Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

ATM - Grundbegriffe Asynchronous Transfer Mode Charakterisierung Bisheriges ISDN: Dienste-integrierend (viele Dienste, ein Netz) Feste beschränkte Geschwindigkeit.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "ATM - Grundbegriffe Asynchronous Transfer Mode Charakterisierung Bisheriges ISDN: Dienste-integrierend (viele Dienste, ein Netz) Feste beschränkte Geschwindigkeit."—  Präsentation transkript:

1

2 ATM - Grundbegriffe Asynchronous Transfer Mode

3 Charakterisierung Bisheriges ISDN: Dienste-integrierend (viele Dienste, ein Netz) Feste beschränkte Geschwindigkeit je Kanal (mit 64 kbit/s ungeeignet für Anwendungen mit hohen oder variablen Bandbreitenanforderungen) ATM („Breitband-ISDN“): Diensteintegrierender „Premiumdienst“ der Deutschen Telekom Variable Bitraten (Nutzbitrate in 400 bit/s-Schritten von 400 bit/s bis ca. 108 Mbit/s skalierbar; breitbandige Ergänzung zum ISDN) Anwendungen: LAN-Kopplungen, Multimedia, interaktive Dienste,...

4 Charakterisierung Über eine Verbindung lassen sich jeweils bedarfsgerecht die Daten von mehreren Diensten gleichzeitig transportieren Der Asynchrone Transfer Mode erlaubt die Verarbeitung von Daten unterschiedlicher Geschwindigkeit und unterschiedlicher zeitlicher Charakteristik 64 kbit/s2 Mbit/s6 Mbit/s Paket- Daten Variable Bitrate

5 Die ATM-Zelle... transportiert Signalisierungs- und Nutzinformation hat eine feste Länge von 53 Byte gliedert sich in Zellkopf (Header, 5 Byte) und Nutzdatenfeld (Payload, 48 Byte) wird dann gesendet, wenn das Nutzdatenfeld gefüllt ist (und sie in das Zellraster der Leitung eingefügt werden kann  ggf. Wartezeit!) Payload (Nutzdaten, Signalisierung) Header (Wegesuche, Steuerinformation) 53 Byte

6 424 Bit (53 Byte)424 Bit 1 Zelle Bitstrom: Das Zellraster Aus dem laufenden Bitstrom auf der Leitung resultiert ein Zellraster (1 Zelle = 424 Bit) Grundsätzlich wird ein kontinuierlicher Zellstrom erzeugt Vorteil: stabile Synchronisation Zellraster:

7 Das Zellmapping Eine sendefertige Zelle muß warten (Pufferung), bis sie in das Zellraster eingefügt werden kann Sind keine Daten zu transportieren, so werden Leerzellen eingefügt Hieraus resultiert ggf. eine Varianz der Zellverzögerung (  t ) abgesandte Zellen (äquidistant) Zellraster einsortierte Nutz- und Leer- Zellen  t 1  t 2  t 3

8 ATM-Netz (WAN) UNI ATM - Netzkomponenten  Switches: VNK (Vermittelnde Netzknoten)  Kundenschnittstellen (UNI, User-Network-Interface)  Links: Netzschnittstellen (NNI, Network-Network-Interface)  Endstellen NNI LAN MAN LAN

9 Der Zelltransport (1) ATM arbeitet verbindungsorientiert Im ATM-Netz werden virtuelle Verbindungen geschaltet Festgeschaltete Verbindungen (PVC) und... PVC: permanent virtual connection, die Verbindung wird im VNK einmal fest eingerichtet Wählverbindungen (SVC) sind möglich. SVC: switched virtual connection, die Verbindung wird bei Bedarf aufgebaut

10 Gesamt- Verkehrsaufkommen Verkehr im Netz Der Zelltransport (2) Die gesamte Verkehrslast im ATM-Netz wird von vielen voneinander unabhängigen Quellen erzeugt, starke Schwankungen bzw. Überlastfälle sind somit möglich Im Überlastfall werden Zellen... die nicht den mit dem Nutzer vereinbarten Parametern entsprechen, verworfen die den Vereinbarungen entsprechen, zwischengespeichert und bei nächster Gelegenheit wieder ausgelesen (FIFO-Pufferung). FIFO- buffer Link-Bandbreite

