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Herzlichst Willkommen! Regionales Lernatelier G4 Ost Brunn am Gebirge 22.- 23.Oktober 2012 Veronika Weiskopf-Prantner, Thomas Gril & Birgit Schlichtherle.

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Präsentation zum Thema: "Herzlichst Willkommen! Regionales Lernatelier G4 Ost Brunn am Gebirge 22.- 23.Oktober 2012 Veronika Weiskopf-Prantner, Thomas Gril & Birgit Schlichtherle."—  Präsentation transkript:

1 Herzlichst Willkommen! Regionales Lernatelier G4 Ost Brunn am Gebirge Oktober 2012 Veronika Weiskopf-Prantner, Thomas Gril & Birgit Schlichtherle

2 Reiseplan  10:00-12:30: -Ankommen -Lernstandserhebung zu NMS Themen -Was ist der Kern der Sache?  12:30-14:00: Mittagspause  14:00-16:30 Uhr: -Erstellen eines Lerndesigns  15:30-16:00 Uhr: Kaffeepause (integriert)  16:30-18:00 Uhr: - Flexible Differenzierung  18:30 Abendessen  Bundesländerrunden

3 Rückblick auf das Lernjahr 2011/12  1.RLA – Überblick über das Haus der NMS; Rolle des Lerndesigners/der Lerndesignerin  1. BLA mit SL; Differenzierung, Lerndesign, Shared Leadership, Was ist ein Schüler/eine Schülerin? NMS-Gesetzesentwurf!!!  2. RLA – 5 Blockaden der Leistungsbeurteilung und 3 Lösungsvorschläge  2. BLA – Elemente des Lerndesigns (Lernziele, authentische Aufgaben, Kriterien, 4.0 Skala), flexible Differenzierung, Differenzierungsmatrix)

4 „Clock Buddies“ bzw. „U(h)r- PartnerInnen“ Zeichne eine Uhr mit 10, 3, und 4 Uhr. Finde: für 10 Uhr einen „Buddy“ deiner Wahl. für 3 Uhr einen fachfremden „Buddy“ für 4 Uhr einen Fach- “Buddy“ und trage die Termine ein – gegenseitig, natürlich! Zeichne eine Uhr mit 10, 3, und 4 Uhr. Finde: für 10 Uhr einen „Buddy“ deiner Wahl. für 3 Uhr einen fachfremden „Buddy“ für 4 Uhr einen Fach- “Buddy“ und trage die Termine ein – gegenseitig, natürlich!

5 Ankommen  Was bewegt mich derzeit? Was ist an unserem Standort in Bewegung?  Was gelingt mir gut? Wo bin ich sattelfest? Was läuft gut am Standort?  Wo drückt der Schuh?  Was ist unklar?  Wer oder was ist meine Kraftquelle?  Welche (brennenden) Fragen habe ich?

6 Themenenbereiche Rückwärtiges Lerndesign Flexible Differenzierung Leistungs- beurteilung Differenz & Diversität Kompetenz Lernseitige Orientierung

7 Lernstandserhebung …..  Durchwandere mit 10:00 Uhr „Buddy“ die Lernstandserhebungsgallerie und reflektiere zu jedem Themenenbereich den Lernstand

8 Was ist der Kern der Sache? Zuerst jede/r für sich Dann in Gruppen 1.Jede/r für sich:  Welche Kernidee berührt/ spricht mich am stärksten an? Warum? 2. In Gruppe:  Entscheidet euch für eine Kernidee  Welche Gedanken/Ideen/mögliche Kenideen fallen euch dazu ein?  Bestimmt Gruppensprecher/in für die Präsentation eurer Ideen

9 3 Schritte führen zum Unterricht hin WASWERWIE

10 Lerndesignarbeit (jede/r für sich) Es geht um das WAS (Schritt 1) 1.Wähle ein Thema, für eine Schulstufe, das in deinem Unterricht unmittelbar ansteht. 2.Erarbeite die inhaltlichen Lernziele: –VERSTEHEN (Kernideen) –WISSEN (Informationen, Fakten) –TUN KÖNNEN (Fertigkeiten) –Person & Gruppe ODER langfristiges Ziel optional 3. Formuliere eine authentische Leistungsaufgabe mit Beurteilungskriterien 4. Erstelle dazu eine 4.0 Skala (ca. 40 Minuten)

11 Austausch mit „Clock-Buddy“ 4.Zeige dein Lerndesign deinem 3 Uhr Buddy- schärft eure Lernzielformulierungen und Skalen (Raster zu Lernzielformulierung & Skala der 4.0 Skala) – 15‘ 5.Austausch mit 4 Uhr Buddy zu: -Könntest du mit diesem Lerndesign arbeiten? -Was bräuchtest du noch, um damit im Unterricht arbeiten zu können? – 15‘ (16:15)

12 KERNIDEEN ZU LERNZIELFORMULIERUNGEN

13 Lehrziele sind keine Lernziele.  Lehrziele beschreiben das, was die Lehrperson vor hat – (siehe Unterrichtsplanung).  Beispiel Lehrziel: Die SuS werden ein Arbeitsblatt mit Hilfe des Internets ausfüllen.  Lernziele beschreiben das, was die SuS am Ende erreichen sollen und was beurteilt wird.  Beispiel Lernziel: Die SuS werden Onlinequellen bei der Recherche eines Sachthemas treffsicher und verantwortungsbewusst machen.

