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Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 1 4. Unternehmen und Unternehmensnetzwerke.

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Präsentation zum Thema: "Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 1 4. Unternehmen und Unternehmensnetzwerke."—  Präsentation transkript:

1 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 1 4. Unternehmen und Unternehmensnetzwerke 4.1 Grundlagen 4.2 Unternehmensorganisation 4.3 Entwicklung von Unternehmen 4.4 Unternehmensnetzwerke Lehrbuch: Kap. 4 – außer Abschn. 4.4

2 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 2 Grundbegriffe Arbeit und Arbeitsorganisation Unternehmen,Netzwerke IndustrielleBeziehungen Arbeitsmarkt Management Mikro-ebene Meso-ebene Makro-ebene Struktur der Vorlesung

3 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Grundlagen

4 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 4 Doppelcharakter von Organisationen Zum einen korporativer/kollektiver Akteur: juristische Person, Zusammenlegung von Ressourcen – überindividuelle strategiefähige Einheit Zum anderen Organisation als soziales System: interne Ordnung, spezifische Koordinations- mechanismen, Grenzen nach aussen

5 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Begriff Organisationen Zielorientierte soziale Gebilde mit angebbaren Mitgliederkreis Geplante und dauerhafte soziale Ordnung Arbeitsteilige Struktur: Vertikale/hierarchische und horizontale Differenzierung von Positionen und Funktionen Formale/offizielle vs. informale/inoffizielle Seite einer Organisation Ungleiche Verteilung von Interessen und Macht und deren Akzeptanz 5

6 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Organisationen koordinieren wirtschaftliches Handeln durch: Anweisungen der Unternehmensleitungen – Visible hand des Managements Organisatorische Regelungen, Grundsätze der Personalführung, technische Instrumente etc. Dauerhafte Beziehungen zwischen den Organi- sationsmitgliedern Einfluss der Organisationskultur Spezifizierung des Leistungstauschs im Prozess 6

7 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 7 Merkmale von modernen Organisationen Freie Eintritts- und Austrittsmöglichkeit der Mitglieder Partialinklusion der Mitglieder (vs. Totalinklusion) Freie Gestaltbarkeit von Strukturen und Prozessen Freie Zwecksetzung Unsichtbares Netz aufeinander bezogener Aktivitäten Zentral Kommunikation (Luhmann) Bewusst geschaffener Zweckverband mit prekärem Charakter

8 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 8 Umwelt/Makroebene Organisation bzw. Unternehmen Zum Verhältnis von Organisation und Umwelt Rahmen/Korridor für Strategie/Choice Strategie/Choice:Beeinflussung/nicht-intendierteFolgen

9 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Unternehmensorganisation

10 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 10 Grundlegende Perspektiven Einerseits: Unternehmen als bürokratischer Herrschaftsverband (M. Weber) Andererseits: Unternehmen als System wirtschaftlicher Effizienz/Einsparen von Transaktions- kosten bei bestimmten Transaktionen (Coase, Williamsen)

11 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 11 Unternehmensmodell (nach Mintzberg 1989)

12 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 12 Grundelemente eines Unternehmens Operativer Kern Basisarbeit / Wertschöpfung / Kernfunktionen Strategische Spitze Mittleres Linienmanagement Technostruktur Stäbe, Experten, Planung, FuE, Marketing etc. Unterstützende Bereiche Unterstützung der Kernfunktionen, z.B. PR, Kantine Ideologie/Unternehmenskultur Traditionen, Leitbilder, Philosophie

13 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 13 Unternehmenstypen : Bürokratisches Großunternehmen Divisionales Unternehmen Eigentümerzentriertes Unternehmen Professionelles Unternehmen Innovatives Unternehmen – Adhocracy bzw. virtuelles Unternehmensnetzwerk Stabilitätsbedingung: Kompatibilität der Grundelemente

14 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 14 Top - Management BeschaffungProduktionAbsatzVerwaltung Bürokratisches Großunternehmen / Funktionale Organisation Quelle: Macharzina 1993

15 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 15 Top - Management Sparte 1 Kraftfahrzeuge Sparte 2: Aufzüge Sparte 3: Audiotechnik Sparte 4: Software Divisionales / produktorientiertes Unternehmen Quelle: Macharzina 1993

16 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 16 Unternehmensspitze Produktion/ Beschaffung Absatz kaufmännische Verwaltung Eigentümerzentriertes Unternehmen / Kleines Unternehmen (KMU)

17 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 17 Merkmale eines KMU Wenig formalisierte Organisation Hohes Maß an Improvisationsfähigkeit und Flexibilität Personalisierte soziale Beziehungen Management personen- und eigentümerzenriert Begrenzte Ressourcen und Strategiefähigkeit

