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Aufbau 1.Einführung: Definition und Erläuterungen 2.Indikatoren 3.Forschungsergebnisse 4.„Ratschläge“ – Was tun damit? 1.

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1 Aufbau 1.Einführung: Definition und Erläuterungen 2.Indikatoren 3.Forschungsergebnisse 4.„Ratschläge“ – Was tun damit? 1

2 Klare Strukturierung des Unterrichts

3 Klare Strukturierung Gutes Unterrichtsmanagement (Classroom Management) Geschickte didaktisch-methodische Linienführung Was trägt dazu bei? 3

4 Klare Strukturierung Allgemeine Zielorientierung Ziele Inhalte Methoden 4

5 Klare Strukturierung 1.Folgerichtigkeit des methodischen Ganges 2.Methodischer Grundrhythmus: Einstieg Erarbeitung Ergebnissicherung 3.Aufgabenklarheit 4.Regelklarheit 5.Rollenklarheit 5

6 Klare Strukturierung Methodische Linienführung Lenkungslinie Abstraktionslinie Gefühlslinie 6

7 Klare Strukturierung Indikatoren direkt beobachtbar sekundär 7

8 Klare Strukturierung „classroom management“ – Withitness – Momentum – Smothness – Overlapping – Group focus – Managing transitions – Avoiding mock participation 8

9 Klare Strukturierung Studienergebnisse – SCHOLASTIK-Längsschnitt-Studie: kognitiver Lernerfolg wenn Unterricht kontinuierlich wenn Übergänge zwischen Phasen kurz, reibungslos und regelhaft wenn Lernmaterial zur Verfügung wenn Lehrer zügig zur Sache kommt wenn Lehrervorträge strukturiiert 9

10 Klare Strukturierung US-Studie (Wang, Haertel, Walberg) Rangfolge des Einflusses auf den Lernerfolg: 1.Kognitive Kompetenzen der S 2.Klassenführung durch den L 3.Häusliche Umwelt der S 4.Metakognitive Kompetenzen der S 5.Lernbezogene L-S-Interaktion 6.Politik (US-Verhältnisse) 7.… 10

11 Klare Strukturierung Ratschläge – Was tun damit? – Informierender Unterrichtseinstieg – Fragetechniken – Unterrichtsrituale – Freiräume – Unterrichtsplanung 11

12 Hoher Anteil echter Lernzeit

13 „Echte Lernzeit“ (time on task) = tatsächliche aufgewendete Zeit, um Lernziele zu erreichen.

14 Indikatoren Die Schüler sind aktiv bei der Sache. Die Schüler lassen sich nicht durch Kleinigkeiten ablenken. Es herrscht keine Langeweile. Es entstehen inhaltlich reiche Arbeitsergebnisse. Aktive Phasen und Pausen wechseln sich ab. Der Lehrer stört die Schüler nicht beim Lernen.

15 Erhöhung der Lernzeit Vorbereitung Pünktlichkeit Auslagerung des Organisatorischen Klare Strukturierung des Unterrichts Regeln bei Disziplinkonflikten Konzentrationsübungen

16 Forschungsergebnisse „School effectiveness“ – John Caroll drei Zeitgefäße – erforderliche, notwendige Lernzeit – zur Verfügung stehende Lernzeit – tatsächlich genutzte Lernzeit (time on task) => Begabt ist, wer seine Zeit effektiv nutzt.

17 Forschungsergebnisse Quantitative Erfassung echter Lernzeit (M. Rutter) => 65 – 85 % Aufmerksamkeit (A. Renkl) „Schüler brauchen Futter“ Lerntempo und Zeitdruck (A. Helmke) Hohes Tempo => Leistungsdruck Geringes Tempo => unproduktive Tätigkeiten => geringere Lernleistungen

18 Forschungsergebnisse Ungeduldige Lehrer 0,9 sec, um Frage zu beantworten Zeitfenster für konzentriertes Arbeiten 30 sec – 5 min (40 min ein Gedankengang?) Verplemperte Zeit € 75/Unterrichtsstunde, - € 9, bei 5 min Verspätung/Tag, Schwänzen => € 25

19 Ratschläge Pünktlichkeit Auslagerung von „non-instructional activities“ Gewährung von Freiräumen Langsamkeits- und Schnelligkeitstoleranz Bewegungsübungen, Warmin-ups und Cooling-downs.