14 Wissen bedeutet nicht Verstehen  Wissen meint Informationen, die abrufbar sein sollen.  Beispiel Wissen: Die SuS können die Formel für Flächenberechnung abrufen.  Verstehen meint das Begreifen, damit die Person in der Lage ist, in neuen Situationen (noch wirksamer) zu handeln. (s. Bloom‘sche Taxonomie Neu nach Anderson et al, 2000, für Analyse vom kognitiven Verstehen).  Beispiel Verstehen: Die SuS deuten eine Situation richtig und wenden Flächenberechnungen als Lösungsstrategie an.

15 Kernfragen führen zum Wesentlichen  Wissensfragen prüfen ab, verlangen das Abrufen und sind meist mit richtig oder falsch zu beurteilen.  Beispiel Wissensfrage: Aus welchen Teilen des menschlichen Körpers besteht der Bewegungsapparat?  Kernfragen sind offen, leitend und wiederkehrend; sie kommen immer wieder in lebensweltlichen Situationen vor.  Beispiel Kernfrage: Wie geht das (die Bewegung)? Wie ist das möglich?

16 Kompetenzen sind mehr als Fertigkeiten  Fertigkeiten sind ein Aspekt der Kompetenz; sie sind meist leicht abprüfbar, weil sie auf einen Teil von Handlung eingeschränkt sind.  Beispiel Fertigkeit: Internetrecherche machen.  Kompetenz ist das Zusammenspiel von Wissen, Fertigkeiten (Können) und Disposition, damit eine Person wirksam handelt.  Beispiel Kompetenz: Recherche zu einem Sachthema kritisch und verantwortungsbewusst eigenständig machen.

17 Das WIE Rückwärtiges Lerndesign Flexible Differenzierung Flexible Differenzierung Leistungs- beurteilung Differenz Kompetenz Lernseitige Orientierung

18 Zur Erinnerung: Differenzierung bedeutet… VorwissenInteressenLernprofile LerninhalteLernprozesseLernprodukteLernumfeld Wir berücksichtigen SchülerInnen : Um entsprechend zu differenzieren: Nach Prinzipien: Klares Curriculum Respektvolle Aufgaben Lernstands- beobachtung Flexible Gruppierung

19 Eigentlich ist es eine Matrix… BereitschaftInteressenLernprofile Lerninhalte Lernprozesse Lernprodukte Lernumfeld Schülerfaktoren Unterrichtsfaktoren

20 Tool: „Denkpunkte“ zu flexibler Differenzierung Kärtchen mit Fragen zum Thema werden vorbereitet. Die Punkte ermöglichen Zuordnung beim Würfeln. Dabei können die Fragen nach der Verstehenswabe von Wiggins und McTighe gestellt werden.  Beschreibe: Schau dir den Gegenstand genau an  Vergleiche: Finde Ähnlichkeiten/Unterschiede  Verknüpfe: Welche Personen/Dinge/Orte/Gefühle fallen dir dazu ein?  Analysiere: Aus was ist er gemacht? Welche Eigenschaften hat er?  Anwendung: Wie kann er verwendet werden?  Argumentiere: Nimm Stellung dafür und/oder dagegen.

21 Differenzierte Aufgabe  Reflektiert mit dem „Denkpunkte“-Spiel eure Differenzierungserfahrungen Zu Dritt – Viert!

22 Denkpunkte

23 Jede/r für sich – es geht um das WER und das WIE Vorerhebung & Einstieg  Überlegt euch zu eurem gewählten Themenbereich eine Vorerhebung  Plant, mit konkreten SchülerInnen vor Augen, einen Einstieg, an dem alle SchülerInnen Anschluss finden 20 Minuten Arbeitszeit Präsentiere dein Ergebnis deinem 4 Uhr Buddy (insgesamt 10‘) Differenzierungsstrategie festlegen  Verwende die Matrix, um deine Differenzierungsstrategie, mit konkreten SchülerInnen vor Augen, zu diesem Thema festzulegen. Im Blick: Wie kann ich maximal auf das Lernen der Schüler/innen im Rahmen meiner Ressourcen (Zeit, Energie, Materialien, Raum, Zeit) einwirken? 20 Minuten Arbeitszeit Präsentiere dein Ergebnis deinem 4 Uhr Buddy

