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Drogen und Sucht-Umfrage 2010 Vergleich der Umfragen 1998 / 2000 / 2010 Anmerkung: Die Analyse bezieht sich auf alle jeweils erfassten Schüler. Da zwischen.

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Präsentation zum Thema: "Drogen und Sucht-Umfrage 2010 Vergleich der Umfragen 1998 / 2000 / 2010 Anmerkung: Die Analyse bezieht sich auf alle jeweils erfassten Schüler. Da zwischen."—  Präsentation transkript:

1 Drogen und Sucht-Umfrage 2010 Vergleich der Umfragen 1998 / 2000 / 2010 Anmerkung: Die Analyse bezieht sich auf alle jeweils erfassten Schüler. Da zwischen 2000 und 2010 mit den neu einbezogenen 5. und 6. Klassen kein direkter Vergleich möglich ist, sind hier die Schüler/innen der 5. und 6. Kl. für 2010er Werte unberücksichtigt gelassen. Nur so sind Vergleiche gut möglich. Die Umfrage 1998 sollte wegen diff. Fragestellung und nur geringen Datensatzanzahlen nicht zu Vergleichen herangezogen werden.

2 Inhaltsverzeichnis  Raucher Verhalten 2000 zu 2010 Raucher Verhalten 2000 zu 2010  Alkohol Konsum 2000 zu 2010 Alkohol Konsum 2000 zu 2010  Konsum illegaler Drogen 2000 zu 2010 Konsum illegaler Drogen 2000 zu 2010  Verfügbarkeit an der PSI 2000 zu 2010 Verfügbarkeit an der PSI 2000 zu 2010  Altersabhängigkeit der Nichtraucher-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Nichtraucher-Quote 2010  Altersabhängigkeit der Alkohol-Abstinenz-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Alkohol-Abstinenz-Quote 2010  Altersabhängigkeit der Drogenverweigerer-Quote 2010 Altersabhängigkeit der Drogenverweigerer-Quote 2010  Bewertung Bewertung

3 Rauchen Vergleich

4 Alkohol Vergleich

5 Drogen (illegale) Vergleich

6 Verfügbarkeit von Drogen an der PSI Vergleich

7 Abnahme der Nichtraucher- Quote

8 Abnahme der Alkohol-Abstinenz- Quote

9 Abnahme der Drogen- Verweigerungs-Quote

10 Bewertung Erste Gesichtspunkte Stand 2010: Eine erfreulich geringe Fehlerquote von nur ca. 2 % mit +/- Gleichverteilung über die JG ist festzustellen und stellt letztlich die Glaubwürdigkeitsgrundlage der Auswertung dar. Die über die gesamte Schülerschaft betrachtete Analyse wird durch die mittlerweile auf nur noch ca. 40 % relativ gesehen, "geschrumpfte Sek II" (in Relation zur Gesamtschülerschaft) beeinflusst. Entsprechend wichtiger als in den früheren Umfragen sind daher spez. Aussagen zu den Klassenstufen. Dennoch sollte für die Gesamt PSI schon die Erkenntnis sein, dass 28,5 % aller Jungen und 24,4 % aller Mädchen (also auch incl. aller 5. Klässler !) davon ausgehen, dass es an unserer Schule Drogen-Angebote gibt. 24,4 % aller Jungen und 23,2 % aller Mädchen gehen auch von der Möglichkeit des Konsums an der Schule aus. D.h. ein Viertel aller Schüler/innen stehen in Kontakt mit Drogen im Umfeld der Schule!

11 Dies wird durch die Gesamtaufwendungen für Drogen pro Monat verdeutlicht: Für legale Drogen belaufen sich die Kosten von alle Jungen auf 6.091,- €, von Mädchen auf 4,465,- € mit Monats-Spitzenwerten bei max. 200,- bzw. 150,- € Für illegale Drogen belaufen sich die Kosten von allen Jungen auf 707,- €, von Mädchen auf 80,- €. Die Monats-Spitzenwerte liegen hier max. bei 150,- bzw. 50,- € Zusammengerechnet geben also alle Schüler/innen. Ca ,- € pro Monat für ihre "Sucht" aus! Eine beeindruckende Zahl. (Und wir jammern über die Kopierkosten …)

12 Immerhin kennen 56,1 % aller Jungen und 63,3 % aller Mädchen Beratungsangebote und Ansprechpartner. In der altersspez. Analyse wird deutlich, dass gerade in der Unterstufe derartige Angebote noch keine Bedeutung haben. Ungefähr 1,5 % aller Befragten berichten von einer täglichen Einnahme von Medikamenten zur Verbesserung der eigenen Stimmung und des Wohlbefindens. Weiter beachtenswert ist die intensive Nutzung des PCs bzw. des Internets. Über 30 % der aller Jungen und ca. 20 % aller Mädchen verbringen über 2 Stunden pro Tag am Rechner. Spiele-Consolen und TV wurden nicht erfasst und gehen wohl noch zusätzlich ins Rennen. Die wichtigste Nutzung betrifft Chatrooms und Foren, also Kommunikation untereinander, zur Stabilisierung sozialer Kontakte und Beziehungen. Mädchen mit ca. 80 % erwartungsgemäß deutlich höher als Jungen mit ca 60 % Nutzung. Ebenso erwartungsgemäß und die Ernsthaftigkeit der Angaben belegend, sind die Ergebnisse der mit dem Männer-Vorurteil behafteten Egoshooter-Sparte. Tatsächlich liegen hier die Werte umgekehrt mit ca. 26 % bei Jungen und nur ca. 2 % bei Mädchen. Viele weitere Nutzungen (Recherche, Programmierung …) wurden angegeben aber hier nicht ausgewertet.