18 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 18 Die informelle Seite des Unternehmens In der Regel nicht identisch mit offiziellen und formalen Organisationsregeln Eng verschränkt mit formalen Strukturen Verändert und ergänzt formale Seite der Organisation Ursachen: Prozesse der Gruppenbildung und Kommunikation, Arbeitskraft als Subjekt,

19 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 19 Informelle Beziehungen im Unternehmen: Ungeplante soziale Beziehungen Resultat sozialer Prozesse Voraussetzung für notwendige Zusatzleistungen und Improvisationen Chance zur Leistungsregulation für die Beschäftigten Voraussetzung für die Funktions- fähigkeit von Unternehmen

20 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 20 Elemente informeller Beziehungen: Informelle Kommunikation und Kooperation Inoffizielle Macht- und Autoritätsbeziehungen Interessendivergenzen Normen, Einstellungen und Leitbilder externe Einflüsse: Normen, Werte, Konventionen, Praktiken etc Doppelwirklichkeit von Unternehmen: offizielle vs informelle bzw. praktizierte Realität

21 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Entwicklung von Unternehmen

22 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 22 Phasen der Unternehmensentwicklung I: Erste Hälfte 19. Jahrh.: Kleinunternehmen Letztes Drittel des 19. Jahrh.: funktional-hierarchisches (tayloristisches) Großunternehmen - Aktiengesellschaften Ab Beginn des 20. Jahrh.: zunehmende Diversifizierung Ab ca. 1920: divisionale Unternehmen in den USA Ab 1960: divisionale Unternehmen auch in D. Vgl. Chandler 1962/Berghoff 2004

23 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 23 Phasen der Unternehmens- entwicklung II: Ab Mitte der 80er Jahre: fortschreitende Dezentralisierung Reduktion auf Kernfunktionen und Outsourcing Abbau von Hierarchien Flexible Subeinheiten, Cost- und Profit-Center Informationstechnische Vernetzung Gegenwärtige Tendenz: Pendelbewegung zwischen unterschiedlichen Graden der Dezentralisierung

24 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 24 Leitbild der Reorganisation: Dezentralisierung Erhöhung der Flexibilität und Geschwindigkeit größere Markt- und Kundennähe kleinerer Unternehmenseinheiten Reduktion von Kosten, insbesondere des Overheads Steigerung der Motivation der Beschäftigten durch mehr Autonomie

25 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 25 InstabileMärkte,TurbulenteNachfrage Neue Tech- nologien,Innovations-druck Wertewandel,wachsendeAnsprüche an Arbeit Herausforderungen für die Unternehmen Dezentralisierung, Netzwerkbildung Wahlmöglichkeiten Gründe für den Wandel der Unternehmen

26 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 26 Formen der Dezentralisierung Strategische Dezentralisierung Operative Dezentralisierung Nach: Faust u.a DezentralisierteUnternehmen,Unternehmens-netzwerke Verschiedene Formen von Gruppenarbeit Mischformen sind Realität

27 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 27 Matrixorganisation Top-Management Beschaffung Produkt A Produkt B Produktbezogenes Entscheidungs- system VerwaltungMarketingFertigung Funktionsorientiertes Entscheidungssystem Quelle: Macharzina 1993 Standort- Manage- ment

28 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 28 Matrixorganisation von ABB, Mitte der 90er Jahre

29 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 29 Koordinationsmechanismen dezentraler Unternehmen: Indirekte Kontextsteuerung, Kennziffern Rahmenvorgaben der Zentrale Interne Konkurrenz, Vermarktlichung Sozialintegrative Koordinationsformen: Unternehmenskultur Aber: Dauerprobleme der Koordination Wenn die Affen den Zoo regieren (Kühl 1995)

30 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 30 Matrix-organisation DivisionaleUnternehmen Cf. Organisation 2015, 2009 Gegenwärtige Situation: Pendelbewegung zwischen mehr und weniger Dezentralisierung der Unternehmensorganisation

31 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Unternehmensnetzwerke

32 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 32 DezentraleUnternehmen Unternehmens-netzwerke Die grenzenlose Unternehmung (Picot/Reichwald et al.) Zugleich auch wachsende Bedeutung von Unternehmenskooperationen und Netzwerken

33 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 33 Unternehmensnetzwerk formal selbständige Unternehmen wirtschaftlich mehr oder weniger abhängige Unternehmen komplex-reziproke Beziehungen eher kooperative denn kompetitive Beziehungen relativ stabile und dauerhafte Beziehungen Sydow 1992