11 ATM - Verbindungen (1) V C ATM-Verbindungen erfolgen über virtuelle Kanäle V C (virtual channel) V C I Jeder VC erhält eine eigene Kanalnummer V C I (virtual channel identifier) V P Mehrere VC ergeben ein Kanalbündel V P (virtual path) V P I Jeder VP erhält eine eigene Pfadnummer V P I (virtual path identifier) L i n k Ein L i n k (Übertragungsweg) kann mehrere VP beinhalten L i n k V P1 V P2 V C

12 ATM - Verbindungen (2) Jede ATM-Verbindung ist eindeutig gekennzeichnet durch ein Wertepaar VPI.VCI Eine ATM-Verbindung kann aus mehreren Verbindungssegmenten (Abschnitten) bestehen VPI und VCI können auf jedem Segment andere Werte haben 12 VP1 VP2 User VC1 VP1/VC 2 VP1.VC 1 User VP0.VC 1 User VP2/VC2 User VC3 VP2/VC5 VP1/VC 4 User VC1 VP2/VC6 VP0/VC 1

13 Details zur ATM-Zelle hier: UNI-Header Summe: 53 Bytes Zellkopf (5 Bytes) Nutzdaten (48 Bytes) GFC (4 bits) VPI (4 bits) VCI (4 bits) VPI (4 bits) VCI (4 bits) PT (3 bits) CLP VCI (8 bits) HEC Cell Payload (Byte 1) Cell Payload (Byte 2) Cell Payload (Byte 47) Cell Payload (Byte 48)

14 Das ATM-Referenzmodell Ähnlich dem OSI-Referenzmodell werden auch im ATM verschiedene Funktionsebenen (Schichten) unterschieden: Bitübertragungsschicht (physikalische Schicht) Fehlerüberwachung (OAM-Funktionen), Zellstrom generieren, Bitsynchronisation Anpassungen an das Übertragungsmedium ATM-Zellen vermitteln und multiplexen / de- multiplexen, Zellköpfe mit VPI/VCI erzeugen u. verarbeiten, Anwendungsspezifische Parameter festlegen (AAL-Typ 0 bis 5), Anpassung der Nutzdaten an das ATM-Zellformat Nutzinformationsteil: den Anwendungen einen passenden Zugang (AAL) zum ATM bereitstellen Steuerteil: Signalisierung für Nutzinfo-Teil ATM - Schicht Adaptions - Schicht (AAL) ATM Adaption Layer Höhere Schicht - Nutzinformationsteil - Höhere Schicht - Steuerteil -

15 ATM - Verkehrsparameter Die Verkehrsparameter werden zwischen Nutzer und Netzbetreiber vereinbart: SCR sustainable cell rate:Langzeitmittelwert der erzeugten Nutzdatenrate PCR peak cell rate:maximal zulässige Datenrate MBS max. burst size:max. Anzahl der zusammenhängenden Zellen mit PCR CTD cell transfer delay:max. Zellverzögerung von der Quelle zum Ziel CDV cell delay variation:max. Verzögerungsvarianz CLR cell loss ratio:max. Zellverlustrate (bei Einhaltung der vereinbarten Parameter) Die Einhaltung der vereinbarten Parameter wird an den Kundenschnittstellen des ATM-Netzes (UNI) überwacht Mit den Verkehrsparametern wird eine definierte Dienstegüte (QoS, quality of service) und die genutzte ATM-Dienstekategorie festgelegt

16 VBR variable bit rate:variable Datenrate; eng begrenzte Zellverlustrate (z.B. für Datenübertragung), sowohl „rt“ (realtime) als auch „nrt“ (non-real-time) rt/nrt bezieht sich auf Zellverzögerung/Verzögerungsvarianz ATM - Dienstekategorien Je nach den Erfordernissen seiner Anwendungen nutzt der Anwender bestimmte Dienstekategorien: CBR constant bit rate:konstante Datenrate; eng begrenzte Zellverzöger- ung, Verzögerungsvarianz und Zellverlustrate (z.B. für Sprache) – ABR available bit rate:Lückenfüller: momentan freie Netzkapazität, Bandbreite wird beim Verbindungsaufbau vereinbart – UBRunspecified bit rate:Lückenfüller ohne feste PCR SCR MBS

17 ATM - Grundbegriffe... Schlußwort Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle. Doch manchmal endet´s auch -bei Strolchen- in einer solchen. Heinz Erhard


Herunterladen ppt "ATM - Grundbegriffe Asynchronous Transfer Mode Charakterisierung Bisheriges ISDN: Dienste-integrierend (viele Dienste, ein Netz) Feste beschränkte Geschwindigkeit."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen