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Natur und Philosophie. Francis Bacon - englischer Renaissancephilosoph und Staatsmann sowie Naturforscher Geb. 22. 1. 1561 London Gest. 9. 4. 1626 London.

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Präsentation zum Thema: "Natur und Philosophie. Francis Bacon - englischer Renaissancephilosoph und Staatsmann sowie Naturforscher Geb. 22. 1. 1561 London Gest. 9. 4. 1626 London."—  Präsentation transkript:

1 Natur und Philosophie

2 Francis Bacon - englischer Renaissancephilosoph und Staatsmann sowie Naturforscher Geb London Gest London „Wir können die Natur nur dadurch beherrschen, daß wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.“ Er nimmt in seiner Schrift Neu – Atlantis ein Zitat aus „Der Utopische Staat“ von V. J. Heinisch heraus und arbeitet es wieder mit ein. „Der Zweck unserer Gründung ist die Erkenntnis der Ursachen und Bewegungen sowie der verborgenen Kräfte in der Natur und die Erweiterung der menschlichen Herrschaft bis an die Grenzen des überhaupt Möglichen...."

3 Was ist Natur? Die ökologische Ethik oder Umweltethik versucht, die richtige Handlungsweise des Menschen gegenüber der Natur insgesamt zu bestimmen. Zweifellos ist die zunehmende Umweltkrise der Ursprung der ökologischen Ethik: die vielfältige globale Bedrohung (rapide zunehmende Umweltverschmutzung durch Industrialisierung und Anwachsen des Mülls, Radioaktivität durch Atomenergie und Atomwaffen, Treibhauseffekt, Ozonloch und globale Erwärmung durch FCKW’s, Artensterben durch radikale Eingriffe in die Natur wie Waldrodung, Chemikalien etc.) und die damit verbundene ökologische Krise rückte die Gesamtnatur ins Zentrum ethischer Betrachtung. Klar ist, daß der Mensch ein seine Umwelt in starkem Ausmaß veränderndes Lebewesen war und ist.

4 Eine der zentralen Frage ist jedoch, wie weit die kultivierende Tätigkeit des Menschen in die Natur eingreifen soll. Im heutigen Zeitalter der Globalisierung scheint es angebracht, nicht mehr von der Ersten, Zweiten oder Dritten Welt zu sprechen, sondern von der Einen Welt, in der wir leben. Dazu gehört aber auch, daß die Menschheit eine ganzheitliche Sicht der Natur entwickelt, um nicht nur das Wohlergehen und Überleben ihrer eigenen Spezies zu sichern, sondern das Wohlergehen und Überleben der ganzen Natur. Die Menschheit muß lernen, Verantwortung nicht nur für die heute lebende Generation zu übernehmen, sondern auch Verantwortung für die Existenzgrundlage zukünftiger Generationen, und Verantwortung für alle Wesen der Natur.

5 Fragen der ökologischen Ethik können nicht ohne die naturwissenschaftliche Ökologie geklärt werden. So stellt sich z.B. als Vorfrage die Aufgabe, den Begriff der Natur in Abgrenzung zum Begriff der Kultur zu definieren. Grob gesagt lassen sich drei verschiedene Naturbegriffe unterscheiden: Zum ersten kann die Natur als Material menschlicher Wunscherfüllung verstanden werden. Diese Auffassung wurde bis ins 19. Jahrhundert mit der – unterstellten – Überlegenheit und Höherwertigkeit des Geistes gegenüber der Natur begründet. Die Natur kann beliebig ausgebeutet werden, solange dies nur dem Menschen dient, da dieser der Natur übergeordnet ist.

6 Zum zweiten kann die Natur als unantastbar und als Vorbild für menschliches Verhalten verstanden werden. Nach dieser Auffassung sind die Natur und das Natürliche gleichzeitig das Gute. Die natürlichen Systeme, die natürliche Ordnung sollen nicht gestört werden, die natürlichen Gleichgewichte sollen erhalten werden, da der Mensch der Natur untergeordnet ist. Zum dritten kann die Natur als Kosmos, als gemeinsamer Lebensbereich einer Vielfalt von Individuen und Arten aufgefaßt werden. Diese Arten koexistieren trotz aller Konflikte in einer Art wechselseitiger Toleranz. Der Mensch ist hier ein gleichgeordneter Teil der Natur.

