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Prof. em. Dr. Michael Succow Universität Greifswald Sächsische Umweltstiftung „Natur und Umwelt“ Nationalpark Sächsische Schweiz, 13. Mai 2010 Naturschutz.

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1 Prof. em. Dr. Michael Succow Universität Greifswald Sächsische Umweltstiftung „Natur und Umwelt“ Nationalpark Sächsische Schweiz, 13. Mai 2010 Naturschutz – Wofür trägt Deutschland Verantwortung? (Situationsbestimmung, Rückblick, Handlungsbedarf)

2 1. Nutzungslandschaft mit verantwortungsvoller, die Funktionstüchtigkeit des Kultur-Ökosystems nicht degradierender Landnutzung 2. Nutzungslandschaft mit Formen einer Naturnutzung, die die Funktions- tüchtigkeit des Kultur-Ökosystems zunehmend verschlechtert bis zur letztendlichen Nutzungsaufgabe (degradierende Landnutzung) Formen der Landschaftsnutzung Beide Formen können sowohl in extensiver wie intensiver Nutzungsform vorkommen, sowohl in alten wie auch jungen Nutzungslandschaften. Das gegebene Klima bestimmt dabei wesentlich Ausmaß und Geschwindigkeit einer Degradierung.

3 Landnutzung Wie sollte unser Wirtschaften sein? Ökologisch Ökonomisch Sozial Moralisch Funktionen der Landschaft Arbeitsplatz für Menschen Versorgung der menschlichen Gesellschaft Ökologische Leistungen Lebens- und Erholungsraum des Menschen Lebensraum für Pflanze und Tier

4 Wesentliche umweltrelevante Prozesse/Entwicklungen in unserer Landschaft Segregierung der Landnutzung in „Leistungs- und Sozialfall“ Landschaft Eutrophierung (insbesondere N- und P-Deposition) Versauerung/Entbasung Eingriffe in den Landschaftswasserhaushalt auf Agrarstandorten Humusverarmung, Bodenverdichtung sowie Erosion Zerschneidung/Zersiedelung, allgemeine Beunruhigung Fazit: Zunehmender Verlust der Funktionstüchtigkeit der Ökosysteme Dramatischer Rückgang der Lebensvielfalt (Biodiversität) Die Landschaft als Arbeitsplatz wird bedeutungslos

5 Anteil ausgestorbener und bestandsgefährdeter Arten am Artenbestand heimischer Pflanzenformationen (n = 851) nach: Daten zur Natur 2002 (BfN) Formation Artenanteil Vegetation oligotropher Gewässer83,0 % Oligotrophe Moore und Moorwälder62,1 % Halophytenvegetation45,5 % Trocken- und Halbtrockenrasen43,5 % Feuchtwiesen38,7 % Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasen37,8 %

6 Entwicklungsverlauf des Arbeitskräftebesatzes pro Flächeneinheit in der Landwirtschaft in Ost- und Westdeutschland DDR BRD (alt) Ostdeutschland Westdeutschland BRD: AK-Einheiten/100 ha LF DDR: Ständig Berufstätige/100 ha LN Quelle: ZALF, Institut für Sozioökonomie, Dr. habil. Stephan Dabbert (verändert)

7 weil die gegenwärtige Agrarpolitik immer weniger bezahlbar ist weil die ökologischen Probleme durch wachsende Intensivierung in den Gunstgebieten immer größer werden weil die soziale Verträglichkeit der modernen Landnutzung immer geringer wird: Landnutzung allein mit Großmaschinen, Gentechnik und Chemie weil die Übertragung der EU-Agrarpolitik auf die Anschlussländer Osteuropas die Probleme weiter vergrößert weil wir zunehmend begreifen, dass die Kopplungsprodukte einer vernünftigen Landnutzung immer bedeutsamer werden und dass Nützlichkeit, Funktionstüchtigkeit, Biodiversität und Schönheit durchaus zusammengehören Unsere Landnutzungspolitik ist dringend zu reformieren:

8 Differenzierte Flächennutzung: Szenario Deutschland Urbane Räume < 15 % 2.„Maximierte“ Produktionslandschaften < 50 % 3.Ökologisch orientierte Flächennutzung > 25 % (einschließlich alternativer Nutzungsformen) 4.Landschaftspflege in Schutzgebieten < 5 % 5.Naturentwicklungsräume 5 (10) %

9 Ethische und Umwelt-Standards müssen erhöht werden ! „Maximierte“ Produktionslandschaften Agrarindustrielle Komplexe Holzplantagen Fisch-farming

