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Seite 1 „APP DURCH DIE STADT“ HANDLUNGSORIENTIERTES LERNEN MIT DER STADTRALLYE-APP 08.-10. APRIL 2016.

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1 Seite 1 „APP DURCH DIE STADT“ HANDLUNGSORIENTIERTES LERNEN MIT DER STADTRALLYE-APP APRIL 2016

2 Seite 2 AGENDA 1.THEMENCLUSTERING 2.REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN 3.HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT 1.Definition 2.Merkmale 3.Vor- und Nachteile 4.MOBILES LERNEN 1.Anwendungsmöglichkeiten 2.Erfahrung 5.UNGESTEUERTES UND INFORMELLES LERNEN 6.ERFAHRUNG MIT DER STADTRALLYE-APP 7.DIE OFFLINE-ARBEIT 1.Ideen und Möglichkeiten 2.Didaktisierungsbeispiel 3.Erstellen einer Didaktisierung

3 Seite 3 THEMENCLUSTERING Aufgabe 1: Auf der Metaplanwand finden Sie Themenfelder, die in der Stadtrallye vorkommen. Schreiben Sie auf die Kärtchen detailliertere Themen und ordnen Sie diese den Themenfeldern zu. Benutzen Sie dafür Ihr Arbeitsblatt 3.

4 Seite 4 REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN Aufgabe 2: Sie bekommen pro Gruppe eine Aussage. Denken Sie an Ihren Berufsalltag als Lehrer/in. Inwiefern stimmen Sie überein? Welche Veränderungen konnten Sie in Ihrer Lehr- und Lernrealität beobachten? Äußern Sie Ihre Gedanken und Ihre persönliche Erfahrung dazu in der Gruppe und fassen Sie kurz für das Plenum zusammen.

5 Seite 5 REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN Aussage 1: „Die Lernenden und Lehrenden ändern sich. Die heutigen Lernenden kommen aus kleineren Familien, wachsen in einer multikulturellen und multimedialen Welt auf, in der sich Werte und Normen gewandelt haben. Das macht die Jugendlichen verwöhnter, individualistischer, hedonistischer, schneller gelangweilt, aber auch unsicherer. Auf der anderen Seite sind sie selbstbewusster und anspruchsvoller geworden. Diese Jugendlichen wollen nicht mehr passive Empfänger von Instruktionen und Unterweisungen sein. Sie erwarten einen lebendigen Unterricht, in dem sie sinnvolle Verbindungen zu ihrem zukünftigen Berufsleben finden.“ aus: DaF-Baustein

6 Seite 6 REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN Aussage 2: „Mobile Endgeräte, also Handys, Tablets und Co., sind aus dem täglichen Leben der meisten Menschen und damit auch DaF-Lernenden und Lehrenden nicht mehr wegzudenken, stellen sie doch als Kommunikationsmittel, als Minicomputer und als Unterhaltungsmedium das wichtigste Allroundgerät zur Alltagsorganisation dar. Dennoch empfinden viele Lehrende ihre Existenz im Unterricht als ablenkend oder störend, in einigen Einrichtungen besteht sogar Handyverbot.“ Diana Feick in Fremdsprache Deutsch Nr. 53, 2015

7 Seite 7 REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN Aussage 3: „Im Augenblick ist die Schule eine Einrichtung, in der in immer kürzerer Zeit immer mehr an Stoff eingebläut wird und in der die Schüler die unglückliche Erfahrung machen, dass es gar nicht darum geht, dass sie etwas verstehen, sondern, dass sie eine gute Note kriegen.“ Simone Kosog in Fremdsprache Deutsch Nr. 49, 2013

8 Seite 8 REFLEXION – WANDEL DER ZEIT UND EIGENE ERFAHRUNGEN Aussage 4: „Wer vom herkömmlichen Unterricht abweicht, steht unter erhöhtem Rechtfertigungszwang. Dies ist zwar ungerecht, aber ein Fakt. – Es wäre gerechter, denjenigen unter Druck zu setzen, der trotz sich fortwährend wandelnder Lebens- und Lernbedingungen der Schüler über Jahre und Jahrzehnte alles beim alten belässt.“ aus DaF-Baustein