20 Lernförderliches Klima

21 Humane Qualität der L-S-Beziehungen und S- S-Beziehungen: – gegenseitiger Respekt – verlässlich eingehaltene Regeln – gemeinsam geteilte Verantwortung – Gerechtigkeit des L – Fürsorge des L für seine S und der S untereinander

22 Indikatoren L geht respektvoll mit S um Kein S wird wegen geringer Leistungen diskriminiert S nehmen Rücksicht aufeinander und helfen einander kein aggressives Verhalten S beschimpfen einander nicht

23 Indikatoren wenig Rivalität und Machtkämpfe keine versteckte Diskriminierung klar definierte Klassenämter S ermahnen sich selbst (Regeleinhaltung) Humor

24 Forschungsergebnisse Gerechtigkeit (Kanders, Rössler, Rolff) Fürsorge: L kümmern sich um S, die nicht zurecht kommen Verantwortungsübernahme (Rutter) zB Klassenämter, Schulveranstaltungen korreliert mit „erwünschten S-Verhalten“ Humor (Rißland) Humor ist Mittel zur Stressbewältigung und zur Sicherung von Unterrichtskompetenz

25 Forschungsergebnisse Starkes Selbstvertrauen erhöht die Lernbereitschaft und –fähigkeit (Horstkemper) Selbst- und Fremdeinschätzungen Klimmamessung (LASSO – Landauer Skalen zum Sozialklima)

26 Forschungsergebnisse - Effekte Positives Lernklima Entfaltung der Fähigkeiten und Interessen Bessere kognitive, methodische, soziale Lernleistungen

27 Ratschläge Ausbau der Mitbestimmung Klassenämter Maßnahmen zur Gewaltprävention Konfliktmoderation und Mediation regelmäßiges Schülerfeedback Zielvereinbarungen mit einzelnen S und der ganzen Klasse Metaunterricht

28 Inhaltliche Klarheit

29 Verständliche Aufgabenformulierung – Passung der Lernaufgaben Lernstrukturanalyse – Diagnose der Kompetenzen der S Lernstandsanalyse

30 Inhaltliche Klarheit Plausibilität des thematischen Ganges – Linearer Gang – Vernetzter Gang mit Zusammenführung – Verschiebe-Bahnhof – „Eins im anderen“ – Spiralcurriculum

31 Inhaltliche Klarheit Klarheit der Ergebnissicherung – Zusammenfassung und Wiederholung – Fehlerkorrekturen – saubere Tafel- und Heftarbeit – klare fehlerfreie Lehrersprache

32 Inhaltliche Klarheit Verbindlichkeit der Ergebnissicherung – verbindliche mündliche und schriftliche Mitteilungen des L – verbindliche, protokollierte Absprachen zwischen L und S – Gewissenhaftigkeit der Ergebnissicherung

33 Indikatoren informierende Unterrichtseinstiege Konzentration auf die Themenstellung saubere Mitschriften und Protokollierungen intelligenter Umgang mit Fehlern Festhalten von Zwischenergebnissen regelmäßige Wiederholungen

34 Forschungsergebnisse Aufbau vernetzten Denkens – vertikaler Transfer (einfache Aufgaben => komplexe Aufgaben) – horizontaler Transfer („Schaufeln“ von Wissen in andere Fachbereiche)

35 Ratschläge Abschied vom „Eimer-Modell“ des Lernens => gemeinsame Erarbeitung von Inhalten Ernstnehmen der Alltagserfahrungen Rückmeldeschleifen einführen Transferorientierte Aufgaben Intelligenter Umgang mit Fehlern

