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Geschichte der deutschen Lyrik vom 17. bis 21. Jahrhundert Prof. E. Geulen Neuere deutsche Literaturwissenschaft Sprechstunde: Dienstags 18-19.30 Uhr Modul.

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1 Geschichte der deutschen Lyrik vom 17. bis 21. Jahrhundert Prof. E. Geulen Neuere deutsche Literaturwissenschaft Sprechstunde: Dienstags Uhr Modul B3 Vorlesung Jahrhundert II und 18. Jahrhundert I

2 1.Rekapitulation der letzten Sitzung 2.Nachträge zur barocken Liebeslyrik 3.Aufklärung allgemein (Gottsched) 4.Anakreontik 5.Von der Anakreontik zur Empfindsamkeit: Göttinger Hain 6.Zwei Beispiele aufklärerischer Lehrdichtung: Barthold Hinrich Brockes „Irdisches Vergnügen in Gott“ und Gellerts Fabeln Gegenstände der Vorlesung:

3 ad 2) Nachträge zur barocken Liebeslyrik: Stichworte: Vanitas; carpe diem, Petrarkismus

4 ad 3) Aufklärung a) Wendung gegen barocken “Schwulst” b) Gottscheds Versuch einer Critischen Dichtkunst. Darinnen erstlich die allgemeinen Regeln der Poesie, hernach alle besondere Gattungen der Gedichte, abgehandelt mit Exempeln erläutert werden: Überall aber gezeigt wird, dass das innere Wesen der Poesie in einer Nachahmung der Natur bestehe (1730) Luise Adelgunde Gottsched: Reader Nr. 21 Stichwort: Kritik an der oscuritas (Dunkelheit/Hermetik)

5 ad 4) Anakreontik (nach dem antiken Dichter Anakreon), literarisches Rokoko, Schäferdichtung Anakreontische Lyriksammlungen: Hagedorn: Zärtliche Lieder und anakreontische Scherze (1751) Gerstenberg: Tändeleyen (1759) Matthias Claudius: Tändeleyen und Erzählungen (1763) beschränkter Motivkreis (Wein, Liebe, Natur, Geselligkeit auf dem Hintergrund schäferlicher Naturstaffage) Friedrich von Hagedorn, Reader Nr. 17 und 19

6 ad 5) Von der Anakreontik zur Empfindsamkeit Göttinger Hain (Dichtergruppe: Gleim Utz u.a.) nutzt diese Formen als Experimentierfeld Kästner: Reader Nr. 24

7 ad 6) Beschreibende Lehrdichtung der Aufklärung a) Barthold Hinrich Brockes, Irdisches Vergnügen in Gott bestehend in verschiedenen aus der Natur und Sitten-Lehre hingenommenen Gedichten ( ) : “Die Fliege”, Reader Nr. 13 Stichworte: - Physikotheologie - Poetologische Dimension (Thematisierung des Gedichts im Gedicht)

8 ad 6) Fabeldichtung der Aufklärung b) Christian Fürchtegott Gellert: Von denen Fabeln und deren Verfassern (Habilitationsschrift 1744) Eine gute Fabel nutzt, indem sie vergnügt: sie trägt andern die Wahrheit unter glücklich erdachten und wohlgeordneten Bildern vor; daß man aber auf diesem zwar kurzen, doch königlichen Wege am leichtesten in die Gmüther der Menschen dringen könnte, wird niemand leugnen, der das menschliche Herz fleißig untersucht hat. Gellert, “Die Biene und die Henne”, Reader Nr. 23

9 Klopstock, „Ästhetiker“, Reader Nr. 27 Klopstock, „Das Rosenband“, Reader Nr. 26 Goethe, „Mit einem gemalten Band“, Reader Nr. 30 Matthias Claudius, „Wiegenlied beim Mondschein zu singen“, Reader Nr. 29 Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung:


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