9 Seite 9 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - DEFINITION

10 Seite 10 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT AUSGANGSPUNKT Lernen ist ein aktiver, eigenverantwortlicher und ganzheitlicher Prozess, bei dem sich die Lernenden die Welt durch gemeinsames praktisches Handeln und Erfahren aneignen. DEFINITION Handlungsorientierter Unterricht ist ein ganzheitlicher und schüleraktiver Unterricht, in dem die zwischen dem Lehrer und den Schülern vereinbarten Handlungsprodukte die Organisation des Unterrichtsprozesses leiten, sodass Kopf- und Handarbeit der Schüler in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden" Jank/Meyer 1994: 354

11 Seite 11 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT – AUFGABE 3 Ist das handlungsorientiertes Lernen?

12 Seite 12 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - AUFGABE 3 Ist das handlungsorientiertes Lernen?

13 Seite 13 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT- AUFGABE 3 Ist das handlungsorientiertes Lernen?

14 Seite 14 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - AUFGABE 3 Ist das handlungsorientiertes Lernen?

15 Seite 15 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - AUFGABE 3 Ist das handlungsorientiertes Lernen?

16 Seite 16 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - MERKMALE Gehen wir ins Detail… Aufgabe 4: Handlungsorientierter Unterricht ist laut Definition … ganzheitlich schülerorientiert produktorientiert prozessorientiert Was bedeutet das? Machen Sie sich kurz Gedanken in Gruppen darüber, was das jeweilige Adjektiv bedeutet, schreiben Sie die Inhalte auf das Plakat.

17 Seite 17 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - MERKMALE ganzheitlich schülerorientiert persönliche Ebene: kognitive, emotionale und praktische Dimensionen Verknüpfung von Tun und Denken inhaltliche Ebene: Unterrichtsinhalte nicht eindimensional, sondern Bearbeitung eines Themas aus der komplexen Wirklichkeit Inhalte im sinnvollen Zusammenhang Interaktion und Kooperation Schule öffnet sich nach innen und nach außen Unterricht knüpft an Erfahrungen und Interessen der Lernenden an bezieht sie bei der Planung, Erarbeitung und Auswertung des Unterrichts ein Befähigung sich selbständig Wissen anzueignen, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen und in Handlungen zu erproben

18 Seite 18 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - MERKMALE produktorientiert prozessorientiert Mittelpunkt des Unterrichts ist ein Handlungsprodukt, das im Konsens mit dem Lehrer und der Gruppe vereinbart wird Produkt hat Gebrauchswert, es wird anderen vorgestellt, ausgewertet und reflektiert gemeinsames Tun steht im Vordergrund Teamarbeit, gemeinsam planen, erörtern, Entscheidungen treffen und in Handlungen erproben Aufbau fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen

19 Seite 19 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT - VORTEILE UND NACHTEILE Aufgabe 5: Beurteilen Sie mögliche Vor- und Nachteile eines handlungsorientierten Unterrichts für Lehrer und Lerner. Beziehen Sie auch die Stadtrallye-App mit in Ihre Überlegungen ein. Besprechen Sie dann Ihre Ergebnisse in der Gruppe.

20 Seite 20 HANDLUNGSORIENTIERTER UNTERRICHT VORTEILE  bessere Identifikation mit Unterrichtsgegenstand  Lernenden behalten besser Lernstoff, da aktiv mit erarbeitet  Lernenden Übernehmen Verantwortung für Unterrichtsverlauf  Ergebnisse selbst auswerten  Förderung von Fantasie  Förderung von sozialer Kompetenz  Disziplinierungsprobleme reduzieren sich in offener Unterrichtsform NACHTEILE  hoher Ressourcenbedarf (Zeit, Vorbereitung, Organisation etc.)  Ausfall von Medien und Geräten  Überforderung und Orientierungslosigkeit einzelner Lerner  organisatorische, institutionelle und curriculare Voraussetzungen nicht auf Konzept abgestimmt  enge Fachdidaktische Fixierung der Lehrenden  Anforderungen der Prüfungen erschweren handlungsorientierten Unterricht