36 Sinnstiftendes Kommunizieren

37 Die Inhalte erlangen im Lern-Lehr-Prozess eine persönliche Bedeutung

38 Indikatoren Die Schüler sind bei der Sache. Die S erleben das Lernen als lustvoll. Es gelingt den S, ihre fachlichen und überfachlichen Interessen einzubringen. Die S greifen von sich aus auf vorherige Unterrichtsthemen zu. Die S geben Rückmeldungen zum Lernfortschritt. Die S vertrauen den Ausführungen des L und lassen sich auf seine inhaltlichen Vorwegnahmen ein. Die S beziehen persönlich Stellung

39 Forschungsergebnisse Interessensbildung: Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Interessensbildung und den erbrachten schulischen Leistungen. Diskursfähigkeit: Die Diskursfähigkeit der L korreliert positiv mit der Beurteilung dieser L durch ihre S.

40 Ratschläge Planungsgespräche und Partizipation Sinnkonferenzen Unterricht über Unterricht Lernjournal/Lerntagebuch Schülerfeedback

41 Vorbereitete Umgebung Klassen- und Fachräume sind vorbereitete Umgebung, wenn sie eine gute Ordnung, eine funktionale Einrichtung, brauchbares Lernwerkzeug bereithalten, sodass L und S den Raum zu ihrem Eigentum machen, eine effektive Raumregie praktizieren und erfolgreich arbeiten können.

42 Indikatoren Die Klasse macht beim Betreten einen gepflegten und aufgeräumten Eindruck. Die S identifizieren sich mit ihrem Klassenraum uns sind stolz auf seinen Zustand. Der Lärmpegel entspricht dem Arbeitsprozess. Die S gehen behutsam mit Materialien um. Die S räumen ohne Aufforderung auf.

43 Indikatoren Die Tafel ist geputzt. Die Funktionsecken sind klar zu erkennen. Beleuchtung und Akustik sind ergonomisch gestaltet. Materialien sind übersichtlich und schnell greifbar verteilt. Die S tragen die Materialien an deren festen Platz zurück. An Pinnwänden werden Arbeitsergebnisse in ästhetisch ansprechender Form gezeigt.

44 Forschungsergebnisse Rutter-Studie: Der gepflegte Zustand einer Klasse korreliert positiv mit gewünschtem Schülerverhalten. Raumregie: Rainer Winkel 8 verschiedene Typen: Heizungswärmer, Stuhlhocker, Tischableger, Tafelständer, Türsteher, Gassenläufer, Rumflitzer, Siebenkämpfer

45 Ratschläge Reviere, Regeln, Rituale, Routinen (4 R) Raumregie Bewegte Schule Schülerbeteiligung an der Vorbereitung der Lernumgebung

46 Individuelles Fördern

47 Personalteams mit unterschiedlicher Kompetenz fördern einander Die „Schülerfürsorge“ ist fest integrierter Bestandteil schulischer Arbeit. Flexible Lernmaterialien Entwicklungsgespräche

48 Indikatoren Die S arbeiten an unterschiedlichen Aufgaben und kommen gut voran. Es gibt nach Thema, Interessenschwerpunkten und Leistungsvermögen unterschiedliche Arbeitsmaterialien. Die S reflektieren ihren individuellen Leistungsfortschritt Nach wiederholtem Schwänzen finden Entwicklungsgespräche statt.