10 ausgeräumte Agrarlandschaft bei Möglin (Brandenburg, April 1992) (einst im Besitz von Albrecht Daniel von Thaer mit beispielhafter Humuswirtschaft) (Foto: M. Succow)

11 Tangrim (Mecklenburg-Vorpommern, Mai 1994) (Foto: M. Succow)

12 Friedländer Große Wiese (Mai 1996) (Foto: M. Succow)

13 eutrophierter Chausseegraben in der Friedländer Großen Wiese (MV, Mai 1984) (Foto: M. Succow)

14 fertiggestellte Schweinemastanlage Haßleben (Uckermark, ca. 1988) (Foto: M. Succow)

15 Flächenanteil zunehmend (aktuell 5–10 %, zukünftig > 25 %) zertifizierte Produkte mit hohen Umwelt- und Sozialstandards Ökologisch orientierte Flächennutzung Ökologischer Landbau Naturgemäßer Waldbau Ökologisch-orientierte fischereiliche Gewässernutzung Ferner: Alternativnutzung (für Grenzertragsstandorte)

16 Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche (LNF) in den EU-Ländern (Stand ) Quellen: Daten zur Natur 2002 (BfN); Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 5,1 % (2007) Entwicklung in Deutschland

17 Pristernitz/Rügen – Mai 1999 (Foto: M. Succow)

18 Ökodorf Brodowin (Juni 1999) (Foto: M. Succow)

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20 Lüdersdorf (Brandenburg) (Juli 2001) (Foto: M. Succow)

21 Sandäcker mit Gras-Dauerkulturen (Humusspeicherung) Sukzessionswälder (Low budget forestry) extensive Weideökosysteme Dauer-Biomasse-Kulturen auf Mineralbodenstandorten wiedervernässte Niedermoore mit Biomassenutzung abgetorfte, wiedervernässte Hoch- (Regen) Moore mit Sphagnum farming Alternative Nutzungsformen auf aktuellen Grenzertragsstandorten Aufgrund der hohen ökologischen Sensibilität dieser Standorte dürften nur Dauerkulturen mit hohen ökologischen Standards zur Anwendung kommen. Flächenanteil steigend, mittelfristig > 10 %.

22 Federgras (Stipa) Schaf-Schwingel (Festuca ovina) Wurzelsysteme von Steppengräsern

23 Schaf-Schwingel-Neuansaat in der Endmoräne bei Waren (Fotos: B. Litterski 2002) Arnoseris minima

24 aufgelassener Acker, heute NSG Biesdorfer Kehlen (Brandenburg) (Mai 2002) (Foto: M. Succow)

25 Klepelshagen (M-V) (August 2002) (Foto: M. Succow)

26 aufgelassene Nutzung, Endmoräne bei Alt-Künkendorf (Uckermark) (Mai 1998) (Foto: M. Succow)

27 Alternative Nutzungsformen für mitteleuropäische Moore (Paludikulturen) Wasserwälder Wasserriede Wasserwiesen- und weiden Niedermoore: Regenmoore: Torfmooskultur (Sphagnum farming)

28 Alternatives Nutzungsmodell für Flusstalmoore

29 Wiedervernässung Großer Landgraben (MV 2009) (Foto: M. Succow)

30 Wiedervernässung Großer Landgraben (MV 2009) (Fotos: M. Succow)

31 Spontane Wiedervernässung im Anklamer Stadtbruch (MV 2003)

32 Polder Große Rosin, ca ha, seit 2006 wiedervernässt (Foto: B. Herold 2009)

33 Tüpfelralle (Porzana porzana) (Foto: B. Herold 2007) Kleinralle (Porzana parva) (Foto: B. Herold 2008) Zwergralle (Porzana pusilla) (Foto: B. Herold 2007) RL Deutschland: 0 (ausgestorben) Benjamin Herold (2007) RL Deutschland: 1 (stark gefährdet)

34 insbesondere Naturschutzgebiete mit Pflegenutzung, vornehmlich in Biosphärenreservaten und Naturparken Dienstleistungen durch Landwirte Aufbau spezieller Landschaftspflegeverbände Landschaftspflege zum Erhalt historischer (traditioneller) Nutzungsformen Der Erhalt von so genannten „Halbkulturformationen“ ist aus Gründen der Biodiversitätssicherung, der Landschaftsästhetik, des Erholungs- wertes und auch aus sozialen Überlegungen (Arbeitsplatz Landschaft) erforderlich. Die Landschaftspflege ist langfristig finanziell abzusichern. Der Flächenanteil dürfte 5 % nicht übersteigen.