21 Seite 21 MOBILES LERNEN – FLUCH ODER SEGEN?

22 Seite 22 MOBILES LERNEN - ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN BEISPIELE Wörterbuch- und Wortschatz-Apps (Lernkarten, Quizfragen) Interaktives Schreiben oder Sprechen anhand von Skype- und SMS- Konversationen Aufnahme von Bild und Ton als Übung von Hörverstehen und Aussprache Kreativprojekte: „Soundrallyes“, „Bildrallyes“ Spurensuche: deutsche, österreichische oder Schweizer Spuren in der Stadt (Stadtrallye) Fotowettbewerb (Deutsch in meinem Alltag) Bildmedien aufnehmen, z. B. beliebige Situationen im Alltag und auf der Straße Handyvideoprojekte (Umfragen, Kurzfilme, Reportagen, Videotagebücher) Zugang zu authentischen Materialien etc.

23 Seite 23 MOBILES LERNEN - ERFAHRUNG Aufgabe 6: Haben Sie schon einmal „Mobile Learning“- Aufgaben genutzt? Falls ja, welche? Mit welchem Ergebnis? Haben Sie schon einmal Sprachlernprojekte (wie Rallyes, Schnitzeljagd, etc.) außerhalb des Unterrichtsraumes durchgeführt? Was lief dabei gut? Worin sahen/sehen Sie Schwierigkeiten? Wählen Sie ein bis zwei wichtige Punkte aus, die Sie dem Plenum mitteilen wollen.

24 Seite 24 UNGESTEUERTES UND INFORMELLES LERNEN SZENARIO 1 ICH HABE GELERNT, OHNE ES ZU MERKEN! Frage: Wann ist Ihnen dies zuletzt passiert? Berichten Sie von Ihrer persönlichen Erfahrung. SZENARIO 2 ICH HABE GESPIELT UND DABEI GELERNT, OHNE ES ZU MERKEN! Frage: Wann haben Sie zuletzt auf spielbasiertes Lernen (spielerische Aktivitäten oder digitale Spiele) zugegriffen?

25 Seite 25 ERFAHRUNG MIT DER STADTRALLYE-APP Aufgabe 7: Sie haben bereits über Ihre ersten Eindrücke zur Rallye gesprochen und Ideen zur Weiterarbeit gesammelt. Für einen weiteren didaktisch relevanten Erfahrungsaustausch im Plenum, beantworten Sie nun die folgenden Fragen: 1.Was ist der Lerneffekt? 2.Was haben Sie persönlich (in der Rolle des Lerners) ungesteuert mitgenommen? 3.Worin sehen Sie den sprachlernbezogenen Mehrwert gegenüber dem normalen Unterricht im Klassenzimmer?

26 Seite 26 DIE OFFLINE-ARBEIT - IDEEN UND MÖGLICHKEITEN

27 Seite 27 OFFLINE-ARBEIT - IDEEN UND MÖGLICHKEITEN ARBEIT MIT MUSIK LECKER, LECKER… FRAGE: DIE GRUPPE TOKTOKTOK SINGT HIER ÜBER ETWAS LECKERES. OHNE WAS KANN DIE SÄNGERIN NICHT LEBEN? https://www.youtube.com/watch?v=ltESgHMEXEU

28 Seite 28 OFFLINE-ARBEIT - IDEEN UND MÖGLICHKEITEN ARBEIT MIT FOTOS

29 Seite 29 OFFLINE-ARBEIT - IDEEN UND MÖGLICHKEITEN FÄCHERÜBERGREIFENDES LERNEN Zum Beispiel: 1.mit dem Geschichtslehrer: Anne Frank, Zweiter Weltkrieg und Nationalsozialismus, Habsburger, Kolumbus, Olympia, Weltausstellung, Politiker, … 2.mit dem Geografielehrer: Geografie Europas, Flüsse in Europa, Städte, Länder, Inseln, … 3.mit dem Kunstlehrer: Künstler und ihre Werke, (Cranach, Dürer, Klee, Beuys etc.) Bauhaus, Jugendstil, … 4.mit dem Musiklehrer: Beethoven, Mozart, Wagner, Bach, …

