren. Beginnen soll das Projekt als Modellversuch an vorerst 55 Seminarschulen, die für die Ausbildung der Referendare verantwortlich sind. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) soll den Modellversuch begleiten und Material erstellen, aus denen sich die Lehrer selbst Feedback-Bögen zusammenstellen können. Noch ist aber nichts fertig. In Fachkreisen ruft das Vorhaben kontroverse Diskussionen hervor, obwohl zumindest im Grundsatz alle dafür sind. Hört man sich um, ist von Versuchskaninchen, überstürztem Überstülpen und Schikane die Rede, aber auch von Ängsten der Lehrer vor Veränderung und dem Verharren im Trott. Die Pädagogen, die kritische Rückmeldungen nötig hätten, erreiche der Modellversuch nicht, sagt einer. Dafür aber würden nun die Unerfahrensten im System Schule bewertet, deren berufliche Zukunft davon abhänge. Aufgeschlossene Lehrer und Referendare setzten Feedback ohnehin ein. Das Projekt werde den Referendaren aufgezwungen, weil Eisenreich den Schülern beim Kongress "Basis 15" im vergangenen Jahr Einfluss bei der Lehrerbildung zugesichert habe, vermutet ein anderer. Der Staatssekretär dagegen betont, Feedback zur Verbesserung von Unterricht sei ihm schon lange ein Anliegen. Das Projekt sei schon in der Vorbereitung gewesen, als er mit den Jugendlichen gesprochen habe. Es wäre gut gewesen, die Schüler einzubeziehen Die Schüler jedenfalls freuen sich und fühlen sich geschätzt. "Aber es wäre schön gewesen, wenn wir beim Konzept einbezogen worden wären", sagt Hannah Imhoff, Münchens Stadtschülersprecherin, die auch Sprecherin des Schülerkongresses war. Ideen hätten sie, sagt Imhoff, zum Beispiel sei es vorteilhaft, zum Halbjahr Feedback abzufragen, damit sich noch etwas verbessern könne. Wie die Feedback-Pflicht eingeführt werden soll, das bereitet den Lehrerverbänden Probleme: Vor zwei Monaten informierte sie das Ministerium, im Herbst solle es losgehen. Diese Eile trotz offener Fragen etwa zum Datenschutz sowie der Zwang lösten Widerstand aus, sagt Simone Fleischmann, die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes. "Es ist schade, dass gute Ideen in Bayern manchmal so in den Sand gesetzt werden." Dabei könne niemand gegen Schülerfeedback sein, "wenn wir wollen, dass Lehrer Schüler ernst nehmen und diese sich ernst genommen fühlen", sagt Fleischmann. Das größte Problem ist die Abgrenzung des Schüler-Feedbacks zur Bewertung der Referendare durch ihre Ausbilder. Es ist sinnvoll, die Rückmeldungen der Schüler mit einem erfahrenen Kollegen zu besprechen, um sie richtig einzuordnen. "Aber das dürfen auf keinen Fall Seminarlehrer oder Schulleiter machen, die Referendare auch beurteilen", sagt Max Schmidt, der Vorsitzende des Philologenverbandes. Die Umfrage würde sonst zum Druckmittel gegen die angehenden Lehrer seitens der Schüler und auch der Seminarleiter, befürchtet Schmidt. Keine Firma schult nur Azubis Schüler-Feedback als Teil der Beurteilung wäre ein großes Problem, sagt auch Jürgen Böhm, der Chef des Realschullehrerverbandes. Die Befragung der Schüler könne auch von Lehrern missbraucht werden, um sich selbst bessere Noten zu sichern. Andererseits sei es auch möglich, dass Schüler unsichere Referendare bewusst auflaufen ließen. Unangenehme Rückmeldungen der Schüler einfach zu ignorieren sei aber keine Option, sagt Angelika Wildgans, die Vertreterin der Referendare an Gymnasien. Besser sei es, Lehrer des Vertrauens auszusuchen, die zur Verschwiegenheit verpflichtet seien. Wieso das Feedback nun Pflicht wird, versteht sie nicht: "Wir machen das doch ohnehin alle und diejenigen, die man verpflichten müsste, würden das dann wegen des zusätzlichen Arbeitsaufwands trotzdem nicht machen." Feedback auszuwerten dauere bis zu drei Stunden; Bögen für eine Klasse und ein Thema zu erstellen etwa genauso lange.“

