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NJEMAČKI JEZIK IV. 10. prezentacija 1 MESSUNG VON SCHIFFSGESCHWINDIGKEIT MJERENJE BRZINE BRODA.

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1 NJEMAČKI JEZIK IV. 10. prezentacija 1 MESSUNG VON SCHIFFSGESCHWINDIGKEIT MJERENJE BRZINE BRODA

2 2 Schiffsgeschwindigkeit  Die Schiffsgeschwindigkeit ist eine wichtige Größe. Sie gibt Auskunft über den Zustand von Boot, Motor und Propeller und ermöglicht die Navigation.  Die Geschwindigkeit in der Schifffahrt wird in Seemeilen pro Stunde (sm/h ) oder in Knoten ( kn ) angegeben. 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde Ein Knoten entspricht einer Strecke von 1,852 km ( 1 Seemeile = 1852 m ).  Die Bezeichnung Knoten stammt aus der Zeit, als auf den Schiffen die Geschwindigkeit mit einem Handlog gemessen wurde.  Heute benutzt man elektromagnetische Induktion zur Bestimmung der Geschwindigkeit (elektromagnetische Loge) oder Ultraschallwellen (Doppler). Axel Bark, SEGELFÜHRERSCHEIN, Verlag Delius Klasing + Co SEEMANNSCHAFT (erster Teil) ; Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen

3 3 Schiffsgeschwindigkeit und Knoten  Die Geschwindigkeitsbezeichnung Knoten wurde bereits im Jahre 1929 auf der "Internationalen Hydrographischen Konferenz“ in Monaco festgelegt. Seit dieser Zeit wurde die Bezeichnung sowie die definierte Länge nicht mehr geändert. Sie ist bis heute die Standardbezeichnung.  Der Knoten wird sowohl in der Seefahrt als auch in der Luftfahrt als Geschwindigkeitsmaß angegeben. Seekarten sind typischer Weise in Seemeilen untergliedert.  Der Begriff Knoten hat in der Schifffahrt zwei Bedeutungen, eine seemännische und eine nautische. Seemännisch versteht man darunter die allseits bekannten Seemannsknoten. Nautisch bedeutet Knoten die Geschwindigkeit in Seemeilen pro Stunden. Der nautische Begriff Knoten stammt aus der frühen Seefahrt, als die Geschwindigkeit mit einem Handlog gemessen wurde. Axel Bark, SEGELFÜHRERSCHEIN, Verlag Delius Klasing + Co SEEMANNSCHAFT (erster Teil) ; Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen

4 4 Nautische Knoten: das Handlog In eine lange Leine (Logleine) waren in regelmäßigen Abständen Knoten gesteckt und an ihrem Ende war ein Brett (Logscheit) befestigt. Weil es damals auch noch keine seetauglichen Uhren gab, musste die Zeit mit einer Sanduhr (Logglas) gemessen werden. Bei voller Sanduhr wurde das Logscheit über Bord geworfen. Unten mit Metall beschwert schwamm es senkrecht im Wasser und spulte die Logleine ab. Während die Sanduhr leerlief, zählte man die Knoten auf der abspulenden Logleine. Die Knoten waren gerade in demjenigen Abstand auf die Logleine gesteckt, dass die Anzahl der gezählten Knoten der Geschwindigkeit in Seemeilen pro Stunde entsprach.

5 5 Wie wird die Schiffsgeschwindigkeit gemessen?  Geräte, die die Schiffsgeschwindigkeit bestimmen, werden als Loge bezeichnet.  Wir unterscheiden zwischen: Relingslog (Verfahren!) Staudrucklogen (Speedometer) Sumlog  Geschwindigkeit = Weg / Zeit v = s / t Geschwindigkeit in Knoten = Anzahl der Meridiatertia in einer Sekunde Axel Bark, SEGELFÜHRERSCHEIN, Verlag Delius Klasing + Co SEEMANNSCHAFT (erster Teil) ; Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen

6 6 Relingslog  das einfachste Verfahren (eine Arbeitsmethode) zur Bestimmung von der Geschwindigkeit: kein Gerät! Man braucht ein Stück Holz, eine Stoppuhr und zwei Beobachter.  Die Geschwindigkeit wird berechnet nach der Zeit, die ein Stück Holz (log) für das Durchlaufen einer bestimmten Strecke benötigt. F (kn) = 2 x Messstrecke in m / Durchlaufzeit in s  Durch die kurze Messstrecke ist die Fahrtbestimmung ungenau, aber das Relingslog ist auch zum Messen des Stromes auf einem Ankerlieger noch empfehlenswert. Dieses Verfahren ist gut für langsame Fahrt. Axel Bark, SEGELFÜHRERSCHEIN, Verlag Delius Klasing + Co SEEMANNSCHAFT (erster Teil) ; Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Die Reling ist Geländer, das das Deck eines Schiffes umgibt.

