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Migration und Arbeitswelt in Deutschland aus historischer Sicht Jochen Oltmer www.imis.uni-osnabrueck.de.

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Präsentation zum Thema: "Migration und Arbeitswelt in Deutschland aus historischer Sicht Jochen Oltmer www.imis.uni-osnabrueck.de."—  Präsentation transkript:

1 Migration und Arbeitswelt in Deutschland aus historischer Sicht Jochen Oltmer

2 Migration Räumliche Verlagerung des Lebensmittelpunktes von Individuen, Familien oder Gruppen/Kollektiven Chancenwahrnehmung (Arbeitswanderungen, Bildungs- und Ausbildungswanderungen) Gewalt und Zwang (Flucht, Vertreibung, Deportation, meist politisch und weltanschaulich bedingt oder Folge von Kriegen) Entsendung im Rahmen von Organisationen und Institutionen Krise (z.B. Abwanderung aufgrund menschlicher oder natürlicher Umweltzerstörung; akuter wirtschaftlicher und sozialer Notlagen) Lebensstil/Wohlstandswanderungen

3 Migration ist Fluktuation, die Niederlassung ein selteneres Ereignis In die Bundesrepublik kamen auf der Basis von Anwerbeverträgen 14 Mio. ausländische Arbeits- kräfte, 11 Mio. wanderten wieder ab Integration = permanentes Aushandeln von Chancen der ökonomischen, politischen, religiösen oder rechtlichen Teilhabe

4 Wahrnehmung von Chancen durch Migration – häufig auch ohne formale Qualifikationen Industrialisierung und Agrarmodernisierung im 19./ 20. Jhd. angewiesen auf arbeitsintensive Erschließung/ Nutzung standortgebundener natürlicher Ressourcen Hohe Nachfrage nach Arbeitskräften, die Land für Agrarproduktion erschlossen, Rohstoffe förderten, als ‚Erdarbeiter’ oder in Fabriken Erwerb fanden Migration zwar oft mit Erwerb von Qualifikationen ver- bunden, Bewegung von Spezialisten blieb im Umfang gegenüber den Massenwanderungen formal kaum qualifizierter Arbeitskräfte marginal

5 Erdarbeiter beim Bau des Mittellandkanals

6 Globale Arbeits- und Siedlungswanderungen im ›langen‹ 19. Jahrhundert

7 Migration und Qualifikation I: Gesellenwanderung

8 Migration und Qualifikation II: Migrantenberufe Fish and Chips all‘Italiana in Dublin Dublin People, „42% of US hotel business is Gujarati“ „Gujaratis, mainly Patels, now own 21,000 of the hotels and motels in the US. […] Asian-American Hotel Owners Association, which has 9,000 members and 90% are Gujaratis, says Indian-American hoteliers pay $700 million in taxes every year and create a million jobs“. The Times of India,

9 Weitreichende Transformation insbesondere seit Mitte des 20. Jahrhunderts Beschleunigte Professionalisierung und Spezia- lisierung in verschiedensten Erwerbsbereichen Dienstleistungsgesellschaften, immer weniger auf arbeitsintensive Erschließung und Nutzung standortgebundener natürlicher Ressourcen und immer stärker auf Nutzung von Bildung und Wissen angewiesen Bedarf an (hoch)qualifizierten Arbeitskräften in vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen

10 Facharbeitskräfte bei der Anwerbung aus dem Ausland in die Bundesrepublik 1955–73 (in %) Spanier Griechen Portugiesen Italiener Jugoslawen Tunesier Türken Marokkaner 7,7 8,9 22,3 23,3 29,0 29,6 30,9 33,4 Durchschnitt21,2 Quelle: Berichte der Bundesanstalt für Arbeit 1961–1973

11 Einwanderungs- und Integrationsland Bundesrepublik: Jein! Förderung von Teilhabe durch Staat : DDR-Zuwanderer: ja Aussiedler: ja Asylberechtigte: ja Ausländische Arbeitsmigranten: nein Die Bundesrepublik war ein Einwanderungsland, dass einige Migrantenkategorien privilegierte, andere benachteiligte. – Und heute?


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