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Schloss Belvedere Geschichte Das Schloss Belvedere in Wien ist eine von Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736)

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3 Schloss Belvedere Geschichte Das Schloss Belvedere in Wien ist eine von Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) erbaute Schlossanlage im Bezirk Landstraße. Das Obere und Untere Belvedere bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Die beiden Schlossbauten beherbergen heute die Sammlungen des Belvedere (Österreichische Galerie Belvedere) und Räumlichkeiten für Wechselausstellungen. Am 15. Mai 1955 wurde im Oberen Belvedere der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet. Das Schloss Belvedere ist auf Grund seiner historischen Bedeutung und als Schauplatz der Unterzeichnung des Staatsvertrages von 1955 von besonderer Symbolik für Österreich. Das Obere Belvedere ist auf der Rückseite der 10-Schilling-Banknote von 1950 zu sehen, sowie eine Ansicht durch das geöffnete Haupttor auf der österreichischen 20-Eurocent-Münze.

4 Prinz Eugen von Savoyen Eugen Franz, Prinz von Savoyen-Carignan 18. Oktober 1663 in Paris; 21. April 1736 in Wien), unter dem Namen Prinz Eugen bekannt, war einer der berühmtesten Feldherren des Hauses Österreich und wesentliche Stütze der Großmachtstellung Österreichs innerhalb Europas. Daneben war er als Bauherr und Kunstsammler einer der bedeutendsten Mäzene seiner Zeit. Weil er auf eine erfolgreiche militärische Laufbahn hoffte, bot er seine Dienste dem Haus Österreich an. Eugen vertrat zeit seines Lebens treu die Interessen seines österreichischen Dienstherrn, war aber dennoch stolz auf seine franco- italienische Herkunft, wie seine Unterschrift erkennen lässt: Sie bestand aus dem italienischen Eugenio, dem deutschen von und dem französischen Savoy oder Savoye bis 1718 kam es zu einem weiteren Türkenkrieg. Eugen errang einen Sieg von Peterwardein und eroberte mit seinen Truppen die Festung Belgrad am 22. August Dieser Sieg ist im Lied vom Prinzen Eugen (auch bekannt als Prinz Eugen, der edle Ritter) verewigt. Der anschließende Frieden von Passarowitz (1718) vergrößerte Österreich um das nördliche Serbien, das Banat und die westliche Walachei führte er einen erfolglosen Krieg in Sizilien.

5 Unteres Belvedere Die ursprüngliche Planung sah ein Gartenpalais vor. Prinz Eugen von Savoyen gab 1714 dem Architekten Johann Lucas von Hildebrandt den Auftrag. Steinmetzaufträge erhielten die Meister Hans Georg Haresleben und Elias Hügel aus Kaisersteinbruch. Das heute sogenannte Untere Belvedere wurde bereits 1716 fertiggestellt. Nur ganz wenige Räume waren als Wohnräume geplant, den größten Platz nahmen die Orangerie und der Prunkstall ein. Der Marmorsaal ist das Zentrum des Unteren Belvederes. Das Original des Mehlmarktbrunnens aus Bleiguss von Georg Raphael Donner ist hier zu sehen. (Der Brunnen auf dem heutigen Neuen Markt, Donnerbrunnen genannt, besteht aus Bronzeabgüssen). Das Deckengemälde von Martino Altomonte zeigt Prinz Eugen als jugendlichen Helden und als Apoll umringt von Musen. Im Westen schließt das Paradeschlafzimmer und im Osten das Tafelzimmer an. Das Deckengemälde des Paradeschlafzimmers ist ebenfalls von Altomonte (Abend und Morgen) mit Scheinarchitektur von Marcantonio Chiarini und Gaetano Fanti. In einem westlichen Raum sind Groteskmalereien von Jonas Drentwett zu sehen. Eine gelungene Symbiose von historischer Bausubstanz und internationalen Standards entsprechender moderner Ausstellungsarchitektur 2007 nahm mit der Adaptierung der Orangerie und dem Umbau des Unteren Belvederes Gestalt an wo seither laufend Sonderausstellungen stattfinden.