49 Innere Differenzierung

50 Ziele der Differenzierung

51 Bereiche der Differenzierung im Unterricht

52 Differenzierte Unterrichtsgestaltung

53 Intelligentes Üben Üben in Anschluss an eine Erarbeitungsphase. Funktion Automatisierung (Routinebildung) Qualitätssteigerung (Vertiefung) Transfer

54 Intelligentes Üben Übungsphasen sind intelligent gestaltet, wenn oft und im richtigen Rhythmus geübt wird die Übungsaufgaben dem Lernstand entsprechen die S Lernstrategien entwickeln L gezielte Hilfestellungen geben

55 Intelligentes Üben wenn freiwillig wenn Selbständigkeit gegeben ist wenn der Übungserfolg erlebt wird wenn Interesse am Inhalt besteht

56 Indikatoren Es wird oft aber kurz geübt. Es gibt gemeinsam vereinbarte Regeln. Es herrscht angenehme, konzentrierte Atmosphäre. Die S verstehen, was sie üben sollen. Es gibt selbsterklärende Übungsmaterialien. Die S haben ihre Übungsmaterialien mit.

57 Indikatoren Die Materialien bieten Lösungen. Der L gibt Hilfestellung. Die Übungsleistungen der S werden anerkannt. Hausaufgaben werden kontrolliert. Die S festigen sehen Geübtes im nachfolgenden Unterricht ein. Die S haben Erfolgserlebnisse

58 Forschungsergebnisse Übungsphasen sind im U zu gering. Lernstrategien fördern die Lernkompetenz

59 Forschungsergebnisse Lernstrategien – Elaborationsstrategien „Hineindenken“ in abstrakten Sachverhalt Bild machen in eigenen Worten etwas formulieren das Gegenteil formulieren Neues wird an Altem angeschlossen

60 Forschungsergebnisse Lernstrategien – Reduktions- und Organisationsstrategien Inhalte in kleine Portionen aufteilen langer Text => Schlüsselsätze Kurzfassung (Mindmap)

61 Forschungsergebnisse Lernstrategien – Kontrollstrategien S finden Fehler selbst und korrigieren. Die S überprüfen ihre Lernplanung Die S prüfen, ob die Reduktionsstrategien zu plausiblen Ergebnissen führt. Die S denken sich Kontrollfragen aus.

62 Ratschläge Passgenaue Übungsaufgaben (=> Diagnosekompetenz) Übungsrhythmen Zahl der WHZeit 1.nach 15 min 2.nach 2 Stunden 3.nach 12 Stunden 4.nach 2 Tagen 5.nach 1 Woche 6.nach 2 Wochen

63 Ratschläge Stofffülle reduzieren Kooperatives Lernen Sinnstiftung „Übe-Festivals“

64 Transparente Leistungserwartungen Leistung = Kenntnisse + Leistungsvermögen + Anstrengung Leistung = Lernangebot + Leistungsvermögen + Einsatz

65 Transparente Leistungserwartung L machen S ein angepasstes Leistungsangebot L kommunizieren dieses verständlich L geben nach Leistungskontrollen zügig Rückmeldungen zum Lernfortschritt.

66 Transparente Leistungserwartung Begründung der Definition – Arbeitsbündnis – Gemeinsames individuelles Fortkommen – Lehrzielorientierung – Passung der Lernangebote – Orientierung an Bildungsstandards – Bezugsnormen der Beurteilung – Förderhaltung

67 Indikatoren L bespricht seine Leistungserwartungen mit dem S. Leistungsrückmeldungen erfolgen zügig. L erklärt Rückmeldungen. S wissen, was ihre Aufgabe ist. S sind über den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe informiert.

68 Indikatoren Verschiedene Formen der Leistungskontrolle werden angewandt. Tests werden vorher angekündigt. Schülerfeedback wird genutzt. S bringen eigene Vorschläge zur Leistungskontrolle ein.

69 Forschungsergebnisse Leistung und Schulklima korrelieren positiv Lerntempo spielt eine Rolle bei der subjektiven Wahrnehmung von Leistungsansprüchen der S Leistungsdruck behindern das Lernen. Beurteilungsfehler Alternative Formen der Leistungsbeurteilung sind nicht gut erforscht.

70 Ratschläge Phasen der Leistungskontrolle und Phasen des Übens und Arbeitens trennen Zügige Rückmeldungen geben Lernentwicklungsberichte geben Bewertungsgespräche mit E und S Beobachtungsbögen einsetzen Portfolioarbeit


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