35 UNESCO- Biosphärenreservate in Deutschland 1.Berchtesgaden (Bayern, seit 1990) 2.Bliesgau (Saarland, seit 2009) 3.Flusslandschaft Elbe (Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig­Holstein, zunächst 1979 Sachsen­Anhalt, länderübergreifend seit 1997) 4.Hamburgisches Wattenmeer (Hamburg, 1992– 2008, gestrichen) 5.Niedersächsisches Wattenmeer (Niedersachsen, seit 1992) 6.Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (Sachsen, seit 1996) 7.Pfälzerwald und Nordvogesen (Rheinland-Pfalz, national seit 1993, grenzüberschreitend seit 1998) 8.Rhön (Bayern, Hessen, Thüringen, seit 1991) 9.Schaalsee (Mecklenburg-Vorpommern, seit 2000) 10.Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Hallige (Schleswig-Holstein, seit 1990, erweitert 2004) 11.Schorfheide-Chorin (Brandenburg, seit 1990) 12.Schwäbische Alb (Baden-Württemberg, seit 2009) 13.Spreewald (Brandenburg, seit 1991) 14.Südharz (Sachsen-Anhalt, seit 2009) 15.Südost-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern, seit 1991) 16.Vessertal-Thüringer Wald (Thüringen, seit 1979, erweitert 1986 und 1990) Quelle: Deutsche UNESCO Kommission; Stand 2009

36 historisch gewachsene Agrarlandschaft im BSR Schorfheide/Chorin (Mai 1992) (Foto: M. Succow)

37 Pimpinellen-Berg bei Oderberg (BSR Schorfheide/Chorin, Juni 1991) (Foto: M. Succow)

38 Ökodorf Brodowin (Juni 1999) (Foto: M. Succow)

39 Nieder-Oderbruch bei Liepe (heute BSR Schorfheide/Chorin, Juni 1986) (Foto: M. Succow)

40 BSR Spreewald (Juli 1991) (Foto: M. Succow)

41 Naturentwicklungsräume steigender Flächenzuwachs, gegenwärtig < 2 % (mittelfristig bis 10 %) vor allem in peripheren Räumen Schutzgebietsformen: Nationalparke, UNESCO Welt-Naturerbegebiete, Kernzonen der Biosphärenreservate für eine stoffliche Nutzung nicht (mehr) vorgesehene Naturräume (in Eigendynamik der Natur) Wertschöpfung aus ökologischen Leistungen (Ökonomie des Nichtnutzens) Wertschöpfung aus immateriellen Leistungen (Erlebnis, Gesundheit, Wohlfahrt)

42 Die Funktionstüchtigkeit der Biosphäre der Erde – als Lebensraum von uns Menschen – wird entscheidend durch die bislang noch nicht genutzten, noch nicht wesentlich beeinträchtigten Ökosysteme gewährleistet. Hier gehören Recycling und Kohlenstofffestlegung, Grundwasserbildung und Kühlung, Mehrung der Fruchtbarkeit durch Humusbildung und kontinuierliche Erhöhung der Biodiversität im Ergebnis evolutionärer Prozesse zu den Grundleistungen. Hier entfällt jedes Reparieren und Renaturieren. Wildnis

43 Der bewusste Verzicht auf Nutzung, das Zulassen von Wildnis, – ist zumindest für das westliche Europa eine weitgehend neue Naturschutzstrategie, die tief in das Bewusstsein der Menschen greift. Das 20. Jahrhundert war stärker als je eines zuvor von fortschreitender Vernichtung bzw. Kultivierung alles Natürlichen, von einer noch nie da gewesenen Naturentfremdung geprägt; inzwischen aber auch von einer wachsenden Sehnsucht nach unberührter, unreglementierter Natur, nach einem Miteinander von Zivilisation und Wildnis. Wildnis, also Naturräume, die aus sich heraus existieren, brauchen den Menschen nicht. Aber der Mensch der technisierten Welt braucht Wildnis auch als Maß und um seiner Demut willen. In diesem Sinne ist der Erhalt von Wildnis kein Luxus, sondern eine Kulturaufgabe der menschlichen Zivilisation. Ihr Flächenanteil sollte mindestens 10 % der Landfläche der Erde betragen. Wildnis

