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AMBROSIA ein gefährliches Kraut. Das Problem: Ambrosia- Pollen enthalten einen aggressiven Eiweiß- cocktail, auf den Heu- schnupfen-Geplagte mit 80-prozentiger.

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Präsentation zum Thema: "AMBROSIA ein gefährliches Kraut. Das Problem: Ambrosia- Pollen enthalten einen aggressiven Eiweiß- cocktail, auf den Heu- schnupfen-Geplagte mit 80-prozentiger."—  Präsentation transkript:

1 AMBROSIA ein gefährliches Kraut

2 Das Problem: Ambrosia- Pollen enthalten einen aggressiven Eiweiß- cocktail, auf den Heu- schnupfen-Geplagte mit 80-prozentiger Wahr- scheinlichkeit allergisch reagieren. Den Beinamen "Allergiker-Schreck" trägt die Ambrosia nicht ohne Grund: Sie verlän- gert die Pollensaison in Deutschland um gut zwei Monate.

3 Jede einzelne Pflanze kann bis zu einer Milliarde (!) Pollen produzieren Anzeichen sind: Tränende Augen, Augenjucken, Bindehautentzündung, erhöhte Lichtempfind- lichkeit, Kopfschmerzen, Atemnot, Asthma, Heuschnupfen, sowie Hautirritationen

4 Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), mancherorts auch als Beifußblättriges Traubenkraut oder „Wilder Hanf“ bekannt, kommt schon seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland vor. Durch Getreidetransporte, verseuchte Erde und Vogel- futter wanderte es vor etwa 150 Jahren nach Deutsch- land ein. Doch die klimatischen Bedingungen in Deutschland ließen zunächst keine dauerhaften Ambrosia-Bestände zu. Die zunehmende Klimaerwärmung Ende des 20. Jahr- hunderts änderte das.

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6 Jede einjährige Pflanze produziert rund Samenkörner, die bis zu 40 Jahre lang keim- fähig sind. Die Pflanze lässt sich vom Wind bestäuben und der transportiert die aggressiven Pollen Hunderte von Kilo- metern weit. Auch Fahrzeuge, Züge und Sohlen von Schuhen nutzen sie als Transportmittel.

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8 Als Ruderalpflanze wächst sie besonders auf gestörten Böden, so beispielsweise an Straßenrändern, in Kiesgruben, an Bahndämmen, auf Baustellen und Schutthalden. Die häufigsten Wuchsorte sind aber Gärten, besonders unter Vogelfutterplätzen, weil mit Ambrosia-Samen verunreinigtes Vogelfutter der Haupteinfuhrweg ist.

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10 Werden Beifuß-Ambrosien entdeckt, sollten diese vor der Blüte mit Handschuhen ausgerissen und im Restmüll entsorgt werden, keinesfalls auf den Kompost werfen. Blüht die Pflanze bereits, sind auch Atemmaske und Schutzbrille nötig. Wirksame chemische Bekämpfungsmittel gegen das beifußblättrige Traubenkraut gibt es nicht. Die Verbreitung sollte zudem eingedämmt werden, indem nur als "ambrosiafrei" gekennzeichnetes Vogelfutter verwendet wird.

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14 Sollten Sie einmal an einer Gaststätte mit der Bezeichnung „Ambrosia“ vorbeikommen, dann müssen Sie diese Stätte nicht meiden. Hier drohen keine der oben genannten Allergien. In der Antike Griechenlands war Ambrosia die Speise der Götter vom Olymp. Heute die Götterspeise.

15 Bearbeitung Klaus Rost © 2014


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