24 Prinzip 3: Kontinuierliche Lernstandsbeobachtung Pre-Assessment Pre-test Inventar KWL Checkliste Beobachtung Selbsteinschätzung Fragen Einstiegskarten Mapping … formative Kleingruppen-Check Peer-Evaluierung Ampelkärtchen Beobachtung Fragen Ausstiegkärtchen Portfolio-Check Quiz Tagebucheintrag Selbstevaluierung 1-minutiger Aufsatz Analogien Mapping … summative Test Problemlöseaufgabe Leistungsaufgabe Demonstration Portfolio-Beurteilung … Rückmeldung & Zielsetzung

25 Strategien bestimmen BVorwissenInteressenLernprofile Lerninhalte Lernprozesse Lernprodukte Lernumfeld Unterrichtsfaktoren Schülerfaktoren

26 Video-Sequenz aus „Differentiated Classroom“  Continuous assessment

27 Exit Card  1. Etwas, was ich heute gelernt habe  2. Eine Frage, die mich beschäftigt

28 Ressourcen  Werkzeuge zu Interesse/Lernstand/Personalisierung unter: Download Weitere Links für Vor- und Lernstandserhebung: „graphic organizers“ zum Herunterladen: s.htm

29 LEISTUNGSBEURTEILUNG (TANJA WESTFALL-GREITER)

30 ZUM WEITERDENKEN Auf dem Weg zur NMS Lehrerin/zum NMS Lehrer

31 Carol Ann Tomlinson „Ensuring rock solid clarity about where we want to see students to end up as a result of learning is fundamental to educational success“. How to differentiate instruction in mixed ability classrooms

32 Ziel: …. um auf lange Sicht selbständig in den Kompetenzbereichen einer NMS Lehrperson handeln zu können  1. Was sagt mir der Begriff „Lerndesign“? Wovon rede ich, wenn ich diesen Begriff verwende? Welche Bilder verbinde ich damit?  2. Was brauche ich in meiner Lernarbeit als Lerndesigner/Lerndesignerin um in diesem Bereich kompetent zu werden? Was muss ich wissen, verstehen, tun können?  3. Was tue ich konkret bis Ende November um mich in diesem Bereich sicherer zu fühlen?

33 FAKTOREN FÜR WIRKSAMES HANDELN

34 „Learning and leading with Habits of mind“ Costa and Kallick  Perstisting – dran bleiben, eine Aufgabe bis zu „Vollendung „ durchziehen, fokussiert bleiben  Managing impulsivity – sich Zeit nehmen, Denken vor Handeln, ruhig bleiben  Listening with empathy and understanding – versuchen, andere zu verstehen, mentale Energie den Gedanken und Ideen anderer schenken

35 Teaching towards the Habits of mind is a team effort.  Thinking flexibly – aus einer anderen Sicht auf die Situation schauen, Perspektiven ändern, Alternativen, Möglichkeiten überlegen  Thinking about thinking – über das eigene Wissen Bescheid wissen, sich seiner eigenen Gedanken, Strategien, Gefühle, Aktionen bewusst sein und wissen, wie sie andere beeinflussen

36  Striving for accurarcy – noch einmal überprüfen, den Wunsch nach Genauigkeit, Verlässlichkeit pflegen  Questioning and posing problems – Warum weißt du das? Einen Fragemodus entwicklen, überlegen, welchen Daten wichtig sind, Strategien entwicklen, um zu Daten zu kommen, Probleme finden, die gelöst werden müssen

37  Thinking and communicating with clarity and precision – klar sein, genau, präszise Kommunikation (schriftlich und mündlich) anstreben, Verallgemeinerungen vermeiden,  Gathering data through all senses – mit allen Sinnen  Creating, imagining, innovating – einen anderen Weg versuchen, neue Ideen generieren, Originalität anstreben

38  Responding with wonderment and awe – sich von den Wundern der Welt beeindrucken lassen, herausfinden, was geheimnisvoll und bewunderswert ist  Taking repsonsible risks – „live on the edge of your competence“  Finding humor – laugh at yourself when you can --

39  Thinking interdependently – zusammenarbeiten, von und mit anderen und lernen  Applying past knowledge to new situations – verwenden, was ich lerne, wende das, was du gelernt hast, auf andere Situationen an  Remaining open to continuous learning

40 Erprobungsaufgaben Optional:  In Fachgruppe: die nächste Schularbeit jetzt schon kompetenzorientiert zu erstellen und rückwärts davon den Unterricht (Lerndesign) planen.  Das eigene Lerndesign ausprobieren und die Lehr-Lernprozesse streng am Lerndesign orientieren  Werkzeuge für die Mitarbeitsfeststellung erfinden und erproben.

41 Back home  Was hat sich für mich geklärt, das hilfreich für mich und mein Kollegium ist?  Was kann ich gesichert weitergeben? Wie kann ich es weitergeben?

42 Bei all dieser Fülle: „Think big, start small, but start!“


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