44 Sommergrüne Laubwälder (Buche), darin eingebettet: Klarwasserseen Fließgewässer mit ihren Auen geogene und ombrogene Moore Küsten der Nord- und Ostsee: Wattenmeer Bodden Anlandungsküsten/Abtragsküsten Hochgebirge: Altimontanstufe mit Nadelwäldern Subalpinstufe Alpinstufe Wofür trägt Mitteleuropa Verantwortung: Stammlebensräume

45 Der Beginn: Schutz aus religiöser Überzeugung Verbot der Fällung von Bäumen seit 1825, ausgelöst durch Elisabeth von Preussen; NSG Eldena bei Greifswald (1992) (Foto: M. Succow)

46 NSG Plagefenn (2009) – die erste seit 100 Jahren völlig nutzungsfreie Landschaft Deutschlands! (Foto: M. Succow) „Hier soll der Wald sich selber leben“ Max Kienitz (1907)

47 Das Zehlau-Moor (ehemals Ostpreussen) erhielt vor 100 Jahren mit ha Totalschutz! (2009) (Foto: M. Succow) Seinerzeit (1910) das erste Großschutzgebiet Deutschlands

48 Pufferzone der Zehlau im ehemaligen Ostpreussen (2009) (Foto: M. Succow) 500 ha Lindenwälder seit 1912 nicht mehr angetastet

49 Bayerischer Wald, der erste deutsche Nationalpark (gegründet 1970, ha) Bildquelle: „Natur – Natur sein lassen!“ Hans Bibelriether

50 Nationalparke in Deutschland Quelle: EUROPARC DEUTSCHLAND (2004) Foto: M. Succow

51 NLP Vorpommersche Boddenlandschaft (Foto: M. Succow)

52 NLP Unteres Odertal (Foto: M. Succow)

53 NLP Sächsische Schweiz (Foto: L. Jeschke)

54 2010 zu übergebene neue Flächen Nationales Naturerbe Potentielle DBU-Flächen aus dem Bestand der BIMA ( ha) 2009 übergebene Fläche ab 2011 zu übertragende Flächen

55 NSG Ahlbecker Seengrund (Juli 2004) (Foto: S. Schwill)

56 ehemaliger sowjetischer TÜP; heute Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide (Juli 2009) (Foto: M. Succow) Kartenquelle: Bildquelle: stiftung.de/de/sielmann/index.php

57 Döberitzer Heide (Juli 2009) (Fotos: M. Succow)

58 aktuelle Projekt-Regionen der Michael Succow Stiftung

59 bestehende und künftige Eigentumsflächen der Michael Succow Stiftung (Stand: Oktober 2009) bereits übernommen Übernahme ab 2010

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62 Die Goor

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64 Drachenreich Lanken

65 Kultivierte Landschaften auf einem bestimmten Niveau der Nutzungsintensität in Ausschnitten zu „konservieren“ ist sicher eine mehrheitsfähige Kulturaufgabe, kann aber nicht Schwerpunkt des Naturschutzes im 21. Jh. sein. Denn der Erhalt von Kultur- und Halbkulturökosystemen in „kultivierten Landschaften“ ist unabdingbar mit einer gegen die natürliche Entwicklung gerichteten „Pflege“ verbunden. Der Schwerpunkt des Mitteleinsatzes zum Schutz der Natur und damit zum Schutz der Biodiversität liegt in Mitteleuropa gegenwärtig nicht beim Erhalt bzw. der Mehrung der nutzungsfreien, eingangs genannten „Stammlebensräume“, sondern der Lebensräume, die sich im Zuge der Landnutzung entwickelt haben. Mit hohem ideellen und materiellen Einsatz wird deren Erhalt versucht, im „Kampf gegen die Natur“. Denn ohne unser Zutun, ohne „Pflege“, würde der Wald zurückkehren. Naturschutz in Deutschland

66 Die anthropogen ausgelöste Veränderung des Naturhaushaltes zwingt: die letzten noch ungenutzten (intakten) Naturräume der Erde unangetastet zu lassen; dem Erhalt von Stammlebensräumen in der nationalen wie internationalen Naturschutzpolitik Vorrang zu geben; dem Erhalt der Funktionstüchtigkeit der Ökosysteme, bei jedweder Form ihrer Nutzung, Priorität einzuräumen; die ökologischen Leistungen der Natur endlich in Wert zu setzen; eine Wertediskussion zu entfalten, in der der Schutz der Natur (des Naturhaushaltes) einen zentralen Stellenwert hat. Handlungsbedarf

67 „Mensch ! Wage nur eins nicht: wider die Natur zu handeln“ (Laotse, 6. Jh. v. Chr.) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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