34 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 34 Vorteile von Netzwerken Überwindung von Engpässen und Ressourcen- mangel Teilung von Kosten und Risiken Zugang zu speziellen Kompetenzen, z.B. Wissen und neuen Technologien Wechselseitiges Lernen Größen- und Spezialisierungsvorteile werden realisierbar Generell: Bewältigung von unsicheren und dynamischen Anforderungen

35 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 35 Unternehmensnetzwerke StrategischeNetzwerke SymmetrischeNetzwerke virtuelleNetzwerke Regulationsdichte hoch gering

36 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 36 Strategisches Netzwerk Teile-Zulieferer Komponentenlieferanten Logistik-Dienstleister Fokales Unternehmen (OEM) Quelle: IFA/SOFI (in Anlehnung an Buse) Systemlieferanten

37 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 37 Virtuelles Netzwerk Designer Produzent Broker Zulieferer Marketing, Distributor Quelle: IFA/SOFI (in Anlehnung an Buse)

38 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 38 Symmetrisches Netzwerk Zulieferer Produzent evtl. koordinierendes Unternehmen Institut Logistik- Dienstleister Quelle: IFA/SOFI (in Anlehnung an Buse)

39 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 39 Strategische Netzwerke Symmetrische Netzwerke Virtuelle Netzwerke -Fokales Unter- nehmen: Groß- unternehmen -Hierarchische Struktur - Mehrstufig, pyra- midenförmig -gleichberechtigte Partner -Heterarchische Struktur -Verhandlungs- prozesse -Reziprozität und Vertrauen wichtig -sachlich und zeit- lich begrenzt -hohe Dynamik, Marktprozesse -Lockere Beziehungen -Regionale Veran- kerung wichtig

40 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 40 Regionale Netzwerke / Industrielle Distrikte / Cluster Regionale Vernetzung von Unternehmen: vertikal, horizontal Bezug zu dynamischen Absatzmärkten Verfügung über spezifische Technologien Politisch-institutionelle Unterstützung besondere industrielle Atmosphäre Gefahr von Abschottung und Stagnation

41 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS Technologiepark Dortmund als Bspl. für regionale Vernetzung Gegründet 1985 Gegründet 1985 Erfolgreichster Technologiepark Erfolgreichster Technologiepark in Deutschland ca. 225 Hightech-Firmen ca. 225 Hightech-Firmen ca Beschäftigte ca Beschäftigte Max-Planck Institute und Fraunhofer Institute Max-Planck Institute und Fraunhofer Institute

42 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 42 Koordinationsprobleme von Unternehmensnetzwerken Kooperation vs. Konkurrenz der Partner: Sicherung von Vertrauen Unabhängigkeit vs. Abhängigkeit der Partner: Problem der Kontrolle Tendenz zur Abschottung: Lock-in Hohe organisatorische Komplexität Besondere Anforderungen an das Management von Netzwerken

43 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 43 Systemische Rationalisierung als driving force des Organisationswandels Abstimmung aller Teilprozesse Aufkommen integrierter Wertschöpfungsketten Fokus auf überbetriebliche Beziehungen Prozesscharakter der Rationalisierung IuK-Technologien als Steuerungs- und Kontrollmedien Nutzung von Spezialisierungsvorteilen der Einzelunternehmen

44 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 44 Wandel von Organisationsstrukturen hochniedrig hoch Produktkomplexität Marktunsicherheit Marktvernetzung: Kunde-Lieferant Strategische Allianzen: Wettbewerber Joint ventures: ausländische Partner Massenproduktion Standardisierte Dienstleistungen Koordinationsaufgabe Prozeßorientierung Aufgabenorientierte Ad-hoc-Teams Aufgabenorientierte Ad-hoc-Kooperationen Nach: Picot/Reichwald/Wigand 1998, S. 246 Hierarchische Organisation Virtuelle Organisation Strategische Netzwerke/ Kooperationen Modulare Organisation

45 Hirsch-Kreinsen: Einführung in die Industriesoziologie, SoSe 2013, Kap. 4 Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie: LWIS 45 Ausgewählte Literatur Hirsch-Kreinsen, H. 2009: Entgrenzung von Unternehmen und Arbeit. In: Becker, Deutschmann, C. (Hg.): Wirtschaftssoziologie. Sonderheft 49 der KZfSS, Wiesbaden: VS, S Mintzberg, H. 1989: Mintzberg on Management. Inside Our Strange World of Organizations. New York/London, insbesondere Part II On Organizations Müller-Jentsch, W. 2003: Organisationssoziologie. Frankfurt/New York, Kap. 3 und 4


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