6 Canaletto 1758

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9 Garten Der Garten ist der älteste Teil der Anlage, er wurde schon knapp nach dem Grundstückskauf um 1700 vom Le Nôtre-Schüler Dominique Girard angelegt. Zu dieser Zeit wurden erste Terrassierungen vorgenommen. Da das Obere Belvedere um einige Meter höher liegt als das Untere, ist das Thema der Skulpturen sinnigerweise der Aufstieg aus der Unterwelt in den Olymp. Zwischen den beiden Bereichen wurde eine Freitreppe gebaut. Seit 1780 ist die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Nach den UNESCO-Weltkulturerbeauflagen wird über Jahre mit Millionen von Euro die Gartenanlage sukzessive restauriert. Die große Fontäne wird ebenfalls restauriert. Oberes Belvedere Das Haupttor zum Oberen Belvedere mit Löwen die das Wappen des Prinzen von Savoyen tragen Atlanten in der Sala Terrana Das Obere Belvedere war ursprünglich nur als kleines Gebäude konzipiert, welches den Garten optisch abschließen sollte. Später wurde es dann aber zur Sommerresidenz von Prinz Eugen. Der Prinz lebte aber nach wie vor im Unteren Belvedere, während das Obere Belvedere eher der Repräsentation galt. Die einzige Erbin des Prinzen ließ das gesamte Inventar und die Bibliothek versteigern, sodass heute nichts mehr an die ursprüngliche Ausstattung erinnert. Als es später an die Habsburger fiel, war es zeitweise eine Art zweiter Familiensitz. Zuletzt residierte hier Erzherzog Franz Ferdinand, der 1914 ermordete Thronfolger, mit seinem Stab.

10 1854

11 Das obere Schloss wurde in Kommunikation mit der umgebenden Natur 1721–1723 gebaut, ursprünglich gab es auch viel mehr offene Säle und Galerien. Vor der Eingangsseite befindet sich ein Teich, in dem sich das Schloss spiegelt. Das Gebäude löst sich in mehrere Blöcke auf (Pavillonsystem), dadurch erhält die Silhouette einen sehr bewegten Eindruck. Jeder dieser Blöcke ist mit einer eigenen Dachkonstruktion versehen, wodurch mancher Beobachter schon an Türkenzelte erinnert wurde. Die Sala terrena im unteren Bereich war ursprünglich offen, sie wurde aber nach dem Einsturz eines Atlanten komplett umgebaut und ist somit in der ursprünglichen Form nicht mehr erhalten. Hier bewahrte der Prinz seine legendäre Bibliothek auf, die sich heute im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek befindet. Auch seine Kunstsammlung war hier untergebracht..

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13 Auch hier ist der Marmorsaal das Zentrum des Baus. Er ist mit einem Deckengemälde von Carlo Innocenzo Carlone ausgeschmückt, welches neuerdings auch seinem Quadraturisten Marcantonio Chiarini zugeschrieben wird. Rundherum befanden sich Wohnräume, in denen die Sammlung Jahrhundertwende und Wiener Secession gezeigt wird. In der Kapelle finden Sich ebenfalls Fresken von Carlone, das Altarbild stammt von Francesco Solimena. In der östlichen Schmalseite des Hofes befand sich eine Menagerie. Bei den verwendeten Steinen handelt es sich um Sankt Margarethener Stein, Eggenburger Stein (heute als Zogelsdorfer Stein bezeichnet), harten Kaiserstein aus Kaisersteinbruch, Mannersdorfer Stein, Jura-Oolith aus Savonniéres (Lothringen), Adneter Kalkstein, Lienbacher Stein und auch Kunstmarmor. In der Sala terrena bestehen die Atlanten aus Zogelsdorfer Stein, die Sockel aus Kaiserstein.

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