7 Meist wird mit diesen Auffassungen eine Stufenordnung der Natur vertreten, die von Unbelebtem über Pflanzen und Tiere zu den Menschen führt. In Bezug auf umweltethische Positionen wird allgemein akzeptiert, daß der Mensch das einzige Wesen ist, das zu moralischem Verhalten, zu moralischen Handlungen fähig ist. Hinsichtlich der Frage nach dem moralischen Wert der Natur lassen sich zwei Hauptstandpunkte unterscheiden, Physiozentrismus und Anthropozentrismus.

8 Unsere Philosophie "Wir können die Welt nicht reparieren, so wie wir es mit einer kaputten Maschine tun. Wir können ihr beistehen und teilnehmen an ihrer Selbstheilung. Denn die Erde ist unser Körper, ein lebendes System, dessen Intelligenz die unsere bei weitem übersteigt. Ihre Kräfte liegen nicht in Ideologien oder Bilanzen, sondern in dem schöpferischen Strom von Beziehungen, der alle Lebensformen verbindet. Diese tiefe Ökologie wieder zu entdecken und uns von ihr in neue Dimensionen von Gemeinschaft und Kreativität tragen zu lassen, das ist das großartige und vordringliche Abenteuer unserer Zeit." Joanna Macy

9 Joanna Macy, Mitglied des Internationalen Beraterteams der Buddhist Peace Fellowship (BPF), lehrt am California Institute of Integral Studies in San Francisco, an der Graduate Theological Union in Berkeley und an der Universitiy of Creation Spirituality in Oakland. Sie engagierte sich weltweit in der Antiatombewegung und der Tiefenökologie.

10 Marx + Engels Natur 1. Ursprünglich - im Tierzustand - sind Mensch und Natur noch eine Einheit. Indem die Menschen sich durch produktive Arbeit vom Tierreich trennen, trennen sie sich von der Natur. Durch die Arbeit macht sich der Mensch zum Subjekt, die Natur zum Objekt. 2. Zweckmäßiges Einwirken auf die Natur durch gemeinsame Arbeit ist der typisch menschliche Umgang mit der Natur. Die Kräfte der Natur werden für uns Menschen nutzbar gemacht Der Kapitalismus entwickelt nicht nur die Möglichkeiten der Naturbeherrschung, er ruiniert gleichzeitig die Natur 3. Die Natur bleibt Grundlage des menschlichen Lebens in jeder Gesellschaft 4. Mit dem gesellschaftlichen Fortschritt nimmt der Wissensfortschritt zu

11 Immanuel Kant „Alles was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut.“ Kant bezieht sich in vielen seiner Schriften auf die Natur. Vor allem in seinen Werken, wo es um die Vernunft geht, verweist er auch auf Beziehungen zur Natur, da diese ästhetisch ist.

12 Pädagogisches Argument Vertreter des Pädagogischen Argumentes, das auf Immanuel Kant ( ) zurückgeht, argumentieren, dass ein rücksichtsloser Umgang mit der Natur verrohende Folgen für den Menschen hätte, die sich negativ auf den Umgang der Menschen untereinander auswirken könnten. Zur Entwicklung des moralischen Charakters der Menschen ist deshalbein generell behutsamer Umgang mit der Natur von Nutzen.

13 Naturphilosophie Vor der Naturphilosophie galt Natur als etwas Beseeltes, Mystisches, Göttliches. Es stand den Menschen meist feindlich gegenüber und musste durch Opfer positiv gestimmt werden. Damit machte die Naturphilosophie Schluss, sie wollte die Natur aus sich erklären. Der menschliche Verstand sollte ihre Erscheinungen deuten. Ein Resultat der antiken Naturphilosophie ist die Einsicht, dass die natürlichen Gegenstände nur begriffen werden können, wenn man diese und zugleich ihre Beziehung zum menschlichen Denken reflektiert. Naturphilosophie reflektiert die Resultate der einzelnen Naturwissenshaften und stellt sie in den Gesamtzusammenhang des Wissens, sie reflektiert zugleich die Beziehung von naturwissenschaftlichem Gegenstand und Vernunft und untersucht die immanenten menschlichen Zwecke, die in die naturwissenschaftlichen Resultate eingehen, und ihre Funktion in der kapitalistischen Gesellschaft. Das Gegenteil von Natur ist zunächst der Geist. Resultate des menschlichen Geistes sind Kultur, auch wenn kulturelle Produkte auf Naturstoffe angewiesen sind und der Geist seine materielle Basis im Gehirn des Menschen hat.

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15 Quellen forum.de/philosophie/begriffe/begriffe_n/natu r.html forum.de/philosophie/begriffe/begriffe_n/natu r.html pb.de/philo.htm pb.de/philo.htm


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