26 NEU: Feedback für Lehrkräfte durch Schüler Wie sag ich's dem Lehrer? Sebastian Beck, in SZ, 24. Juni 2016 „Sollen Schüler ihre Lehrer benoten? Oder ist nicht allein schon die Frage eine Unverschämtheit? Wäre ja noch schöner, wenn jeder Knülch aus der Mittelstufe der Oberstudienrätin Mängel in der Didaktik attestieren könnte, bloß weil ihre Arbeitsblätter ungefähr so alt sind wie sie selbst. Das Kultusministerium plant jetzt zumindest für Referendare ein, nun ja, was? Das Wort Notensystem will man dort gar nicht hören im Zusammenhang mit Lehrern, die als Berufsgruppe hypersensibel reagieren. Der Begriff Bewertungssystem ist auch ganz schlecht, weil er leicht nach Bewertung klingt. Feedback dagegen hört sich fortschrittlich an. Das Kultusministerium also plant eine Art SchülerFeedbacksystem für Referendare, was - um jetzt mal Feedback zu geben - eine gute Sache ist, aber verpflichtend auf alle Lehrer ausgedehnt werden sollte. Man braucht sich nur an die eigene Schulzeit zu erinnern: Da gab es Lehrer, die die 'Begeisterung ihrer Schüler befeuerten. Andere wandten den Blick hingegen nur selten von der Tafel ab oder bekamen Schreianäflle, weil ihre Unterstufen-Untertanen in Englisch das „th" in „that" nicht richtig aussprachen. Solche Anekdoten taugen Jahrzehnte.danach immer noch als Gesprächsstoff auf Klassentreffen. Sie belegen aber auch, dass Schüler durchaus in der Lage sind, die Fähigkeiten ihrer Lehrer zu beurteilen. Leider müssen sie ihre Einschätzungen meist für sich behalten. Das ist umso unverständlicher, wenn man bedenkt, dass in der Wirtschaft inzwischen 360-Grad-Feedbacks üblich sind, bei denen Manager auf brutale Weise dem Urteil von Mitarbeitern und Kunden ausgesetzt werden. Auch Dozenten an Akademien und Hochschulen müssen es ertragen, dass ihr Publikum ihnen mitteilt, wie ihr Seminar denn so war. Gerade viele ältere Lehrer aber scheinen die Meinung ihrer Schüler zu fürchten oder schlimmstenfalls sogar zu verachten. Weil die Aufregung groß ist, hat das Ministerium mitgeteilt, Schüler-Feedback habe nichts mit einer Benotung oder Beurteilung zu tun. Sogar in der Gestaltung der Fragebögen sei man völlig frei. Fehlt nur noch, dass man auch die Antworten selbst eintragen darf. Deshalb gibt es für Idee die Note eins, für Umsetzung nur ein Mangelhaft.“

27 Was schadet? Mobilität (Umzüge der Eltern)-.34 Chronische Erkrankungen -.20 Fernsehen -.18 Alleinerziehende Eltern -.17 Sitzen bleiben -.16 Schulferien -.09 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

28 Was hilft nicht und schadet nicht? Offener Unterricht.01 Jahrgangsübergreifender Unterricht.04 Leistungsgruppierung.12 Problembasiertes Lehren.15 Nachhilfe (mentoring).15 Interne Differenzierung.16 Web-basiertes Lernen.18 Team Teaching.19 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

29 Was hilft ein wenig? Reduzierung der Klassengröße.21 Individualisiertes Lernen.22 Teaching to the test.22 Konfessionelle Schulen.23 Finanzielle Ausstattung.23 Summer Schools.23 Integration /Inklusion.23 Hausaufgaben.29 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

30 Was hilft schon mehr? Angstreduktionstraining.40 Kooperatives Lernen.41 Selbstvertrauen der Schüler.43 Vorschulische Förderprogramme.45 Frühkindliche Interventionen.47 Kleingruppenlernen.49 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

31 Was hilft noch mehr? Classroom Management (Raum/Zeit/Disziplin/Beobachtung/Methoden).52 Peer Tutoring.55 Herausfordernde Ziele.56 Concept Mapping (Visualisierung eines Konzepts).57 Arbeit mit Lösungsbeispielen.57 Direkte Instruktion.59 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

32 Was hilft richtig? Regelmäßige Tests mit Feedback.62 Schulische Leseförderung.67 Metakognitive Strategien (Lernschritte selbst planen/überwachen/regulieren).69 Verteiltes vs. massiertes Lernen.70 Lehrkraft-Schüler-Verhältnis.72 Chancen und Aufforderungen durch die Hattiestudie (2009) Effektivität: die richtigen Dinge tun Effizienz: die Dinge richtig tun Mein Plan für das nächste Jahr

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34 Aber zunächst... Aber zunächst …


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