7 7 Staudruck- oder Rohrlog (Speedometer)  Der sogenannte Staudruckmesser ist im wesentlichen ein Druckmesser. Über einen Geber am Heck wird der Wasserdruck durch die Schlauchleitung direkt bis an das Messgerät geführt. Hier gelangt das Wasser an eine Druckdose mit dem Zeigerinstrument.  Das Staudrucklog misst den Staudruck, der infolge der Fahrt des Schiffes an seinem Vorsteven entsteht.  Der Staudruck ist direkt proportional zur Geschwindigkeit des Schiffes. Staudruck sinkt = kleine Geschwindigkeit Staudruck steigt = große Geschwindigkeit Axel Bark, SEGELFÜHRERSCHEIN, Verlag Delius Klasing + Co SEEMANNSCHAFT (erster Teil) ; Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Wasserdruck und damit der Zeigerausschlag.

8 8 Schlepp- oder Patentlog  Bestandteile des Schlepplogs: Propeller + Leine + Messuhr (Zähluhr) Der Propeller wird am Ende der Leine befestigt und aus der Drehgeschwindigkeit der Leine ergibt sich die Geschwindigkeit des Schiffes. Auf der Messuhr kann man die Anzahl der zurückgelegten Seemeilen ablesen.  Das Patentlog ist nicht präzis genug für langsame Fahrt!

9 9 Sumlog  Ein Sumlog misst gleichzeitig Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke. Ein Paddelrad wird am Heck oder unter dem Schiffsboden montiert. Das Wasser dreht das Paddelrad und erzeugt dabei einen elektrischen Impuls, der im Instrument zur Geschwindigkeit umgerechnet wird. Je höher die Paddelrad-Drehzahl, desto höher die Geschwindigkeit.  Auf Grund der verwendeten Elektronik benötigen Sumloge eine Bordstrom- Versorgung. Sie können auch kalibriert werden. Sumloge arbeiten sehr exakt. Die Abweichungen zwischen der Sumlog-Anzeige und der tatsächlichen mit Radar ermittelten Geschwindigkeit liegen nur zwischen 2% und 5 %.  Wegen Seegras und Dreck empfiehlt man ein Sumlog mit selbstschließendem Gehäuseboden. Damit kann das Paddelrad von innen aus dem Rumpf gezogen und gereinigt werden.

10 10 GPS - Navigator  Der GPS – Navigator ist ein satellitengestütztes Navigationsgerät. Er errechnet die Bootsposition. Aus der Positionsänderung innerhalb einer bestimmten Zeit bestimmt der GPS die Geschwindigkeit des Fahrzeuges. Die Geschwindigkeit wird mit höher Genauigkeit ermittelt (1% bis 2% Abweichung).  Voraussetzung für exakte Geschwindigkeitsmessung ist ein guter ungetrübter Satellitenempfang aber auch ein geradliniger Kurs. Die GPS-Empfänger können die Geschwindigkeit nur für die bereits zurückgelegte Strecke berechnen. Wenn diese Strecke kurvenreich ist, stimmt die berechnete Strecke (Luftlinie) und die tatsächlich gefahrene Strecke nicht überein.

11 11 Vorteile und Nachteile der Geschwindigkeitsmesssysteme  Zwei Geräte als bordtauglich 1.das klassische Sumlog (exakt, problemlos zu installieren, eignet sich zur Navigation) 2.das GPS – Gerät

12 12 Wiederholen: Deklination Singular Plural Nominativ das Log die Loge Genitiv des Logs der Loge Dativ dem Log den Logen Akkusativ das Log die Loge Übung: der Knoten, -s, - die Geschwindigkeit, -, -en


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