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Traditionelles und neues Wohnen im Alter Age Report 2004 François Höpflinger Seismo Zürich, 2004 Präsentiert von Heinz Ernst.

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Präsentation zum Thema: "Traditionelles und neues Wohnen im Alter Age Report 2004 François Höpflinger Seismo Zürich, 2004 Präsentiert von Heinz Ernst."—  Präsentation transkript:

1 Traditionelles und neues Wohnen im Alter Age Report 2004 François Höpflinger Seismo Zürich, 2004 Präsentiert von Heinz Ernst

2 2 Weshalb Wohnen im höheren Lebensalter bedeutsamer wird Wohnen gewinnt im höheren Lebensalter eine verstärkte Bedeutung.

3 3 Weshalb Wohnen im höheren Lebensalter bedeutsamer wird Wohnen im Alter nur unter dem Gesichtspunkt barrierefreien Wohnens zu sehen, ist zu eng.

4 4 Weshalb Wohnen im höheren Lebensalter bedeutsamer wird Die Bedeutung von Wohnung und Wohnumgebung variieren im höheren Lebensalter individuell. Deshalb gibt es keine ideale Wohnform für alle.

5 5 Demografische Perspektiven – mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft Ein steigender Anteil älterer Menschen widerspiegelt einen zivilisatorischen Fortschritt.

6 6 Demografische Perspektiven – mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft Wohnbedürfnisse älterer Frauen und Männer werden inskünftig mehr Gewicht aufweisen.

7 7 Demografische Perspektiven – mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft In den letzten Jahrzehnten ist vor allem die Lebenserwartung älterer Menschen deutlich angestiegen.

8 8 Demografische Perspektiven – mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft Ältere Menschen leben heute nicht nur länger, sondern sie bleiben auch länger gesund.

9 9 Demografische Perspektiven – mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft Innovative Wohnprojekte helfen mit, die Zukunft einer Gesellschaft langlebiger Menschen optimal zu gestalten.

10 10 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Jede Generation erlebt ihr Alter unterschiedlich, und jede Generation entwickelt deshalb unterschiedliche Wohnwünsche.

11 11 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Alt gleich arm, diese Gleichung stimmt nicht mehr. Dennoch müssen sich weiterhin relativ viele ältere Menschen mit einem kleinen Einkommen begnügen.

12 12 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Gut jeder sechste ältere Mieter erachtet seine Mietkosten als zu hoch.

13 13 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Die Zweiteilung in Erwerbstätige und Rentner ist aufgrund der hohen Lebenserwartung zu grob geworden.

14 14 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Gut jeder zehnte ältere Mensch ist pflegebedürftig, wobei das Risiko von Pflegebedürftigkeit im hohen Alter ansteigt.

15 15 Altern im Wandel – zum gesellschaftlichen Wandel Demenzerkrankungen bieten eine besondere Herausforderung für Pflege und Wohngestaltung.

16 16 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Wohnbedürfnisse von Menschen verändern sich im Laufe des Lebens.

17 17 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Vor allem Männer leben auch im Alter häufig in einer Paarbeziehung.

18 18 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Nur wenig ältere Menschen leben mit ihren Kindern im gleichen Haushalt. Vorherrschend ist das Prinzip Intimität auf Abstand.

19 19 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Insgesamt ergibt sich das Bild einer individualisierten Wohn- und Lebensweise heutiger älterer Menschen.

20 20 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Gut jeder fünfte Mensch im Alter von 80 Jahren und älter lebt in Alters- und Pflegeeinrichtungen.

21 21 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Der Wechsel in eine Alters- und Pflegeeinrichtung bedeutet eine massive Lebensumstellung.

22 22 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Eine gute Information vor dem Eintritt erhöht das Wohlbefinden nach dem Eintritt.

23 23 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Vor allem selbst organisierte Kontakte im Heim tragen zu mehr Lebenszufriedenheit bei.

24 24 Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen Hohe Wohn- und Pflegeansprüche neuer Generationen älterer Menschen berühren auch die Alters- und Pflegeheime.

25 25 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Die Haushaltsgrösse hat sich verkleinert, die Wohngrösse hat sich dagegen erhöht.

26 26 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Eine geräumige Wohnung ist auch im Rentenalter ein zentrales Element einer guten Lebensqualität.

27 27 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Wohneigentum im Alter ist in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden

28 28 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Ein Wohnortswechsel vor oder nach der Pensionierung ist für Schweizer Bürger und Bürgerinnen die Ausnahme.

29 29 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Die wohnbezogene Sesshaftigkeit älterer Menschen wird heute durch eine starke Reisefreudigkeit kompensiert.

30 30 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Der aktuelle Wohnstandard einer grossen Mehrheit älterer Menschen ist gut bis sehr gut.

31 31 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Der Anteil älterer Internet- Benutzer ist rasant angestiegen.

32 32 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Negative Bilder zum Alter führen dazu, dass Wohnanpassungen häufig zu spät ins Auge gefasst werden.

33 33 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Das Gefühl von Unsicherheit in der Nachbarschaft ist speziell bei Frauen ausgeprägt.

34 34 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Eine gute individuelle Wohnsituation bei schlechter Gestaltung der Wohnumgebung führt zum verstärkten Rückzug ins Private.

35 35 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Eine hohe Wohnzufriedenheit älterer Menschen ist kein guter Gradmesser dafür, ob eine Wohnung altersgerecht ist.

36 36 Wohnform und Wohnsituation älterer Menschen im Privathaushaltungen Auch die Bewohnerinnen von Alterseinrichtungen äussern oft eine hohe Wohnzufriedenheit.

37 37 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Gemütlichkeit der Wohnung – dieser Wohnwert steht bei vielen älteren Menschen an vorderster Stelle.

38 38 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Kostengünstige und ruhige Wohnung – beides wird von vielen älteren Menschen stark betont.

39 39 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Frauen gewichten gute Einkaufsmöglichkeiten stärker als Männer.

40 40 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Mit steigendem Lebensalter erhöht sich der Wunsch nach einer geographischen Nähe zu Angehörigen (Kinder, Enkelkinder).

41 41 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Gut die Hälfte der älteren zu Hause lebenden Menschen erachten ihre Wohnung als nicht behindertengerecht.

42 42 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Viele ältere Menschen realisieren schon im gesunden Rentenalter, dass ihre aktuelle Wohnung im hohen Lebensalter ungeeignet ist.

43 43 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Neuere Generationen dürften im Alter vermehrt Wohnanpassungen gegenüber einem Wohnwechsel bevorzugen.

44 44 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Gut sechzig Prozent der zu Hause lebenden älteren Menschen geben an, sich bisher kaum Gedanken zu einem altersbedingten Wohnwechsel gemacht zu haben.

45 45 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Die Option eines Wechsels in eine kleinere Wohnung äussern vor allem Wohneigentümer.

46 46 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Seniorenresidenzen stossen gegenwärtig noch auf ein gemischtes Echo. Es ist vor allem eine Option für reichere, gut gebildete ältere Menschen.

47 47 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Das Stimmungsbild heutiger älterer Menschen zu Alterswohngemeinschaften ist: Gute Idee, für andere.

48 48 Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter Wohnen im Alters- und Pflegeheim – mehrheitlich eine Wohnform, die nicht gewünscht, aber notfalls akzeptiert werden muss.

49 49 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Rasante Veränderungen der Nachbarschaft können zur Vereinsamung beitragen.

50 50 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Gemeinsames Wohnen verschiedener Generationen erfordert viel gegenseitige Toleranz.

51 51 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Mit der Idee von Alterswohngemeinschaften ist ein Experimentierfeld entstanden, das auch auf andere Wohnformen ausstrahlt.

52 52 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Es existieren vielfältige Formen und Typen von Wohn- und Hausgemeinschaften.

53 53 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Gemeinschaftliches Wohnen setzt hohe soziale Kompetenzen voraus.

54 54 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Lockere Formen vernetzten Haushaltens können wichtige Zwischenschritte hin zum gemeinschaftlichen Wohnen sein.

55 55 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Betreute Wohnformen bieten selbständige Lebensführung sowie Sicherheit und Pflege im Bedarfsfall.

56 56 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter In den letzten Jahren wurden viele innovative Formen der Betreuung pflegebedürftiger Menschen aufgebaut.

57 57 Wohnformen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter Bei Pflegewohngruppen ist die optimale Auswahl der Bewohner und des Pflegepersonals entscheidend.

58 58 Folgerungen 1. Wegen des Generationenwandels sind die heutigen Wohnverhältnisse älterer Menschen als Planunsgrundlage für die Zukunft sehr problematisch.

59 59 Folgerungen 2. In nächster Zukunft wird sich die ältere Bevölkerung vor allem auf Klein- und Kleinsthaushalte konzentrieren.

60 60 Folgerungen 3. Eine zentrale Zukunftsaufgabe dürfte in der Vernetzung der Kleinhaushaltungen liegen (Nachbarschaftsprojekte etc.).

61 61 Folgerungen 4. Die Nachfrage nach Plätzen in den Alterseinrichtungen hängt nicht nur vom Gesundheitszustand der älteren Menschen ab, sondern auch von der Wohnungsmarktentwicklung.

62 62 Folgerungen 5. Der hohe Wohnstandard der meisten älteren Menschen strahlt auf die Ansprüche an Alterseinrichtung aus. Kleine Alterswohnungen haben keine Zukunft.

63 63 Folgerungen 6. Immer mehr ältere Menschen sind Wohneigentümer. Aktuell werden die Fragen des Wohneigentums im hohen Lebensalter.

64 64 Folgerungen 7. Vielfach ist nicht die Wohnung, sondern die Wohnumgebung ein Problem. Innovative Wohnprojekte müssen auf die Verbesserung der Wohnumgebung zielen.

65 65 Folgerungen 8. Weil viele Wohnungen bei körperlicher Behinderung schlecht geeignet sind, besteht potentiell ein grosser Bedarf nach Wohnberatung.

66 66 Folgerungen 9. Die Diskussion zum Wohnen im Alter ist zu stark von Gemütlichkeit und Ruhe geprägt. Der Wohnwert einer stimulierenden Umwelt ist zu wenig präsent.

67 67 Folgerungen 10. Es gilt nicht mehr Daheim versus Heim, weil die Formen betreuten Wohnens im Aufschwung sind. Was fehlt, ist ein verstärkter Austausch zwischen unterschiedlichen Wohnformen. Das Rad nicht immer wieder neu erfinden!

68 68 Folgerungen 11. Pflegewohngruppen sind eine sinnvolle Ergänzung zu neuen Pflegeheimen. Demenzkranke sind auf übersichtliche Verhältnisse angewiesen.

69 69 Folgerungen 12. Alterswohngemeinschaften sind in der Schweiz wenig verbreitet. Sie bilden aber ein spannendes Experimentierfeld, das auch auf andere Wohnformen älterer Menschen ausstrahlt.


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