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Spracherwerbstheorien Univ.-Prof. Mag Dr. İncі Dirim Vorlesung „Sprache, Migration und Bildung“ 23.11.2010.

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1 Spracherwerbstheorien Univ.-Prof. Mag Dr. İncі Dirim Vorlesung „Sprache, Migration und Bildung“

2 Zentrale Begriffe Erstsprache Zweitsprache Fremdsprache Muttersprache Familiensprache Herkunftssprache Migrantensprache

3 Betrachtung des Spracherwerbs „Klassische“ Betrachtung von Zweisprachigkeit bezieht sich eher auf das Aufwachsen in bilingualen Elternhäusern (vgl. Kielhöfer & Jonekeit 1995) In der Migrationsgesellschaft Vielfalt von Spracherwerbskonstellationen In der Pädagogik Interesse an Spracherwerbsmodellen, um auf ihrer Basis Sprachförderprogramme aufzubauen

4 Reihenfolge des Sprachenerwerbs Bilingualer (paralleler) Erstspracherwerb Früher (sukzessiver) Zweitspracherwerb Später (sukzessiver) Zweitspracherwerb (größere Wahrscheinlichkeit von Interferenzen) (vgl. Ahrenholz 2008) Hohe Kompetenz in der Zweitsprache kann in jedem Alter erworben werden, allerdings mit unterschiedlichem Einsatz und Spracherwerbsstrategien (vgl. Reich & Roth 2002)

5 Spracherwerbstheorien Schwellenniveauhypothese (Cummins 1979; Skuttnab- Kangas/Toukomaa 1977) und „doppelseitige Halbsprachigkeit“ (Semilingualismus) Lebensweltliche Zweisprachigkeit (Ingrid Gogolin 1988) Interdependenzhypothese (Cummins 2008) BICS (Basic Interpersonal Communicative Skills) CALP (Cognitive Academic Language Proficiency) (Cummins 1982) Mehrsprachiger Spracherwerb (Herdina & Jessner 2002)

6 Wissenschaftliche Zugänge Deutsch als Muttersprache (DaM) Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Deutsch als Fremdsprache (DaF)

7 Literatur Ahrenholz, B. (2008): Erstsprache –Zweitsprache – Fremdsprache. In: Ahrenholz, B./Oomen-Welke, I. (Hrsg.): Deutsch als Zweitsprache. Baltmannsweiler: Schneider, S Cummins, J. (1979): Linguistic Interdependece and the Educational Development of Bilingual Children. In: Review of Educational Research 49, S Cummins, J. (1982): Die Schwellenniveau- und Interdependenz- Hypothese: Erklärungen zum Erfolg zweisprachiger Erziehung. In: James S. (Hrsg.): Bilinguale und multikulturelle Erziehung. Würzburg: Königshausen + Neumann, S Cummins, J. (2008): Total Immersion or Bilingual Education? Findings of International Research on Promoting Immigrant Children’s Achievment in the Primary School. In: Jörg R./ Wagener, M. (Hrsg.): Chancenungleichheit in der Grundschule. Ursachen und Wege aus der Krise. Jahrbuch Grundschulforschung, B. 12.,

8 Dirim, İ. (2005): Deutsch lernen auf der Grundlage der Erstsprache Türkisch. In: Bartnitzky, Horst/Angelika Speck-Hamdan (Hrsg.): Deutsch als Zweitsprache lernen. Frankfurt am Main (Grundschulverband – Arbeitskreis Grundschule e.V.), S Gogolin, I. (1988): Erziehungsziel Zweisprachigkeit. Konturen eines sprachpädagogischen Konzepts für die multikulturelle Schule.Hamburg (Bergmann & Helbig) Herdina, P./Jessner, U. (2002): A Dynamic Modell of Multilingualism: Perspectives of Chance in Psycholinguistics. Clevedon (Multilingual Matters) Kielhöfer, B./Jonekeit, S. (1995): Zweisprachige Kindererziehung. Tübingen (Francke)

9 Reich, H. H./Roth, H.-J. u.a. (2002): Spracherwerb zweisprachig aufwachsender Kinder und Jugendlicher. Ein Überblick über den Stand der nationalen und internationalen Forschung. Hamburg (Behörde für Bildung und Sport) Skuttnab-Kangas, T./P. Toukomaa, P. (1977): Teaching migrant children’s mother tongue and learning the language of the host country in the context of the socio-cultural situation of the migrant family. Helsinki (The Finnish National Commission for Unesco 1977)


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