13 Eine wichtige Zusammenstellung betrifft die jeweilige Abnahme der Nichtraucher, Nichttrinken und der Drogen-Abstinenten über die gesamte Schulzeit hinweg. Immerhin haben Nichtraucher-Programme mittlerweile zu deutlich besseren Ergebnissen als in den 3 zurück liegenden Umfragen geführt und man kann davon ausgehen, dass "nur" noch jeder 2. Schüler mit seinem Abitur auch noch raucht. Wesentlich schlechter ist das Verhalten gegenüber Alkohol: Schon in der 5. Klasse geben ca. 5 % der Jungen an, Alkohol zumindest probierender Weise zu nutzen. Dieser Wert steigt auf ca. 92 % in der 13. Klasse und wird sogar mit ca. 96 % bei Mädchen noch getoppt, die in der 5. Klassen noch überhaupt keinen Bezug zu Alkohol hatten. Der Konsum illegaler Drogen ist bei Jungen mit ca. 19 % doppelt so hoch wie bei Mädchen mit ca. 10 %. (Diese Werte ergeben sich aus der Umrechnung der entspr. Verweigerungszahlen) Der Vergleich der 3 Umfragen ergibt für mich eher ein Bild der "Beruhigung" und Schwankung um Mittelwerte, vor allen aber eine Korrekturnotwendigkeit der eigenen subjektiven Wahrnehmung. In der Befragung 2000 gaben 19,2 % aller männl. Befragten an täglich zu rauchen und 2010 nur noch 9,5 % Bei den Mädchen ergeben sich entsprechende Veränderungen von 2000 mit 25,3 % auf aktuell nur noch 6,9 %

14 Für den Alkoholkonsum ergeben sich andere Tendenzen: So z.B. gaben 2000 aufsummiert 28,3 % der Jungen und 26,3 % der Mädchen an oft d.h. täglich oder wöchentlich Alkohol zu konsumieren waren diese Werte bei Jungen mit 42,8 % deutlich höher und mit 24,6 % bei Mädchen +/- gleich. Offensichtlich täuschen wir uns als subjektive Betrachter der Jugendscene, wenn wir unreflektiert von einer Zunahme des Alkoholmissbrauchs ausgehen. Sozialstudien des CDR Uni Ffm bestätigen dies: Dort wurden an 20 Schulen mit Fokus auf jährige ein Rückgang des Rauchens von 36 % 2002 auf 24 % 2008 festgestellt, mit Angleichung in der Geschlechtsdifferenzierung ohne eine Verlagerung in ein früheres Einstiegsalter. Auch für den Alkoholmissbrauch konnte das öffentliche Bild nicht bestätigt werden.

15 Sozialstudien des CDR Uni Ffm bestätigen dies: Dort wurden an 20 Schulen mit Fokus auf jährige ein Rückgang des Rauchens von 36 % 2002 auf 24 % 2008 festgestellt, mit Angleichung in der Geschlechtsdifferenzierung ohne eine Verlagerung in ein früheres Einstiegsalter. Auch für den Alkoholmissbrauch konnte das öffentliche Bild nicht bestätigt werden. Dies wurde zudem auch von einer BzgA Erfassung belegt: 1979 wurde dort von einer 44 % Alkohol Präverenz berichtet die sich 2008 auf 29 % erniedrigt. Ebenso wurden auch hier keine Hinweise gefunden auf eine Vorverlagerung des Einstiegs: Durchschnittliches Einstiegsalter 2002 war 12,9 Jahre, 2008 sogar leicht erhöht mit 13,3 Jahren. Ebenfalls konnte aus diesen Untersuchungen keine Bestätigung abgeleitet werde, dass evtl. spez. kleine Risikogruppen zu extremen Missbrauch neigen. Wie gesagt - man glaubt es nicht - aber auch unsere Zahlen lassen diese Interpretation zu! Ebenso erfreulich stellen sich bei uns die Veränderungen auch im Bereich der illegalen Drogen dar:

16 Extacsy spielt kaum noch eine Rolle und Cannabis-Produkte stellen das Hauptsegment. Sogenannte harte Drogen haben hier keine Bedeutung. Der Anteil der Drogen-Verweigerer ist seit 1998 stetig gestiegen: von 74,7 % im Jahr 1998, bestätigt mit 75,0% im Jahr 2000 auf mittlerweile 84,2 % bei den Jungen und von 80,1 % über 78,3 % auf mittlerweile 93,3 % bei Mädchen. Ebenso rutschen die Summen-Konsumverhaltenswerte von gelegentlichem bzw. wöchentlichen bzw. täglichen Gebrauch illegaler Drogen aufsummiert ebenfalls über beide Geschlechter und alle befragten Schüler/innen von 1998 mit 23 % auf 2000 auf 22,2 % auf mittlerweile 2010 nur noch ca. 9 %. Dies stellt eine Halbierung des illegalen Drogenkonsums dar. Auch hierfür gibt es tendenzielle Bestätigungen durch die CDR-Studie. Da hierfür natürlich statistisch auch die Aufnahme des 5. und 6. JG in die Datengrundlage mitverantwortlich ist, wurde im Vergleich der Umfragen spez. diese Datensätze heraus- gerechnet und in einer zusätzlichen Auswertung nur das Verhalten der Oberstufe analysiert. Die festgestellten Tendenzen bestätigen sich. Das will doch schon was heißen …… wz 2010


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