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Seminar: Moralerziehung Seminarleitung: Prof. Dr. Detlef Horster Referenten: Anita Groth und Leif Jacobs WS 2015/16.

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1 Seminar: Moralerziehung Seminarleitung: Prof. Dr. Detlef Horster Referenten: Anita Groth und Leif Jacobs WS 2015/16

2 1. Was ist Armut? 2. Menschenrechte 3. Moralische Pflicht zu Helfen  Erarbeitungsphase in Gruppen 4. Vermeidung von Armut 5. Spenden 6. Grenzen von Solidarität  Abschlussdiskussion

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4  Weltbevölkerung momentan: ~7,3 Milliarden  805 Mio. unterernährt  >1 Mrd. Ohne Unterkunft  ~748 Mio. ohne sauberes Trinkwasser  ~1,8 Mrd. ohne ausreichende sanitäre Einrichtung  ~1,2 Mrd. ohne Strom  > ein Drittel ohne ausreichende Medizinische Versorgung (Stand )  Diese Werte sind (laut Pogge) wahrscheinlich immer noch zu gering.

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6  Bearbeitet die zugeteilte Aufgabe und visualisiert Eure Antwort ansprechend auf einem Plakat.  (15-20min)  Vorstellung: Museumsrundgang  Schaut euch die Plakate der anderen Gruppen an.  Notiert euch eventuelle Fragen.

7  Pogge: „Eine Verschiebung von nur einem Prozent des weltweiten Haushaltseinkommen – etwa 350 Mrd. US-$ - würde die schlimmsten Deprivationen der ärmeren Hälfte der Menschheit vermeiden. Diese Hälfte (der Weltbevölkerung) hätte dann 4% statt 3% des weltweiten Haushaltseinkommens.“ ◦ Diese Einkommensverschiebung entspricht etwa 1% des Bruttosozialproduktes der reichen Länder von 2005 und 0,7% des globalen Bruttosozialproduktes.

8  Reformen, die Armut vermeiden könnten, würden unseren Lebensstandard temporär um einen 1% schmälern.  Warum werden keine konkreten Reformen durch die Weltelite durchgesetzt?  Ökonomische Investitionen in die Überwindung von Armut könnten laut Pogge 2100 sogar eine rückläufige Weltbevölkerung von 7 Mrd. erzielen.

9  Hermann Waibel: Umstrukturierung der Entwicklungshilfe  2007= 8,9 Mrd. €  Mehr Hilfe für Landwirtschaft  75% der Armen leben auf dem Land  2 Mrd. Menschen leben von Einkommen aus Landwirtschaft mit weniger als 2 Hektar Betriebsfläche  Investitionen in Forschung und Entwicklung der Landwirtschaft  Beispiel: Feldschulen für Bauern durch Unterstützung der „Food and Agriculture Organization of the United Nations“

10  Deutsche spenden ca. 4-6 Mrd. € jährlich für nicht politische gemeinnützige Organisationen.  Peter Singer: Moralische Pflicht zu helfen = Pflicht zu spenden ?!  Garrett Hardin: Spenden könnten „versickern“ und kontraproduktiv sein  Andere: Spenden fördern Inaktivität von Betroffenen

11  Peter Schaber: Um allen Menschen eine Selbstachtung zu ermöglichen und die Verletzung der Menschenwürde zu verhindern, seien wir verpflichtet zu helfen.  Unsere „ungerechte Bereicherung“ bestätigt die Hilfspflicht.  „Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtliche Grundlage erlangt ist ihm zur Herausgabe verpflichtet.“ (Bürgerliches Gesetzbuch)  Höhe der Verpflichtung?

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13 Wo liegt Eurer Meinung nach die Grenze der Zumutbarkeit für Hilfe?

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15  Horster, Detlef (2008). Angewandte Ethik. Stuttgart: Reclam.  Horster, Detlef (2007). Spenden oder nicht spenden? In: HAZ, Nr.298.  Pogge, Thorsten (2010). Weltarmut. In: Detlef Horster (Hrsg.) Welthunger durch Weltwirtschaft. Weilenswist: Velbrück.  Pogge, Thomas (2015). Weltarmut und Menschenrechte. menschenrechte?p=all#footnode1-1 (Zugriff am ).  UN Generalversammlung (1948). Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. (Zugriff am )

16  Bildquellen:  Zugriff am unter ◦ ◦ cv16_9-q85/somalia-HA-Hamburg-Mogadischu.jpg ◦ unter 4b2b78e80f17/Tag-Armut-Somalia_54644.jpg?ext=.jpg  Zugriff am unter ◦ stark-von-Armut-getroffen ◦ wachsende-kinderarmut.html ◦ deutschland-verschwiegen/ ◦ einen


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