30 Seite 30 OFFLINE-ARBEIT - IDEEN UND MÖGLICHKEITEN ARBEIT MIT DEN INFOPUNKTEN Anne Frank, Meer und Myrthe, Richard Wagner, Jugendstil, Habsburger, Stolpersteine, Das Goethe-Institut, Karneval - Fasching – Fastnacht, Albert Einstein in Barcelona, Der Nationalsozialismus, Paul Celan, Bundesrepublik Deutschland, Das Bauhaus

31 Seite 31 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL 1. LERNERGRUPPE A2.1-Niveau, jugendliche Lerner 2. FRAGEN Wo steht der Lerner zu Beginn des Unterrichts? Was soll der Lerner am Ende des Unterrichts können und wissen? Welchen Lernweg soll er zurückgelegt haben? Was ist das Lernziel?

32 Seite 32 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL BASIS - STATIONEN MIT THEMA JAHRESZEITEN, WETTER Ein altes Volkslied beginnt so: „Es war eine Mutter, die hatte vier …., den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.“ Welches Wort fehlt? Wie ist das Wetter heute? Du stehst vor einem riesigen Thermometer. Wie ist das Wetter heute in Freiburg im Breisgau? Es ist bewölkt, Es gibt ein Gewitter, Es blitzt und donnert, Es stürmt, Es gibt einen Regenbogen, Es hagelt, Es regnet, Es nieselt, Es schneit, Es gibt Glatteis, Es windet, Die Sonne scheint, Es ist neblig Wetterfrage (alle richtig)

33 Seite 33 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL EINFÜHRUNG - ASSOZIOGRAMM Jahreszeit Aktivitäten Wetter Stimmung Natur und Landschaft

34 Seite 34 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL https://www.youtube.com/watch?v=XmOW8_UDpjk PRÄSENTATION UND SEMANTISIERUNG -Bezug zum Punkt aus der Rallye -Was bringen die jeweiligen Jahreszeiten? -Lied: https://www.youtube.com/watch?v=lPN1DlS1-Pkhttps://www.youtube.com/watch?v=lPN1DlS1-Pk Der Frühling bringt …, der Sommer den …, der Herbst, der bringt …, der Winter den …. Jahres- zeit MonateAktivitätenNaturWetterStimmung

35 Seite 35 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL PRÄSENTATION UND SEMANTISIERUNG „Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?“ Konnektoren für kausale Beziehungen und semantische Struktur bereits bekannt: „ denn “ und „ weil “ Beispiele zur Wiederholung an Tafel: Meine Lieblingsjahreszeit ist der Sommer, denn wir haben im Sommer Schulferien. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Sommer, weil wir im Sommer Schulferien haben.

36 Seite 36 DIDAKTISIERUNG – EIN BEISPIEL Aufgabe für die Lernenden: „Jahrmarkt der Jahreszeiten“ Bereitet euch auf einen Markt vor. Auf diesem Markt sollt ihr eure Jahreszeit „verkaufen“. Erstellt ein kreatives und überzeugendes Webeplakat mir eurer Jahreszeit und argumentiert, warum eure Jahreszeit die beste ist. ÜBUNG UND GEMEINSAME PRODUKTERSTELLUNG im Hintergrund: https://www.youtube.com/watch?v=GRxofEmo3HA&list=RDGRxofEmo3HA#t=0

37 Seite 37 DIDAKTISIERUNG – JETZT SIND SIE DRAN!

38 Seite 38 ERSTELLEN EINER DIDAKTISIERUNG Aufgabe 8: Sie haben nun Zeit für die Erstellung einer Didaktisierung für die Arbeit im Klassenraum nach Durchführung der Stadtrallye. Arbeiten Sie in Projektgruppen und stellen Sie die Didaktisierung den anderen kurz vor. Die Tabelle im Handout dient Ihnen zur Hilfe.

39 Seite 39 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT.


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